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Veröffentlicht am 08.04.2026

Gemütliche Fantasy-Geschichte

The House Witch 1
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Der junge Küchenmeister Finlay Ashowan hat es weit gebracht und darf sich nun königlicher Koch nennen. Nur von seinem Geheimnis sollte niemand erfahren: Fin ist eine Haushexe. Durch seine Magie verwandelt ...

Der junge Küchenmeister Finlay Ashowan hat es weit gebracht und darf sich nun königlicher Koch nennen. Nur von seinem Geheimnis sollte niemand erfahren: Fin ist eine Haushexe. Durch seine Magie verwandelt er Häuser nicht nur in ein richtig wohliges Zuhause, sondern kann auch die restlichen Bewohner schützen. Gemeinsam mit seinem schwarzen Kater Kraken versucht er, sich am Hof einzuleben und Intrigen möglichst aus dem Weg zu gehen. Doch durch den drohenden Krieg entpuppt sich dieses Vorhaben als unmöglich...

Das Cover ist ein Blickfänger und strahlt eine angenehme Gemütlichkeit aus, die perfekt zur Atmosphäre der Geschichte passt. Katzen sind natürlich auch nie verkehrt.

Der Schreibstil ist flüssig und man kommt gut voran. Obwohl das Buch über 600 Seiten hat, habe ich es innerhalb eines Tages gelesen. Die Geschichte ist einfach schön und leicht, sie weckt das Gefühl in einem, dass dort in Fins Küche ein toller Ort zum Leben ist. Gerechtigkeit wird hier sehr groß geschrieben und bei unserer heutigen Welt wird man da ganz neidisch.
Verschiedene Perspektiven lockern das Ganze auf und ermöglichen uns ein tiefes Eintauchen in die Handlung. Hier gefallen mir besonders Krakens Passagen. Die Charaktere sind sympathisch und das Ganze ist mit einer kräftigen Prise Humor gewürzt. Einige Rückblicke in die Vergangenheit bringen noch mehr Licht ins Dunkel und lassen manche Handlungen nachvollziehbarer werden. Manchmal zieht sich die Geschichte etwas, was aber immer schnell vorüber geht. Das Ende schließt wichtige Punkte ab, lässt aber noch genug offen, um die Neugier auf den nächsten Band zu wecken.

Eine tolle, ruhige Fantasygeschichte, die mich wünschen lässt, auch so eine coole Haushexe zu haben, die mir lauter Köstlichkeiten auf den Teller zaubert. 4,5 Sterne

Veröffentlicht am 30.03.2026

Fesselnde Fortsetzung

Das Camp
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Trotz der brutalen Geschehnisse auf Camp Donkerbloem hat Wout Meertens sich dazu entschlossen, diesen zu kaufen. Sein Kumpel Tayfun ist richtig glücklich mit der neuen Aufgabe als Verwalter. Doch der Frieden ...

Trotz der brutalen Geschehnisse auf Camp Donkerbloem hat Wout Meertens sich dazu entschlossen, diesen zu kaufen. Sein Kumpel Tayfun ist richtig glücklich mit der neuen Aufgabe als Verwalter. Doch der Frieden währt nicht lange: Ein Mörder treibt sein Unwesen und hat auch ein Auge auf Kommissarin Frieda Stahnke geworfen, die deshalb Zuflucht auf Donkerbloem sucht. Damit nehmen furchtbare Dinge ihren Lauf...

Hier wird das Cover von Band 1 fortgeführt, wir sehen den Mitteltteil des Campingtrailers. Auch hier wird Linus Geschkes Name das Ausschlaggebende dafür sein, das Buch in die Hand zu nehmen.

Der Prolog ist mal ganz anders formuliert als sonst immer: mit Sie-Ansprache und erinnert mich an ein Essay oder so etwas. Macht auf jeden Fall neugierig! Den ersten Teil habe ich bereits vor einer ganzen Weile gehört, dennoch ist der Einstieg in die Geschichte leicht gefallen, da man das Vorwissen am Anfang nicht unbedingt braucht und danach im Fortlauf immer wieder mal etwas erklärt bzw. nochmal aufgegriffen wird. Die verschiedenen Zeitebenen und Perspektiven halten die Spannung oben und die kurzen Kapitel animieren zum Weiterlesen. Es werden falsche Fährten gelegt und die Ermittlungen gestalten sich spannend. Ab und zu zieht es sich minimal, aber das ist kaum spürbar. Die Charaktere sind authentisch, auch wenn man einige davon gerne einfach mal schütteln würde. Was ich nicht gebraucht hätte, ist die Tragödie gegen Ende - traurig, aber auch total unerwartet. Ein paar Fehler haben sich auch noch eingeschlichen, mal ist das Opfer Jan 27, an anderer Stelle 26, das gleiche bei Janka (14/13). 😅

Ich bin schon sehr gespannt auf das Finale und gebe 4 Sterne.

Veröffentlicht am 30.03.2026

Nervenaufreibender Thriller

Missing Page - Tödliche Worte
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Schlafwandlerin Toni ist 17 und reist alleine zu einem abgeschiedenen Anwesen in Schottland, um dort bei einem Workshop endlich ihre Schreibblockade zu überwinden. Der Veranstalter ist Bestsellerautor ...

Schlafwandlerin Toni ist 17 und reist alleine zu einem abgeschiedenen Anwesen in Schottland, um dort bei einem Workshop endlich ihre Schreibblockade zu überwinden. Der Veranstalter ist Bestsellerautor und entpuppt sich als ziemlich schwierig. Dennoch hat er vor, dem Besten des Schreibkurses sein gesamtes Vermögen zu vererben. Doch die Teilnehmenden können sich nicht wirklich auf ihre Schreibaufgaben konzentrieren: Ein Sturm schneidet sie von der Umgebung ab, die Angestellten scheinen etwas im Schilde zu führen und zu allem Übel wird sauch noch eingebrochen. In dieser unheimlichen Atmosphäre nimmt Tonis Schlafwandeln ungeahnte Ausmaße an und sie kann nicht mehr zwischen Realität und Traum unterscheiden...

Das Cover finde ich richtig cool, es ist schön farbenfroh und gleichzeitig auch gruselig mit dem Handabdruck im Fenster. Auch die kleinen Mordwaffen-Illustrationen an jedem Kapitelanfang sind gelungen, da sie auf die Handlung anspielen. Diese Kombi stimmt uns Leser auf eine fesselnde Geschichte ein.

Der Einstieg in die Geschichte fällt leicht, Katie Kentos Schreibstil ist locker und flüssig, man kommt schnell voran. Die Atmosphäre ist schön mysteriös und wird auch nicht von dem Humor gestört, der hier und da mal aufblitzt. Die Charaktere sind authentisch beschrieben und man kommt nur langsam dahinter, was sie alle wirklich im Schilde führen. Lange weiß man nicht so recht, wem man überhaupt trauen kann und wem nicht. Die Rätsel regen zum Mitdenken an und die vielen Fährten erweisen sich mal als richtig, mal als falsch. Mehr möchte ich gar nicht verraten, die Auflösung ist zwar unerwartet, aber logisch und lässt keine Fragen offen.

Ein äußerst spannender Thriller, bei dem man kaum merkt, dass er eher an Jugendliche gerichtet ist. Ich freue mich schon auf die nächsten Werke von der Autorin und gebe 5 Sterne.

  • Einzelne Kategorien
  • Handlung
  • Erzählstil
  • Charaktere
  • Cover
  • Spannung
Veröffentlicht am 30.03.2026

Nervenaufreibender Thriller

Missing Page - Tödliche Worte
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Schlafwandlerin Toni ist 17 und reist alleine zu einem abgeschiedenen Anwesen in Schottland, um dort bei einem Workshop endlich ihre Schreibblockade zu überwinden. Der Veranstalter ist Bestsellerautor ...

Schlafwandlerin Toni ist 17 und reist alleine zu einem abgeschiedenen Anwesen in Schottland, um dort bei einem Workshop endlich ihre Schreibblockade zu überwinden. Der Veranstalter ist Bestsellerautor und entpuppt sich als ziemlich schwierig. Dennoch hat er vor, dem Besten des Schreibkurses sein gesamtes Vermögen zu vererben. Doch die Teilnehmenden können sich nicht wirklich auf ihre Schreibaufgaben konzentrieren: Ein Sturm schneidet sie von der Umgebung ab, die Angestellten scheinen etwas im Schilde zu führen und zu allem Übel wird sauch noch eingebrochen. In dieser unheimlichen Atmosphäre nimmt Tonis Schlafwandeln ungeahnte Ausmaße an und sie kann nicht mehr zwischen Realität und Traum unterscheiden...

Das Cover finde ich richtig cool, es ist schön farbenfroh und gleichzeitig auch gruselig mit dem Handabdruck im Fenster. Auch die kleinen Mordwaffen-Illustrationen an jedem Kapitelanfang sind gelungen, da sie auf die Handlung anspielen. Diese Kombi stimmt uns Leser auf eine fesselnde Geschichte ein.

Der Einstieg in die Geschichte fällt leicht, Katie Kentos Schreibstil ist locker und flüssig, man kommt schnell voran. Die Atmosphäre ist schön mysteriös und wird auch nicht von dem Humor gestört, der hier und da mal aufblitzt. Die Charaktere sind authentisch beschrieben und man kommt nur langsam dahinter, was sie alle wirklich im Schilde führen. Lange weiß man nicht so recht, wem man überhaupt trauen kann und wem nicht. Die Rätsel regen zum Mitdenken an und die vielen Fährten erweisen sich mal als richtig, mal als falsch. Mehr möchte ich gar nicht verraten, die Auflösung ist zwar unerwartet, aber logisch und lässt keine Fragen offen.

Ein äußerst spannender Thriller, bei dem man kaum merkt, dass er eher an Jugendliche gerichtet ist. Ich freue mich schon auf die nächsten Werke von der Autorin und gebe 5 Sterne.

Veröffentlicht am 30.03.2026

Gruseliges Moor

Moorland. Die Zwillinge
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Die TikTokerinnen Nike und Jana gehen trotz schlechten Wetters ins Moor, weil sie unbedingt ein Video für ihren Kanal drehen wollen. Als sie verschwunden bleiben, nimmt Kommissarin Malia Gold die Ermittlungen ...

Die TikTokerinnen Nike und Jana gehen trotz schlechten Wetters ins Moor, weil sie unbedingt ein Video für ihren Kanal drehen wollen. Als sie verschwunden bleiben, nimmt Kommissarin Malia Gold die Ermittlungen auf. Leider gestaltet sich die Suche nach den beiden als äußerst schwierig: Das fast undurchdringliche Moor hat nun mal seine gefährlichen Tücken und man muss höllisch aufpassen, wohin man tritt...

Das Cover ist passend zur Atmosphäre schön düster gehalten und verspricht eine fesselnde Geschichte.

Der Einstieg in die Geschichte fällt leicht und der Beginn macht neugierig. Das Setting mit dem nebligen Moor gepaart mit den ungelösten Fragen und Geheimnissen erzeugt eine gruselige und ungemütliche Stimmung. Die verschiedenen Perspektiven machen das Ganze noch fesselnder, man muss beim Hören nur ein bisschen aufpassen, um nicht durcheinander zu kommen. Charles Rettinghaus zieht uns Leser gekonnt in den Bann und man möchte gar nicht mehr aufhören. Ein wenig anstrengend finde ich jedoch die verstellten Stimmen, aber das hat mir bei Hörbüchern noch nie gefallen. Die Ermittlungen sind spannend aufgebaut und der Mix mit Malias eigener mysteriösen Vergangenheit ist gelungen, man ist immer am Miträtseln. Die Auflösung ist nach ein paar Wendungen zufriedenstellend und finde ich ebenfalls gut.

Alles in allem ein toller Krimi, der noch ein bisschen mehr Thrill vertragen hätte. Ich kann diesen Reihenauftakt nur empfehlen und freue mich auf weitere Fälle im Moor. 4 Sterne