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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 07.10.2025

Übersichtlich, motivierend und informativ

Verjüngung – Der Ernährungsplan
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Wer möchte nicht ein langes und gesundes Leben? Nina Ruge beschäftigt sich schon länger mit diesem Thema und hat nun ein neues Buch dazu geschrieben. Neben dem theoretischen Teil hat Stephan Hentschel ...

Wer möchte nicht ein langes und gesundes Leben? Nina Ruge beschäftigt sich schon länger mit diesem Thema und hat nun ein neues Buch dazu geschrieben. Neben dem theoretischen Teil hat Stephan Hentschel einige gesunde Rezepte beigetragen. Der Ratgeber ist sehr übersichtlich aufgebaut und gleich im Klappentext werden sowohl vorne als auch am Ende die wichtigsten Infos kurz und knackig zusammengefasst. Nina Ruge wirft nicht nur einen genauen Blick auf unsere Ernährung, sondern auch auf die Themen Selbstmotivation, Bewegung, Stresskiller und Schlafverhalten. Ihre Erklärungen sind kurz gehalten, aber voll mit wertvollen Informationen. Ich empfinde ihren Schreibstil als motivierend und inspirierend. Besonders gefällt mir die übersichtliche und ansprechende Gestaltung. Die Rezepte sind in Ordnung, wenn vielleicht auch nicht allzu kreativ. Dennoch freue ich mich schon, einige von ihnen auszuprobieren

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Veröffentlicht am 14.09.2025

Anderssein ist in Ordnung

Stachel und Stunk
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Willkommen in der Wurzelzwerge-Kita. Dachs, Fuchs und Hase erwarten mit Frau Bär zwei Neuzugänge, nämlich Igel und Stinktier. Das erste Aufeinandertreffen läuft nicht ganz so reibungslos ab, wie erhofft. ...

Willkommen in der Wurzelzwerge-Kita. Dachs, Fuchs und Hase erwarten mit Frau Bär zwei Neuzugänge, nämlich Igel und Stinktier. Das erste Aufeinandertreffen läuft nicht ganz so reibungslos ab, wie erhofft. Denn Stachel spießt alles und jeden auf und verletzt dabei die anderen Tiere mit seinen „Spießen“ und Stunk benimmt sich rüpelhaft und ist wütend. Aber Anderssein kann auch zusammenführen und so werden die beiden vermeintlichen Außenseiter zu Freunden. Damit steht einem gelungenen Tag in der Kita auch nichts mehr im Weg. Die Illustrationen sind süß und auch sehr witzig. Besonders gelungen finde ich die kleinen Eichhörnchen. Der Text ist humorvoll und ich kann mir gut vorstellen, dass Ausdrücke wie Wurzi-Furzis den Kinder sehr gut gefallen. Die Botschaft, dass man durchaus anders sein kann und dennoch Freunde findet, wird spielerisch vermittelt.

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Veröffentlicht am 12.09.2025

Zauberhaft

Flapp lernt fliegen
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Was für ein schönes Kinderbuch! Hier gefällt mir wirklich alles, angefangen beim Format, den kräftigen Farben, der wichtigen Botschaft und vor allem den niedlichen Illustrationen. Flapp hängt im Dschungel ...

Was für ein schönes Kinderbuch! Hier gefällt mir wirklich alles, angefangen beim Format, den kräftigen Farben, der wichtigen Botschaft und vor allem den niedlichen Illustrationen. Flapp hängt im Dschungel kopfüber an einem Ast. Eigentlich sollte er nicht nur hängen, sondern auch fliegen. Aber er hat Angst davor und so scheitern seine ersten Flugversuche auch kläglich. Zum Glück gibt es noch die kleine Motte und ein Unwetter. Warum dieses Unwetter hilfreich für Flapp ist, das verrate ich allerdings nicht. Die Geschichte zeigt wie wichtig Freundschaft ist und auch der Mut an sich selbst zu glauben. Ich kann mir gut vorstellen, dass diese Botschaft für ängstliche Kinder motivierend ist. Die Bilder sind sehr abwechslungsreich und liebevoll gestaltet. Einmal zieht sich eine Illustration über eine Doppelseite, dann gibt es wieder mehrere kleine Bilder. Die Illustrationen sind zum einen stimmungsvoll und zum anderen wirklich putzig. Ich kann dieses gelungene Kinderbuch wärmstens empfehlen und ich bin mir sicher, dass nicht nur ich Flapp nach der Lektüre ins Herz geschlossen habe. 5 von 5 Sternen!

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Veröffentlicht am 12.09.2025

Hier gibt es viel zu entdecken

Das Jahr
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Jonas Tjäder und Maja Knochenhauer führen uns durch das Jahr. Auf jeweils einer Doppelseite wird ein Monat abgebildet. Es gibt drei Szenerien, die sich im Laufe der Monate immer wiederholen und so kann ...

Jonas Tjäder und Maja Knochenhauer führen uns durch das Jahr. Auf jeweils einer Doppelseite wird ein Monat abgebildet. Es gibt drei Szenerien, die sich im Laufe der Monate immer wiederholen und so kann man z.B. einen Hausbau oder das Entstehen eines Kunstwerkes miterleben. Die Seiten sind detailreich und ich bin mir sicher, dass man auch nach mehrmaligem Betrachten der Bilder noch weitere Kleinigkeiten entdecken kann. Die Darstellung der Tiere gefällt mir sehr gut, die der Menschen sagt mir von der Art her allerdings nicht so zu. Jedem Monat ist auch ein kleiner Text in Form eines Reimes gewidmet. Auf den ersten und letzten Seiten des Wimmelbuches werden die einzelnen Personen aufgelistet und sie stellen den Kids einige Fragen, was sicher zum Suchen animiert. Was mir an dem Buch nicht gefällt, das ist die politische Überkorrektheit, welche ich für Kinder in diesem Alter für unnötig halte und schon aufdringlich finde. Ich denke, der natürliche Jahreskreis hat genug zu bieten, da braucht es keinen Pride Month. Alles in allem halte ich das Buch dennoch für abwechslungsreich und unterhaltend.

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Veröffentlicht am 08.09.2025

Künstlerisch und emotional wertvoll

Emma und der traurige Hund
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Emma trifft einen etwas verwahrlosten Hund. Er ist traurig und sieht keinen Sinn im Leben. Emma möchte ihn davon überzeugen, dass es durchaus gute Gründe für das Leben gibt. Sie macht ihm viele positive ...

Emma trifft einen etwas verwahrlosten Hund. Er ist traurig und sieht keinen Sinn im Leben. Emma möchte ihn davon überzeugen, dass es durchaus gute Gründe für das Leben gibt. Sie macht ihm viele positive Vorschläge, aber sie reichen dem Hund nicht. Emma holt sich Unterstützung bei ihrer Familie und unterbreitet dem Hund auch deren Ideen. So geht das tagelang und langsam baut sich zwischen dem Schlecken von Erdbeereis und gemeinsamen Gesprächen eine Freundschaft auf. Schon das Einstiegsbild im strömenden Regen ist gelungen. Der in dunklen Brauntönen kompakt gezeichnete Hund steht der eher luftig dargestellten Emma mit ihrem gelb leuchtendem Regenschirm gegenüber. Es regnet und die Landschaft ist grau. Es kommen im Laufe des Buches hellere und zartere Töne hinzu und auch der Anblick des Hundes wirkt aufgelockert. Das Thema Depression wird hier auf den ersten Blick spielerisch, aber auf den zweiten Blick sehr tiefsinnig behandelt. Die Figur des Hundes verkörpert das Schwermütige und Niederdrückende sehr gut. Emma hingegen steht für Resilienz und Lebensfreude. Wobei ich sagen muss, dass die optische Darstellung von Emma im Gegensatz zum Hund nicht so ganz meinen Geschmack trifft. Als Erwachsene beeindruckt mich das Buch, allerdings frage ich mich, ob Kinder ab 6 Jahren mit dem Thema unbedingt konfrontiert werden sollten und ob es überhaupt in ihre Lebenswelt passt. Nun ja, vielleicht nehmen sie unbewusst die wichtige Botschaft auf. Freundschaft heißt das Schlüsselwort. Künstlerisch ist dieses Buch auf jeden Fall wertvoll.

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