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Veröffentlicht am 17.08.2021

Bri in der Hölle: spannender dritter Band, leider viel zu schnell vorbei, eher eine Art Übergang

Celestial City - Akademie der Engel
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Celestial City- Akademie der Engel- Jahr 3 ist bereits der dritte Band der Celestial City-Reihe. Da auch der dritte Teil auf den Ereignissen des Vorgängers beruht empfiehlt es sich die Reihe gemäß der ...

Celestial City- Akademie der Engel- Jahr 3 ist bereits der dritte Band der Celestial City-Reihe. Da auch der dritte Teil auf den Ereignissen des Vorgängers beruht empfiehlt es sich die Reihe gemäß der Reihenfolge zu lesen.

Wie bereits bei den Bänden zuvor ist der Schreibstil locker und humorvoll gehalten, um somit ein angenehmes Leseerlebnis zu ermöglichen bzw. zu fördern.

Die wenigen Seiten, die das Buch an sich besitzt und deren Inhalt sind eher als eine Art Übergang zu sehen, denn zwar wurde wie in einer Bücherreihe mit weiteren Fortsetzungen üblich das Ende offen gelassen, schließlich blieb der Showdown zwischen Bri und Lucy aus, dennoch war am Ende des Buches keine wirklich große Veränderung bemerkbar. Das große Finale blieb aus und interessante neue Nebenrollen wie die Tochter von Michael oder Bernie wurden nur oberflächlich angekratzt. Definitiv sinnvoller wäre denn dritten Band und die folgende Fortsetzung zusammenzulegen, gerade für den Preis von 17€.

Während in Band 1 und 2 vor allem die Fallen Academy thematisiert wurde, den Alltag und die Bewältigung ihrer Ausbildung zusammen mit den freien Seelen, gewährt der dritte Band der Reihe nun einen Einblick in die Hölle, denn Brielle wurde verschleppt. Die Handlung des dritten Teils schließt direkt an das Ende des zweiten Teils an. Der neue Aufenthaltsort ermöglicht dem Leser Lucifer als den Bösewicht aus der Hölle näher kennenzulernen, hatte er in den vorherigen Buchreihen doch lediglich einzelne Auftritte.

Endlich erhält der Leser einen Einblick in die noch unergründeten Tiefen der Hölle und Lucifer selbst. Spannend hier ist vor allem Lucifers Einflussbereich, die Möglichkeiten die sich ihm bieten mit Bris Welt wie sie diese kennt, zu interagieren bzw. in diese einzugreifen.

Ebenso wie der Ortswechsel sorgen neue Protagonisten für frischen wind. Leider wurden die neuen Protagonisten im Buch so auch die Tochter von Michael nur oberflächlich angekratzt, schade eigentlich. Ich hätte mich jedenfalls sehr gefreut mehr über ihre Fähigkeiten zu erfahren, da sie für mich zu einer der spannendsten Personen im Buch zählt. Vielleicht wird sie ja eine größere Rolle in der Fortsetzung spielen. Den neuen Charakteren wurde meines Erachtens zu wenig Raum im Buch gelassen. Der Hauptprotagonistin selbst, Bri wiederum mangelt es an Charakterentwicklung.

Der zweite Teil des Buches beschäftigt sich mit der Rettungsmission für Lincoln der sich auf einer selbst auferlegten selbstzerstörungs Mission befindet. Trotz des unfassbar schnellen Erzähltempos im zweiten Abschnitt ist diese Rettungsmission zumindest was den Weg nach San Francisco, Lincolns vermeintlicher Aufenthaltsort, angeht sehr gut beschrieben. Dennoch passt es hier irgendwie nicht zusammen, dass der Weg nach San Francisco so erheblich schwerer ist als zurück. Den teleportiert wurden sie wohl eher nicht, dass wäre mir neu😊. Der Rückweg war einfach zu banal.

Das Ende war für mich deutlich zu knapp zusammengefasst, die ….. zu überstürzt. Hätte für mich auch gerne erst in der Fortsetzung als krönenden Abschluss stattfinden können. Sobald Lincoln gefunden wurde kam die ….. in den Fokus. Dadurch erhielt man den Eindruck eines vorzeitigen Happy Ends, alle vorherigen Ereignisse waren wie weggeblassen und für die IMMER NOCH „kritische Lage“ einfach nicht passend.

Insgesamt sehe ich das Buch eher als Zwischenstufe zum großen Finale, da es eher wenig Handlung besitzt. Die neuen Protagonisten und Nebenrollen dagegen waren sehr erfrischend und ich würde mich freuen wenn Michaels Tochter, Bernie, Bri´s Bruder und auch die anderen Celestials und Erzengel mehr Raum einnehmen. Und natürlich bin ich gespannt wie Bri dem Teufel nun endlich die Hölle heiß macht. 😊

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Veröffentlicht am 05.08.2021

tierische, unverzichtbare Helfer

Wieso? Weshalb? Warum? Tiere im Einsatz
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Für viele Menschen, egal ob jung oder alt sind Haustiere die besten Freunde. Sie gehören zur Familie. Besonders Kinder lieben Tiere, heißt es. Ein eigenes Haustier nicht selten ein beliebter Wunsch eines ...

Für viele Menschen, egal ob jung oder alt sind Haustiere die besten Freunde. Sie gehören zur Familie. Besonders Kinder lieben Tiere, heißt es. Ein eigenes Haustier nicht selten ein beliebter Wunsch eines Kindes. Genau deshalb sind Tiere aus Märchen, Kinderbüchern oder gar Filmen nicht wegzudenken.
Doch unsere treuen Begleiter sind soviel mehr als nur unsere besten Freunde, mit einer entsprechenden Ausbildung sind sie oft eine große Hilfe und können gar Leben retten.

Das Buch stellt anschaulich dar, durch welche Einsatzmöglichkeiten Tiere Menschen unterstützen. So zum Beispiel als Polizeihund, Lawinenhund oder Trümmersuchhund. Neben den vielen Tieren, deren Einsatzmöglichkeiten vorgestellt werden geht das Buch am intensivsten auf Hunde ein.

Durch die dicken Pappseiten und dem Einband ist das Sachbuch sehr stabil und hält einiges aus. Der Inhalt wird den Kindern altersgerecht erklärt.

Die „WIESO, WESHALB, WARUM“ Bücher sind wie immer informativ und vermitteln spielerisch -durch farbenfrohe Bilder und Klappen...- Wissen. Die liebevolle und detailgetreue Gestaltung fördert das selbstständige Entdecken.
So macht Wissensvermittlung Spaß und zwar nicht nur für Kinder auch erwachsene erfahren durch dieses Sachbuch noch einiges Neues. So wusste ich etwa nicht, dass sich Gänse als Wachtiere eignen, da sie Eindringlinge von weitem erkennen und bei Gefahr schnattern. Oder etwa das Lamas durch schrille Warnrufe Raubvögel von einer Hühnerschar fernhalten können.

Veröffentlicht am 05.08.2021

Erinnerungsstück

Arno und sein Pferd
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Arno, ein kleiner Junge verliert sein aller größtes Glück, sein Holzpferd. Doch es ist vielmehr als nur ein Spielzeug, es ist ein Erinnerungsstück und eine Verbindung zu seinem verstorbenen Großvater, ...

Arno, ein kleiner Junge verliert sein aller größtes Glück, sein Holzpferd. Doch es ist vielmehr als nur ein Spielzeug, es ist ein Erinnerungsstück und eine Verbindung zu seinem verstorbenen Großvater, der es einst für ihn geschnitzt hatte. Mit seinen Freunden begibt er sich auf die Suche seinen wertvollsten Besitzt wiederzufinden.

Thematik der Geschichte ist nicht etwa die Trauer um den Großvater, den Verlust eines geliebten Menschen, sondern vielmehr die Erinnerung an jene die wir verloren haben. Es geht darum wie wir uns durch Erinnerungsstücke wie etwa im Buch das Holzpferd des Jungen Gedanken und Erinnerungen über die Menschen erhalten die wir lieben, auch über den Tod hinaus. Dazu ist kein wertvolles Auto oder ein Haus wichtig das einem hinterlassen wird, dazu reicht ein süßes Holzpferd in schwarz und braun.

Kleiner Kritikpunkt am Rande, der Tod des Großvaters von Arno wird nicht deutlich. Im Klappentext wird dieser zwar angesprochen aber im Buch nicht wirklich behandelt.

Die Texte auf den einzelnen Seiten sind sehr überschaulich gehalten. Im Durchschnitt 2-3 Sätze, für meinen Geschmack etwas zu mager. Wiedergeben wird der Inhalt durch die Reimform.

Auf dem Cover ist Arno abgebildet, in seinen Händen das geschnitzte Pferd seines Großvaters. Es zeigt somit gleich die Hauptperson des Buches, Arno. Die Gestaltung überzeugt in ihrer Unkompliziert- und Einfachheit. Gediegene Farben im Aquarell Stil zieren die Seiten liebevoll.

Beim Buch handelt es sich um ein Hardcover Buch mit rauer griffiger Oberfläche. Somit gut geeignet für Kinderhände. Die einzelnen Seiten entspringen normal dickem Papier infolgedessen sind diese empfindlicher.

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Veröffentlicht am 05.08.2021

Geschichte über die Freundschaft

Die Geschichte von Kat und Easy
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Das Cover des Buches ist sehr schlicht gehalten, fast nichtssagend, weshalb ich rein von der Gestaltung nicht wirklich zu diesem Buch gegriffen hätte. Insgesamt ist "Die Geschichte von Kat und Easy" zwar ...

Das Cover des Buches ist sehr schlicht gehalten, fast nichtssagend, weshalb ich rein von der Gestaltung nicht wirklich zu diesem Buch gegriffen hätte. Insgesamt ist "Die Geschichte von Kat und Easy" zwar ein gutes Buch, konnte mich aber dennoch nicht vollständig überzeugen gerade aufgrund der vielen positiven Meinungen.

Es handelt sich um eines dieser Bücher, die von der ersten Seite an berühren möchten, zum Reflektieren einladen und Weisheiten an den Mann bringen möchten mit einer Geschichte über unperfekte Menschen, die im laufe ihres Lebens mit Rückblick auf die Vergangenheit und Ihrer Fehler beschließen, dass es Zeit wird, mit dieser abzuschließen.

Mit den beiden Hauptfiguren Kat & Easy konnte ich mich nicht identifizieren bzw. mich in sie hineinversetzen. Der Handlungsstrang wechselt zwischen der Vergangenheit und der Gegenwart und handelt von zwei Freundinnen, die in ihrer Jugend in den gleichen Jungen verliebt waren.
Teilweise wirkt es für mich sehr langatmig.

Mich konnte das Buch nicht überzeugen, aber meiner Meinung nach handelt es sich um ein Buch das die Geschmäcker spaltet .

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Veröffentlicht am 05.08.2021

Story mit Potential, hat mich aber nicht so richtig abgeholt.

Deluxe Dreams
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Zunächst einmal zum Cover, der vergoldete Titel auf dem weißen Hintergrund ist relativ dezent und lässt das Buch luxuriös und edel wirken, passend zum Inhalt. Der Klappentext hat mein Interesse geweckt, ...

Zunächst einmal zum Cover, der vergoldete Titel auf dem weißen Hintergrund ist relativ dezent und lässt das Buch luxuriös und edel wirken, passend zum Inhalt. Der Klappentext hat mein Interesse geweckt, weil es nach einer netten Liebesgeschichte klang und ich immer mal wieder gerne etwas leichtes aber emotionales lese.

Erfreulich fand ich, dass die einzelnen Kapitel jeweils aus den Perspektiven von Sadie und Olivier erzählt wurden. Denn im Grunde gefallen mir Handlungen die aus zwei Sichtweisen erzählt werden, dies ermöglicht einen genaueren Einblick in die Gefühlswelten beider Protagonisten. Hier jedoch viel es schwer sich mit den Protagonisten zu identifizieren. Die Story hatte viel Potential doch es scheiterte leider an der Umsetzung, da es viel zu oberflächlich gehalten wurde. Der Funke sprang nicht über , das Knistern, die Chemie.... zwischen den Beiden konnte mich nicht überzeugen. Es wirkte beinahe gezwungen. Mit Sadie und Oliver bin ich nicht warm geworden, dazu fehlten mir die tiefgründigen Dialoge und Gedanken.

Auch bei den Intrigen und Geheimnissen in Olivier`s Familie hab ich etwas mehr erwartet. Am Ende ist mir das zu unrealistisch. Dass Oliver mit seinen zwanzig Jahren noch etwas unbedacht ist, kann man nachvollziehen aber immer noch 10 Jahre danach? Er möchte immer noch alles aufgeben wegen eines Fehlers der in der Familie bereits bekannt ist? Einfach nicht nachvollziehbar das Oliver sich mit seinen Charakterzügen erpressen lässt.
Schlussendlich konnte mich Handlung und Hauptcharaktere nicht von ihrer Liebe zueinander und eines glaubwürdigen Familienkonfliktes überzeugen.

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