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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 06.10.2020

Einzigartig, schön, niedlich

Flo, der Flummi und das Schnack
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Erstmal zum Cover: Das Cover ist traumhaft schön, sodass es ich es am liebsten die ganze Zeit angucken könnte. Das Buch hat ein Ehrenplatz im Kinderregal verdient!



Ebenfalls die Illustrationen. Zu Anfang ...

Erstmal zum Cover: Das Cover ist traumhaft schön, sodass es ich es am liebsten die ganze Zeit angucken könnte. Das Buch hat ein Ehrenplatz im Kinderregal verdient!



Ebenfalls die Illustrationen. Zu Anfang jeder Geschichte gibt es eine Illustration, die einfach total vielfältig, liebevoll und kreativ gestaltet wurde. Man kann sich darin zusammen mit dem Kind erstmal minutenlang vertiefen und es wird einem nicht langweilig. Sehr gut finde ich, dass es zu jeder Geschichte nur eine Illustration gibt, sodass dann anschließend das Kind vom Zuhören nicht durch zu viele visuelle Reize abgelenkt ist.



Jede Geschichte hat eine Altersempfehlung, manche sind bereits ab 3, manche erst ab 9. Auf diese Weise werden wir jahrelange Freude an dem Buch haben, was ich sehr schön finde.



Zudem gibt es eine geschätzte Vorlesedauer, die ich und mein Mann jedoch bei weitem überschreiten (trotz normaler Vorlesegeschwindigkeit). Ich habe das Vorlesen zunächst mit meinem Mann "geübt" und ich schätze mal, wenn ich die Geschichten meinen Kindern vorlese, wird es noch länger dauern, da die ja einen gerne mal unterbrechen.



Die Geschichten sind, so wie der Titel auch verspricht, ganz und gar nicht langweilig. Ganz im Gegenteil, sie sind gewitzt, einzigartig, süß, machen richtig Spaß und regen manchmal auch zum Nachdenken an. Klar, ab und zu ist auch mal eine Geschichte dabei, die vielleicht nicht ganz so interessant war, aber das ist wohl bei insgesamt 31 Geschichten ganz normal.



Ab und zu gibt es jedoch eine Geschichte, bei der ich die Intention hinterfrage, oder deren Inhalte ich leicht kritisch empfinde. So wird bei einer Geschichte das Lügen belohnt und bei einer anderen wird geraucht und Feuer im Wald gelegt. Das finde ich persönlich etwas kritisch, da ich meinen Kindern ja etwas moralisch wertvolles beibringen möchte.



Dennoch empfehle ich dieses wunderschöne Buch mit den (größtenteils) tollen Geschichten sehr!

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 27.09.2020

Mir zu technisch

INFINITUM - Die Ewigkeit der Sterne
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Leider ist das wieder mal ein Buch, dass ich abbrechen muss, da ich mich einfach nicht durchringen kann, es weiterzulesen. Es ist mir viel zu technisch, hat einfach unglaublich viele Fachbegriffe. Es gibt ...

Leider ist das wieder mal ein Buch, dass ich abbrechen muss, da ich mich einfach nicht durchringen kann, es weiterzulesen. Es ist mir viel zu technisch, hat einfach unglaublich viele Fachbegriffe. Es gibt einen Appendix, wo es eine Art Lexikon gibt - krass. Aber dennoch erwarte ich, dass selbst beim Lesen sich schwierige Begriffe erklären. Ist dies nicht der Fall, dann trügt das für mich meinen Lesegenuss. Ich kam einfach nicht mit dem Schreibstil klar.

Ich musste leider so viele Stellen doppelt lesen, weil ich mir die Szenen einfach nur schlecht vorstellen konnte. Dabei hat das Buch so viel Potenzial, denn manche Szenen waren heftig und total spannend, aber das reichte leider nicht aus, dass es mich dann insgesamt fesselnd konnte. Und bei der Vorstellung mich mehr oder weniger durch 900 Seiten zu quälen, wurde mir irgendwie mulmig zumute.

Vielleicht nehme ich das Buch noch einmal in vielen Jahren zur Hand - oder ich gebe es mal meinem Mann, vielleicht ist es eher etwas für ihn.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 15.09.2020

Langatmig

Madame Curie und die Kraft zu träumen
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Gleich vorweg: ich habe das Buch nur bis zur Hälfte gelesen. Weil ich mich jedoch tot gelangweilt habe und immer mehr anfing, quer zu lesen, beschloss ich irgendwann, mich nicht weiter zu quälen. Dabei ...

Gleich vorweg: ich habe das Buch nur bis zur Hälfte gelesen. Weil ich mich jedoch tot gelangweilt habe und immer mehr anfing, quer zu lesen, beschloss ich irgendwann, mich nicht weiter zu quälen. Dabei muss ich jedoch sagen, dass es ggf. nicht am Buch selbst liegt, sondern vielleicht eher daran, dass ich doch nicht so der historische-Roman-Typ bin?! Ich weiß es nicht. Ich versuche es immer mal wieder, aber bisher haben mich nur zwei bis drei Bücher in dem Genre wirklich gepackt.

Das Buch an sich klang sehr vielversprechend, weshalb ich es auch lesen wollte. Hoffnung, Kraft und Mut sind für mich immer sehr inspirierend und Madame Curie ist sowieso eine inspirierende Persönlichkeit. Aber das Buch war so passiv. Es gab seitenweise belanglose Erzählungen, die mich einfach nicht fesselten. Richtig aktive, interessante Gespräche gab es nicht. Ich glaube auch nicht, dass es nach den 200 Seiten, die ich gelesen habe, dann plötzlich anders gewesen wäre.

Wie dem auch sei. Ich gebe dennoch dem Buch drei Sterne, weil ich es einfach nicht übers Herz bringe, etwas darunter zu vergeben. Da steckt so viel Recherchearbeit drin, zudem ist die Sprache sehr poetisch und beeindruckend und ich glaube tatsächlich, dass einfach nur ich mich mit dem Genre schwer tue.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 30.08.2020

Erst witzig, dann aber langweilig

Single, weil die Auswahl scheiße ist
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Der Titel des Buches klingt lustig, sodass ich mir eine Carrie-Bradshaw-Kolumne á la Sex and the City vorgestellt habe. Anfangs war es auch echt lustig - die Sprache war keck und die Männergeschichten ...

Der Titel des Buches klingt lustig, sodass ich mir eine Carrie-Bradshaw-Kolumne á la Sex and the City vorgestellt habe. Anfangs war es auch echt lustig - die Sprache war keck und die Männergeschichten witzig. Zugegeben, über die Sprache in Präteritum habe ich mich zwar etwas gewundert, weil es für mich dann eher Memoiren sind, anstatt eines Tagebuchs, aber gut.

Nachdem dann die Protagonistin etliche ihrer Männer blankgezogen hatte, fing es doch an, etwas langweilig zu werden. Es kam nichts neues mehr und die Abschnitte über den jeweiligen Mann waren jeweils so kurz (1-3 Seiten), dass ich mich irgendwie auch nicht richtig in das Buch vertiefen konnte. Zudem wurde vieles in irgendeiner Form wiederholt: gleichartiges Kennenlernen, gleichartig aussehender Mann (vor allem immer muskulös), gleichartiges Verhalten.

Alles in allem war das Buch zwar witzig geschrieben, aber letztendlich doch sehr oberflächlich und irgendwann langweilig.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 07.12.2019

Für mich ohne Knistern, aber mit starker Protagonistin

Queen of Passion – Lenora
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--- Kurzinhalt ---
Lenora wird in den 1950er Jahren zur Königin, nachdem ihr Vater gestorben ist und es keinen männlichen Stammhalter gibt. Es ist für sie eine große Herausforderung, da eine weibliche ...

--- Kurzinhalt ---


Lenora wird in den 1950er Jahren zur Königin, nachdem ihr Vater gestorben ist und es keinen männlichen Stammhalter gibt. Es ist für sie eine große Herausforderung, da eine weibliche Machtposition damit einhergeht, dass man ihr aufzwingt, sie solle heiraten. Als sie Edward, dem bislang reisenden Bruder von ihrem besten Freund, kennenlernt, scheint das Heiraten jedoch nicht mehr die schrecklichste Idee zu sein.

Das Buch ist die Vorgeschichte zur Prince-of-Passion Reihe und kann unabhängig davon gelesen werden.

--- Lesefluss ---


Das Buch liest sich sehr flüssig und ist abwechselnd in der Ich-Perspektive von Leonora und Edward geschildert. Die ersten hundert Seiten sind sehr politisch und danach geht es durchweg eigentlich um pure Sexualität.

--- Protagonisten ---


Lenora hat eine starke und intensive Persönlichkeit. Sie gibt nicht klein bei und ist definitiv in ihren jungen Jahren bereits autoritär und willensstark. Ich habe sie sehr gemocht, da sie neben ihrer äußeren harten Schale auch eine weiche, zärtliche Seele hat, die zu sehr viel Gefühl fähig ist. In Sachen Sexualität hat sie keine Erfahrung, bis sie natürlich auf den erfahrenen Edward trifft. Er ist im Gegensatz zu ihr ziemlich unanständig und haut ein vulgäres Wort nach dem anderen raus. Die beiden ergänzen sich gut und reifen miteinander.

--- Meine Meinung ---


Die ersten hundert Seiten lasen sich sehr politisch, wenn ab und zu auch etwas gefühlstechnisch schon durchgeflattert ist. Als dann Edward aufgetaucht ist, ging für mich alles sehr schnell. Ich habe die Spannung und Anziehung zwischen den beiden nicht so sehr spüren können und fand deren Sexualität auch nicht prickelnd, was womöglich an der Benutzung von vielen vulgären Wörtern lag, die absolut nicht meins sind. Dennoch fand ich Lenoras Persönlichkeit sehr bewundernswert und das Buch las sich im Allgemeinen sehr flüssig und angenehm. Von mir gibt es 3,5 Sterne.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere