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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 18.03.2020

Hat nicht ganz meine Erwartungen erfüllt !

Finding Back to Us
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„Finding back to us“ ist das erste Buch, das ich von Bianca Iosivoni gelesen habe. Zudem ist es eine Neuauflage von einem, vor einiger Zeit bereits erschienenen Buch. Ich habe bisher so viel positives ...

„Finding back to us“ ist das erste Buch, das ich von Bianca Iosivoni gelesen habe. Zudem ist es eine Neuauflage von einem, vor einiger Zeit bereits erschienenen Buch. Ich habe bisher so viel positives von den Werken der Autorin gehört, das ich mich extrem darauf gefreut habe, dieses Buch zu lesen. Allerdings hat es mich nicht so sehr vom Hocker gehauen, wie ich es erwartet habe. Die Dinge die mir gefallen oder auch missfallen sind, erfahrt ihr nach dem folgenden Klappentext: „Als Callie nach langer Zeit in ihre Heimatstadt zurückkehrt, ist der Erste, dem sie dort begegnet ausgerechnet Keith. Keith, der den Autounfall verursachte, bei dem ihr Vater starb. Keith, den sie nie mehr wieder sehen wollte. Sofort flammen der Schmerz und die Wut von damals wieder auf. Aber auch ein gefährliches Prickeln, das Callie völlig verwirrt. Denn Keith ist nicht nur die Person die sie am meisten hasst. Er ist auch ihr Stiefbruder ...“
Zu aller erst fange ich, wie sonst auch, mit dem Cover an: Ich liebe es. Mir gefällt die Farbgebung, die Schrift und die tollen Effekte. Es fiel mir sofort ins Auge, denn auch der Buchrücken macht sich bezaubernd schön in meinem Bücherregal.
Direkt von der ersten Seite an fiel mir der angenehme, einfache Schreibstil auf. Ich kam locker in die Geschichte und ich kam auch super gut durch. Er ist geprägt von sehr detaillierten Beschreibungen, die dennoch nicht zu ausschweifend sind, sodass der Augenmerk auf die Situation beibehalten wird. Für mich eine perfekte Mischung. Schöne, verständliche Vergleiche trugen ihren Teil zu dem hervorragenden Schreibstil bei. Allerdings muss ich zugeben, das die Kapitel für meinen Geschmack meistens viel zu lang waren.
Das gesamte Buch wurde aus der Sicht von Callie geschrieben. So konnte ich als Leser sehr viel über ihre Gefühle und Gedanken erfahren. Callie ist eine Protagonistin, die eine schwere Zeit durchleben musste. Mit den Jahren konnte sie, trotz Tapetenwechsel, ihren Verlust nicht minimieren und trauert nach wie vor um ihren verstorbenen Vater. Nichts desto trotz würde ich sie als stark und mutig beschreiben. Sie versucht ihr Leben zu meistern und ist auch nicht auf den Mund gefallen. Ebenso wie Keith. Die Dialoge die die beiden immerzu geführt haben sind geprägt von hitzigen Wortgefechten und Sarkastischen Bemerkungen. Diese haben mich immer wieder zum schmunzeln gebracht. Keith wirkt auf mich trotz dessen eher in sich gekehrt und geheimnisvoll, was aber vor allem daran liegt, das man aus seiner Sicht nichts erfährt. Das hat den Spannungsbogen um seine Person die ganze Zeit aufrecht erhalten. Außerdem liebe ich die Momente in denen Callie und ihre Schwester Holly Gilmore Girls schauen und sich angeregt darüber unterhalten. Das fühlte sich für mich an wie nach Hause zu kommen, warm und aufregend.
Leider muss ich zugeben, das das Buch hin und wieder etwas langatmig wurde. Viele Ereignisse haben sich für mich einfach endlos in die Länge gezogen und somit fing ich schnell an mich zu langweilen. Zudem haben sich einige Dinge für mich zu oft wiederholt.
Eigentlich ist es eine sehr aufregende Liebesgeschichte, allerdings konnte ich leider das Knistern zwischen den beiden nicht richtig spüren. Die Emotionen kamen bei mir bis zum Schluss nicht vollständig an.
Dennoch ist es eine tiefgründige Geschichte über Trauer, Akzeptanz und Vergebung. Eine Geschichte über Wiederaufarbeitung und Selbstfindung. Eine Geschichte die mehr Facetten hat, als man vielleicht meinen mag. Man muss bei dem Buch stellenweise auch zwischen den Zeilen lesen um die Geschichte tiefer wahrzunehmen. Es gab immer wieder kleine Ausschnitte aus der Vergangenheit an die sich Callie erinnert, was das alles sehr viel lebendiger macht. Das Ende hat mir dann übrigens wieder sehr gut gefallen. Es konnte mich überraschen und viele Dinge die mir vorher unklar waren aufklären.
Somit vergebe ich zum Schluss 3,5/5 Sterne ⭐️

Veröffentlicht am 17.03.2020

Schön für zwischendurch !

Insta Love - Nur perfekt ist gut genug
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„Insta Love“ ist das erste Buch, das ich von Tine Nell gelesen habe. Doch leider hat es mich nicht so begeistert, wie ich ursprünglich gehofft habe. Warum, das verrate ich euch, nachdem ihr die Möglichkeit ...

„Insta Love“ ist das erste Buch, das ich von Tine Nell gelesen habe. Doch leider hat es mich nicht so begeistert, wie ich ursprünglich gehofft habe. Warum, das verrate ich euch, nachdem ihr die Möglichkeit bekommt, den folgenden Klappentext zu lesen: „Nach der Trennung von ihrem Freund Dan Hawkins, einem gefeierten Instagram-Star, will sich das Model Jules ein neues, eigenständiges Leben aufbauen. In dieser turbulenten Zeit lernt sie den attraktiven Paul kennen, der sie mit seiner ruhigen und ehrlichen Art gleich in den Bann zieht. Doch ihr Ex und die Schatten der digitalen Welt holen sie immer wieder ein und schon bald weiß Jules nicht mehr, wem sie noch trauen kann ...“ Das Cover finde ich wirklich hübsch. Es spiegelt ein tolles Sommergefühl wieder und passt somit perfekt zum Inhalt. Allerdings fehlt mir da ein wenig schnick schnack, wie Glitzer, irgendwelche Erhebungen oder etwas ähnliches auffallendes.
Der Schreibstil ist wirklich klasse, das Buch lies sich locker und flüssig lesen und ich kam ohne Umschweife in die Geschichte rein. Ich flog förmlich nur so durch die Seiten, was ich wirklich fabelhaft finde. Allerdings waren die Kapitel für meinen Geschmack etwas zu lang. Ich bin eher der Typ für eine Kapitellänge bis maximal zwölf Seiten. Am Anfang eines jeden Kapitels steht ein kurzes Zitat, was ich wirklich schön fand.
Das Buch wurde sowohl aus der Sicht von Jules als auch aus der von Paul erzählt, wobei Jules’ Sicht bei weitem überwiegt. Somit konnte ich deutlich mehr über ihre Gedanken und Gefühle erfahren.Die beiden kommen aus komplett unterschiedlichen Verhältnissen und doch, ähneln sie sich mehr, als es auf den ersten Blick scheint. Beide haben Zweifel, die ihren Alltag beeinflussen. Beide Fechten einen inneren Kampf aus. Beide suchen das richtige für sich und ihre Zukunft. Dennoch kommen sie aus komplett unterschiedlichen Familienverhältnissen und hadern mit relativ unterschiedlichen Dingen.
Die Geschichte brauchte etwas Zeit, bis sie wirklich richtig Fahrt aufnahm. Allerdings wurde es meistens nicht so viel mehr aufregender. Die Geschichte zieht sich zwischenzeitlich etwas in die Länge und die Beziehung zwischen den beiden war mir leider viel zu unromantisch.
Dennoch ist die Message hinter der Geschichte sehr wichtig und wertvoll. Etwas, was einen zum nachdenken anregt und viele Dinge in Frage stellen lässt. Man merkt, wie unwichtig Ruhm und Geld ist, wenn man kein Glück erlebt. Auch die scheinbar perfekte Welt bei den großen Instagram Berühmtheiten, ist gar nicht so perfekt wie viele immer glauben. Vieles ist gestellt und man kommt selten dahinter, was die Personen wirklich ausmacht. Es lässt einen vor Augen führen, wie viel mehr Schein, als Sein hinter der Fassade einiger Stars steckt.
Das Buch zeigt, wie kostbar wahre Freunde und die Liebende Familie ist. Wie wichtig die Beziehung zu seinen Nächsten sein sollte. Und das Liebe, trotz das sie manchmal weh tun kann, ein wundervolles und nicht zu missen wollendes Gefühl ist.
Allerdings muss ich sagen, das in dieser Hinsicht mir das knistern gefehlt hat. Ich konnte die Gefühle zwischen den beiden Protagonisten nicht spüren und somit wirkte es auf mich dann etwas zu oberflächlich. Ich hätte mir sehr gewünscht, das in mir mehr Emotionen geweckt worden wären.
Dieses Buch ist meiner Meinung nach etwas locker, leichtes für zwischendurch um einfach mal abzuschalten. Nicht allzu anspruchsvoll, aber auch nicht zu eintönig.
Deshalb vergebe ich 3,5/5 Sterne ⭐️

Veröffentlicht am 16.03.2020

Eine grandiose Geschichte !

Trust Again
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Im Januar habe ich „Trust Again“ von Mona Kasten gelesen. Und was soll ich sagen, außer das ich nicht verstehe, wieso ich die Reihe solange ungelesen im Regal stehen hatte. Wirklich, die Bücher sind so ...


Im Januar habe ich „Trust Again“ von Mona Kasten gelesen. Und was soll ich sagen, außer das ich nicht verstehe, wieso ich die Reihe solange ungelesen im Regal stehen hatte. Wirklich, die Bücher sind so gut, sie nicht zu lesen ist reinste Verschwendung. Aber wie immer bevor ich näher auf alles eingehe kommt erst der Klappentext: „In dem Moment, in dem sie Spencer Cosgrove zum ersten Mal gegenübersteht, weiß Dawn, dass sie ein Problem hat. Ich in großes Problem. Spencer ist sexy, charmant und lustig, genau ihr Typ - und er beginnt augenblicklich mit ihr zu flirten. Doch Dawn hat sich geschworen, die Finger von Männern zu lassen. Zu tief sitzt der Schmerz, den sie empfindet, weil sie der falschen Person vertraut hat, zu groß ist die Wunde, die sein Verrat hinterlassen hat. Aber Spencer gibt nicht auf. Und als Dawn herausfindet, dass auch er ein herzzerreißendes Geheimnis verbirgt, wird ihr klar, dass sie keine Chance hat gegen die Art und Weise, wie er ihre Welt auf den Kopf stellt ...“ Das Cover finde ich okay. Was mir sehr gut gefällt, ist das er zum vorherigen Teil passt. Aber da ich Menschen auf Covern nicht so cool finde gehört es nicht zu meinen Liebsten.
Monas Schreibstil ist echt grandios. Von der ersten Seite an war ich ein Teil der Geschichte und konnte voll und ganz mit den Protagonisten mitfühlen. Wo wir schon dabei sind: Spencer und Dawn sind einfach traumhaft. Ich habe mich so sehr in die beiden verliebt, das ich sie einfach nicht mehr gehen lassen wollte. Ich habe mich schon lange nicht mehr so verbunden zu den Hauptcharakteren eines Romans gefühlt.
Vor allem Dawn hat es mir mit ihrer Liebe zu Büchern und zum Schreiben angetan. Diese Geschichte hatte alles, was ich mir von einem guten Buch wünsche: Witz, Spannung, Leidenschaft, Liebe und Trauer. Es war herzergreifend und berührend. Ich hätte nicht gedacht, das es so tiefsinnig werden würde. Vor allem das Thema Freundschaft und Familie wurde ganz groß geschrieben. Ich liebe einfach alles an dem Buch. Na gut, hier und da haben sich ein paar Logikfehler eingeschlichen, aber weil das Buch ansonsten perfekt war, drücke ich da mal beide Augen zu. Wirklich, dieses Buch hat mir so viel mehr gegeben, als ich erwartet habe.
Ich bin restlos begeistert !
Ich will auch nicht lange drüber reden, lest dieses Buch einfach, falls ihr es noch nicht getan habt. Es ist fantastisch !
Von mir gibts glatte 5/5 Sterne ⭐️

Veröffentlicht am 10.03.2020

Super süße Geschichte !

Verloren sind wir nur allein
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“Verloren sind wir nur allein” ist das dritte Buch, das ich bisher von Mila Summers gelesen habe. Und wiedermal konnte mich eines ihrer Bücher von sich überzeugen. Auch wenn es nichts ausnahmslos perfekt ...

“Verloren sind wir nur allein” ist das dritte Buch, das ich bisher von Mila Summers gelesen habe. Und wiedermal konnte mich eines ihrer Bücher von sich überzeugen. Auch wenn es nichts ausnahmslos perfekt ist, bin ich sehr froh, diese Geschichte gelesen zu haben. Aber bevor ich näher darauf eingehe, kommt hier für alle, die ihn noch nicht kennen, der Klappentext: “Nach einem schweren Schicksalsschlag zieht die 17-jährige Sky mit ihrer Mutter auf eine Ranch nach Texas - weit weg von ihrer alten Heimat Boston. Weit weg von allem, was ihr je etwas bedeutet hat. Sky fühlt sich so verloren wie nie zuvor und lässt niemanden mehr an sich heran. Vor allem nicht Jeff, der sich als ihr Beschützer aufspielt und ihr mit seiner guten Laune gehörig auf die Nerven geht. Und doch kommt mir jedem Moment, den die beiden zusammen verbringen, zaghaft wieder mehr Licht in Sky’s Leben. Aber schon bald merkt sie, das Jeff gar nicht der Sunnyboy ist, für den ihn alle halten - denn auch er trägt unsichtbare Narben. Können die beiden sich gegenseitig Retten ?” Das Cover gehört definitiv zu meinen Liebsten. Die Farben, die Blumen und auch die Schrift machen einen wirklich harmonischen Eindruck. Was ich am schönsten finde ist die goldene Umrandung um das Wort “Verloren”, die man leider auf Fotos nicht allzu gut erkennt. Das macht das ganze richtig edel. Auch der Buchrücken und die Rückseite sehen wunderschön aus. Ich hab mich ein bisschen in dieses Cover verliebt. So jetzt aber genug davon, wichtig ist der Inhalt ! Übrigens passt der Titel einfach perfekt zu dem geschrieben. Besser hätte man es nicht machen können.
Es beginnt direkt mit einem angenehmen und einfachen Schreibstil. Es ließ sich wirklich problemlos und flüssig lesen und ich flog förmlich nur so durch die Seiten. Schöne Details und tolle Vergleiche sorgten dafür, das die Geschehnisse förmlich greifbar wurden. Zudem kam ich ohne Probleme direkt in die Story rein.
Die Aufmachung der Kapitel hat mir besonders gut gefallen. Es zierten eine Blume oder ein Ast mit Blättern den Anfang eines jeden Kapitels.
Das gesamte Buch wird sowohl aus der Sicht von Sky als auch aus der von Jeff geschrieben, wobei Sky’s Sicht überwiegt. Kurze Tagebucheinträge machen das ganze eine Spur persönlicher.
Sky ist ein Mädchen, das eine Harte Schale vorgibt aber dahinter einen weichen Kern erkennen lässt. Jeff ist das komplette Gegenteil, er wirkt stets unbekümmert und ausgelassen, sodass er den perfekten Sunnyboy darstellt. Allerdings merkt man auch bei ihm, das er was zu verbergen hat. Beide Protagonisten machen eine enorme Charakterentwicklung durch, was wirklich gut umgesetzt wurde. Beide wirkten sehr authentisch und vor allem realistisch. Aber auch die Nebencharaktere habe ich allesamt ins Herz geschlossen. Okay zugegeben, es gab da ein paar Ausnahmen, aber die sollte man auch nicht mögen. So einen Freundeskreis wie Sky hätte ich hingegen am liebsten auch.
Wobei ich sagen muss, das es sich zwischenzeitlich doch ein wenig gezogen hat. So ab der Hälfte wurde es etwas langatmig, doch das hielt sich glücklicherweise nicht allzu lange. Auch war das Buch sehr vorhersehbar. Es gab für mich keine besonders großen Überraschungsmomente, was ich ein wenig schade finde.
Neben humorvollen Dialogen und lustigen Ereignissen konnte das Buch ebenso mit Tiefgang punkten.
Es ist eine Geschichte über wahre Freundschaft, Vertrauen und Wiederaufarbeitung. Eine Geschichte über Selbstfindung, Trauer und Liebe. Eine Geschichte hinter der sich mehr verbirgt als man meinen mag. Das Buch wurde von Klischees an einer Highschool nicht verschont, womit ich persönlich aber absolut kein Problem habe. Ich mochte dieses Highschool-Teenie-Drama wirklich gerne.
Dennoch regt einen das Buch zum Nachdenken an. Denn es verbirgt sich mehr als einfach nur eine süße Liebesgeschichte hinter dieser Story.
Lest es am besten selbst.
Von mir gibts jedenfalls 4/5 Sterne ⭐️

Veröffentlicht am 08.03.2020

Tolles Buch !

Ich darf dich nicht lieben
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“Forbidden Feelings - Ich darf dich nicht lieben” ist der erste Teil einer Trilogie von Mirka Mai . Und obwohl ich von dem Buch etwas komplett anderes erwartet habe, wurde ich dennoch positiv überrascht. ...

“Forbidden Feelings - Ich darf dich nicht lieben” ist der erste Teil einer Trilogie von Mirka Mai . Und obwohl ich von dem Buch etwas komplett anderes erwartet habe, wurde ich dennoch positiv überrascht. Warum ? Das verrate ich euch nach dem Klappentext: „Als Jessy ihr Zuhause in Malibi verlässt, um an der Wesleyan University in Middletown, Conneticut, ihr Studium zu beginnen, träumt sie von einem neuen besseren Leben, um die Schatten ihrer Vergangenheit hinter sich zu lassen. Als sie bei dem charmanten Alex einen Job findet, um ihr Studium zu finanzieren, scheint sich das Blatt zu wenden. Zwischen den beiden knistert es gewaltig und sie kommen sich bald näher. Was Jessy nicht ahnt: Alex hat ein Geheimnis, das seine aufkeimenden Gefühle für Jessy verbietet - hat die Liebe zwischen Jessy und Alex überhaupt eine Chance?“ Das Cover finde ich eigentlich ganz hübsch. Mir persönlich fehlt da ein bisschen schnick schnack, aber das Cover ist ja auch nicht das wichtigste an einem Buch.
Mikas Schreibstil ist einfach und flüssig gehalten. Ich kam super in die Geschichte rein und hatte einen angenehmen Lesefluss. Die tollen Vergleiche und unterhaltsamen Dialoge trugen ihren Teil dazu bei.
Jedoch waren die Kapitel für meinen Geschmack etwas zu lang.
Das Buch wird aus der Sicht von Jessy und Alex geschrieben, allerdings mehr aus der von der weiblichen Protagonistin Jessy.
Zwischendurch wurden ein paar Chats und Tagebucheinträge hinzugefügt, was das alles irgendwie persönlicher macht. Das hat mir echt gut gefallen.
Die Protagonisten wahren mir allesamt sympathisch.Jessy ist eine etwas unsichere Person, was auf Ihre Vergangenheit zurückzuführen ist. Alex dagegen ist wirkt sehr aufgeschlossen, wobei man auch bei ihm relativ zu Anfang merkte, das ihn ebenfalls etwas beschäftigt. Vor allem aber die Nebencharaktere - Jessys beiden Freunde am College - haben es mir angetan, weshalb ich mich unglaublich auf die Folgebände freue.
Es gab viele Zeitsprünge, die die Handlungen realistischer machen. Dadurch trifft nicht alles plötzlich aufeinander und die Geschehnisse scheinen nicht zu überstürzt.
Außerdem liebe ich die Anspielungen auf eine meiner Lieblingsserien - „Gilmore Girls“. Diese haben mir jedesmal eine Freude bereitet.
Direkt zu Anfang beschlich mich bereits eine Ahnung, wohin die Geschichte führt, was sich dann allerdings nicht bewahrheitet hat. Denn das große Geheimnis, der unerwartete Plottwist, kam extrem überraschend. Mit so einer Wendung habe ich bis zu dem Zeitpunkt, als es dann zur Sprache kam, wirklich nicht gerechnet.
Zwischenzeitlich zog es sich leider etwas in die Länge und wurde extrem eintönig. Vorallem der Mittelteil war sehr schwach im Gegensatz zum Rest.
In dem Buch geht es um ein Thema, was ich absolut nicht mag und nie mögen werde. Warum das so ist, kann ich ohne euch zu Spoilern nicht sagen, also gehe ich darauf auch nicht allzu tief ein. Doch das Thema wurde ausgesprochen gut umgesetzt und zudem sehr verständlich dargestellt.
Dem Leser werden die Augen geöffnet und mehr Verständnis zu dieser etwas unkonventionellen, kritischen Thematik dargebracht. Ich fing an dieses Thema mit etwas anderen Augen zu sehen.
Und dazu muss ich echt sagen, das ich es extrem mutig finde darüber zu schreiben. Ich kann mir nämlich gut vorstellen, das die Kritik l nicht ganz ohne ist. Aber es regt zum nachdenken an. Mir fällt es echt schwer meine Gedanken dazu in Worte zu fassen, das liegt aber vor allem daran, das ich euch nichts vorweg nehmen möchte. Lest es einfach selbst, vielleicht versteht ihr dann besser, was ich versuche zu sagen. Ich fand das Thema an und für sich grausam und schrecklich, aber die Herangehensweise und der Grund dahinter machen das alles viel verständlicher und nachvollziehbarer.
Tatsächlich habe ich mich mit der Autorin zwischenzeitlich über das Buch unterhalten und sie auf dieses schwierige Thema angesprochen. Erst recht, weil ich verstehen wollte, wieso sie es als Hauptthema dieses Romans genutzt hat. Und vor allem ihre Antwort hat mich diese Ereignisse mit anderen augen sehen lassen und mich wirklich verblüfft.
Hin und wieder wurden ein paar christliche Aspekte eingefügt, was mir eine besonders große Freude bereitet hat.
Im großen und ganzen ist es ein Buch, das ich jedem von euch ans Herz legen möchte. Denn es verbirgt sich so viel mehr dahinter, als man auf den ersten Blick sieht.
Es ist eine Geschichte über Vergebung, Trauer, Liebe, Vertrauen und Zusammenhalt. Eine Geschichte über einen Neuanfang. Eine Geschichte, die mir noch lange im Gedächtnis bleibt.
Deshalb vergebe ich 4/5 Sterne ⭐️