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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 06.03.2020

Ganz große Liebe !

Light Up the Sky
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„Light up the sky“ ist der zweite Band einer Dilogie von Emma Scott. Und auch dieses Buch, hat mich wie sein Vorgänger absolut von sich überzeugen können. Normalerweise würde ich an dieser Stelle den Klappentext ...

„Light up the sky“ ist der zweite Band einer Dilogie von Emma Scott. Und auch dieses Buch, hat mich wie sein Vorgänger absolut von sich überzeugen können. Normalerweise würde ich an dieser Stelle den Klappentext einfügen, damit ihr wisst, worum es in dem Buch geht. Aber heute lasse ich ihn mal weg, da er eventuell Spoilern könnte, wenn ihr den ersten Band noch nicht kennt.
Also mache ich direkt mit dem Cover weiter: Besonders gut daran gefällt mir, das es perfekt zum ersten Band passt. Mir ist sowas immer sehr wichtig, da die beiden Bücher nun mal zusammen gehören. Aber auch die Farbgebung und die kleinen Glitzerelemente machen das ganze zu einem richtigen Blickfang.
Der Schreibstil von Emma Scott ist nach wie vor einfach nur außergewöhnlich und einzigartig. Schlicht und ergreifend grandios. Ihre Wortwahl, die poetischen Aspekte und die Vergleiche sind nahezu perfekt. Die detaillierte und überaus authentische Ausdrucksweise tragen dazu bei, das das Buch beim lesen lebendig wird. Wie ich schon so oft gesagt habe und immer wieder sagen werde: Diese Frau ist eine Künstlerin mit ihren Worten ! Das Buch knüpft direkt an das Ende des ersten Bands an, was nach dem fiesen Cliffhanger genau die richtige Herangehensweise ist. Und fängt dazu auch noch genauso emotional und herzzerreißend an, wie ich es vermutet hatte.
Wie auch im ersten Band wird das Buch in mehrere Teile und somit in Zeitabschnitte eingeteilt.
Das Buch wird, bis auf wenige Ausnahmen, sowohl aus der Sicht von Autumn als auch aus der von Weston erzählt.
Autumn ist eine etwas naive, aber dennoch sehr gebildete Protagonistin. Sie träumt von Romantik und strahlt eine überaus sympathische Art aus. Weston ist ein sehr geprägter Mensch. Viele Dinge in seinen Leben verliefen nicht wie erhofft, was man auch an seinem abweisenden Charakterzügen bemerkt. Dennoch ist er ein starker Protagonist, der - genau wie Autumn - eine tolle Charakterentwicklung durchgemacht hat.
Es ist eine Geschichte über Wiederaufarbeitung und Selbstfindung. Über Vertrauen, Familie, Freundschaft, Vergebung und Loyalität. Zusammenhalt, Trauer und Erkenntnis spielen ebenfalls eine große Rolle. Es ist ein Buch, das mehr verbirgt, als man vielleicht zu meinen vermag.
Es birgt eine Menge Tiefgang und hat so einiges an Emotionen bei mir hervorgerufen.
Zudem ist das Buch auch überaus spannend und in vielerlei Hinsicht mitreißend.
All die tollen Dialoge haben auch einen Teil dazu beigetragen, das das Buch so unterhaltsam war.
Die Geschichte hat mich zum nachdenken angeregt, denn die Thematik liegt mir persönlich auch sehr am Herzen.
Das Buch ist so wichtig und überaus realistisch. Es wirkte alles einfach so echt und in keiner Weise aufgesetzt.
Die Anmerkung der Autorin am Ende hat mich zu Tränen gerührt.
Grundsätzlich hatte ich immer wieder Tränen in den Augen, weil ich so gerührt war.
Das Buch wurde auch nicht von ein wenig Kitsch verschont, was mich absolut nicht gestört hat, da es dem ganzen seine romantische Ader verliehen hat.
Es ist so viel mehr als einfach nur ein schnulziger Liebesroman.
Dieses Buch hat mir so viel mehr gegeben, als ich jemals erwartet hätte. Es hat mich so vieles aus einem neuen Blickwinkel sehen lassen und meine Gefühlswelt einmal komplett auf den Kopf gestellt. Und dann plötzlich wieder alles zurechtgelegt und wieder heile gemacht. Ich bin absolut begeistert und würde diese Dilogie jedem empfehlen, der was tiefgründiges und ehrliches sucht.
Deshalb vergebe ich 5/5 Sterne ⭐️

Veröffentlicht am 03.03.2020

Ich liebe es !

Bring Down the Stars
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Wie viele von euch wissen, gehört Emma Scott zu meinem absoluten Lieblingsautoren. „Bring down the stars“ ist das vierte Buch, das ich von ihr gelesen habe und auch diesmal konnte mich Emma voll und ganz ...

Wie viele von euch wissen, gehört Emma Scott zu meinem absoluten Lieblingsautoren. „Bring down the stars“ ist das vierte Buch, das ich von ihr gelesen habe und auch diesmal konnte mich Emma voll und ganz von sich und ihrem Talent überzeugen. Das Buch hat ein großes Potenzial ein Jahreshighlight zu sein. Aber bevor ich näher auf den Inhalt und meine dazugehörige Meinung eingehe, hier wie immer erst der Klappentext: „College-Studentin Autumn ahnt nicht, dass die wunderschönen Gedichte, die ihr der attraktive Conner schickt, von dessen Freund Weston stammen. Und obwohl Autumn sich stark zu Connor hingezogen fühlt, spürt sie auch zu Wes eine unerklärliche, tiefe Verbindung. Während ihre verwirrenden Gefühle Autumn zunehmend in Seelennot bringen, verstricken die beiden Freunde sich immer weiter in ihrer gut gemeinten Täuschung. Und als Connor nach einem Streit mit seiner Familie eine folgenschwere Entscheidung trifft, steht plötzlich noch viel mehr als nur ihre Freundschaft auf dem Spiel ...“ Direkt beim ersten Anblick habe ich mich in das Cover verliebt. Ich mag die Farben, die Schrift, die komplette Aufmachung und vor allem die Glitzerelemente die das Cover zieren.
Der Schreibstil der Autorin ist einfach grandios !Ob ihr es glaubt oder nicht, schon nach den ersten 3 Seiten bekam ich feuchte Augen. Emma Scott schafft es einfach jedes Mal mich mit ihren Worten zu verzaubern und mich somit voll und ganz in ihren Bann zu reißen. Tolle Dialoge, grandiose Vergleiche und die einzigartig wundervolle Wortwahl machen ihre Bücher jedesmal zu etwas ganz besonderem.
Es war bis zum Schluss so authentisch und gefühlvoll. Es war bis zum Schluss so authentisch und gefühlvoll.
Das Buch wird fast abwechselnd aus der Sicht von Autumn und Weston geschrieben. Für mich die beste Variante eine Geschichte zu erzählen.
Die Charaktere fand ich wirklich toll und vor allem sympathisch und auch überaus realistisch. Ich konnte direkt einen Bezug zu ihnen aufbauen können und habe mich rund um wohl in der Story gefühlt.
Ich konnte das Buch kaum aus der Hand legen, weil mich die Geschichte einfach nur gefesselt hat.
Die Geschichte wurde immer wieder sehr poetisch und herzergreifend, was mir persönlich sehr gefallen hat.
Das Buch wurde in mehrere Teile unterteilt, sozusagen in Zeitabschnitte. Diese Einteilung gefällt mir sehr gut, da man optimal merkt, wie sich die Ereignisse im laufe einer längeren Zeitspanne entwickeln.
Die Gedichte, um die sich die Story ja gewissermaßen dreht, schmiegen sich perfekt in die Geschichte ein und lassen das Buch enorm tiefsinnig erscheinen.
Es gab so viele unerwartete Wendungen, die die Spannung durchgängig beibehalten lassen haben. Immer wieder überlief mich Gänsehaut am ganzen Körper.
Eine Gefühlsachterbahn die nicht ohne ist.
Das Ende hat mich vollkommen überrascht und komplett aufgewühlt zurückgelassen. Ein nicht zu unterschätzender Cliffhanger.
Es ist eine besondere, herzzerreißende Lektüre die mir noch lange im Gedächtnis bleiben wird ! Emma Scott ist eine wirklich großartige Künstlerin mit ihren Worten.
Deshalb vergebe ich 5/5 Sterne ⭐️!

Veröffentlicht am 01.03.2020

Leider nicht besser als sein Vorgänger !

Duty & Desire – Verboten sinnlich
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„Duty & Desire - Verboten Sinnlich“ ist der zweite Band einer Trilogie von Tessa Bailey. Obwohl mir der erste Teil leider nicht so gut gefallen hat, wollte ich der Autorin und der Reihe nochmal eine Chance ...

„Duty & Desire - Verboten Sinnlich“ ist der zweite Band einer Trilogie von Tessa Bailey. Obwohl mir der erste Teil leider nicht so gut gefallen hat, wollte ich der Autorin und der Reihe nochmal eine Chance geben. Allerdings konnte mich der zweite Teil auch nicht wirklich überzeugen. Auch wenn ich ihn ein wenig besser fand, als den ersten, bin ich dennoch sehr enttäuscht. Warum ? Das verrate ich euch nach dem Klappentext: „Jack Garrett ist nur wegen einer verlorenen Wette auf der Polizeiakademie. Cop zu werden, ist für ihn keine Berufung, sondern eine Möglichkeit, Rechnungen zu bezahlen. Seine Nächte verbringt er damit, Erinnerungen in Alkohol zu ertränken und sich in One-Night-Stands zu verlieren. Niemand ahnt, warum er das tut, und genauso soll es bleiben. Manche Geheimnisse sind zu groß, zu dunkel, um sie zu teilen. Doch dann lernt er eines Abends eine irische Touristin kennen und ist sofort fasziniert von Katies offener, ehrlicher Art. Er raubt ihr noch am ersten Abend einen Kuss, ohne zu ahnen, welche Konsequenzen diese Begegnung haben wird ...“ Das Cover mag ich wirklich gerne. Es passt perfekt zu seinem Vorgänger. Sowas mag ich bei Reihen tatsächlich am liebsten. Auch die Farbgebung und der Effekt sind wirklich klasse.
Der Schreibstil ist flüssig und einfach zu lesen, wirklich gut. Aber das ist mir bei dem ersten Band bereits aufgefallen. Der Leser wird immer wieder angesprochen, so als wäre er ein Teil der Geschichte, was ich echt interessant fand. Die Kapitel haben für meinen Geschmack, bis auf wenige Ausnahmen, die perfekte Länge. Zudem ist auch die Aufmachung der Kapitel sehr hübsch. Das gesamte Buch wurde Abwechselnd aus der Sicht von Katie und Jack erzählt. Wie die meisten von euch wissen, ist das mir die liebste Art.
Katie fand ich von Anfang an sehr interessant, Jack dagegen etwas befremdlich. Ich mochte ihre Art und Anfangs fand ich sie auch überaus authentisch. Allerdings ging ihre Authentizität im laufe der Geschichte verloren. Jack hatte zwar seine spannenden Seiten, war mir dann aber doch zu unausgeglichen. Und vor allem viel zu sehr auf Sex aus.
Direkt zu Anfang ging mir alles viel zu schnell. Zu viele sexuelle Gedanken und Anspielungen, zu viel Nähe und Zuneigung. Für mich wirkte es sehr unharmonisch und aufgesetzt. Das knistern zwischen den beiden konnte ich bis zum Schluss weder spüren, noch nachvollziehen. Die beiden passten für mich überhaupt nicht zusammen.
Allerdings konnte das Buch durch einige humorvolle Dialoge ein wenig punkten.
Die gesamte Geschichte wirkte auf mich sehr oberflächlich und es fehlte eine Menge Tiefgang. Die überaus unästhetische Erotik hat mich obendrein auch noch sehr gestört. Im allgemeinen hatte das Buch für mich einen viel zu großen Erotikanteil.
Zwischenzeitlich wurde es spannend und ich hatte das Gefühl, das die Handlung langsam Fahrt aufnimmt. Allerdings war diese Sache leider nur von kurzer Dauer. Zudem zog es sich unnötig in die Länge.
Das Ende war schon sehr kitschig, aber sowas mag ich ja sehr gerne. Aber das ist tatsächlich nicht jedermanns Sache.
Ich muss sagen, das die Idee hinter der ganzen Geschichte wirklich großes Potenzial hat, aber die Umsetzung ist meiner Meinung nach beim besten Willen nicht gelungen.
Deshalb kann ich wieder nur 2,5/5 Sterne ⭐️ vergeben.

Veröffentlicht am 25.02.2020

Nett für zwischendurch !

The Right Kind of Wrong
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Vor ein paar Tagen habe ich „The Right kind of Wrong“ von Jennifer Bright beendet. Und auch wenn das Buch eine Menge Potenzial hatte, konnte es mich nicht restlos von sich überzeugen. Die Gründe dafür ...

Vor ein paar Tagen habe ich „The Right kind of Wrong“ von Jennifer Bright beendet. Und auch wenn das Buch eine Menge Potenzial hatte, konnte es mich nicht restlos von sich überzeugen. Die Gründe dafür erfahrt ihr nach dem folgenden Klappentext: „Zoe lebt mit ihrer besten Freundin Kate in einer WG in London und wünscht sich nichts mehr, als frei zu sein. Frei von den Erwartungen ihrer Eltern und frei von Panikattacken, die sie wieder erschüttern. Als Kate’s neuer Freund Noah eine Unterkunft braucht, stimmt Zoe zu, ihn vorübergehend einziehen zu lassen. Obwohl ihr Aufeinandertreffen alles andere als reibungslos verläuft, entdeckt sie mit der Zeit immer mehr Gemeinsamkeiten und fühlt sich zu Noah hingezogen. Zoe weiß, dass ihre Gefühle falsch sind und sie die Freundschaft zu Kate kosten könnten. Doch als Zoe bemerkt, dass sie an Noahs Seite freier ist als jemals zuvor, geraten ihre guten Vorsätze ins Wanken ...“ Wie immer möchte ich mit meiner Meinung zu dem Cover beginnen. Ich mag es sehr gerne, denn mir gefallen sowohl die Schriftzüge, als auch die Farbgebung. Es wirkt auf mich sehr harmonisch und macht einen tollen Anblick in meinem Bücherregal.
Kommen wir nun zum Schreibstil: Dieser ist sehr einfach gehalten, nichts außergewöhnliches, aber es lässt sich flüssig lesen. Also im großen und ganzen fand ich ihn gut. Allerdings beinhaltete die Geschichte für mich etwas zu viele Details, die absolut keinen Einfluss auf die eigentliche Story hatten. Es gab für mich einfach viel zu viele aus der Luft gegriffene, ausschweifende Handlungen, die irrelevant für die eigentliche Story sind. Ich muss sagen, das viele Ereignisse für mich wie fehlt am Platz wirkten. Es passierte etwas und ich habe nicht verstanden wieso und in welchem Zusammenhang. Was genau, verrate ich nicht, um einen potenziellen Spoiler aus dem Weg zu gehen. Im Grunde genommen nicht so schlimm, aber es fällt auf. Nach ca. 100 Seiten habe ich mich aber daran gewöhnt.
Die Länge der Kapitel dagegen waren für mich optimal.
Das gesamte Buch wurde - bis auf wenige Ausnahmen - aus der Sicht von Zoe geschrieben. Ich kam sehr gut und problemlos in die Geschichte rein und auch die Charaktere wirkten auf mich allesamt sympathisch. Allerdings fand ich die Charaktere auch sehr durchsichtig. Irgendwie kann ich keinen richtigen Bezug zu den beiden aufnehmen, obwohl sie eine gewisse Sympathie ausstrahlen.
Was ich wirklich gut fand ist, das eine Thematik, die in unserer Gesellschaft leider viel zu oft Totgeschwiegen wird, sehr ausführlich und realistisch angesprochen wurde. Ganz ganz großes Lob dafür ! Nichts desto trotz hatte ich hin und wieder das Gefühl das die Autorin einige Dinge angesprochen hat, weil es wichtig ist. Aber das kam mir dann doch viel zu gewollt rüber.
Die Storyline selbst ist allerdings sehr ansprechend und spannend. Wie gesagt, das Buch hat eine Menge Potenzial, welches leider nicht ausreichend ausgeschöpft wurde.
Humorvolle Ereignisse und Dialoge waren allerdings zu genüge vorhanden. Diese Momente haben das lesen viel aufregender gemacht.
Es ist eine Geschichte über Selbstfindung, Wiederaufarbeitung und Akzeptanz. Etwas, was ich tatsächlich sehr gerne lese.
Es verbarg sich eine tiefe Leidenschaft zwischen den Protagonisten, allerdings konnte ich diese nicht wirklich spüren. Mir fehlte einfach der Tiefgang, da es für mich sehr oberflächlich vorkam.
Ab einer bestimmten Stelle hat sich die Story nur noch im Kreis gedreht und es gab mir da dann zu viele unnötige Wiederholungen. Somit hat es sich sehr gezogen.
Das Buch ist etwas leichtes und nettes für zwischendurch, aber für mich nichts besonderes.
Deshalb vergebe ich an dieser Stelle 3/5 Sterne ⭐️

Veröffentlicht am 23.02.2020

Toller Abschluss der Reihe !

Liebe mich. Für immer
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„Liebe mich. Für immer“ ist der letzte Band einer Trilogie von Kathinka Engel . Die Bücher sind wiedermal unabhängig voneinander lesbar, da es in allen Büchern um andere Protagonisten geht.
Und wisst ihr ...

„Liebe mich. Für immer“ ist der letzte Band einer Trilogie von Kathinka Engel . Die Bücher sind wiedermal unabhängig voneinander lesbar, da es in allen Büchern um andere Protagonisten geht.
Und wisst ihr was ? Diese Reihe hat mich echt positiv überrascht ! Ich habe keine großen Erwartungen gehabt, ich habe mir lediglich eine süße Liebesgeschichte mit ein paar spannenden Wendungen erhofft. Was nettes für zwischendurch. Aber diese Bücher sind so viel mehr als das. Auch der letzte Teil hat mich wieder total begeistert. Warum, das erfahrt ihr nach den Klappentext: „Amy geht in ihrer Rolle als Sozialarbeiterin voll auf, aber ihr fehlt jemand, der sich zur Abwechslung einmal um sie kümmert. Sam ist ein umschwärmter Unidozent und kann sich vor Angeboten kaum retten. Immer wieder lässt er sich auf zwanglose Dates ein, die aber niemals sein dauerhaftes Interesse wecken können - bis er auf Amy trifft. Obwohl sie es ihm alles andere als leicht macht, bekommt Sam Amy nicht mehr aus dem Kopf. Doch durch ein Trauma aus ihrer Kindheit kann Amy keine Nähe zulassen, sich niemandem richtig öffnen. Sam gibt alles, um Amy’s vertrauen zu gewinnen und ihr zu zeigen, wie schön die Liebe sein kann.“ Zuallererst sind das Cover und der Buchrücken wiedermal der Wahnsinn. Zusammen ergeben die Cover ein glitzerndes Unendlichkeitszeichen, was einfach ein echter Blickfang ist. Auch die Farbgebung und die Anordnung der metallischen Schrift ist wirklich hübsch.
Der Schreibstil von Kathinka wird von Band zu Band immer besser. Man erkennt eine deutliche Steigung und eine tolle Entwicklung darin. Das Buch lies sich locker, leicht und fast in einem Rutsch durchlesen. Ich kam direkt von der ersten Seite an perfekt in die Geschichte rein und habe mich voll und ganz wohl gefühlt. Tolle Dialoge, eine Detaillierte Ausdrucksweise und fantastische Vergleiche machen das ganze zu einem wunderbaren Leseerlebnis. Ich hatte das Gefühl dazu zu gehören, als sei ich ein Teil des ganzen.
Das gesamte Buch wurde abwechselnd aus der Sicht von Amy und Sam geschrieben, was ich echt klasse finde. Authentische und vor allem greifbare Protagonisten machen das Buch lebendig.
Ich liebe die Charaktere in dem Buch so sehr. Ich habe jeden einzelnen von ihnen in mein Herz geschlossen. Sie sind allesamt unglaublich unterschiedlich aber dennoch passen sie alle perfekt in die Geschichte hinein. Ein ganz ganz tolles Zusammenspiel !
Amy kämpft mit einigen Dingen aus ihrer Vergangenheit und blüht dennoch in ihrem Job und ihrer Leidenschaft Menschen zu helfen auf. Im laufe der Geschichte macht sie eine sehr tolle und authentische Charakterentwicklung durch. Sam hatte es auch nicht immer einfach und macht dennoch von Anfang an einen sehr offenen und liebevollen Eindruck. Ich muss dazu sagen, das ich die beiden in den vorherigen Bänden tatsächlich auch schon klasse fand.
Der Spannungsfaden hatte genau die richtige Länge. Einige Dinge wurden sehr lange unter Verschluss gehalten, aber es zog sich nicht in die Länge, da man die ganze Zeit Hinweise auf den kommenden Plottwist bekommen hat.
Die überaus humorvolle Szenarien die mir ein lautes Lachen entlockt haben zeigten immer wieder, wie lebendig und greifbar die ganze Geschichte ist. Dazu durchlebte ich beim lesen eine Gefühlsachterbahn, die wirklich nicht ohne ist: unablässige Traurigkeit, hoffnungsvolle Zuversicht und unaufhörliche Freude. Es ist alles dabei. Auch der knisternde, liebevolle Teil hat nicht gefehlt.
Es ist eine Geschichte über Vertrauen, Selbstfindung und Wiederaufarbeitung. Eine Geschichte, die so viel mehr mitbringt, als man zu Anfang erahnen mag.
Aus diesem Grund vergebe ich 4,5/5 Sterne ⭐️