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Veröffentlicht am 18.12.2020

Rezension „Die Tiermagierin - Schattentanz“

Die Tiermagierin – Schattentanz
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Meine Meinung 💛»

Cover 💛»
Das Cover ist aus meiner Sicht unglaublich schön gestaltet worden, mit ganz viel Liebe zum Detail. Man findet bereits auf dem Cover Anspielungen auf den Inhalt. Tierwesen, Ranken ...

Meine Meinung 💛»

Cover 💛»
Das Cover ist aus meiner Sicht unglaublich schön gestaltet worden, mit ganz viel Liebe zum Detail. Man findet bereits auf dem Cover Anspielungen auf den Inhalt. Tierwesen, Ranken und Co. - all das bildet definitiv einen wesentlichen und wichtigen Bestandteil der Story und auch in Anspielung auf Leena. Tja und der Titel? Definitiv mehr als passend!
Wer das Buch kennt, weiß, dass Noc mit Schatten „tanzt“ und kämpft. Dementsprechend hätte ich mir keinen besseren Titel vorstellen können.

Schreibstil 💛»
Maxym M. Martineau kannte ich zuvor als Autorin noch gar nicht und ehrlicherweise bin nur über den Kuss Verlag auf sie aufmerksam geworden. Doch etwas besseres hätte mir nicht passieren können. Warum?
Ich liebe den Schreistil der Autorin einfach so unfassbar. Er lässt sich super flüssig lesen, lädt zum Vorstellen der Welten ein und verschafft mir als Leser einen ganz guten und fast schon realistischen Eindruck darüber, was im Buch jetzt eigentlich so vor sich geht. Die Art von Maxym M. Martineau die Tierwesen und die Zähmung in Worte zu fassen und auszudrücken, lässt es für mich so wirken, als hätte sie das schon tausendmal live erlebt und es wäre nicht aus ihrer Vorstellung heraus erschaffen worden.

Handlung 💛»
Wie ich eben beim Schriftstil angedeutet habe, konnte mich die Autorin des Buches direkt von den ersten Seiten an fesseln. Das war aber auch dem direkten Einstieg in das Geschehen, sowie den realistischen Aussagen geschuldet. Ich kann definitiv sagen, ich habe mich direkt zu Beginn damit wohlgefühlt, das Buch in den Händen zu halten, obwohl es eigentlich ein eher düsteres Thema behandelt. Ich meine, einen Auftragsmörder in die Hände zu laufen, sollte eigentlich nicht unbedingt einladend sein. Doch Maxym M. Martineau hat es geschafft, das ganze Geschehen rund um den Auftragsmord so raffiniert zu verpacken, dass das ganze Buch über stetig die Spannung erhalten blieb. Die Protagonisten verbergen jeder für sich Geheimnisse, die nicht immer so vorhersehbar sind/waren und mich teilweise echt mitgerissen haben, vor allem, weil man nicht auf einen Schlag mit der Wahrheit bombardiert worden ist. Allgemein lässt sich sagen, dass die Handlungen mich nie überfordert haben, sondern sich stetig mit der Zeit entfaltet haben und aufeinander aufgebaut waren. So konnte man auch verstehen, warum die Protagonisten so gehandelt haben, wie sie es vielleicht am Anfang taten.
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Besonders während des Verlaufes des Buches haben mir die Zähmungsabläufe gefallen. Im Profil der Autorin selbst, wird darauf verwiesen, dass „Die Tiermalerin - Schattentanz“ an das Harry-Potter-Spinn-off „Fantastic Beats“ erinnert und dieser Aussage kann ich definitiv zustimmen. Das Feeling mit den unterschiedlichen Tierwesen, die im Bestarium untergebracht werden, bringt für mich den Koffer von Newt in Erinnerung, in dem er eine ganze Welt voller Tierwesen verbirgt. Der Vergleich ist aus meiner Sicht definitiv positiv und es ist dementsprechend nochmals eine Bereicherung, dass die Autorin in Bezug auf ihre Tierwesen, die Zähmungen erläutert. Das macht ihre Werke so besonders und auch für ihre Wesen bekommt man ein besseres Gefühl, denn wenn ich einem Tierwesen Blut eines Mörders bei der Zähmung geben muss, dann kann es für mich schon kein harmloses mehr sein.

Protagonisten 💛»
Nicht nur mit den Handlungen hat die Autorin bei mir einen positiven Nerv getroffen. Nein, auch mit Leena, Noc und den anderen Assassinen aus Cruor wurde mir das Buch von Seite zu Seite schmackhafter gemacht.

Leena, die aus Hireath verbannte Tiermagierin, war mir direkt zu Beginn schon sympathisch. Ihre Stärke und ihren Willen, wieder zurück in ihre Heimat zu gegen mit einem legendären Tierwesen, machten sie aus meiner Sicht zu einer unfassbar tapferen Frau. Insbesondere als ich den Hintergrund ihrer Verbannung gelesen habe, hatte sie sich meinen Respekt ergaunert. Leena ist definitiv schlagfertig, gerissen und mutig. Einem Auftragsmörder - ihrem Auftragsmörder einen Handel anzubieten, ist eine Tat, die definitiv im Gedächtnis bleibt, wenn man das Buch gelesen hat. Ihre schlagfertige Art gegenüber Noc brachte nicht einige Male zum schmunzeln. Ich glaube er kennt es einfach nicht, dass ihm jemand so viel Trotz entgegen bringt.

Tja und damit wären wir auch schon bei Noc - dem düsteren schattentanzenden Assassinen. Ich bin ehrlich, wenn ich sage, dass ich am Anfang absolut nicht wusste, was ich mit ihm anfangen sollte. Er war mir zu kalt und emotionslos. Doch mit der Zeit wuchs er mir trotzdem ans Herz und als ich dann gesehen habe, wie er für alle anderen einsteht und zeitgleich probiert keine Emotionen zu zeigen, weil er damit in seiner Vergangenheit schlimme Erfahrungen machen musste, brach das Eis zwischen mir und ihm endgültig. Er ist halt ein Mann aus hartem Stein mit weichen Kern. Das wird mir auch im Verlauf der Handlung anhand seiner Charakterentwicklung sehr bewusst. Umso mehr habe ich auch mit ihm mit gehofft und mitgefiebert, dass alles entsprechend seinen Wünschen von statten gehen wird.

Neben den beiden Hauptprotagonisten gibt es aber auch zahlreiche Nebenprotagonisten, die allesamt von der Autorin ein Leben und bestimmte aussagekräftige Eigenschaften verliehen bekommen haben. Kost, Ozias und Calem sorgten während der großen Reise definitiv für Gesprächsstoff und für Stimmung. Vor allem Calem brachte mich häufiger zum schmunzeln und gegen Ende in einer Situation auch einfach zum lachen. Doch nicht nur unsere Assassinen haben wirkliche Persönlichkeiten verliehen bekommen. Auch andere Charaktere, die nur kurz mal auftauchten, verliehen dem Buch ein Stück Leben. Wynn dagegen machte besonders die letzten Seiten für mich fast unerträglich und ehrlich, wenn ihr das Buch lesen werdet oder vielleicht schon gelesen habt, dann könnt ihr vielleicht meinen Hass nachvollziehen..
Zuletzt möchte ich in Bezug auf die Protagonisten jedoch noch anmerken, dass nicht nur die menschlichen eine Persönlichkeit verliehen bekommen haben, sondern auch jedes vorkommende Tierwesen. Das macht das ganze für mich auch so besonders, denn am Ende das Buches findet man - ich vermute mal - Leena Bestarium und dort ist jedes Tierwesen mit Persönlichkeit, Einstufung und Zähmungshinweisen verzeichnet. Also kann man sich dort auch schnell drin verlieren.

Fazit 💛»
Wie man vielleicht merkt, bin ich von „Die Tiermagierin - Schattentanz“ mehr als begeistert. Es ist für mich so ein magisches, emotionales, mitreißendes Buch gewesen, dass ich trotz schulisch bedingten langen Lesepausen, verhältnismäßig echt verschlungen habe und somit auch zu meinen Lesehighlights 2020 zählen möchte. Jeder der auf einen Hauch von Magie steht, sollte dieses Buch zur Hand nehmen und sich verzaubern lassen. (5/5🌟)

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 14.11.2020

Wohlbefinden pur!

Wild like a River
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Meine Meinung 🍃»

Bereits im Vorfeld habe ich schon von sehr vielen Personen eine positive Meinung über den Schreibstil von Kira Mohn entgegengebracht bekommen. Da ich die „Leuchtturm-Trilogie“ noch nicht ...


Meine Meinung 🍃»

Bereits im Vorfeld habe ich schon von sehr vielen Personen eine positive Meinung über den Schreibstil von Kira Mohn entgegengebracht bekommen. Da ich die „Leuchtturm-Trilogie“ noch nicht gelesen habe, war „Wild like a River“ für mich somit eine kleine Kira Mohn Premiere.

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Tja und was soll ich sagen? Vielleicht, dass ich nie gedacht hätte, dass ich bei einem Buch so zum Wohlfühlen verleitet werden würde. Insbesondere die Naturszenen haben einen großen Beitrag zur angenehmen Leseatmosphäre geleistet und mir immer wieder vor Augen geführt, wie schön die Landschaft, die Natur, die Wälder und die Wildtiere sein können.

Ich fühlte mich während des Lesens der Kapitel daher beinah schon in Kanada heimisch und habe ab und zu davon geträumt, wie es wäre, jetzt an Havens Stelle sein zu dürfen.

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Apropos Haven. Sie ist eine wundervolle, authentische junge Frau, die mir bereits von den ersten Seiten an sehr sympathisch war. Aus meiner Sicht ist sie eine der einzigartigen Protagonisten, die mir dieses Jahr unter die Leseaugen gekommen sind, denn dem aufwachsen im Wald geschuldet, macht sie vieles in der Stadt zum ersten Mal. Das alles im Buch mitverfolgen zu können führte schnell dazu, dass sie sich meinen tiefsten Respekt verdient hatte, denn nicht jeder würde sich so zielstrebig zurechtfinden wollen. Des Weiteren machte es Spaß, die Charakterentwicklung zu begleiten und zu sehen, wie sie sich vom „Waldmädchen“, wie sie die anderen gerne nannten, zu einer willensstarken jungen Frau entwickelte, die besonders zum Ende hin immer mehr weiß, wo ihre Zukunft sie hinführen soll.

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Neben Haven konnte mich aber auch Jackson in den Bann ziehen. Seine Liebe für die Natur, die man zwischen den Zeilen im Verlauf des Werkes immer mal wieder gut herausfiltern kann, macht ihn in meinen Augen schon sehr sympathisch, denn er scheint dadurch definitiv schon mal nicht wie der oberflächliche Stadtjunge zu sein. Zusätzlich habe ich mich in seinen liebevollen und authentischen Charakter verliebt. Allein wie er mit Haven umgeht, ihr vieles zeigt und sie so akzeptiert, wie sie ist, rückt ihn in einen strahlenden Sonnenschein aus meiner Sicht. Dennoch sollte man trotzdem nicht seine komplette Charakterentwicklung außer acht lassen. Im Laufe des Buches findet nämlich auch er immer mehr zu sich selbst und fängt tatsächlich an, bestimmte wesentliche Aspekte seines Lebens zu hinterfragen und zu verändern. Diese Eigenständigkeit konnte mich besonders am Ende sehr begeistern, sodass ich auch kurz mal vor Freude aufquietschen musste, weil ich stolz auf ihn war. Genauso wie bei Haven.

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Doch nicht nur die positive Darstellung beider Hauptprotagonisten machte das Buch für mich zu einem wunderschönen Lesehighlight, nein. Auch die authentisch dargestellte Entwicklung der Liebesgeschichte ließ mein Herz vielleicht das ein oder andere Mal dahinschmelzen. Es ging nicht zu schnell, aber auch nicht zu langsam. Man hat die Gefühle förmlich wachsen spüren und dennoch mitgefiebert, dass alles gut läuft. Natürlich gab es auch Hürden und große Hindernisse, aber auch diese wurden realistisch gelöst, sodass ich damit gut leben konnte.

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Insgesamt kann ich sagen, dass Kira Mohn definitiv ein Händchen für die Entwicklung und Darstellung einer Geschichte hat. Die Liebe zu den Protagonisten fand man während der Zeilen in ihrem Schreibstil wieder und das war es auch, was mich wie gebannt an dem Buch kleben lassen hat. So flüssig, realistisch, feinfühlig und gepaart mit abwechslungsreichen Wortdialogen konnte mich der Schreibstil bereits in den ersten Kapiteln überzeugen. Ebenso habe ich das Augenmerk geliebt, welches nicht nur auf die perfekte Darstellung der Hauptprotagonisten Haven und Jackson ausgerichtet war, sondern auch Nebenprotagonisten wie Havens Dad, Jackson’s Freunde und selbst die Wildtiere ein detailliertes Gesicht erhielten.

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Zusätzlich habe ich die unterschiedlichen Messages des Buches geliebt, weil sie mich irgendwie an mich erinnert haben. So könnte man natürlich auch öfter mal einfach zum Hörer greifen, statt belanglos und über einen ellenlangen Zeitraum in Bezug auf dasselbe Thema zu schreiben. Auch sollte man sich niemals vom Erscheinungsbild des anderen beeinflussen lassen und sich beispielsweise nur anhand der Klamotten eine Meinung bilden. Es ist leicht gesagt aber schwer getan, trotzdem sollte man im Hinterkopf behalten, dass jeder Mensch eine Geschichte mit sich trägt, und diese Geschichte sollte man erst kennen, bevor man urteilt.

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Mein Fazit 🍃

Ich habe den Auftakt der „Kanada-Reihe“ mehr als geliebt, denn ich habe das Buch als kleines wohlfühl-Jahreshighlight in mein Herz geschlossen!

Wunderschöne Landschaften, authentische Charaktere, gemischt mit einer kleinen Prise Drama und einer großen Portion Liebe ergeben dieses Buch. Von mir gibt es 5/5🌟 und eine absolute Leseempfehlung.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 25.08.2020

Achterbahnfahrt der Gefühle vorprogrammiert

Homecoming Kiss
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Im Vorfeld möchte ich mich für die Bereitstellung eines Leseexemplars bei der Autorin bedanken, was jedoch meine eigene Meinung in Leinster Weise beeinflusst.
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Inhalt ☀️» Seit frühester Kindheit sind ...

Im Vorfeld möchte ich mich für die Bereitstellung eines Leseexemplars bei der Autorin bedanken, was jedoch meine eigene Meinung in Leinster Weise beeinflusst.
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Inhalt ☀️» Seit frühester Kindheit sind Nora und Henry die besten Freunde. Gemeinsam stellen sie sich jedem Problem und gelten trotz ihrer Unterschiede als Dream-Team. Wenn Nora seine Hilfe benötigt, ist Henry für sie da – bis es auf dem Homecoming Ball zu einem Kuss kommt, der ihre Welt auf den Kopf stellt. Nora ist sich sicher: Sie will die Freundschaft zu Henry nicht verlieren. Doch gegen ihr Gefühlschaos ist sie nicht gewappnet …

Meine Meinung ☀️ » Wenn man mich fragen würde, welche Art von Buch ich gerne mal zwischen durch lesen wollen würde, dann definitiv Bücher in der Art von „Homecoming Kiss“.
Isabell Walery hat mit ihrem Werk einen neuen Stern in der Welt der Bücher zum leuchten gebracht und uns gleichzeitig eine erfrischende, kurze Liebesgeschichte geschenkt. Dabei konnte mich vor Allem der detaillierte, abwechslungsreiche und flüssige Schreibstil mitreißen. Ich konnte mitfühlen und die Achterbahnfahrt innerlich kaum aushalten. Das spricht vor Allem auch für den emotionalen Schreibstil. Tja und eher ich mich versah, war das Buch auch schon wieder vorbei. Leider.
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Gerne hätte ich mehr über Henry und Nora gelesen, welche mir direkt von der ersten Seite an ans Herz gewachsen sind. Nora, eine junge, talentierte Designerin, bodenständig und einfach die perfekte Freundin. Sie steht für ihre Freunde ein, was sie sehr authentisch wirken lässt.
Tja und Henry war einfach der perfekte Gentleman. Absolut zuvorkommend, süß und jeder Zeit zur Stelle, um für Nora da zu sein.
Zusammen harmonieren die beiden perfekt miteinander, sind somit das perfekte Dreamteam, sodass einem gar keine andere Wahl bleibt, als sich in das Buch und die Protagonisten zu verlieben.
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Von den Handlungen her, war das Buch strukturiert und schlüssig aufgebaut. Teilweise hätte ich mir manche Stellen ein wenig ausgebauter gewünscht, um mehr Zeit mit Nora, Henry und Co. verbringen zu können, doch wer weiß, vielleicht trifft man die beiden ja mal wieder.

Mein Fazit ☀️ »
Wer sich an heißen Tagen nicht besonders konzentrieren kann, der sollte zu „Homecoming Kiss“ greifen. Denn diese sommerliche, kurze Geschichte ist perfekt für zwischendurch. Verzaubert durch umfangreiche Details, Charaktere zum verlieben und einer Achterbahnfahrt der Gefühle. Von mir gibt es jedenfalls 5/5 🌟

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 25.08.2020

Sommerlektüre für heiße Tage

Träum nicht von Liebe
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Meine Meinung 🌊 »
„Träum nicht von Liebe“ ist ein von Annie Laine verfasstes Werk, welches nicht nur als leichte Sommerlektüre dient sondern den Leser zum Thema Surfen weiterbilden lässt. Als zweiter Band ...

Meine Meinung 🌊 »
„Träum nicht von Liebe“ ist ein von Annie Laine verfasstes Werk, welches nicht nur als leichte Sommerlektüre dient sondern den Leser zum Thema Surfen weiterbilden lässt. Als zweiter Band kann es dennoch unabhängig vom ersten Teil gelesen werden, weshalb ich tatsächlich auch mit diesem Buch den Einstieg machte.
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Idealerweise wurde das Werk mit so einer Sanftheit niedergeschrieben, dass die Wörter nur so dahin schmolzen und ich wie auf einer Welle durch das Buch surfen konnte. Flüssig, locker, entspannt und sommerlich sind Adjektive, welche den Schreibstil des Buches am besten beschreiben können. Für mich ideale Voraussetzungen für ein gutes Buch!

Doch nicht nur der Schreibstil schaffte es bei mir zu Punkten, nein auch die Handlungen sowie die Entwicklung der Beziehung zwischen den Protagonisten Maja und Matt konnten mich verzaubern. Alles baute sinnvoll aufeinander auf, nichts wurde überdramatisiert, lediglich die Reaktion des Bruders auf der Karaokeparty ließ mich mit den Augen rollen. Für Leute wie mich, die mit dem Surfen eigentlich gar nichts am Hut haben, gibt es teilweise Stellen, in denen alles recht gut erklärt wurde, sodass ich beispielsweise nun auch Vorstellungen von einem „Take-Off“ entwickeln konnte und mir das aufgrund der Präzision in der Beschreibung auch bildlich vorstellen konnte.
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Maya und Matt sind Protagonisten, die mir direkt in den ersten Seiten sympathisch wurden. Maya, in welcher ich mich teilweise dank ihrer Leidenschaft für Fotografie widerspiegeln konnte, ist ein herzensguter, hilfsbereiter Mensch und ich glaube das macht sie so besonders, genau wie ihre Geschichte. Tja und Matt? Er ist einfach er und dafür wurde er zum idealen Gegenstück.
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Ach und habe ich schon erwähnt wie liebevoll jeder Charakter ausgearbeitet wurde? Selbst Nebencharaktere wie Alma konnten sich ein Platz in meinem Herzen erschleichen, weil sie einfach eine Persönlichkeit für sich ist und die perfekte beste Freundin darstellt.

Mein Fazit 🌊 »
Wie ihr vielleicht bemerkt habt, ist „Träum nicht von Liebe“ für mich ein absolutes Wohlfühlen-Buch gewesen und ich kann jedem diese sommerlich Lektüre nur ans Herz legen. Von mir gibt es dafür definitiv 5/5 🌟. Jetzt muss ich schauen, dass Band Eins auch möglichst bald durchgelesen wird ☺️

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 25.08.2020

Rezension „Touch my Heart“ 🧡

Touch My Heart
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Bereits der erste Band der „New York Dreams“ Reihe konnte mich verzaubern und auch „Touch my Heart“ ließ mich nicht kalt.
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Neben dem unfassbar schönen Cover, welches durch die Skyline im Hintergrund ideal ...

Bereits der erste Band der „New York Dreams“ Reihe konnte mich verzaubern und auch „Touch my Heart“ ließ mich nicht kalt.
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Neben dem unfassbar schönen Cover, welches durch die Skyline im Hintergrund ideal zum Werk passt, konnte auch der Inhalt punkten.
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Mit Lilian und Logan wurden zwei Protagonisten gewählt und zum Leben erweckt, die man einfach nur ins Herz schließen muss. Jeder hat seine Ecken und Kanten, dennoch sind sie irgendwie perfekt.
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Lilian ist die Güte in Person. Hilfsbereit, warmherzig und (meist) stets ehrlich, schreitet sie durchs Leben, sammelte bei mir einen Sympathiepunk nach dem nächsten und macht das Buch mit ihrer Art besonders.
Ganz anders dagegen Logan. Während man am Anfang, die Kälte wahrlich am eigenen Leibe spüren kann, schließt man ihn Seite für Seite mehr ins Herz. Dagegen kann man sich nicht wehren. Noch weniger kann man das übrigens bei Haley!
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Sie ist definitiv das I-Tüpfelchen, was das ganze Buch abrundet. Mit ihrer Art und der Besonderheit nicht zu sprechen, wickelt sie einen bereits beim ersten Aufeinandertreffen um den Finger. So herzlich, zielstrebig und doch irgendwie von Trauer erfüllt. Nicht nur einmal oder zweimal habe ich mir gewünscht, ich könnte die kleine Mal in die Arme schließen, sie knuddeln und ihr sagen, dass alles wieder gut wird.
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Doch nicht nur die Protagonisten, wurden liebevoll ausgearbeitet. Nein auch die winzigen Details im Handlungsverlauf, lassen das Buch definitiv nie langweilig werden. Man wird von Geheimnissen überrascht, Wendungen sind nicht zu übertrieben und Beziehungen werden realistisch dargestellt. Hinzu kommt ein Themenpunkt, welcher in der heutigen Gesellschaft leider immer noch die bittere Realität darstellt und zum Grübeln anregt. Doch das sorted aufgegriffen wird, ist definitiv ein Pluspunkt. Dazu ist das Ganze noch unfassbar flüssig und sanft geschrieben, sodass beide Autorinnen es mit einem geschickten Wortumgang schaffen einen Schreibstil darzubieten der die Seiten nur so dahin fliegen lässt. Dabei möchte man gar nicht, dass das Buch endet. Ich war zumindest extrem traurig als der letzte Satz verklang.
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Mein Fazit 🧡 »
Für mich war das Buch wie Balsam für die Seele. Eine wunderschöne romantische Geschichte mit perfekten Haupt- und Nebencharakteren und einem exklusiven Hauch von New York. Definitiv 5/5 🌟 und eine Leseempfehlung von mir!

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere