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Veröffentlicht am 01.08.2020

Eine verlorene Liebe?

Vampire sind die beste Medizin
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Inhaltsangabe: Mit ihren siebenhundert Jahren wird die Vampirin Marguerite Argeneau zur Privatdetektivin ausgebildet. Ihr erster Auftrag: sie soll die Mutter eines Unsterblichen aufspüren. Was Marguerite ...

Inhaltsangabe: Mit ihren siebenhundert Jahren wird die Vampirin Marguerite Argeneau zur Privatdetektivin ausgebildet. Ihr erster Auftrag: sie soll die Mutter eines Unsterblichen aufspüren. Was Marguerite zunächst für einen leichten Job hält, nimmt jedoch schon bald gefährliche Ausmaße an. Zum Glück eilt der Vampir Julius Marguerite zur Hilfe. Er ist überzeugt, dass sie seine Seelengefährtin ist, und will sie für sich gewinnen. Allerdings ist es schon fünfhundert Jahre her, seit er das letzte Mal eine Frau umworben hat ...


Cover: Das Cover passt für mich diesmal gut zum Inhalt. Der zartblaue Hintergrund passt perfekt.


Sichtweise/Erzählstil: Die Geschichte wird von Außen erzählt, jedoch abwechselnd aus Julius und Marguerite's Sicht. Man bekommt einen guten Einblick in beider Gefühls- und Gedankenwelten. Julius war mir anfangs nicht so zugetragen, jedoch änderte sich das im Laufe der Geschichte. Marguerite fand ich schon von Band 1 an, einfach Hammer und hoffte, das auch irgendwann sie, ihr Glück finden soll.


Spannung/Story: Die Geschichte geht direkt actionreich los. Dadurch steigt auch die Spannung recht schnell in die Höhe. Ohne große details, wird man in eine interessante Entwicklung der Detektivarbeit geworfen. Durch kleine Puzzleteile wird man zum weitelesen animiert. Die Spannungskurve steigt an und an Action mangelt es auch nicht. Der zusätzliche Mix aus herzerwärmender Liebesgeschichte und prickelnder Erotik, macht das Gesamtpaket perfekt. Eine packende und zugleich ergreifende Liebes-Fantasy-Geschichte zum einfach weglesen. Durch unerwartete Wendungen ensteht ein perfektes Finale für dieses Buch.


Fazit: Bisher mein liebstes Buch der Reihe, obwohl die letzten beiden Vorgänger schwach waren.

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Veröffentlicht am 21.07.2020

Ein letzter Auftritt des Kängurus

Die Känguru-Apokryphen (Die Känguru-Werke 4)
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Inhaltsangabe: »Die Känguru-Apokryphen« versammeln zum ersten Mal alle weniger bekannten Eskapaden des dynamischen Duos: Episoden, die zwar nicht im allgemein gültigen Hochkanon der »Känguru-Trilogie« ...

Inhaltsangabe: »Die Känguru-Apokryphen« versammeln zum ersten Mal alle weniger bekannten Eskapaden des dynamischen Duos: Episoden, die zwar nicht im allgemein gültigen Hochkanon der »Känguru-Trilogie« vertreten, aber ebenso witzig sind. Geschichten aus Anthologien, Live-Programmen ...


Cover: Das Cover ist anders als seine Vorgänger. Hier ein gezeichnetes Seitenprofil auf deunklem Grund. Ist ganz gut gemacht und hebt sich dadurch von der Trilogie ab.


Sichtweise/Erzählstil: Wieder wird die Geschichte aus Marc-Uwe's Sicht erzählt. Auf eine eher trockenere Weise und in kurzen Kapiteln dargestellt, weitere Abenteuer mit dem Känguru.


Spannung/Story: Da das Buch nur sehr dünn ist, ist es schnell ausgelesen. Marc-Uwe Kling verpackt wieder typischerweise Alltagssituationen und politischen Hintergrund, Kritik an der Gesellschaft in verschiedenen Formen auf humorvolle Art. Das sympathische, aufgedrehte Känguru ist sein ständiger Gegenpart. Es war einfach nur sehr witzig und regt unbewusst zum Nachdenken an.
Was ich hier schon gemacht finde, das schon ein Film angedeutet wurde. Der ja dann letztendlich auch kam. Man merkt es ist auch eher nur ein Zusatz zu der Trilogie und das die eigentlichen Geschichten bereits erzählt sind. Jedoch war es für jeden Fan einfach ein Willkommener Abschluss für die Lachmuskeln.


Fazit: Auch wenn Marc-Uwe Kling mehr in seine Känguru-Stories packt, als man auf den ersten Blick sieht, immer wieder lesenswert!

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Veröffentlicht am 14.07.2020

Der Beginn eines großen Abenteuers

Der Herr der Ringe. Erster Teil: Die Gefährten
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Inhaltsangabe: Neun Gefährten machen sich auf eine gefährliche Reise, um die Zukunft Mittelerdes zu retten. Allen voran der Hobbit Frodo, auserwählt, den einen Ring ins Land Modor zu tragen und ihn zu ...

Inhaltsangabe: Neun Gefährten machen sich auf eine gefährliche Reise, um die Zukunft Mittelerdes zu retten. Allen voran der Hobbit Frodo, auserwählt, den einen Ring ins Land Modor zu tragen und ihn zu vernichten. Doch die dunklen Mächte wollen die Herrschaft über Mittelerde erlangen, und ein erbitterter Kampf beginnt.


Cover: Die blaue Farbe harmoniert gut mit dem Auge und dem Ring. Die wichtigsten Elemente der Geschichte sind abgebildet.


Sprecher: Achim Höppner hat mit seiner tiefen, ruhigen Stimme als Erzähler perfekt gepasst. Ich konnte seiner Stimme stundenlang ohne Probleme lauschen. Jedoch fand ich seine Darstellung der verschiedenen Charaktere nicht besonders gelungen. Manche konnte ich gar nicht unterscheiden und war dann beim Hören der Gespräche manchmal etwas verwirrt.


Sichtweise/Story: Die Geschichte wird von Außen erzählt. Das meiste erfährt man aus Frodo's Sicht, aber man hat bei dem Hörbuch eher den Eindruck das jeder der neun Gefährten mal zu Wort kommt. Die Geschichte selber ist etwas langatmig und sehr detailreich was Ortschaften und Personen angeht beschrieben. Typisch für Tolkien, da man sich alles wirklich sehr genau vorstellen kann und einfach komplett in der Welt um Mittelerde und seinem Schicksal eintaucht. Man merkt, das dieses Buch eher erklärend und aufbauend ist. Wir erfahren hier schon einiges über den dunklen Herrscher, die verschiedenen Völker und deren Traditionen. Auch wird hier immer wieder auf die Vorgeschichte "Der Hobbit" verwiesen, wo es um Bilbo's Abenteuer geht.

Dieser erste Band ist einfach eine mitreißende und spannende Geschichte. Vielschichtig und verstrickt erzählt hier eine Geschichte um Macht und Krieg, Hoffnung und Mut, aber auch Trauer und Verzweiflung. Man spürt recht schnell das Tolkien hier Fiktion mit der Realität vermischt. Man hat das Gefühl einer Fantasie, aber zeitgleich einer Mittelaltergeschichte zu lauschen. Einfach ein sehr schöner Auftakt einer Trilogie, die ihren Ruhm bis heute immer noch verdient hat.


Fazit: Anfang eines epischen Abenteuers, egal ob Groß oder Klein. Man gruselt und fiebert immer mit.

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Veröffentlicht am 14.07.2020

Eine Profilerin mit düsterer Vergangenheit

Dark Call - Du wirst mich nicht finden
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Inhaltsangabe: Holly Wakefield arbeitet als Kriminalpsychologin. Ihr Spezialgebiet: Serienmörder. Es gibt einen guten Grund, weshalb sie die Beste in ihrem Job ist – aber den behält sie für sich. Als Detective ...

Inhaltsangabe: Holly Wakefield arbeitet als Kriminalpsychologin. Ihr Spezialgebiet: Serienmörder. Es gibt einen guten Grund, weshalb sie die Beste in ihrem Job ist – aber den behält sie für sich. Als Detective Inspector Bishop von der Met Police Holly kontaktiert, um einen Mordfall zu untersuchen, ist Holly entsetzt von den brutal zugerichteten und theatralisch positionierten Leichen. Bishop sieht diese Verstümmelungen nicht zum ersten Mal, und bald ist klar: Da draußen ist ein Serienmörder. Und er wird wieder töten.


Cover: Das Cover passt gut zur Geschichte und ist auffällig. Das Farbspiel mit Rot und Blau gefällt mir gut und hebt die Seite der Polizei hervor.


Sichtweise/Erzählstil: Die Geschichte wird von Außen aus mehreren Sichtweisen erzählt. Am meisten von Holly, doch Polizist Bishop kommt auch ab und an zu Wort. Ganz selten bekommt man einen Einblick in die Sicht des Täters. Jedoch erhöht das die Spannung.


Spannung/Story: Die Geschichte geht langsam los. Man findet sich erstmal mit Erklärungen und Personenbeschreibungen zurecht. Allenvoran Holly. Die Protagonistin war mir nicht ganz so sympathisch. Irgendwas an ihr hat mich von anfang an gestört und als ihre persöhnliche Geschichte offengelegt wurde, überraschte mich das nicht. Officer Bishop hingegen war mir wesentlich mehr zugetan, auch wenn er nicht oft selbst zu Wort kam. Auch wenn ich mir das leichte prickeln zwischen den beiden gut Vorstellen konnte, passte es für mich nicht wirklich zur Geschichte und hat mich eher verwirrt, als angesprochen.

Die Geschichte selber steckt voller unerwarteter Wendungen und immer weiter ansteigender Spannung. Die Suche nach dem Täter und seiner Vergangenheit scheint erst ein unwirrbares Konstrukt zu sein, die Auflösung am Ende jedoch einfach Klasse. Es passte alles sehr stimmig zusammen und hätte sogar ein realer Fall sein können.

Was mich besonders überrascht hat, wie viel Wissen über wahre Mörder Mark Griffin eingebaut hat. Allen voran berühmte Beispiele wie Ted Bundy. Deren psychologische Profile und die Arbeit der Polizei und eines Profiler harmonierten perfekt. Ein Thriller der es aufjedenfall in sich hat und deren Beschreibungen nichts für schwache Nerven ist.


Fazit: Ein Thriller, der mich unerwarteterweise Überzeugt hat und den ich kaum aus der Hand legen konnte.

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Veröffentlicht am 14.07.2020

Der Faulpelz und der Workaholic?

Wer will schon einen Vampir?
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Inhaltsangabe: Vampire gibt es nicht. Inez Urso kommen langsam Zweifel. Ihr Geschäftspartner Thomas Argeneau leidet unter Sonnenallergie, kann wunderbar im Dunekln sehen und scheint sich aus fester Nahrung ...

Inhaltsangabe: Vampire gibt es nicht. Inez Urso kommen langsam Zweifel. Ihr Geschäftspartner Thomas Argeneau leidet unter Sonnenallergie, kann wunderbar im Dunekln sehen und scheint sich aus fester Nahrung nicht viel zu machen. Seinem genzlich übermenschlichem Charme kann sie nicht wiederstehen, doch Inez hegt den festen Grundsatz Privat und Berudlich nicht zu vermischen...

Cover: Das Cover ist ganz gut. Die grüne Farbe häbt das Blutrot hervor und man erkennt sofort das es sich um eine Vampirgeschichte handelt.

Sichtweise/Erzählstil: Die Geschichte wird zwar von Außen erzählt, jedoch kommen Inez und Thomas im Wechsel zu Wort. Gedanken und Emotionen sind gut nachzuvollziehen. Beide Protagonisten sind Sympathisch.

Spannung/Story: Die Geschichte geht erst etwas absrud los und ich war echt am überlegen ob es sich lohnt weiterzulesen. Jedoch war mir Thomas schon durch die voherigen Bücher positiv aufgefallen und ich wollte ihm eine Chance geben. Von der Spannung her baut sich das Buch nur sehr langsam auf und wird erst zum Ende hin richtig packend. Leider merkt man sehr schnell, das dieses Buch eher eine Zwischenstation ist und einfach ein weiteres Familienmitglied der Argeneau seinen Lebensgefährten findet.
Auch hier ist wieder der typische Mix aus Lovestory und prickelnder Erotik. Bei dem Liebesgeschnulze schmilzt einem das Herz und der Sex lässt einem die Schamesröte ins Gesicht steigen.
Alles in allem eine nette, leichte Sommerlektüre, aber nach dem schwachen Vorgänger hatte ich mir etwas mehr erhofft.

Fazit: Wie der Voherige Band etwas schwächer, jedoch eine leichte Zwischensequenz zum schnell weglesen.

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