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Veröffentlicht am 26.03.2025

Verflucht

Mord nach Maß
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Mike Rogers ist ein eher unsteter junger Mann mit großen Träumen, der sich bisher eher hat treiben lassen. Als er zufällig auf die Auktion eines Hauses aufmerksam wird, verändert das sein Leben komplett, ...

Mike Rogers ist ein eher unsteter junger Mann mit großen Träumen, der sich bisher eher hat treiben lassen. Als er zufällig auf die Auktion eines Hauses aufmerksam wird, verändert das sein Leben komplett, den auf dem Grundstück trifft er Ellie und er verliebt sich in sie und in die Vorstellung hier mit ihr zu leben, hier sein Haus zu bauen. Getrübt wird das junge Glück allerdings durch die unheilvollen Prophezeiungen einer alten Frau aus dem Dorf, die Ellie großes Unheil vorhersagt, sollte diese tatsächlich erwägen hier zu leben. Die Spinnereien einer verwirrten alten Dame, oder ernstzunehmende Drohung? Was hat es auf sich mit dem Fluch, der angeblich allen Unheil bringt, die sich hier niederlassen?

Agatha Christie legt mit Mord nach Maß ihren bereits 58ten Kriminalroman vor, erschienen im Jahr 1967. Entgegen ihrer sonstigen Vorgehensweise gibt es hier mal keine Ermittlerfigur, sondern die Geschichte wird erzählt aus der Sicht des Ich-Erzählers Michael Rogers. Direkt zu Beginn habe ich ehrlicherweise darauf gewartet, dass irgendwann eine Miss Marple ins Geschehen eingreift, oder ein Hercule Poirot seine kleinen grauen Zelle ins Spiel bringt, im Verlauf des Buches habe ich das aber dann gar nicht mehr vermisst.

Das Buch beginnt ja schon recht unheilvoll mit dem Auftritt einer alten "Zigeunerin". Beim Lesen der alten Ausgaben sollte man sich bewusst sein, dass oft Beschreibungen enthalten sind, die aus heutiger Sicht aufgrund ihrer rassistischen, oder auch antisemitischen Bedeutungen nicht mehr zeitgemäß sind. In überarbeiteten Ausgaben der Romane wurden solche Szenen oft ersetzt, oder gestrichen. Ich möchte an dieser Stelle anmerken, dass ich der Autorin hier keine böse Absicht unterstelle, sie gibt einfach ein reales Abbild ihrer Zeit wieder und man sollte dies dann im entsprechenden Kontext sehen. Die unheilvolle Stimmung bleibt das ganze Buch über erhalten, in der Leserunde, wärend der ich das Buch gelesen habe kam schnell der Vergleich zu Daphne Du Maurier auf, insbesondere ihrem Roman "Rebecca". Auch hier gibt es einen Ich-Erzähler, vielmehr eine Ich-Erzählerin, eine unheilvolle, fast etwas gruselige Grundstimmung und die ungesunde Fixierung auf ein Haus. Der Vergleich ist durchaus berechtigt.

Nicht nur mit der Wahl eines Ich-Erzählers weicht AC etwas von ihrem übliche Muster ab, sondern auch dadurch, dass es über weite Strecken zu Beginn nur Mike und Ellie zu geben scheint. AC bombadiert ihre Leser gern direkt auf den ersten Seiten mit einer Unmenge an Figuren und Hinweisen, von denen man nie genau weiß, in wie weit sie für die Geschichte irgendeine Bedeutung haben. Hier war dies mal nicht so und das habe ich als äußerst entspannend empfunden. Man erlebt die Ereignisse im Rückblick, rekonstruiert aus Mikes Erinnerungen, gespickt mit seinen subjektiven Emotionen. Das ist natürlich etwas einseitig, erzeugt aber auch eine gewisse Spannung, weil man sich als Leser nie ganz sicher über den Wahrheitsgehalt, oder die Vollständigkeit sein kann.

Der Krimi verläuft erstmal eher ruhig und fast idyllisch, natürlich ahnt man, dass dies nicht so bleiben wird und man wartet ständig auf den Knall, als dieser dann kommt ist man trotzdem erstmal überrascht, hätte man sich doch für die Figur etwas anderes gewünscht. Von da an ist man nur noch am rätseln über den Täter und das Motiv. Auch die Auflösung des Falles ist dann etwas anders als Fans der Autorin es gewöhnt sind. Es gibt kein Versammeln der beteiligten Personen um den Fall dann minutiös zu rekapitulieren und schlussendlich den Täter zu präsentieren, was der Spannung aber nicht schadet. Mir hat die Herangehensweise sehr gut gefallen, man erlebt mal eine ganz andere Facette der Autorin, die hier, einmal mehr beweist, dass sie nicht ohne Grund die unangefochtene Queen of Crime ist. Definitiv eines ihrer besten Bücher.

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Veröffentlicht am 26.03.2025

Blick hinter die Idylle

Hier draußen
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Lara und Ingo sind seit Jahren ein Paar, haben zwei Kinder und leben in Hamburg, wo Ingo sein eigenes Start-Up leitet. Nach einigen Besuchen bei Familie und Freunden auf dem Land träumt auch Lara von diesem ...

Lara und Ingo sind seit Jahren ein Paar, haben zwei Kinder und leben in Hamburg, wo Ingo sein eigenes Start-Up leitet. Nach einigen Besuchen bei Familie und Freunden auf dem Land träumt auch Lara von diesem idyllischen Leben im Grünen, inklusive Gemüse aus dem Garten hinterm Haus, selbstgemachter Marmelade und Eiern von den eigenen Hühnern. Und nun sind sie hier, in Fehrdorf, auf ihrem frisch renovierten Resthof in Alleinlage, aber von Ruhe, mehr Zeit für die Kinder und Anschluss an die gesellige Dorfgemeinschaft sind sie weit entfernt. Der gestresste Ingo pendelt täglich nach Hamburg und als ihm eines Abends auf dem Heimweg eine weiße Hirschkuh vors Auto läuft, bringt sorgt das für ziemlich viel Unruhe.

Martina Behm ist mir und vielen Anderen bisher eher durch ihre wunderbaren Strickdesigns bekannt und hat in diesem Bereich bereits mehrere Bücher veröffentlicht. Natürlich ist das etwas vollkommen anderes als einen roman zu schreiben und dementsprechend gespannt war ich auf ihr Debüt. Die Autorin nimmt den Leser mit in ein holsteinisches Dorf und lässt uns dieses und seine Bewohner in den einzelnen Kapiteln kennenlernen. Nach und nach kommen immer mehr Figuren dazu, beginnend natürlich mit Lara und Ingo, später Schweinebauer Uwe, die Uhlmanns mit ihrer Hähnchenmast, Bauer Enno Wirtz und seine Frau Tove, Jutta und Armin mit ihrem Traum von der alternativen WG auf dem Land, oder auch die Lüdkes mit ihren schottischen Hochlandrindern. Viele verschiedene Figuren mit vielen verschiedenen Geschichten.

Ich bin gut in das Buch gestartet, denn schreiben und eine Geschichte erzählen kann Martina Behm auf jeden Fall. Ich habe mich aber relativ früh gefragt, wo genau die Geschichte hinführt, eben weil man nicht bei Lara und Ingo bleibt sondern eben direkt seinen Rundgang durchs Dorf antritt. Tatsächlich habe ich so die ersten einhundert Seiten lang den roten Faden vermisst, ich konnte dieses noch unzusammenhängende Springen von einer Familie zur Nächsten nicht wirklich einordnen, schließlich dachte ich es geht hier um Lara, Ingo, die tote weiße Hirschkuh und den damit verbundenen Aberglauben zum baldigen Ableben der Beteiligten. Nach und nach hat sich dies Geschichte aber immer mehr entwickelt und Lara und Ingo entpuppen sich bei genauerm Hinsehen genau als der rote Faden, den ich zuerst noch vermisst habe. Mit jeder weiteren Seite bin ich tiefer in das Buch eingetaucht, hat die Dorfgemeinschaft mich aufgenommen und mir einen Blick hinter die idyllische Fassade gestattet. Was dort zum Vorschein kommt hat nichts mehr mit dem idealisierten Bild zu tun, das Lara sich zu Beginn gemacht hat, wir stellen schnell fest, das die Freiheit des Landlebens für manche auch ein Gefängnis sein kann. Zwischen Feuerwehrfesten, Vogelschießen und kuchenbackenden Landfrauen gibt es Einsamkeit, Lieblosigkeit, Geldsorgen, Stress, geplatzte Träume, festgefahrene Ansichten, überholte Traditionen und oft ganz viel Schweigen.

Martina Behm beweist in ihrem Roman ein gutes Gespür für Menschen und zwischenmenschliche Beziehungen. Natürlich kann man ihr an der ein, oder anderen Stelle etwas Klischee unterstellen, aber ich komme selbst vom Dorf und ich kann nur bestätigen, viele dieser Klischees stimmen eben auch. In so mancher Beschreibung habe ich mich selbst, oder auch meine Nachbarn wiedergefunden, etwa wenn es um die Strukturen und die Arbeitsverteilung im Festkomitee geht, oder die Zurückhaltung gegenüber Zugezogenen. An manchen Stellen im Buch musste ich über den wohldosierten Humor schmunzeln und an anderen hatte ich kurz Tränen in den Augen. Die Autorin zerstört das verklärte Bild vom Landleben, das eben nichts mit den Interiorseiten diverser Hochglanzmagazine zu tun hat, andererseits ist ihr Buch aber ein herzerwärmendes Plädoyer für genau dieses. Jeder, der nach dem nächsten Urlaub auf dem Bauernhof direkt im Internet auf Häusersuche geht, sei dieses Buch ans Herz gelegt. Ich will niemandem den Traum vom Landleben ausreden, aber sagen sie hinterher nicht, ich hätte sie nicht gewarnt.

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Veröffentlicht am 25.03.2025

Spannung am See

Salute - Die letzte Fahrt
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Paul Zeitler, Kommissar im Ruhestand, hat seiner Heimat Deutschland den Rücken gekehrt und lebt nun seinen Traum mit einem Cafe am Gardasee. Zufällig ist er vor Ort, als ein Tourist eine bewusstlose Person ...

Paul Zeitler, Kommissar im Ruhestand, hat seiner Heimat Deutschland den Rücken gekehrt und lebt nun seinen Traum mit einem Cafe am Gardasee. Zufällig ist er vor Ort, als ein Tourist eine bewusstlose Person aus dem Wasser zieht und eilt zu Hilfe, doch der Mann ist tot und um ihn herum schwimmen Geldscheine im Wasser. Zeitlerˋs Instinkt springt an und er holt ein paar Erkundigungen ein.

Die letzte Fahrt ist bereits der zweite Gardasee-Krimi um das unfreiwillige Ermittlerduo Zeitler und Lanza, den örtlichen Comissario. Das erste Buch habe ich allerdings nicht gelesen und das ist für die Geschichte nicht weiter schlimm, da jeder Fall in sich abgeschlossen ist. Ab und zu gibt es mal einen kleinen Hinweis auf den vorherigen Fall, aber nichts wo man Hintergrundwissen bräuchte. Perfekt für notorische Quereinsteiger wie mich.

Friedrich Kalpenstein hat einen angenehmen Schreibstil, der sich leicht lesen lässt. Seine Figuren sind sympatisch ausgearbeitet, haben die ein, oder andere Besonderheit, sind aber nicht zu speziell und man kann sie sich gut als reale Person vorstellen. Auch die Mischung aus Kriminalfall und privatem Drumherum ist ausgewogen und gibt den Figuren und der Geschichte die nötige Substanz, ohne abzulenken. Die Geschichte rund um den toten Bootsbauer Vincenzo Morelli wird aus verschiedenen Perspektiven erzählt, hauptsächlich natürlich aus der von Zeitler. Der Leser begleitet aber auch Comissario Lanza bei seiner Arbeit, oder die Lebensgefährtin des Toten. Lange Zeit ist nicht klar, warum Morelli sterben musste und woher das gefundene Geld stammt. Bei den Ermittlungen taucht man in die Familienverhältnisse des Opfers und in dessen Privatleben ein, in dem sich bald ein Grund für seine Ermordung findet. Geschickt lenkt der Autor seine Ermittler und seine Leser in eine bestimmte Richtung, aber natürlich ist nicht alles so, wie es auf den ersten Blick scheint.

Den Leser erwartet hier ein spannender Fall, mit einer überraschenden Wendung, der ohne große Schockmomente auskommt. Ruhig mit ein paar wohl dosierten Actionszenen ist das Buch eine spannende Krimilektüre, mit einer gehörigen Portion Urlaubsfeeling. Das hat Potential für weitere Bücher.

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Veröffentlicht am 16.03.2025

Rettung, oder Untergang

Der letzte Mord am Ende der Welt
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Vor Jahrzehnten wurde die Erde durch eine mysteriöse Naturkatastrophen unbewohnbar, nur wenige Menschen konnten sich auf einer kleinen griechischen Insel in Sicherheit bringen. Emory ist eine Nachfahrin ...

Vor Jahrzehnten wurde die Erde durch eine mysteriöse Naturkatastrophen unbewohnbar, nur wenige Menschen konnten sich auf einer kleinen griechischen Insel in Sicherheit bringen. Emory ist eine Nachfahrin dieser Überlebenden, 122 von ihnen leben heute friedlich und im Einklang miteinander in einer Dorfgemeinschaft, geführt von den drei Ältesten, überwacht und beschützt durch Abi, das Sicherheitssystem der Insel. Eine Idylle, aber nur auf den ersten Blick, denn als in dieser Idylle ein Mord geschieht steht plötzlich das Überleben aller auf dem Spiel.

Autor Stuart Turton siedelt seine Kriminalgeschichte in einer undatierten Zukunft an, anhand der Technologien, die aus der Zeit vor der Katastrophe, dem Nebel, noch auf der Insel zu finden sind und aus den Äußerungen der Ältesten lässt sich aber schließen, dass uns noch Zeit bleibt. Die Probleme der Zivilisation sind aber den unseren gar nicht unähnlich, Überbevölkerung, Umweltverschmutzung, Klimawandel, eine große Diskrepanz zwischen arm und reich etc, etc. Alles Dinge, die uns bekannt sind und wahrscheinlich irgenwann mal unser Untergang, sollten wir nicht endlich die Kurve kriegen. Turton wählt für seinen Untergang einen mysteriösen Nebel, der plötzlich auftaucht und die Erde überzieht, die Insekten in seinem Inneren töten alle Lebewesen, die mit dem Nebel in Berührung kommen. Nicht neu, hatte Stephen King so ähnlich auch schon mal. In einer hochmodernen Forschungseinrichtung auf einer kleinen Insel haben Wissenschaftler mithilfe einer KI eine Art Barriere erschaffen, die die Insel umgibt und so das Überleben der Menschen hier sichert.

Zu Beginn lernt der Leser erstmal einige der handelnden Figuren kennen, erfährt etwas über ihre Stellung innerhalb der Gemeinschaft und über den Inselalltag. Hier hilft eine Karte der Insel, vorn im Buch und eine Liste der wichtigsten Figuren bei der Orientierung. Eine der Figuren fehlt in dieser Aufzählung allerdings, Abi, die KI, das Sicherheitssystem, einzig den Ältesten, allen voran der Wissenschaftlerin Niema, Rechenschaft schuldig. Abi fällt eine bedeutende Rolle innerhalb der Geschichte zu, fungiert sie doch im Grunde als Erzähler, denn dadurch, dass sie mit den Gehirnen der Dorfbewohner vernetzt ist, kennt sie jeden ihrer Schritte, jeden ihrer Gedanken, jede ihrer Fragen und sie beantwortet diese auch im teils telepathischen Dialog. Anfangs war es etwas gewöhnungsbedürftig, wenn plötzlich aus dem Nichts Abi in Funktion eines Ich-Erzählers in die Geschichte eingreift. Andererseits gut gemacht, wird so doch deutlich, dass Abi im Hintergrund omnipräsent und quasi allwissend ist. Und Abi ist es dann auch, die den drohenden Untergang einleitet, indem sie nach einem Mord das Sicherheitssystem der Insel herunterfährt.

Im Groben ist das Buch also natürlich ein Krimi, es geschieht ein Mord und die Beteiligten versuchen den Täter zu finden, Emory und ihre Tochter Clara finden sich in der Rolle der Ermittler wieder und versuchen recht klassisch, durch Befragungen und die Suche nach Hinweisen die Ereignisse zu rekonstruieren. Hier kommt es dann aber oft zu ein paar Längen, die irgendwie typisch für den Autor sind, denn er verzettelt sich dann sehr leicht, schweift ab, springt innerhalb der Geschichte immer wieder unkontrolliert hin und her und macht es so manchmal recht anstrengend. Hier schafft er es dann durch die Hintergrundgeschichte, die sich im Verlauf der Ermittlungen Emory und dem Leser offenbart, das man bei der Stange bleibt. Im Grunde weiß der Leser recht schnell, dass hier irgendetwas nicht stimmt, das Ausmaß wird aber erst nach und nach richtig klar.

Der Autor macht es mir etwas schwer mehr ins Detail zu gehen, ohne zu spoilern, es juckt mich in den Fingern, denn ich könnte so viel schreiben. Mich hat er mit seinem Genremix gut unterhalten, das werden aber sicher nicht alle so sehen. Die Story hat natürlich dystopische Anklänge, stellt in diesem Zusammenhang aber auch tiefgründige philosophische Fragen. Wenn etwa thematisiert wird, wie sich die Menschen angesichts der Katastrophe verhalten, oder beim Thema, ein Leben opfern, um viele zu retten. Viele der im Buch verarbeiteten Details wird man vielleicht wiedererkennen, aus Serien wie Humans, West World, Walking Dead, oder Last of us, direkt zu Beginn des Buches fühlte ich mich an Die Zeitmaschine erinnert, die Dorfbewohner hier im Buch haben viel gemeinsam mit den friedvollen, naiven Eloi aus Wells Roman.

Turton hat sich wieder auf verschiedenste Weise inspirieren lassen und daraus etwas ganz eigenes kreiert. Mir gefällt diese Mischung sehr, vereint sie doch alle meine Lieblingsgenres miteinander. An manchen Stellen lässt die Spannung etwas nach weil es zu kleinteilig wird, an manchen hätte ich mir hingegen noch ein bisschen mehr gewünscht, schafft der Autor hier noch die Balance, gibt es beim nächsten mal 5 Sterne.

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Veröffentlicht am 09.03.2025

Tolle Ideen

100 Gestaltungsideen für kleine Gärten
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Ich habe einen relativ kleinen Garten und bin eigentlich immer recht planlos bei der Gestaltung. Viele Pflanzen landen einfach da wo Platz ist und entweder gehen sie mir ein, oder überwuchern nach kurzer ...

Ich habe einen relativ kleinen Garten und bin eigentlich immer recht planlos bei der Gestaltung. Viele Pflanzen landen einfach da wo Platz ist und entweder gehen sie mir ein, oder überwuchern nach kurzer Zeit alles und sind so einfach nicht mehr schön, sondern nur noch störend. Mir fehlen ein paar Anregungen, die ich mir in diesem Buch holen wollte.

Britta Telhar zeigt hier auf wunderschönen Bildern verschiedenste Gestaltungsmöglichkeiten, oft aus ihrem eigenen Garten. Unter verschiedenen Gesichtspunkten, wie zb Sichtschutz, oder Schaffung von Gartenräumen erläutert sie, welche Pflanzen geeignet sind, wie man mit bauliche Besonderheiten umgeht, was gut miteinander harmoniert und wie der Garten in jeder Jahreszeit schön aussieht. Unter jedem Kapitel gibt sie nochmal einen ganz persönlichen Tipp an den Leser weiter, zum direkten nachpflanzen nennet sie ihre Top Fünf verschiedener Pflanzengruppen, wie zb Gräser.

Das Buch ist schnell durchgeblättert und bietet viele Inspirationen, aus denen man sich das passende heraussuchen kann. Was ich allerdings vermisst habe, sind konkrete Pflanzpläne für verschiedenen Gartensituationen, diese hätten das Buch nochmal abgerundet.

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