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Veröffentlicht am 01.10.2020

Spannende und komplexe High Fantasy

Der Orden des geheimen Baumes - Die Magierin
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Ich habe schon unheimlich oft Gutes über die englische Version des Buches gehört, der 1000-Seiten-Klopper war dann aber doch irgendwie abschreckend, sodass ich unheimlich glücklich war, als ich gehört ...

Ich habe schon unheimlich oft Gutes über die englische Version des Buches gehört, der 1000-Seiten-Klopper war dann aber doch irgendwie abschreckend, sodass ich unheimlich glücklich war, als ich gehört habe, dass das Buch übersetzt wird. Die Teilung in zwei Bände finde ich zwar wie immer so mittel, da jeder deutsche Band aber über 500 Seiten hat kann ich es in diesem Fall aber auch ein wenig nachvollziehen.

Was soll ich sagen, das Buch war einfach grandios und hat alle meine Wünsche übertroffen. Die Handlung wird aus mehreren Perspektiven erzählt, zum einen aus der Perspektive der Drachenreiterin Tané, die einen Mann aus den Fluten rettet und damit Verrat begeht, zum anderen aus der Perspektive von Ead, einer Magierin, deren Aufgabe es ist Sabran, die Königin von Inys zu beschützen, damit diese die Thronfolge sichern kann. Dazu kommen dann noch die Geschichte des Anatomen und Alchemisten Niclays, der im Exil lebt und die von Loth, des besten Freundes von Königin Sabran. Jeder dieser Protagonisten erlebt eine völlig unterschiedliche Geschichte, von denen jede für sich ganz besonders ist. Alle Protagonisten waren gut ausgearbeitet, der Fokus der Geschichte lag aber auf Ead, deren Erlebnisse die meisten Seiten füllten und in die ich mich als Leserin auch am besten hineinversetzen konnte.

Der Weltaufbau war anfangs recht komplex. Grob gesagt gibt es den Westen und den Osten, die jeweils unterschiedliche „religiöse“ Ansichten haben und verfeindet sind. In der Realität ist das ganze natürlich um einiges komplizierter, geholfen haben mir dabei aber die tollen detaillierten Karten zu Beginn des Buches und das Personenverzeichnis am Schluss. Das Worldbuilding hat mich teilweise stark an Game of Thrones erinnert, die Handlung hatte dann aber nicht mehr viel Ähnlichkeit damit.

Nachdem meine anfänglichen Probleme mit dem komplexen Worldbuilding sich nach etwa 150 Seiten gelegt hatten wurde das Buch immer besser und besser. Gegen Ende konnte ich es einfach nicht mehr aus der Hand legen, da eine Wendung auf die nächste folgte und auch die Charakterentwicklung stark voranging.

Der Orden des geheimen Baumes hat alle meine Wünsche an gute High Fantasy erfüllt. Eine komplexe Welt, tiefgründig gezeichnete einzigartige Protagonisten, eine spannende Handlung mit Wendungen und Liebesgeschichten, die zwar existieren, aber nicht die Handlung dominieren. Ein Plus gibt es definitiv auch für die LGBT-Elemente, über die ich leider nicht mehr sagen kann, ohne zu spoilern. Falls es nicht schon aus dem Rest der Rezension ersichtlich geworden ist: Von mir gibt’s 5 Sterne und ganz viel Vorfreude auf Band 2!

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 15.09.2020

Langweiliger New Adult Roman mit Fantasyanteil

Midnight Chronicles - Schattenblick
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Inhalt:
449 entflohene Seelen. 449 Tage, um sie zurück in die Unterwelt zu schicken. Roxy weiß, dass ihre Mission so gut wie unmöglich ist. Dass sie jetzt auch noch ein Auge auf den mysteriösen Shaw haben ...

Inhalt:
449 entflohene Seelen. 449 Tage, um sie zurück in die Unterwelt zu schicken. Roxy weiß, dass ihre Mission so gut wie unmöglich ist. Dass sie jetzt auch noch ein Auge auf den mysteriösen Shaw haben soll, der von einem Geist besessen war und seitdem keinerlei Erinnerungen an seine Vergangenheit hat, passt ihr daher gar nicht. Vor allem weil das Kribbeln zwischen ihnen mit jedem Augenblick, den sie miteinander verbringen, heftiger wird. Und das ist nicht nur für Roxys Herz gefährlich - sondern auch für ihr Leben...

Eine neue Reihe, von Laura Kneidl und Bianca Iosivoni gemeinsam verfasst, das hat direkt meine Aufmerksamkeit geweckt, denn Laura Kneidl konnte mich im letzten Jahr mit ihrer „Krone der Dunkelheit“-Reihe wirklich begeistern. Bei diesem Buch erging es mir leider anders. Ich habe zwei Wochen gebraucht um es zu beenden, da es mich leider nicht packen konnte.

Die grundlegende Idee der Hunter, die verschiedenen Gruppierungen angehören und unterschiedliche Fähigkeiten besitzen, in Quartieren zusammen Leben und Geister, Vampire und andere übernatürliche Wesen bekämpfen hat mir gut gefallen, auch wenn einiges mich stark an die Shadowhunters-Reihe erinnert hat.

Die Protagonistin Roxy hat durch einen Fehler Seelen aus der Unterwelt befreit und muss diese wieder einfangen, um nicht selbst in die Unterwelt verbannt zu werden. Gleichzeitig ist sie aber auch auf der Suche nach ihrem verschollenen Zwillingsbruder, sodass es ihr umso wichtiger ist zu überleben. Sie ist eine freie Huntress, die mit Hilfe ihres Amuletts Seelen in die Unterwelt schicken kann, liebt Fast Food über alles und arbeitet mit ihrem Kampfpartner Finn im Londoner Hunter-Quartier. Bei der Jagd nach einem Geist befreit treibt sie einen Geist aus einem jungen Mann aus, der sich daraufhin aber nicht mehr an seine Vergangenheit erinnern kann und bei den Huntern bleibt. Er bekommt den Namen Shaw und bringt Roxy dazu sich ihm immer mehr zu öffnen.

Gestört hat mich vor allem die Erzählweise des Buches. Für mich ist bei Fantasy die Handlung am wichtigsten, doch Midnight Chronicles war hauptsächlich dialoggesteuert, hatte also viel von einem New Adult Buch, das ja vorwiegend von Dialogen lebt. Die Handlung selbst blieb eher nebensächlich und sehr einfach gestrickt, es gab keine größeren Überraschungen, alles haute irgendwie hin und insbesondere die Kampfszenen wirkten für mich zu einfach. Die Dialoge zwischen den Protagonisten waren nicht schlecht, die Protagonisten und ihre Beziehungen zueinander standen definitiv im Vordergrund, doch waren mir einige Szenen zu gezwungen lustig, zu repetitiv oder zu klischeehaft. So zieht sich die Fast Food-Liebe der Protagonistin Roxy durch das ganze Buch, jede paar Seiten wird darauf angespielt, die Hälfte der Probleme verschwindet, wenn man ihr einen Burger in die Hand drückt und irgendwie war mir das dann einfach zu viel.

Ich konnte merken, dass hier versucht wurde New Adult und Fantasy stärker zu vermischen als es in einem Romantasy-Buch üblich ist. Dadurch hatte ich aber das Gefühl, dass beide Bereiche zu kurz gekommen sind. Die Dialoge und die Liebesgeschichte hatten für mich zu wenig Tiefe und wirkten teils etwas klischeehaft, während im Fantasyteil einfach die Überraschung und Spannung fehlte.

Ich denke das Buch lässt sich gut als Hörbuch hören, da dort die vielen Dialoge mehr zur Geltung kommen, als Buch konnte es mich aber leider nicht besonders überzeugen. Ich kann mir aber gut vorstellen, dass insbesondere Leser, die eher Liebesromane und weniger Fantasy lesen, mit dem Buch ihre Freude haben werden. Da mir die grundlegende Idee, die Protagonisten und Teile der Dialoge aber trotzdem gefallen haben gibt es von mir 3.25 Sterne!

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 23.08.2020

Schöner Liebesroman mit einer wichtigen Thematik

The Secret Book Club – Die Liebesroman-Mission
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Als ich vor einigen Monaten den ersten Band gelesen habe und erfahren habe um wen es im zweiten Band geht war ich zunächst etwas enttäuscht. Liv war für mich eher eine unsympathische und nervige Protagonistin, ...

Als ich vor einigen Monaten den ersten Band gelesen habe und erfahren habe um wen es im zweiten Band geht war ich zunächst etwas enttäuscht. Liv war für mich eher eine unsympathische und nervige Protagonistin, während Mack übertrieben, flirtbesessen und ebenfalls etwas anstrengend war. Wie diese beiden in einer Liebesgeschichte zusammenfinden sollten, die dann auch noch gut ist war für mich etwas fragwürdig. Trotzdem wollte ich den beiden natürlich eine Chance geben und habe beschlossen den zweiten zu lesen und was soll ich sagen: Er hat mir fast besser gefallen als Band 1.

Die Protagonisten werden hier nicht als perfekt dargestellt, sondern haben auch negative Charakterzüge, auf eine schöne Weise wurde jedoch auch die Vergangenheit der Beiden in die Geschichte integriert, die der Grund für einige Aspekte ihres Handelns ist.

Generell sind die beiden ein eher ungleiches Paar. Liv ist Männern grundsätzlich eher abgeneigt und haut mit sarkastischen Kommentaren nur so um sich, Mack ist bekannt dafür mit jedem zu flirten, sucht aber eigentlich nur eine Frau fürs Leben und hat große Angst davor es zu verbocken, sodass er immer wieder mit seinem romantischen Gesten übertreibt.
Die Liebesgeschichte der beiden entwickelt sich eher langsam, ich konnte aber die Anziehung der beiden spüren, sodass es genau das richtige Maß für mich war.

Die große Thematik dieses Buches, neben der Liebesgeschichte, ist sexuelle Belästigung am Arbeitsplatz. Liv bekommt mit, dass ihr unsympathischer Chef Frauen sexuell belästigt und möchte dem ein Ende bereiten. Mack, der mir schnell total sympathisch wurde, sich immer wie ein Gentleman verhält und am liebsten die ganze Welt retten würde, möchte sie dabei sofort unterstützen und überzeugt Liv davon, dass er ihr dabei helfen kann. Die Thematik wurde glücklicherweise nicht nur nebensächlich behandelt, sondern zog sich durch das ganze Buch und bildete neben der Liebesgeschichte den Hauptanteil der Story.

Mit dabei ist natürlich wieder der Buchclub, der Liv und Mack verkuppeln möchte, aber die beiden auch beim Versuch Livs-Ex-Chef bloßzustellen tatkräftigt unterstützt. Nachdem ich im ersten Band noch etwas enttäuscht darüber war, dass der Buchclub einen kleineren Anteil an der Geschichte hatte, als ich es mir erhofft hatte, wusste ich dieses mal was ich zu erwarten habe und war dadurch auch nicht mehr enttäuscht, dass die Jungs eher nebensächlich auftreten. Doch auch der Buchclub zeigt in diesem Band, dass sie sich langsam weiterentwickeln und beginnen für ihr Hobby einzustehen, statt sich dafür zu schämen.

Daneben treten weitere Protagonisten, wie Rosie und Hop in Erscheinung, die gemeinsam mit Liv auf einer Farm leben und mich immer wieder zum Lachen bringen konnten. Auch Alexis und Noah von denen Band 3 handeln wird, der im Februar 2021 erscheint hatten ihre Auftritte und haben mich sehr neugierig auf die Fortsetzung gemacht.

Insgesamt war es ein sehr gelungener Liebesroman, der eine wichtige und aktuelle Thematik behandelt und mich immer wieder zum Schmunzeln bringen konnte. Er war nicht perfekt, hat mir aber einige schöne Lesestunden beschert und dafür gesorgt, dass ich endlich mit den beiden Protagonisten warm geworden bin. Von mir gibt es daher 4.5 Sterne.

  • Cover
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Veröffentlicht am 23.08.2020

Ein Spannender Thriller der ehemalige Protagonisten zurückkehren lässt!

Die verstummte Frau
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Die verstummte Frau ist der 8. Band der Georgia-Reihe rund um die Gerichtsmedizinerin Sara Linton und den GBI-Ermittler Will Trent. Eigentlich ist es aber bereits der 16. Band, denn vorher gab es bereits ...

Die verstummte Frau ist der 8. Band der Georgia-Reihe rund um die Gerichtsmedizinerin Sara Linton und den GBI-Ermittler Will Trent. Eigentlich ist es aber bereits der 16. Band, denn vorher gab es bereits zwei Reihen, die von den beiden einzeln gehandelt haben. Ich verfolge die Geschichte jetzt schon seit Band 1 und freue mich immer noch riesig wenn wieder ein neuer Teil kommt, für mich persönlich kommen einfach nur wenig Autoren an diesen spannenden, actionreichen, aber auch brutalen Schreibstil heran.

Inhalt:
Atlanta, Georgia: Eine junge Frau wird brutal attackiert und sterbend zurückgelassen. Alle Spuren verlaufen im Sande, bis Will Trent den Fall übernimmt. Die Ermittlungen führen ihn ins Staatsgefängnis. Ein Insasse behauptet, wichtige Informationen geben zu können. Der Angriff gleicht genau der Tat, für die er vor acht Jahren verurteilt worden ist. Bis heute beteuert er seine Unschuld.
Will muss den ersten Fall lösen, um die ganze Wahrheit zu erfahren. Doch fast ein Jahrzehnt ist vergangen – Erinnerungen sind verblasst, Zeugen unauffindbar, Beweise verschwunden. Nur eine Person kann Will dabei helfen, den erbarmungslosen Killer zur Strecke zu bringen: seine Partnerin Sara. Aber sobald Vergangenheit und Gegenwart aufeinanderprallen, steht für Will alles, was er liebt, auf dem Spiel …

Mit diesem Band greift Slaughter auf die Grant-Country-Zeit von Sara zurück, sodass viele altbekannte Protagonisten in Rückblicken wieder auftauchen. Abwechselnd werden die damalige Ermittlung von Jeffrey Tolliver, Lena Adams und Sara und das Neuaufrollen des Falls im Jetzt von Will, Sara und Faith aus den verschiedenen Perspektiven der Beteiligten geschildert.

Neben der Hauptstory entwickelt sich auch die Beziehung von Will und Sara weiter, die Probleme zwischen den beiden häufen sich und das Aufrollen des alten Falls stellt die Beziehung der beiden stark auf die Probe, da beide die Ereignisse aus unterschiedlichen Gründen für sich selbst verarbeiten müssen. Will und Sara sind definitiv eines meiner liebsten Pärchen, bei denen ich mich in jedem Buch wieder über die neusten Entwicklungen ihrer Beziehung freue.

Wie in allen Vorgängerbänden war der Schreibstil wieder flüssig, packend und spannend. Die unterschiedlichen Erzählstränge wurden äußerst gelungen miteinander verwoben, der Fallaufbau war sehr komplex gestaltet und auch die Gefühle der Ermittler gelungen mit eingebracht.

Die Beschreibung der Mordopfer und der Obduktionen lassen wie bei Slaughter üblich nichts aus und sind durch die starke Brutalität möglicherweise nicht für jeden Leser etwas.

Ihr könnt den Band theoretisch auch ohne Vorwissen lesen, wer aber viel Wert auf die persönliche Entwicklung der Protagonisten und ihrer Beziehungen legt, sollte am besten mit Band 1 (Belladonna) beginnen. Insbesondere dieser Band erfordert etwas Vorwissen, da die zahlreichen Protagonisten, die in den Rückblenden vorkommen sonst möglicherweise verwirrend sind, da nur selten nochmal erklärt wird, was es mit den einzelnen Charakteren auf sich hat.

Die verstummte Frau hat mir gut gefallen, war aber im Großen und Ganzen nicht mein liebster Band der Reihe. Das Buch war mit 660 Seiten sehr lang und hätte an einigen Stellen ein klein wenig gekürzt werden können. Trotzdem war es toll die früheren Protagonisten wiederzutreffen, ein unglaublich packender und gelungener Fall und eine gute Skizzierung der Beziehungsentwicklung von Sara und Will, sodass ich 4.5 Sterne gebe.

  • Cover
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Veröffentlicht am 08.07.2020

Total kreativer Auftakt!

Spellslinger – Karten des Schicksals
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Das Cover des Buches ist einfach Hammer schön und hat passend zum Inhalt ein Spielkartendesign. Auch innen gibt es einige Illustrationen, wodurch es mir optisch schonmal richtig zugesagt hat.
Spellslinger ...

Das Cover des Buches ist einfach Hammer schön und hat passend zum Inhalt ein Spielkartendesign. Auch innen gibt es einige Illustrationen, wodurch es mir optisch schonmal richtig zugesagt hat.
Spellslinger ist der erste Band einer sechsteiligen Reihe, was man inhaltlich auch ein wenig gemerkt hat. Es beginnt zwar recht actionreich, aber im Großen und Ganzen ist es ein Einführungsband in dem der Leser erstmal die verschiedenen Völker, die Bräuche und die Protagonisten kennenlernen kann. Das ist für mich jetzt kein total negativer Aspekt, weil man ja beim Lesen weiß, dass die eigentliche Story erst nach beginnt und ich es eher wichtig finde erstmal in die Welt reinzufinden, aber es war dadurch auch noch nicht das spannendste Buch was ich je gelesen habe.
Das Magiesystem ist ein bisschen kompliziert, es gibt 7 Elemente und spezielle Bänder am Arm mit denen die Jan`Tep (Magier) diese Elemente bändigen können, doch sind die Magier alle unterschiedlich stark und können meistens nur einzelne Elemente bändigen, während viele Angehörige des Volkes gar keine Magie besitzen und deshalb als so genannte Sha`Tep als Sklaven für die Magier arbeiten.
Das Beste an dem Buch waren aber definitiv die Protagonisten:
Kellen war einfach total reif für sein Alter. Er reflektiert seine Taten, denkt sehr viel nach, bevor er handelt und schafft es nur mit Worten gegen Magier zu gewinnen. Am besten hat mir aber die mysteriöse Ferius gefallen, die mit Spielkarten und Tricks arbeitet, sich über alle Regeln hinweg setzt und sich Kellen annimmt. Und dann wären da noch die Baumkatzen (sowas wie Rieseneichhörnchen), allen voran Reichis der mich durch seine sarkastische Art immer wieder zum Lachen gebracht hat.
Insgesamt ist das Buch von Humor und Sarkasmus geprägt, die Protagonisten decken eine Intrige nach der anderen auf und insbesondere Kellen macht dabei eine starke Entwicklung durch. Das Buch konnte mich an einigen Stellen noch sehr überraschen und hat sich in eine andere Richtung entwickelt als ich es ursprünglich erwartet hätte, was mich wirklich positiv überrascht hat.
Ich vermute, dass es in Band 2 erst richtig losgeht und mich dieser umhauen wird, für Band 1 gibt es aber trotzdem 4,5 Sterne.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere