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Veröffentlicht am 15.01.2026

Suchspaß für die ganze Familie

Sachen suchen: Besuch im Zoo
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Die Bücher der „Sachen Suchen“-Reihe gibt es schon seit vielen Jahren, sodass sich das ein oder andere Buch der Reihe in den meisten deutschen (Kleinkind-)Kinderzimmern wiederfindet.

Auch wir kennen ...

Die Bücher der „Sachen Suchen“-Reihe gibt es schon seit vielen Jahren, sodass sich das ein oder andere Buch der Reihe in den meisten deutschen (Kleinkind-)Kinderzimmern wiederfindet.

Auch wir kennen schon das ein- oder andere Buch der Reihe.
Auf 11 Doppelseiten (für ein Pappbilderbuch ist das erfreulich viel) begleiten wir Clara und ihre Familie in den Zoo. Von der Zookasse aus begleiten wir die Familie zu den verschiedenen Gehegen, legen eine Pause auf dem Spielplatz ein, beobachten Fische im Aquarium, sehen eine Pinguinfütterung und beenden den Tag schließlich bei der Futterküche.

Als Ergänzung zu den wimmeligen, kindgerecht gezeichneten Bildern, auf denen wir die Familie stets wiederfinden gibt es einen kindgerechten Text und ganz viele Suchaufträge, die die Kinder dazu anregen die Bilder nochmal genauer zu betrachten. Dadurch wird die Konzentration der Kinder gestärkt, es gibt kleine Erfolgserlebnisse und durch das Benennen der Gegenstände wird spielerisch der Wortschatz vergrößert.

Mir gefällt es gut, dass sich die Zeichnungen in Hinblick auf Diversität über die Jahre verbessert haben und nun vermehrt auch Kinder mit Behinderung, Schwarze Kinder und Personen mit Kopftuch abgebildet werden sowie verstärkt Rollenbilder aufgebrochen werden, auch wenn dieser Bereich immer noch weiter ausbaufähig ist.

Die ersten zwei Doppelseiten empfinde ich als etwas zu voll und dadurch als überwältigend für die ganz kleinen Leserinnen, bei den anderen ist die Detaildichte und die Größe der abgebildeten Szenen aber stimmiger.

Das Thema Zoo begeistert, trotz berechtigter Kritik, die meisten kleinen Leser
innen sehr und so stellt dieses Pappbilderbuch eine spaßige Möglichkeit dar, um interaktiv Tiere zu entdecken und spielerisch den Wortschatz zu erweitern!

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Veröffentlicht am 15.01.2026

Die Reihe wird zunehmend besser

Der Knochenbrecher (Ein Hunter-und-Garcia-Thriller 3)
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Nach den ersten zwei Bänden hatte ich Zweifel, ob ich die Reihe rund um Hunter und Garcia weiterverfolgen möchte, da ich die (recht brutalen) Fälle zwar interessant fand, aber mit den beiden Ermittlern ...

Nach den ersten zwei Bänden hatte ich Zweifel, ob ich die Reihe rund um Hunter und Garcia weiterverfolgen möchte, da ich die (recht brutalen) Fälle zwar interessant fand, aber mit den beiden Ermittlern recht wenig anfangen konnte. In diesem Band hatte ich das Gefühl, dass sie langsam etwas nahbarer werden und kann mir vorstellen, dass sich dies im Laufe der Reihe positiv entwickeln wird.

Der Fall selbst war wirklich spannend und hat am Ende ein schlüssiges Ende gefunden, wobei mich ein Ereignis auf den letzten Seiten gestört hat, welches kann ich aber nicht verraten ohne zu Spoilern.

Mir wurde die Reihe ursprünglich empfohlen, da ich brutalere Thriller, wie die von Karin Slaughter liebe. An dieses Niveau reichen die Bücher für mich bislang bei weitem nicht heran, ich bin aber gespannt, ob sich das in den folgenden Bänden noch ändert!

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Veröffentlicht am 15.01.2026

Knüpft gelungen an die Grundreihe an!

Tote Seelen singen nicht
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Ich habe über die Jahre hinweg die Grundreihe rund um Carl Mørck gelesen und für (meist) sehr gut befunden, war aber ehrlicherweise auch froh, dass sie ein Ende gefunden hat. Als ich gehört habe, dass ...

Ich habe über die Jahre hinweg die Grundreihe rund um Carl Mørck gelesen und für (meist) sehr gut befunden, war aber ehrlicherweise auch froh, dass sie ein Ende gefunden hat. Als ich gehört habe, dass es eine Fortsetzung unter Mitwirkung von zwei neuen Autorinnen geben soll, war ich zweigespalten, muss aber sagen, dass ich das Buch als sehr gelungen empfinde!

Während Carl nun als Schriftsteller arbeitet und sich weitgehend aus dem Betrieb rund um das Sonderdezernat Q zurückgezogen hat erhalten Assad und Rose bei ihrem neuen Fall Unterstützung von der französischen Ermittlerin Helena Henry. Dies hat ein wenig frischen Wind in die Geschichte gebracht und gleichzeitig auch die Basis für die neue Reihe geschaffen.

Der Fall selbst hat sich für uns Leser schon recht früh größtenteils erschlossen, da wir als Leser recht allwissend sind, aber die typische Atmosphäre der Reihe war trotz neuer Autorinnen gegeben. Vieles wurde neu geordnet und für die nächsten Bände vorbereitet, doch obwohl eigentlich klar war, wer der Täter ist und was der grobe Auslöser für die Verbrechen ist, hat es trotzdem Spaß gemacht die Geschichte zu verfolgen.

Trotz anfänglicher Zweifel werde ich an der Reihe dranbleiben und finde es erfrischend, das nun auch weibliche Impulse in die Reihe rund um das Sonderdezernat Q einfließen.

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Veröffentlicht am 15.01.2026

Bedürfnisorientierter Umgang mit der Aufregung vor einem großen Ereignis!

Morgen ist es soweit, Charlie!
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Charlie ist ungeduldig, vor Vorfreude auf das große Fest kribbelt es schon ins einem Bauch, doch bis dahin sind es noch drei Tage.
Statt zur Ruhe zu kommen, hüpft Charlier umher, dekoriert bereits das ...

Charlie ist ungeduldig, vor Vorfreude auf das große Fest kribbelt es schon ins einem Bauch, doch bis dahin sind es noch drei Tage.
Statt zur Ruhe zu kommen, hüpft Charlier umher, dekoriert bereits das Wohnzimmer und saust durch die Wohnung, doch das Gefühl geht nicht weg.

Wir kennen es alle aus unserer eigenen Kindheit und erleben es nun mit unseren eigenen Kindern: Die Aufregung auf besondere Ereignisse kann Kinder total aus dem Konzept bringen, körperliche Probleme, wie Bauch- oder Kopfschmerzen hervorrufen, zu Unruhe und Unkonzentriertheit führen und Eltern, ganz schön herausfordern.

Dieses Buch versucht diese Gefühle liebevoll darzustellen und zeigt bedürfnisorientiert auf, wie Bezugspersonen das Kind in den jeweiligen Situationen begleiten können.


Die Illustrationen sind bunt und machen durch kleine Hinweise und Details, die entdeckt werden können unheimlich Spaß und bei den Freund*innen von Charlie und seiner Familie wurde auf vielfältige Darstellung geachtet. Weder durch die Illustrationen noch durch den Namen wird angezeigt ob Charlie ein Junge oder Mädchen ist, sodass sich alle Kinder beim Lesen in die Hauptfigur hineinversetzen können.

Besonders schön finde ich auch, dass offen gelassen wird, welches Fest hier gefeiert wird. Da es Geschenke gibt könnte es ein Geburtstag sein, auf einer Seite ist aber auch eine Schultüte abgebildet und darüber hinaus ist die Mama von Charlie hochschwanger und auf der letzen Seite scheint das Kind auf der Welt zu sein.
Dadurch lässt sich das Buch für die verschiedensten Lebenssituationen einsetzen.

Insgesamt ist es ein wunderbares Buch, dass bei mir die Lust geweckt hat auch die anderen Bücher der Reihe zu entdecken!
Durch die zwei Leseebenen ist es zum einen ein Buch, in dem sich Kinder wiederfinden, gibt aber gleichzeitig Impulse für eine bedürfnisorientierte Begleitung!

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Veröffentlicht am 15.01.2026

Ein klischeearmes und diverses Buch, das einen liebevollen Umgang miteinander vermittelt!

Ich bin ich – und das mag ich
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Ich bin ich und das mag ich handelt von einem kleinen Kind, das an seinen Fähigkeiten zweifelt. Während es früher zufrieden mit sich selbst war, merkt es beim Schuleintritt, dass die anderen Kinder manche ...

Ich bin ich und das mag ich handelt von einem kleinen Kind, das an seinen Fähigkeiten zweifelt. Während es früher zufrieden mit sich selbst war, merkt es beim Schuleintritt, dass die anderen Kinder manche Fähigkeiten besser beherrschen. Als Mama dem Kind sagt, dass es gut so ist wie es ist, beginnt es darüber nachzudenken was ihn eigentlich ausmacht. Und schließlich stellt es fest, dass es doch einige Fähigkeiten gibt, die das Kind ausmachen!

Mir gefällt es total gut, dass das Buch eine wunderbar diverse Gruppe von Freund*innen zeigt, die zusätzlich noch klischeearm ist. Franka spielt zum Beispiel gerne Fußball, sowohl Mädchen als auch Jungs tragen rosa und es gibt Schwarze Kinder, südostasiatische Kinder und ein Kind mit Behinderung. Besonders gut gefällt mir zudem, dass die Hauptperson im Buch eine Brille trägt, irgendwie gibt es in Kinderbüchern selten Kinder, die eine Brille tragen. Ich persönlich würde das Kind eher als männlich lesen, das Buch legt dies jedoch nicht klar fest, sodass da Interpretationsspielraum besteht, was ich ebenfalls gut finde!

Im Buch gehen alle Kinder sehr freundlich und wertschätzend miteinander um, machen sich Komplimente, bedanken sich beieinander und machen sich Geschenke. Dadurch ist es ein Buch, das Kindern viel Sicherheit gibt und einen liebevollen Umgang mit Mitmenschen vermittelt.

Die vielen Laserschnitte im Buch sind ein zusätzliches Extra, das beim Lesen Freude bereitet und zusätzliche visuelle und haptische Anreize beim Lesen gibt.

Die titelgebende Botschaft „Ich bin Ich und das mag ich“, sowie zu Zeigen, dass es auch wunderbare Eigenschaften sind nett zu sein oder Bereitschaft zu zeigen verschiedene Dinge auszuprobieren gefallen mir wirklich sehr gut.

Dadurch, dass das Buch ursprünglich aus GB stammt, wo Kinder bereits mit 4 oder 5 Jahren eingeschult werden, spielt das Buch in einer Schule. Da das Buch inhaltlich vermutlich vorwiegend Kinder zwischen 4 und 6 Jahren anspricht, war das Setting für mich zunächst etwas gewöhnungsbedürftig, für die schöne Botschaft des Buches ist das aber eigentlich egal.

Insgesamt ist es ein sehr schönes klischeearmes Bilderbuch mit einer liebevollen Botschaft, dass durch die Laserschnitte noch ein besonderes Extra besitzt!

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