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Veröffentlicht am 28.10.2017

Firsts: Luke & Elle

Der letzte erste Kuss
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Elle und Luke sind beste Freunde – und das ist auch gut so. zu oft sind sie in der Vergangenheit verletzt worden, als dass sie noch an die große Liebe glauben würden. Doch dann ändert ein leidenschaftlicher ...

Elle und Luke sind beste Freunde – und das ist auch gut so. zu oft sind sie in der Vergangenheit verletzt worden, als dass sie noch an die große Liebe glauben würden. Doch dann ändert ein leidenschaftlicher Kuss alles. Und auf einmal ist es unmöglich, das heftige Prickeln zwischen ihnen noch länger zu ignorieren. Dabei wissen Elle und Luke, wie viel für sie auf dem Spiel steht. Und sie wissen auch, dass sie ihre Freundschaft mehr den je brauchen…

[Lesemonat]
Oktober 2017

[Schreibstil & Cover]
Das Cover zu „Der letzte erste Kuss“ gefällt mir ehrlich gesagt deutlich besser als das von „Der letzte erste Blick“. Ich habe mich sofort in das Cover verliebt. Und beide Bücher machen sich bisher großartig zusammen im Regal.

Auch hier ist wieder der Schreibstil großartig und das Buch wird innerhalb kürzester Zeit zu einem wahren Pageturner, was aber nicht nur allein an dem Schreibstil liegt, sondern auch an der Handlung des Buches.

[Perspektive]
Von Kapitel zu Kapitel wechselt man zwischen Elles und Lukes Perspektive. Doch zwischendurch auch mitten in einem Kapitel, wenn die Handlung es erfordert. Was mir sehr gut gefallen hat, da man dadurch immer beide Perspektiven im Blick hat und man immer weiß, was in dem anderen vorgeht. Wodurch die Protagonisten dem Leser noch mehr ans Herz wachsen.

[Protagonisten]
Elle und Luke lernt man bereits schon ein wenig in „Der letzte erste Blick“ kennen und ich habe regelrecht dem Release von „Der letzte erste Kuss“ entgegengefiebert. Da ich unbedingt endlich die Geschichte dieser beiden Protagonisten lesen wollte. Und ich muss sagen, ich liebe Elle und Luke.

Elle und Luke sind beste Freunde und haben sich selbst eine Grenze gesetzt, die sie beide nie übertreten möchten um diese Freundschaft nicht zu riskieren. Doch was ist, wenn insgeheim eine Anziehungskraft, die stärker ist? Ein Kuss ändert alles zwischen diesen beiden, wodurch die Geschichte erst richtig in Fahrt kommt.

Elle hat nicht gerade das Beste Verhältnis zu ihrer Familie, besonders aber zu ihrer Mutter. Weswegen sie seit Beginn des Colleges nicht mehr zu Hause war, doch ein Familienereignis zwingt sie in ihr Heim zurückzukehren…

Luke plagen Schuldgefühle, die er seit Jahren nicht ablegen kann. Aufgewachsen ist er mit seinem Bruder bei seiner Großtante. Weshalb, muss man durch das Lesen des Buches selbst herausfinden.

[Mein Fazit]
„Der letzte erste Kuss“ hat mich von der ersten Seite an in seinen Bann gezogen. Das Buch hat regelrecht Suchtfaktor und ist für mich definitiv ein Lesehighlight im Jahr 2017.

Neben tiefgründigen Szenen, erwarten den Leser wie schon bekannt aus „Der letzte erste Blick“ lustige Szenen, wodurch dem Leser ein Lächeln aufs Gesicht gezaubert wird. Besonders die Szenen zwischen Luke und Elle haben mir sehr gefallen, doch auch die Streiche zwischen Emery und Dylan tauchen hier ein bisschen auf.

Mit „Der letzte erste Kuss“ hat Bianca Iosivoni eine großartige aber auch vor allem eine liebevolle Fortsetzung geschaffen, die gewiss Lust auf mehr macht. Wer das Buch als Taschenbuch-Format hat, weiß, dass der dritte Band „Die letzte erste Nacht“ 2018 (25.05.2018) erscheint. Die Geschichte rund um Tate und Trevor, auf die ich mich auch schon sehr freue. Und ich muss sagen, dass dieser zweite Band mir sogar noch einen Hauch besser gefallen hat, als „Der letzte erste Blick“.

Bianca Iosivoni schickt den Leser auch in eine Achterbahnfahrt der Gefühle. Dadurch, dass die Protagonisten dem Leser ans Herz wachsen, „leidet“ man als Leser förmlich mit ihnen. Sei es lustige Szenen, die einem zum Lachen bringen oder traurige Szenen, wo man als Leser kurz vor den Tränen steht. Aber gerade dieses Wechselbad der Gefühle hat mir sehr gut gefallen. Und was auch mal erfrischend war zu lesen, dass zwar die Anziehungskraft zwischen den Beiden irgendwie vorhanden ist, aber es sehr lange dauert, bis sie dieser wirklich nachgehen. Lange bleibt man als Leser auch im Dunklen was die Vergangenheit von Luke angeht. Man bekommt zwar hier und da Häppchen geliefert, aber nur gerade so viel, dass man sich beim Lesen immer wieder fragt, was genau dahintersteckt.

Von mir gibt es eine wärmste Leseempfehlung. Ich persönlich liebe das Buch.

Veröffentlicht am 26.08.2017

Lost in Love: Tyler & Charley

Öffne mir dein Herz
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Charley ist sportlich, temperamentvoll und alle finden sie sexy. Dem Abbott-Clan ist es ein Rätsel, warum sie noch nicht den Richtigen gefunden hat. Denn es gibt doch Tyler. Der weiß schon lange, dass ...

Charley ist sportlich, temperamentvoll und alle finden sie sexy. Dem Abbott-Clan ist es ein Rätsel, warum sie noch nicht den Richtigen gefunden hat. Denn es gibt doch Tyler. Der weiß schon lange, dass Charley die Richtige für ihn ist, weil er spürt, wie liebevoll und feinfühlig sie hinter ihrer kratzbürstigen Fassade ist. Als Charley sich bei ihrem Lauftraining verletzt, ist Tyler für sie da und kümmert sich rührend um sie. Charleys Welt steht Kopf - empfindet sie doch etwas für Tyler? Aus einem Kuss wird heftige Leidenschaft, und bald ist nichts mehr wie zuvor. Dabei hat sich Charley doch geschworen, nie wieder einen Mann so nah an sich heranzulassen...

[Lesemonat]
August 2017

[Cover & Schreibstil]
Wenn ich sagen würde, dass ich das Cover mag, wäre noch untertrieben. Ich liebe es und es gefällt mir bis jetzt von allen Bänden am Besten. Und auch hier ist der Schreibstil von Marie Force großartig und lässt sich sehr gut lesen.

[Perspektive & Protagonisten]
Bei einigen Büchern stört es mich, wenn die Geschichte aus mehr als zwei Perspektiven beschrieben wird, aber hier nicht. Doch in erster Linie werden sie aus der Perspektive von Tyler und Charley geschrieben. Doch zwischenzeitlich liest man auch unter anderem aus der Perspektive von Max, Grayson, Will/Cam, um nur ein paar zu nennen, was mir sehr gefallen hat.

In "Öffne mir Dein Herz" geht es um die dritte Tochter im Bunde der Abbotts, um Charley. Ich mochte ihre Art bereits seit dem ersten Band und habe mich sehr gefreut, endlich ihre Geschichte zu erfahren. Und der männliche Protagonist an ihrer Seite ist Tyler Westcott. der schon seit geraumer Zeit in sie verliebt ist. Doch Charley hat eine Erfahrung in ihrem Leben gemacht und hat sich geschworen keinen Mann mehr nah an sich heranzulassen, weshalb Tyler wieder und wieder von ihr abgewiesen wird. Bei einem Lauf in den Bergen ereignet sich jedoch ein Unfall und Tyler hat ein schlechtes Gewissen und möchte sich während ihrer Genesung um Charley kümmern. Von da an kommt die Geschichte der Beiden ins Rollen...

[Mein Fazit]
Auch im sechsten Band der "Lost in Love-"Reihe mit dem Titel "Öffne mir Dein Her" hat mich Marie Force wieder sofort in ihren Bann gezogen. Kurz nachdem ich das Buch angefangen hatte, konnte ich es wirklich nur sehr schwer aus der Hand legen. Für mich hat es sich nach kürzester Zeit zu einem wahren Pageturner entwickelt, bis auf die letzten 75 Seiten, hätte ich das Buch fast an einem Tag durchgelesen, so gut war es.

Die Protagonisten lernt man schon im ersten Band kennen und lieben und mit jedem Band wachsen diese dem Leser immer mehr ans Herz. Zumindest geht es mir so. Besonders Tyler ist mir in diesem Band ans Herz gewachsen, mit seiner liebenswürdigen und auch teils frechen Art. Trotz eines kleinen Details was Tyler betrifft, ist er immer noch sehr bescheiden und macht kein großes Aufsehen davon. Und auch Charley lernt man in diesem Teil natürlich auch besser kennen und lieben.

Mit diesem Band schickt Marie Force auch ihre Leser auf eine Achterbahnfahrt der Gefühle. Ich habe gelacht, ich habe geweint und ich habe mitgelitten. Was mir sehr gut gefallen hat, da sie dadurch auch die Geschichte sowie die Protagonisten dem Leser sehr nahe gebracht hat.

Tyler bekommt wieder und wieder eine Abfuhr von Charley, bis es zu einem Unfall kommt. Er macht sich Vorwürfe, dass es seine Schuld ist und möchte für Charley in dieser schwierigen Zeit für sie da sein. Und mit ihrer Art, macht es ihm Charley nicht gerade leicht, Höhen und Tiefen erwarten die Beiden und auch ungeahnte Gefühle. Die expliziten Szenen sind zwar nicht gerade wenig, aber dennoch ist man nicht genervt davon. Was ich bei anderen Büchern teilweise bin. Doch Marie Force hat es trotzdem geschafft, dass diese Szenen und die Handlung in einer totalen Waage stehen.

Doch nicht nur über Tyler und Charley bekommt man hier was zu lesen, sondern auch in etlichen Nebengeschichten erfährt man was im Leben der anderen Abbotts so los ist. Was mir wieder sehr gut gefällt. Besonders gefallen hat mir die Weiterführung der Geschichte rund um Max. Leider muss ich was das angeht, noch auf seine eigenständige Geschichte warten, aber man erfährt im Epilog warum.

Ich kann es immer kaum abwarten weiterzulesen, was mir dieser wundervollen Familie geschieht und habe mich zum einen gefreut und zum anderen bin ich schon traurig, dass ich bis zum 22.02.2018 warten muss, bis der siebte Band unter dem Titel "Jede Minute mit Dir" erscheint. Wo man dann die Geschichte des Cousins erfährt, wo ich schon recht gespannt darauf bin. Besonders durch das "typische" Epilog am Ende des Buches. Von mir gibt es eine ganz klare Leseempfehlung.

Veröffentlicht am 30.04.2017

Firsts: Emery & Dylan

Der letzte erste Blick
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Endlich frei! Emery Lance kann es nicht erwarten, ihr Studium in West Virginia zu beginnen. Niemand kennt hier ihre Geschichte: Niemand weiß, was zu Hause geschehen ist. Dafür ist sie auch bereit, in Kauf ...

Endlich frei! Emery Lance kann es nicht erwarten, ihr Studium in West Virginia zu beginnen. Niemand kennt hier ihre Geschichte: Niemand weiß, was zu Hause geschehen ist. Dafür ist sie auch bereit, in Kauf zu nehmen, dass die Situation im Wohnheim alles andere als ideal ist. Nicht nur treibt ihr Mitbewohner sie regelmäßig in den Wahnsinn - sein bester Freund Dylan Westbrook bringt ihr Herz mit einem einzigen Blick zum Rasen. Dylan ist genau die Art von Typ, von der Em sich unbedingt fernhalten wollte. Er sieht zu gut aus, und ist viel zu nett - von den Streichen, die er Emery bei jeder sich bietenden Gelegenheit spielt mal abgesehen. Mit der Zeit kommen die beiden sich immer näher. Doch Emery ahnt nicht, dass Dylan etwas vor ihrv verbirgt. Etwas, das ihre Welt erneut auf den Kopf stellen könnte...

Schreibstil & Cover
Das Cover ist relativ schlicht, aber auch ein absoluter Hingucker. Der Schreibstil ist auch wie schon in ihren anderen Büchern großartig und lässt sich sehr leicht von der Hand lesen.

Mein Fazit
"Der letzte erste Blick" ist der Auftakt ihrer neuen Reihe "Firsts" und hat sich bei mir innerhalb von wenigen Seiten zu einem wahren Pageturner entwickelt.

In der ersten Hälfte des Buches, habe ich bereits schon viele Tränen lachen müssen. Die Streiche, die sich die beiden Spielen, sind einfach nur großartig und bringen viel Humor ins Buch. Doch neben der humorvollen Seite, lernt man erst mit der Zeit was genau Emery verbirgt, bzw. was sie zu Hause durchmachen musste. Doch auch die Vergangenheit von Dylan bzw. was er aktuell durchmacht, wird erst nach und nach gelüftet, was mir persönlich sehr gut gefallen hat.

Die Charaktere sind großartig ausgewählt worden und wachsen dem Leser schon ans Herz. Kennenlernen tut man Emery bereits in "Pain of Today" aus der "Promises of Forever"-Trilogie von Bianca Iosivoni. Welche ich vorher regelrecht verschlungen habe. Und in der lernt man auch ihren Bruder Rob kennen, wodurch man sich ihn auch besser vorstellen kann, wenn er in diesem Buch vorkommt.

Bei Emery mochte ich besonders ihre freche und ehrliche Art, doch man lernt auch zwischendurch eine andere Seite von ihr kennen. Und nur einer kann mit der Zeit ihre Mauern niederreißen, die sie um sich herum gebaut hat um nicht wieder verletzt zu werden. Doch was ist, wenn dieses Vertrauen mit der Zeit auch ihre Risse bekommt?

Dylan hat vor seinen Freunden das eine oder andere Geheimnis und auch später vor Emery, welches sie nie erfahren darf. Ich mag die Art, wie er Emery an der einen oder anderen Stelle herausfordert und dadurch ihre Mauern niederreißt. Seine besondere Beziehung zu einer gewissen alten Lady hat mir auch sehr gut gefallen und zeigt auch nochmal eine Seite von ihm, warum er die eine oder andere Entscheidung trifft.

Von der Perspektive her, wechselt das Buch, zwischen Emery und Dylan. Welches mir auch sehr gut gefallen aht. Da man dadurch tiefgründiger erfährt, was in den beiden vorgeht. Besonders was die Gefühlslage angeht.

"Der letzte erste Blick" ist in meinen Augen ein großartiger humor- und liebevoller New Adult-Roman, der mich von der ersten Seite an, von sich überzeugen konnte und ich persönlich freue mich schon auf die Fortsetzung, welche im November 2017 erscheinen soll.

Meine Bewertung
Ein humor- und liebevoller Auftakt der mich von der ersten Seite an in seinen Bann gezogen hat. "Der letzte erste Blick" hat mich vollends von sich überzeugen können, von mir gibt es eine absolute Leseempfehlung und fünf großartige Sterne.

Veröffentlicht am 15.09.2016

Drew & Anna: Zwei Welten treffen aufeinander...

Game on - Mein Herz will dich
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Schreibstil
Der Schreibstil ist großartig. Die Story ist liebevoll, teilweise ernsthaft und mit sehr viel Humor geschmückt.

Zum Buch
Anna und Drew schließt man sofort in sein Herz. Die beiden könnten ...

Schreibstil
Der Schreibstil ist großartig. Die Story ist liebevoll, teilweise ernsthaft und mit sehr viel Humor geschmückt.

Zum Buch
Anna und Drew schließt man sofort in sein Herz. Die beiden könnten nicht unterschiedlicher sein und fügen sich doch großartig zusammen. Während Drew eher in der Öffentlichkeit steht als Star-Quarterback, befindet sich Anna eher im Schatten. Sie wird erst beachtet, nachdem sich Drew für sie interessiert.
Ihre Schlagfertigkeit macht Anna einzigartig und verleiht dem Buch eine gewisse Würze. Beide müssen Höhen und Tiefen überwinde, was sie mehr zusammenschweißt.
Anfangs fand ich allerdings das BUch ein wenig, zu sehr Sexlastig.
Was sich aber Gott sei Dank, nach ein paar Kapiteln legt. Und spätestens dann, mag man das Buch gar nicht mehr aus der Hand legen. Deswegen nur 4 von 5 Sterne von mir.

Fazit
Kristen Callihan hat mit "Mein Herz will Dich" einen großartigen Auftakt der "Game On"-Reihe hingelegt. Und man schließt die Charaktere sehr schnell in sein Herz und man kann gar nicht aufhören zu lesen, weil man wissen möchte, was in dem Buch alles passiert. Ich freue mich schon auf den 2. Band "Chancenlos", Release am 01.07.2016!
Wer unter anderem auch die "Forever in Love"-Reihe kennt, gelesen hat und liebt, wird die "Game on"-Reihe ebenfalls lieben!

Veröffentlicht am 15.09.2016

Erica & Blake

Hardwired - verführt
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Schreibstil
Die Art wie Meredith Wild das Buch geschrieben hat, ist großartig. Man kann gar nicht so schnell gucken, da sind die 323 Seiten regelrecht verschlungen. Durch die Schreibweise und die Story ...

Schreibstil
Die Art wie Meredith Wild das Buch geschrieben hat, ist großartig. Man kann gar nicht so schnell gucken, da sind die 323 Seiten regelrecht verschlungen. Durch die Schreibweise und die Story ist das Buch ein wahrer Pageturner. Es gibt einige Bücher, da stört mich die Ich-Perspektive, aber Hardwired gehört nicht dazu.

Charaktere
Erica Hathaway: Erica ist eine junge Collegeabsolventin, die während ihres Studiums ein Internet-Startup rund um die Mode mit Allie und Sid gegründet hat Nach ihrem Collegeabschluss versucht sie einen Investor zu finden, der ihre Firma finanziert. Sie ist tough und klug. Und hat eine schwierige Vergangenheit. Bereits im frühen Alter, musste sie den Verlust ihrer Mutter verkraften. Ihren Vater kennt sie nicht. Sie versucht mit ihrer Firma Fuß in einer Welt zu kriegen, die hauptsächlich von Männern dominiert wird. Doch davon lässt sie sich nicht unterkriegen.
Blake Landon: Blake ist ein Selfmade-Milliardär. Man kann ihn durchaus als Kontrollfreak bezeichnen, jedoch gibt er im Laufe des Buches die Kontrolle hin und wieder ab Auf seiner Art versucht er mit der Kontrolle, die Dinge/Leute zu beschützen, die ihm wichtig sind. Er ist durchaus auch ein Kerl mit einer harten Schale, aber durchaus besitzt er auch einen weichen Kern im inneren. Auch er hat eine Vergangenheit, die vielleicht nicht immer leicht war.

Zum Buch
Die Story in der Welt des Social Medias ist großartig. Die beiden Hauptcharaktere Erica und Blake lernen sich bereits durch einen Zufall kennen. Doch die richtige Begegnung erfolgt, beim Pitch bei Angelcom bezüglich der Investition ihrer FIrma Trotz ihrer Überzeugungskraft schmettert Landon ihr Projekt ab. Im Laufe des Buches erfährt man, warum.
Die Anziehung zwischen den beiden ist regelrecht spürbar. Nach einem One-Night-Stand versucht Erica, Blake aus dem Weg zu gehen. Leichter gesagt, als getan. Blake taucht immer dort auf, wo sie am wenigstens damit rechnet. In einigen Dingen versucht er die Kontrolle zu übernehmen, doch da hat er die Rechnung nicht immer mit Erica gemacht. Denn sie ist nicht nur tough und klug, sondern auch sehr selbstständig. Die beiden "lernen" sich gegenseitig besser im Laufe des Buches kennen. Beide erfahren jeweils vom anderen von dessen Vergangenheit, wobei die von Erica besonders einschneidend ist.
Allie und Sid sind ein Bestandteil des Buches und passen gut zur Story. Auch der Bruder Heath von Blake spielt eine wesentliche Rolle, besonders was die Vergangenheit von ihm angeht.
Ich habe vor kurzem ein e-Book gelesen, was für mich persönlich ein totaler Flop war. Dort war das Verhältnis Erotik/Story, 80/20. Wobei ich mehr als einmal darüber nachgedacht habe, es vorzeitig nicht weiter zu lesen. Da die Story an sich ziemlich auf der Strecke geblieben ist.
Wenn ich aber das Verhältnis in diesem Buch bewerten sollte, besteht dies aus bis zu 85% aus der Story. Was mich sehr positiv stimmt, was Hardwired angeht.

Fazit
Mit "Hardwired" hat Meredith Wild durchaus einen gelungenen Auftakt der "Hard"-Reihe geschaffen.
Es wird viel mit SOG (was ich nicht gelesen habe) verglichen. Wobei ich aber sagen muss, dass es vielleicht Ansätze davon hat, aber durchaus nicht damit vergleichbar ist.
Wenn ich einen Vergleich zu einem anderen Buch anstellen müsste, fällt mir da eher "Die Erbin" von Simona Ahrnstedt ein, die in der Finanzwelt spielt. In einigen Charakterzügen kann man "Blake Landon" mit "David Hammar" vergleichen. Die "erotischen Szenen" stellen des Rest des Buches nicht in den Schatten, da die Story mit ihren 85% den Hauptbestandteil bildet.
Ich persönlich freue mich schon auf die Fortsetzung der Geschichte rund um Erica und Blake in "Hardpressed", der im August 2016 erscheint.
Besonders weil "Hardwired" mit einem fiesen Cliffhanger endet.
Mit Recht ist diese Reihe in den USA ein Bestseller!