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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 31.07.2020

Guter Debütroman mit Potential nach oben!

Spiegelwelt
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Alice ist schizophren, wodurch sie nicht in ihre Welt zu passen zu scheint. Ihre Fantasien erschweren ihr oft das Leben, wodurch sie auch nicht sonderlich viele Freunde hat. Als sie schließlich auf Gage ...

Alice ist schizophren, wodurch sie nicht in ihre Welt zu passen zu scheint. Ihre Fantasien erschweren ihr oft das Leben, wodurch sie auch nicht sonderlich viele Freunde hat. Als sie schließlich auf Gage trifft und die Möglichkeit bekommt die "Schule für besonders Begabte" besuchen zu dürfen wirkt sie auf den Leser sehr naiv, doch sie scheint unbedingt weg von ihrem bisherigen Leben zu wollen. Von Beginn an ist sie sehr neugierig und wissbegierig. Im Laufe der Geschichte zeigt sich ihr großer Mut. Allgemein betrachtet ist sie eine sympathische Person, die ich gerne als Freundin hätte.


Der Plot ist sehr spannend und die Fantasie-Welt sehr schön beschrieben. Man trifft sehr häufig auf unvorhersehbare Wendungen, wodurch die Geschichte nicht an Spannung verliert und man unbedingt weiter lesen will. Manche Szenen sind leider etwas "schnell" und oberflächlich beschrieben, sodass man sich konzentrieren muss alle Fantasy Aspekte nachvollziehen zu können. Besonders in diesem Genre finde ich es wichtig die unbekannte Welt so genau wie Möglich erklärt zu bekommen, denn schließlich spielen Fantasy Romane in ganz verschiedenen ausgedachten Welten. Dennoch war es sehr schön diese Welt zu erkunden.

Es kommen einige weitere Charaktere vor die unterschiedlich gut ausgearbeitet bzw. beschrieben wurden. Manche wurden mir wieder nur zu oberflächlich beschrieben, dennoch wird einem gut klar wer zu welcher "Seite" gehört. Sie sind komplett unterschiedlich und dadurch auch sehr interessant und machen neugierig auf deren Geschichte.

Am Ende kann man sich nicht mehr sicher sein, was wahr und was falsch ist und der Cliffhanger lässt auf einen zweiten Teil versprechen auf den ich schon sehr gespannt bin.


Der Schreibstil der lieben Antonia ist sehr angenehm, jedoch manchmal zu "schnell". Trotzdem wurde es nie unangenehm oder anstrengend zu lesen, da die Spannung nie ausgegangen ist.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 31.07.2020

Tolle Mischung aus Thrill und Romance!

Dangerous gift
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Eden ist von den anonymen Briefen vor ihrer Haustür verunsichert, dennoch fühlt sie sich von ihrem heimlichen Verehrer geschmeichelt. Sie fühlt sich zu ihm hingezogen und wird dadurch auch etwas naiv. ...

Eden ist von den anonymen Briefen vor ihrer Haustür verunsichert, dennoch fühlt sie sich von ihrem heimlichen Verehrer geschmeichelt. Sie fühlt sich zu ihm hingezogen und wird dadurch auch etwas naiv. Allgemein ist sie eine lebenslustige und mutige junge Frau, die mir von Beginn an sehr ans Herz gewachsen ist. Sie ist (Food-) Bloggerin wodurch ich mich noch mehr mit ihr identifizieren konnte.


Samuel, der sexy Arzt, wirkt von Anfang an sehr mysteriös und ich wusste von Anfang an, dass er ein komischer Vogel ist. In einem Moment ist er aufmerksam und hilfsbereit und im nächsten aufdringlich und einfach merkwürdig.

Hunter ist mindestens genau so mysteriös und dennoch war er mir sehr schnell sympathisch. Er wird zu Edens Beschützer, jedoch scheint auch er nicht mit offenen Karten zu spielen und "Dreck am stecken" zu haben.

Doch wer von den Beiden ist jetzt wirklich der Gute und wer der Böse?

Das müsst ihr selbst herausfinden!


Die Geschichte ist spannend und hat in mir viel Nervenkitzel ausgelöst. Man versucht ständig herauszufinden was wirklich vor sich geht, wer der Böse und wer der Gute ist. Und vor allem was die Intentionen der verschiedenen Charakteren ist. Natürlich hatte ich sofort meine Vermutungen und trotzdem war es spannend mitzuverfolgen was alles noch passiert. Die Wendungen sind daher auch total unvorhersehbar. Dieses Buch hat einige Male meine Sinne getäuscht was den Spannungsbogen aufrecht erhalten hat. Es beginnt eine spannende Jagd, doch wer ist der Jäger und wieso?


Der Schreibstil der Autorin ist, wie nicht anders zu erwarten, sehr flüssig und leicht zu lesen. Sarah Saxx schafft es immer eine gute Mischung aus Spannung, Liebe und Humor zu kreieren und totale Wohlfühlbücher zu schaffen.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 29.07.2020

Gutes Buch für zwischendurch

Repeat This Love
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Clementine leidet unter Amnesie, wodurch sie ihre Hemmungen verloren hat. Ihr Filter ist ausgeschalten, wodurch sie sehr offenherzig und ehrlich ist. Zum einen wirkt die Geschichte dadurch sehr “frisch“ ...

Clementine leidet unter Amnesie, wodurch sie ihre Hemmungen verloren hat. Ihr Filter ist ausgeschalten, wodurch sie sehr offenherzig und ehrlich ist. Zum einen wirkt die Geschichte dadurch sehr “frisch“ und teilweise auch humorvoll, jedoch ist ihr Verhalten in einigen Szenen einfach nur unpassend, kindisch und naiv. Das kann auf Dauer sehr nerven, da sie dadurch auch oft unbeholfen wirkt.

Ed hingegen wird als der typische Traumtyp dargestellt - muskolös, gutaussehen und hilfsbereit. Seine anfängliche Ablehnung gegenüber Clementine kann ich gut nachvollziehen, jedoch finde ich es übertrieben, dass er ihr gegnüber so viel geheim hält was ihr „früheres Leben“ betrifft. Wenn ich all meine Erinnerungen verlieren würde, wäre ich auch froh wenn man einfach ehrlich zu mir wäre und mir alles erzählen würde. Dadurch wirkt auch Ed in einigen Szenen sehr unreif.

Das Buch beginnt spannend und man wird direkt mitten in die Geschehnisse geworfen was mir ziemlich gut gefallen hat. Clementine will erfahren wer sie war, wer ihr Partner und ihre Freunde waren - was für mich eine logische Handlung ist. Ed gibt sich nach anfänglicher Ablehnung als Beschützer und beide Protaginisten harmonieren sehr gut miteinander. Jedoch greift das Buch nicht oft in die Vergangenheit zurück, was mich etwas stört, da ich mich gefühlt habe wie Clementine. Ein bisschen mehr Aufschluss über ihr früheres Leben hätte mir sehr gut gefallen.
Der „Thriller“ Anteil war von der Autorin wahrscheinlich gut gemeint, jedoch musste man schnell nicht mehr rätseln, da die Wendung wirklich sehr klischeehaft ist. Zudem wird die Aufklärung am Schluss sehr schnell abgearbeitet und der Spannungsverlauf bleibt über die gesamte Story doch eher flach. Allgemein war die Geschichte sehr 0815 und überhaupt nichts besonders, obwohl der Plot viel Potential hatte.

Der Schreibstil ist wirklich sehr angenehm und flüssig zu lesen. Das Buch ist an einigen Stellen humorvoll und der erste Teil konnte mich auch gut unterhalten.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 29.07.2020

Emotional und Kitschig

A Wish for Us
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Cromwell ist ein Musikgenie. Er ist ein begnadeter EDM-DJ, doch hinter dieser Fassade versteckt sich ein Klassik Ausnahmekünsteler. Er ist der typische Bad Boy und versteckt seine Gefühle vor seinen Mitmenschen. ...

Cromwell ist ein Musikgenie. Er ist ein begnadeter EDM-DJ, doch hinter dieser Fassade versteckt sich ein Klassik Ausnahmekünsteler. Er ist der typische Bad Boy und versteckt seine Gefühle vor seinen Mitmenschen. Im Laufe der Geschichte steht er eine enorme Entwicklung durch. Allgemein ist sein Charakter doch etwas Klischee beladen und typisch für New Adult Bücher.

Bonnie hingegen wirkt wie das typische Mauerblümchen. Sie ist ruhig und liebt die klassische Musik über alles. Zudem liebt sie ihren Zwillingsbruder Easton über alles und hilft ihm immer wieder aus der Patsche, wenn er bei einer Party z.B. wieder viel zu viel getrunken hat.

Die beiden Protagonisten werden in einem Kompositionskurs zusammengesteckt um gemeinsam ein Stück zu kreieren. Da die beiden nicht unterschiedlicher sein könnten, entstehen viele Unstimmigkeiten. Für Bonnie ist das Projekt und das gesamte Studium extrem wichtig, Cromwell hingegen versteckt sein Talent und möchte es gar nicht rauslassen. Im Verlauf der Geschichte lockert sich die Spannung zwischen den beiden und es wird herzergreifend und extrem emotional. Die Wendungen waren leicht vorherzusehen, haben mich dennoch immer wieder einige Tränen gekosten (also legt die Taschentücher bereit). Leider empfand ich es als nervig, dass die Autorin immer wieder eine Schippe drauf legen musste. Einige Szenen und Wendungen habe ich nicht als unbedingt notwendig empfunden, wodurch mein Lesefluss gestört wurde.

Der Schreibstil der Autorin ist sehr schön und emotional. Sie weiß, wie man gewisse Szenen schreiben muss um dem Leser die Tränen zu entlocken.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 15.04.2020

Wundervoll und Gefühlvoll!

Wenn Donner und Licht sich berühren
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Elliott und Jasmine lernen sich kennen als sie 16 Jahre alt sind. Er ist der Nerd der Schule und stottert, sie ist als neue Schülerin direkt beliebt und dennoch baut sich eine ungewöhliche Freundschaft ...

Elliott und Jasmine lernen sich kennen als sie 16 Jahre alt sind. Er ist der Nerd der Schule und stottert, sie ist als neue Schülerin direkt beliebt und dennoch baut sich eine ungewöhliche Freundschaft zwischen den beiden auf. Die Musik bringt die beiden näher zusammen und es entwickelt sich eine Jugendliebe. Doch dann muss Jasmine wegziehen und es passieren viele schlimme Dinge im Leben beider Protagonisten. Als sie sechs Jahre später wieder aufeinander treffen ist alles anders. Die Musik und die Freude sind aus Elliotts Leben verschwunden. Doch Jasmine will nicht so schnell aufgeben.

Jasmine ist eine Protagonistin, die mir sofort ans Herz gewachsen ist. Sie strahlt trotz der Ereignisse in ihrer Familie Freunde und Selbstbewusstsein aus. Sie kämpft gegen ihre Mutter an und setzt ihren eigenen Willen durch. Auch wenn sie nicht immer so stark ist, gibt sie niemals auf. Sie ist nicht nur eine Stütze für sich, sondern auch für Elliott. Sie würde alles für die Menschen tun, die sie liebt und stellt ihre Bedürfnisse hinten an.

Auch Elliott ist ein toller Protagonist. Er durchlebt innerhalb der Geschichte eine tolle Entwicklung. Anfangs ist er überhaupt nicht selbstbewusst und stottert. Seine Musik holt ihn aus dem Alltag und seinen Problemen. Jasmine macht aus ihm einen ganz anderen Menschen. Er kämpft für die Leute die er liebt und besonders für seine Familie.
Nach einem tragischem Vorfall verändert sich jedoch wieder alles. Er schottet sich ab und all seine Bindungen zu seiner Familie und der Musik verblassen, doch dank Jasmine lernt er mit der Situation umzugehen und wieder Glück und Liebe in sein Leben zu lassen.

Die Handlung hat wunderschön begonnen. Seit dem ersten Aufeinandertreffen der beiden Protas bin ich von der Verbindung der beiden begeistert. Si ergänzen sich perfekt und holen sich gegenseitig aus ihren Alltagsproblemen aus.
Nach Jamines Wegzug, verändert sich das Leben der beiden stark. Jeder hat mit seinen eigenen Problemen und Dämonen zu kämpfen, sodass der Kontakt der beiden abbricht.
Ich kann die Gefühle und Handlungen beider Personen verstehen und nachvollziehen.
Seid dem erneuten Aufeinandertreffen ist Elliott jedoch wie ausgewechselt. Ich verstehe seine Gefühle und die Unsicherheit, jedoch versteh ich nicht, wieso er sich Jasmine nicht anvertraut, denn schließlich ist es ein Punkt in seinem Leben, den man nicht verheimlichen kann, denn viele in dem Ort wissen davon. Es ist nicht gerade ein Geheimnis.
Jasmine kämpft jedoch. Nachdem sie es geschafft hat aus ihren Problemen zu flüchten, will sie dasselbe für ihn. Sie ist ihm eine große Stütze, auch wenn er diese erstmal nicht annehmen will.
Die Handlung ist wunderschön und gleichzeitig zugleich. Doch ab einem gewissen Punkt, ging mir alles zu schnell. Die Gefühle wurden verwaschener und die Handlungen waren für mich nicht mehr ganz nachvollziehbar. Ich hatte das Gefühl, dass die Geschichte "nur schnell zu ende gebracht wurden war". Das empfand ich nach dem grandiosen Start als serh enttäuschend und traurig.

Das Hörbuch war dank der Stimmen angenehm zu hören. Besonders das stottern und die Unsicherheit in Elliotts Stimme wurden großartig rüber gebracht, ohne dass es zu viel wurde oder unangenehm beim hören wurde.

Fazit: Ein grandioser Start mit wundervollen Protagonisten. Zum Ende hin ist es leider etwas abgeflacht, aber die Gefühle waren da und ich musste die eine oder andere Träne vergießen.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere