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Veröffentlicht am 24.07.2024

Wie der Bachelor, nur mit Stil

Selection
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Lange habe ich überlegt, ob ich die Reihe re-readen soll und was soll ich sagen?
Ich liebe sie noch genauso, wie damals.
Die Welt, die Kiera Cass hier aufgebaut hat, könnte sich von unserer gar nicht mehr ...

Lange habe ich überlegt, ob ich die Reihe re-readen soll und was soll ich sagen?
Ich liebe sie noch genauso, wie damals.
Die Welt, die Kiera Cass hier aufgebaut hat, könnte sich von unserer gar nicht mehr unterscheiden und doch bestehen Ähnlichkeiten.
Es gibt auch jetzt Unterschiede in den verschiedenen Gesellschaftsschichten, doch in der Geschichte von Illea, in der die Buchreihe spielt, werden genau diese ganz klar benannt.
Die Menschen werden in Kasten unterteilt, Arm und Reich sind hier mehr als nur offensichtlich dargestellt.
America Singer, die Protagonistin dieser Reihe lebt in Kaste 5, in der die Leute als Künstler und Musiker arbeiten sollen, um sich ihr Leben zu finanzieren.
Es gibt klare Verhaltensregeln, wie du dich in deiner jeweiligen Kaste zu verhalten hast.
Leidest du unter nagendem Hunger und klaust einer höheren Kaste etwas, wird dies mit dem Tpde bestraft.
Vorehelicher Geschlechtsverkehr? Ein absolutes no-go, da in den unteren Kasten nicht für Verhütungsmittel gesorgt werden kann.
Deine einzige Chance diesem Elend zu entkommen? Indem du in höhere Kasten einheiratest.
In diesem Jahr muss America sich der schwierigen Entscheidung stellen, ob sie an dem aufregendsten Spektakel überhaupt teilnimmt.
Denn der Prinz des Königreichs muss sich seine Frau unter 35 jungen Damen des gesamten Königreichs aussuchen.
Um ihrer Familie finanzielle Sicherheit zu bieten, nimmt America an der Auswahl teil und wird sogar dafür ausgesucht, in den Palast zu ziehen, um um die Gunst des Prinzen zu buhlen.

Ich habe wirklich jeden Moment in diesem Band geliebt, auch wenn ich America ab und zu schütteln wollte.
Jedoch finde ich das erste Aufeinandertreffen mit dem Prinzen, bei dem sie ihn anschreit und der nachfolgenden Entwicklung zwischen ihnen so unfassbar süß.
Prinz Maxon ist nämlich gar nicht so stocksteif und ein Langweiler, wie America vorher gedacht hat.
Er ist jung, unerfahren im Umgang mit (weinenden) Frauen und steht unter großem Druck.
Die Frau finden, der er sein Herz schenken könnte und sich zudem als Thronfolger zu beweisen.

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Veröffentlicht am 24.07.2024

Eine unfassbar süße Liebesgeschichte!

The Perfect Fit
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Was ich mochte:
🪡 Found Family
🪡 starke Freundschaften, die Alles überstehen
🪡 Grumpy meets Sunshine
🪡 Character Development
🪡 Liebe auf den ersten Blick
🪡 Fake Dating
🪡 Mode

Was ich nicht mochte:
❌ ...

Was ich mochte:
🪡 Found Family
🪡 starke Freundschaften, die Alles überstehen
🪡 Grumpy meets Sunshine
🪡 Character Development
🪡 Liebe auf den ersten Blick
🪡 Fake Dating
🪡 Mode

Was ich nicht mochte:
❌ Einstieg nicht ganz so leicht, wer hat welche Rolle?

„The Perfect Fit“ war das erste Buch, welches ich gelesen habe, bei der sich die Thematik hauptsächlich um Mode dreht. Ich dachte, dass es sich um heiße Musiker und ihrem Manager handelt, aber ich wurde schnell eines Besseren belehrt.
Und Himmelhergott, ist das komplex 😱 ich hätte mir das ganze Drumherum niemals so vorgestellt.
Ellie Cox ist eine durchgeknallte, tollpatschige und sehr niedliche Stylistin, die auf dem Weg, ihren Traumjob zu leben, noch nicht so richtig Fuß fassen konnte.
Caleb Lee hingehen ist das komplette Gegenteil. Als Manager der Band ist er sehr verschlossen und in sich gekehrt.
Beide Charaktere sind unglaublich greifbar und realistisch. Besonders ihre Liebesgeschichte ist so leicht und liebenswert. Es kam mir beim Lesen vor, als würde ich direkt neben den beiden stehen und beobachten, wie sie sich ineinander verlieben.
Durch Elli lernt Caleb, sich zu öffnen und Hilfe von Anderen anzunehmen. Er macht eine wahnsinnig tolle Charakterentwicklung durch.
Besonders der Teil im Buch, in dem gesagt wird, dass Fake Beziehungen nur in Filmen und Büchern vorkommen, hat das Gefühl gegeben, als wäre die Story absolut real. Ich habe mich selbst dabei erwischt, wie oft ich blöd schmunzelnd im Bett oder auf der Couch gelegen habe.
Anfangs hatte ich zwar etwas Probleme, mir genau zu merken, wer wer ist und welche Rolle in dem Buch übernimmt, dies hat sich jedoch schnell geändert und von da an konnte ich meinen Ereader nur schlecht aus der Hand legen.
Oder auch gar nicht, wenn man bedenkt, dass ich nachts um halb 5 dann mal auf die Uhr geschaut habe und feststellen musste, dass die Schlafenszeit längst überfällig ist.

Wer eine wunderschöne und leichte Liebesgeschichte lesen möchte, dem empfehle ich „The Perfect Fit“.
Ich habe einfach alles davon geliebt.

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Veröffentlicht am 24.07.2024

Nach einem ruckeligem Start konnte mich die Story dann jedoch vollkommen überzeugen!

Infinity Falling - Mess Me Up
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Was ich mochte:
🎥 Second Chance Lovestory
🎥 es werden auch unangenehme Themen vertieft und benannt
🎥 absolut greifbare Charaktere
🎥 Charakter Development
🎥 Einblicke in den Dreh eines Films


Was ich nicht ...

Was ich mochte:
🎥 Second Chance Lovestory
🎥 es werden auch unangenehme Themen vertieft und benannt
🎥 absolut greifbare Charaktere
🎥 Charakter Development
🎥 Einblicke in den Dreh eines Films


Was ich nicht mochte:
❌ manche Charakterbackrounds erfährt man nur, wenn man andere Reihen der Autorin gelesen hat
❌ hätte mir teilweise mehr offene Kommunikationen gewünscht (besonders zwischen Aven und ihren Eltern)

„Infinity Falling“ ist eines dieser Bücher, bei denen ich anfangs Schwierigkeiten hatte, richtig in die Geschichte einzutauchen. Ich war dem Gefühl nach ständig am Lesen, aber irgendwie bin ich nie richtig voran gekommen, obwohl ich mochte, was ich gelesen habe.
Irgendwann bin ich jedoch an den Knackpunkt gekommen, an dem ich nicht mehr aufhören konnte zu lesen.
Aven und Hayes hatten bereits eine gemeinsame Vergangenheit, wenn auch nicht gerade freiwillig.
Wie in Hollywood so üblich, entstand ihre Beziehung rein zu PR Zwecken. Er, ein Boyband Mitglied mit dem Ruf eines Herzensbrecher. Sie, eine junge Schauspielerin, die von ihren Eltern gemanaged wurde.
Drei Jahre später treffen die beide am Filmset von Avens bisher größtem Projekt wieder aufeinander und dementsprechend reißen auf beiden Seiten auch wieder alte Gefühle auf.
Ich hätte mir ständig eine bessere Kommunikation zwischen ihnen gewünscht und dachte immer „Wieso redet ihr nicht einfach offen darüber?“, aber andererseits war das Gefühlswirrwarr absolut greifbar.
Wer macht sich auch freiwillig angreifbar und packt offen die eigenen Gefühle aus, mit dem Glauben, dass es nicht auf Gegenseitigkeit beruht?
Neben „Haven“ (dem Shippernamen ihrer Fans) habe ich auch unfassbar Holly und Ruben geliebt, die Manager der beiden Lovebirds.
Beide tun alles für ihren jeweiligen Schützling, es ist unverkennbar, dass sie nicht nur die Manager, sondern auch irgendwie wie die großen Geschwister fungieren.
Die Liebesgeschichte der beiden war so glaubwürdig. Beide litten unter unterschiedlichen Dingen, sie wollten zueinanderfinden, wurden aber oft genug von ihren jeweiligen Dämonen heimgesucht.
Auch unangenehme Themen, wie Stalking, Angst- und Panikattacken, sowie Essstörungen wurden sehr detailliert und glaubwürdig in die Story eingebaut. Ich wollte beide jedes Mal umarmen.
Was mir jedoch etwas gefehlt hat, war die fehlende Kommunikation zwischen Aven und ihren Eltern. Ich würde lügen, wenn ich beide mehrfach hauen wollte. Besonders ihre Mutter.
Ich liebe es ja, wenn in Büchern bekannte Namen aus anderen Stories auftauchen, doch leider fand ich hier die Backstory von Scott etwas dünn. Ich habe die „What If“ Reihe von Sarah Sprinz gelesen und erst am Ende mitbekommen, dass er Teil dieser Reihe ist. Eine kurze Erklärung, was mit ihm passiert ist, hätte mir eine Erleuchtung gegeben. So tappe ich noch immer im Dunkeln.

Alles in Allem eine wirklich angenehme Story für zwischendurch. Kann ich wirklich nur empfehlen.

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Veröffentlicht am 24.07.2024

Viel unnötiger Spice für zu wenig Plot

Icebreaker
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Was ich mochte:
⛸️ die Kommunikation zwischen Nate und Anastasia
⛸️ viel Humor
⛸️ starke Charakterentwickungen

Was ich nicht mochte:
❌ Die spicy Szenen waren nicht Plotrelevant
❌ Story war etwas dünn, ...

Was ich mochte:
⛸️ die Kommunikation zwischen Nate und Anastasia
⛸️ viel Humor
⛸️ starke Charakterentwickungen

Was ich nicht mochte:
❌ Die spicy Szenen waren nicht Plotrelevant
❌ Story war etwas dünn, hätte man den Spice weggelassen
❌ toxische Freundschaft
❌ Thema „Eishockey“ geht komplett unter
❌ Lovestory nicht nachvollziehbar


Als ich „Eishockey“ gehört habe, war sofort klar, dass ich „Icebreaker“ lesen muss, denn wer mich kennt, der weiß, wie vernarrt ich in gewisse andere Eishockeyboys bin.
Ebenso hat auch der Hype auf Tiktok seinen Teil dazu beigetragen, da von den unfassbaren sexy Teilen im Buch gesprochen wurde.
Doch leider konnte mich die Geschichte rund um Nate und Anastasia nicht richtig abholen.
Ja, die Kommunikation zwischen den beiden Protagonisten war wirklich, WIRKLICH wundervoll. Statt sich bockig aus dem Weg zu gehen und sich anzuschweigen, wird das Problem schnellstmöglich angegangen und sie sprechen darüber.
Dass es sich hierbei um eine Grumpy meets Sunshine Story handelt, sollte bereits bekannt sein. Ansonsten wird es einem selbst innerhalb der ersten paar Kapitel bewusst, denn Anastasia ist wirklich die Grumpy Queen.
Ich wurde leider bis zum Ende hin mit ihr nicht warm, auch wenn sie eine wirklich starke Charakterentwicklung durchmacht.
Wie bereits schon erwähnt, hat mich zudem auch der Hype um die spicy Szenen neugierig gemacht.
Ist das Buch wirklich so unfassbar hot, wie alle behaupten?
Wenn ihr mich fragt, muss ich hierbei mit einem klaren NEIN antworten.
Ja, diese eine Szene relativ weit vorn im Buch ist schon ganz interessant, aber ansonsten ist das einfach nur wildes Rumgepimper. Da gibt es in anderen Büchern wirklich heißere Stellen.
Die Story empfand ich leider recht dünn, hätte man die spicy Szenen weggelassen. Lediglich zum Ende hin hat sich noch einiges getan.
Die angekündigten Triggerpunkte bzgl toxischer Freundschaft, Manipulation und Intrigen sollten der Story wohl etwas Schwung geben, für mich leider nur enttäuschend. Ich habe selten einen Charakter gehasst, wie es hier der Fall war.
Dies hat auch eher dazu beigetragen, dass ich das Buch weglegen musste, statt mich weiterhin auf die Story einzulassen.
Dafür, dass Anastasia Nate anfangs ziemlich Feuer unter dem Hintern gemacht hat, war sie in diesem Fall klein mit Hut und hatte die rosarote Brille auf. Mir hat da auch der richtige Knall gefehlt. Die Geschehnisse waren für mich nicht sonderlich befriedigend.
Was mich zudem noch gestört hat, war der fehlende Eishockey Teil.
Du kannst nicht mit einer Sportart locken und diese dann nur anteasern. Das funktioniert für mich einfach nicht.
Ich bin froh, dass ich die Story dann als Hörbuch beenden konnte, sonst hätte ich das Buch vermutlich bei 80% abgebrochen, da mir einfach die Lust und das Interesse gefehlt hat.
Wirklich schade.

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Veröffentlicht am 24.07.2024

Wer die „Off Campus“ Reihe liebt, bekommt mit „The Legacy“ sein Happy End ♥️

The Legacy – Endlich erwachsen
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Was ich mochte:
♥️ Das Gefühl, nach Hause zu kommen
♥️ Jedes Paar durchlebt andere Schritte in ihren Beziehungen
♥️ Found Family
♥️ was fürs Herz


Was ich nicht mochte:
❌ hätte gern mehr gelesen
❌ kann ...

Was ich mochte:
♥️ Das Gefühl, nach Hause zu kommen
♥️ Jedes Paar durchlebt andere Schritte in ihren Beziehungen
♥️ Found Family
♥️ was fürs Herz


Was ich nicht mochte:
❌ hätte gern mehr gelesen
❌ kann Tucker nicht leiden
❌ möchte in diese Whatsappgruppen! DRINGEND!

Als ich von „The Legacy“ gehört hatte, durchlebte ich zeitgleich mehrere Emotionen.
Freude über einen weiteren Teil von einer meiner absoluten Lieblingsbuchreihen.
Aufregung, was mich erwarten würde.
Und Angst. Angst davor, dass eines der Paare vielleicht doch nicht das Happy End bekommen könnte, welches sie sich alle so reglich verdient hatten.
„The Legacy“ spielt drei Jahre nach der Hauptreihe. Das Collage ist beendet und die Paare müssen sich nun dem Ernst des Lebens stellen, wie geht es mit ihnen in privater und beruflicher Hinsicht weiter?
Was mir besonders gefallen hat, war das Gefühl, nach Hause zu kommen. Als Leserin hatte ich direkt in Band 1 schon das Gefühl, ein Teil der Clique zu sein und dies hat sich auch jetzt nicht geändert.
Ich habe mit jeder einzelnen Story mitgefiebert und mitgelitten. Habe mit ihnen gelacht, geweint und über die eine oder andere Sache grinsend die Augen gerollt. Denn wenn die „Off Campus“ Reihe etwas hat, dann ist es ganz viel Liebe und noch mehr schrägem Humor.
Beim Lesen habe ich mich selbst dabei ertappt, wie ich mir für mich selbst auch solche Freunde gewünscht habe und im nächsten Moment haben sie mir (aufgrund ihrer sehr merkwürdigen Art, sich gegenseitig ihre Zuneigung zu zeigen) bewiesen, dass ich mich doch eigentlich ganz glücklich schätzen kann, NICHT solche Freunde zu haben 😂
Im Ernst, die haben alle nicht nur ein Rad ab, sondern mehrere. Und genau das liebe ich so an ihnen.
Jedes Paar durchlebt unterschiedliche Lebensphasen und doch sind die Freundschaften wahnsinnig eng verknüpft. Ich würde auch lügen, wenn ich behaupten würde, dass an der einen oder anderen Stelle nicht ein Tränchen gelaufen ist.
Wer die „Off Campus“ Reihe kennt, sollte uuuunbedingt noch „The Legacy“ lesen.
Eine absolute Leseempfehlung.

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