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Veröffentlicht am 28.10.2025

sehr nett für zwischendurch

Ein Winter in Wien
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Wien, im Dezember 1911. Marie arbeitet als seit kurzem als Kindermädchen im Haushalt des Schriftstellers Arthur Schnitzler. Sie ist noch jung, kommt vom Lande und hatte keine glückliche Kindheit daher ...

Wien, im Dezember 1911. Marie arbeitet als seit kurzem als Kindermädchen im Haushalt des Schriftstellers Arthur Schnitzler. Sie ist noch jung, kommt vom Lande und hatte keine glückliche Kindheit daher ist sie sehr froh über ihre aktuelle Stelle. Als sie ein Buch abholen muss lernt sie den jungen Buchhändlergehilfen Oskar kennen.
Es handelt sich um ein kurzes Buch (176 Seiten), das wie ich finde den Charme der Zeit wiederspiegelt. Besonders gefallen haben mir die historisch korrekten Schilderungen um Arthur Schnitzler und Wien. Die Charaktere waren sympathisch und authentisch dargestellt, der Schreibstil sehr angenehm zu lesen.
Ein sehr nettes Buch für zwischendurch und der Auftakt einer kleinen Reihe.

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Veröffentlicht am 28.10.2025

Action auf dem Campingplatz

Entführung im Himmelreich
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Ein Cosy Crime im Himmelreich, so lautet der Name des Campingplatzes am Schwielowsee, direkt an der Grenze zu Potsdam. Ja, den Campingplatz und die umliegenden Orte gibt es tatsächlich – ich persönlich ...

Ein Cosy Crime im Himmelreich, so lautet der Name des Campingplatzes am Schwielowsee, direkt an der Grenze zu Potsdam. Ja, den Campingplatz und die umliegenden Orte gibt es tatsächlich – ich persönlich mag so etwas sehr. Hier stimmen der locker leichte Erzählstil, Lokalkolorit und kauzige Figuren harmonisch zusammen. Den ersten Band der Reihe kannte ich leider nicht, hatte aber keine Schwierigkeiten in das Buch hineinzufinden (auch wenn sich zwangsläufig ein paar Informationen erst so nach und nach als rundes Bild ergeben).
Der ehemalige Schauspieler und jetzt Camper Björn Kupernikus und seine Bekannte Annabelle befinden sich sofort wieder mitten im Geschehen als der Campingplatz in Aufruhr gerät. Nicht nur das ein Einbruch auf ein Hausboot erfolgte, die esoterische Yogalehrerin wurde sogar angegriffen. Was bedeutet das Verschwinden des Bäckers? Handelt es sich womöglich sogar um eine Entführung oder doch einen Selbstmord? Bei seinen Ermittlungen lernt Björn nicht nur den Club der Eisenbahnerwitwen und ihre Kekse kennen auch die Halloween Feier ist sehr humorvoll beschrieben.
Ein unterhaltsamer Lesespaß für zwischendurch.

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Veröffentlicht am 28.10.2025

Mit Spaß am Leben

Der nächste Fehler kommt bestimmt
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Ein neues kleines aber feines Buch von Sky du Mont und ich bin wieder einmal begeistert. In über 40 kurzen Texten referiert er über alltägliches, viele erste und letzte Male, Familie, Freundschaft und ...

Ein neues kleines aber feines Buch von Sky du Mont und ich bin wieder einmal begeistert. In über 40 kurzen Texten referiert er über alltägliches, viele erste und letzte Male, Familie, Freundschaft und Erfahrungen. Er macht sich Gedanken und teilt sie offen und ungeschönt mit uns Lesern – auf eine Art und Weise die mir persönlich sehr gut gefällt. Kein Buch zum einfach hintereinander weg lesen, sondern zum Nachdenken anregend. Man spürt Sky du Mont ist angekommen, mit dem Alter hat er sich arrangiert (was bleibt auch anderes übrig) und er vermittelt auf eine besondere Art den Spaß am Leben.

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Veröffentlicht am 20.10.2025

zu wenig Stonehenge

Stonehenge - Die Kathedrale der Zeit
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Ich mag historische Romane, die ersten drei Kingsbridge Romane (nur diese kenne ich) waren wirklich gut auch andere Bücher wie z.B. die Nadel haben mir von Ken Follett sehr gefallen. Dieses Buch gehört ...

Ich mag historische Romane, die ersten drei Kingsbridge Romane (nur diese kenne ich) waren wirklich gut auch andere Bücher wie z.B. die Nadel haben mir von Ken Follett sehr gefallen. Dieses Buch gehört allerdings definitiv nicht dazu.

Warum? Dies liegt zum einen daran, dass mir die stereotypen Figuren nicht sehr gefallen haben. Alles war so schrecklich vorhersehbar. Nebenfiguren tauchen ja nach Nutzen auf und sind dann auch schon wieder schnell weg. Der andere Grund ist das Thema Stonehenge. Ja, der Bau des Monuments zieht sich als roter Faden durch das Buch und natürlich ist die Faktenlage mehr als dünn. Aber trotzdem kam mir das titelgebende Thema hier deutlich zu kurz. Erst im letzten Viertel des Buches werden mal eben ratzfatz viele Steine geholt und nach einem Zeitsprung ist alles fertig. Echt jetzt??

Ich glaube außerdem nicht, dass die drei Bevölkerungsgruppen nah beieinander lebend kulturell so deutlich distanziert sind und noch dazu so moderne Ansichten haben.

Die Waldleute leben (sexuell) frei und ungezwungen, arbeiten nicht und ernähren sich von Tieren, Früchten und Haselnüssen. Die es allerdings nur im Herbst gibt und aus eigener Erfahrung behaupte ich mal, dass selbst etliche Bäume keinen Stamm tagelang ernähren können.

Die Bauern arbeiten ständig fleißig auf ihren Feldern und leben in strengem Patriarchat mit einem absoluten Anführer. Sie besitzen nur Kleintiere. Warum eigentlich kein Vieh das doch manche Arbeit erleichtern würde?

Bei den Hirten sind die Frauen gleichberechtigt, alle leben in einem demokratischen Verband und wie der Name schon sagt ist ihr Haupttätigkeitsfeld das Hüten von Vieh.

Natürlich haben die Völker untereinander Kontakt, natürlich gibt es Freundschaften und (nicht gern gesehene) Liebschaften aber auch Reibungspunkte und Streitereien. Einzelne Personen können irgendwie alles, auch der Transport der Steine ist dann kein Problem. Genau darüber hätte ich mehr erfahren, die Vorgehensweise erscheint mir doch in vieler Hinsicht ein wenig oder doch sehr geschönt.

Schade, ich hatte Erwartungen die dieses Buch so gar nicht erfüllt hat und beim Schreiben der Rezension wenige Tage nach Beenden des Buches wurde mir klar meine ursprüngliche zwei Punkte Wertung ist noch zu hoch.

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Veröffentlicht am 15.10.2025

Überbewertet

The Pumpkin Spice Latte Disaster
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Den Hype um dieses Buch kann ich nicht so ganz nachvollziehen. Ja, das Setting war nett, die Charaktere herrlich skurril und ich mochte James und seine Familie. Mit Jude bin ich leider so gar nicht warm ...

Den Hype um dieses Buch kann ich nicht so ganz nachvollziehen. Ja, das Setting war nett, die Charaktere herrlich skurril und ich mochte James und seine Familie. Mit Jude bin ich leider so gar nicht warm geworden, die kaum aufgetauchten Eltern die ihr doch die traumatische Situation vor Jahren nicht geglaubt haben und ihr Leben auf der Flucht vor… der Vergangenheit? Lower Whilby? Sich selbst und ihren Gefühlen?? Nervig fand ich dass alles immer nur nach ihren Vorstellungen gehen sollte, z.B. der Pumpkin Spice Sirup oder die Musik im Tearoom.
Die Nebencharaktere haben mir viel besser gefallen und ich hätte mir gewünscht ihnen wäre in der Story mehr Platz eingeräumt worden. Die Handlung um Olive und Tony wurde leider überhaupt nicht zu Ende geführt. Schade, die Geschichte hatte meiner Meinung nach mehr Potenzial.
Ich verstehe nicht, warum man einen komplett englischen Titel vergeben muss.

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