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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 22.11.2025

3 ⭐

A Crown so fallen
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Der Roman überzeugt mit einer faszinierenden Welt und beeindruckenden Charakteren, doch für mich geriet die Erzählung stellenweise zu langatmig. Viele Szenen wirkten unnötig ausgedehnt, wodurch die Spannung ...

Der Roman überzeugt mit einer faszinierenden Welt und beeindruckenden Charakteren, doch für mich geriet die Erzählung stellenweise zu langatmig. Viele Szenen wirkten unnötig ausgedehnt, wodurch die Spannung immer wieder abflachte. Gerade weil die Grundidee so viel Potenzial hat, hätte eine straffere Erzählweise der Geschichte deutlich mehr Kraft verliehen.

Auch das Ende hat mich eher ernüchtert zurückgelassen. Es war nicht schlecht, aber fühlte sich im Vergleich zum starken Aufbau wenig wirkungsvoll und beinahe überhastet an – als würde etwas fehlen, das den emotionalen Bogen wirklich rund macht.

Insgesamt ein atmosphärisches Buch mit gelungenen Ansätzen, das mich aber nicht vollständig überzeugen konnte.

Veröffentlicht am 14.11.2025

2.5 ⭐

Ember King
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Ich gehöre offenbar zu den wenigen Lesern, die vom dritten Band der Reihe enttäuscht wurden. Leider konnte mich die Geschichte diesmal nicht emotional fesseln. Viele Entwicklungen waren von Anfang an vorhersehbar, ...

Ich gehöre offenbar zu den wenigen Lesern, die vom dritten Band der Reihe enttäuscht wurden. Leider konnte mich die Geschichte diesmal nicht emotional fesseln. Viele Entwicklungen waren von Anfang an vorhersehbar, sodass bereits früh abzusehen war, welche Charaktere ihr Schicksal ereilen würden. Auch der große Showdown, der das Finale hätte tragen sollen, wirkte auf mich überraschungsarm und wenig mitreißend, wodurch ein entscheidender Teil der Spannung verlorenging.

Besonders bedauerlich ist dies vor dem Hintergrund, dass die ersten beiden Bände mich noch vollkommen überzeugt und gefesselt haben. In diesem Teil gingen sowohl die Intensität der Handlung als auch die emotionale Tiefe der Charaktere weitgehend verloren. Darüber hinaus blieben zentrale Aspekte des Worldbuildings und die Zusammenhänge des Krieges bis zum Ende weitgehend unklar, was das Potenzial der Geschichte erheblich einschränkte.

Insgesamt hinterlässt der Band den Eindruck, dass viele interessante Ansätze und erzählerische Möglichkeiten nicht ausgeschöpft wurden. Für mich ist dies ein schwächerer Abschluss, der die Erwartungen an den bisherigen Verlauf der Reihe leider nicht erfüllen konnte.

Veröffentlicht am 12.11.2025

4 ⭐

Velvet Falls, but the Gods forgot to die (Velvet-Dilogie 1)
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Die Geschichte ist ein spannender Mix aus Urban Fantasy und Romantasy, der in einer Zukunftsversion unserer Welt spielt, in der neue Götter und mystische Wesen wie Dämonen und Hexen das Geschehen bestimmen. ...

Die Geschichte ist ein spannender Mix aus Urban Fantasy und Romantasy, der in einer Zukunftsversion unserer Welt spielt, in der neue Götter und mystische Wesen wie Dämonen und Hexen das Geschehen bestimmen. Velvet, eine taffe Dämonenreiterin, lässt sich von Anfang an nichts gefallen und sticht durch ihre Mischung aus Härte, Humor und Menschlichkeit sofort hervor.

Die Handlung dreht sich um eine Vision sterbender Götter, die Velvet zwingt, die Welt zu retten – gemeinsam mit ihrem Ex und Göttersohn Kashmere. Die Dynamik zwischen den beiden ist hervorragend geschrieben: Trotz Konflikte aus der Vergangenheit agieren sie erwachsen und zielorientiert. Besonders die Perspektivwechsel zu Kash tragen viel Tiefe bei und machen die Charaktere greifbar.

Das Worldbuilding ist clever umgesetzt: Es verbindet bekannte Orte wie New Orleans mit einer futuristischen, mystischen Welt voller Götter, Dämonen, Hovercrafts und modernen Chaos-Elementen. Zwar ist vieles nicht völlig neu, aber die Umsetzung wirkt frisch und mitreißend. Humor, explosive Action und Velvet selbst sorgen für jede Menge Energie und Lesespaß.

Einziger kleiner Kritikpunkt: In manchen Passagen fehlte mir etwas die Spannung, der Funke, der mich durchgehend fesselt. Dennoch entschädigen Schreibstil, Humor und überraschende Wendungen im letzten Drittel mehr als genug.

Insgesamt ein unterhaltsamer, temporeicher und charismatischer Urban-Fantasy-Roman, der Lust auf mehr macht.

Veröffentlicht am 12.11.2025

3 ⭐

Sparkling Nights
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Die Sammlung verspricht viel und liefert in Ansätzen charmante Ideen, doch leider blieb bei mir der Funke aus. Die Geschichten sind abwechslungsreich – von Zeitreisen über Vampire bis hin zu Hexen – und ...

Die Sammlung verspricht viel und liefert in Ansätzen charmante Ideen, doch leider blieb bei mir der Funke aus. Die Geschichten sind abwechslungsreich – von Zeitreisen über Vampire bis hin zu Hexen – und jeder Beitrag versucht, eigene Winter- und Weihnachtsstimmung zu erzeugen. Dennoch fehlte mir oft Tiefe: Charaktere und Konflikte wirkten stellenweise oberflächlich, und manche Handlungen fühlten sich zu hastig oder vorhersehbar an.

Trotzdem gab es schöne Momente: einzelne Szenen, stimmungsvolle Details und die kreativen Elemente wie tierische Sidekicks haben mir gefallen. Insgesamt konnte mich die Sammlung aber nicht dauerhaft fesseln.

Veröffentlicht am 12.11.2025

1.5 ⭐

Chicago Ruthless (Band 1) - Sinful
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Schon die Grundkonstellation der Geschichte ließ mich skeptisch werden, und leider bestätigte sich mein Eindruck schnell. Die Handlung litt nicht nur unter holprigem Schreibstil, sondern vor allem unter ...

Schon die Grundkonstellation der Geschichte ließ mich skeptisch werden, und leider bestätigte sich mein Eindruck schnell. Die Handlung litt nicht nur unter holprigem Schreibstil, sondern vor allem unter den Charakteren. Kat hat berechtigte Ängste und Zweifel, doch Dante tut nichts, um ihr Vertrauen zu gewinnen oder zu zeigen, dass sie sich auf ihn verlassen kann. Ihre Verbindung wirkt oberflächlich – basierend auf körperlicher Anziehung und später einem Kind, nicht auf echter Zuneigung.

Es entwickelt sich ein ermüdender Kreislauf aus Wut, Verletzungen und Strafen, der sich fälschlicherweise als Leidenschaft verkauft. Dante betont ständig, wie schlecht er sei – und das Buch bestätigt es auf Schritt und Tritt. Ich hoffte auf einen Moment der Einsicht oder Reue, der Kat’s Gefühle nachvollziehbar gemacht hätte, doch dieser blieb aus. Stattdessen rechtfertigt sie sein Verhalten zunehmend unglaubwürdig.