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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 29.10.2025

3 ⭐

Sternenglanz - Die Insider
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„Sternenglanz“ ist ein Jugendbuch, das einen vielversprechenden Mix aus Schulsetting, Fantasy und Sci-Fi bietet. Die Geschichte um Ella, eine Außenseiterin, die mit Mobbing und Geheimnissen in ihrer Schule ...

„Sternenglanz“ ist ein Jugendbuch, das einen vielversprechenden Mix aus Schulsetting, Fantasy und Sci-Fi bietet. Die Geschichte um Ella, eine Außenseiterin, die mit Mobbing und Geheimnissen in ihrer Schule konfrontiert wird, hatte definitiv Potenzial. Die Grundidee war spannend, und es gab viele interessante Momente, die mich durch die Seiten fliegen ließen.

Ella als Protagonistin war gut gelungen. Ich konnte mich gut in ihre Lage hineinversetzen, da sie authentisch und nicht zu übertrieben war. Ihre Gefühle und Gedanken wirkten realistisch, und man konnte ihre Entwicklung gut mitverfolgen. Besonders die Thematik rund um Mobbing und das Gefühl, nicht dazuzugehören, wurde überzeugend dargestellt. In dieser Hinsicht konnte das Buch wirklich punkten.

Was mich jedoch etwas gestört hat, war die Darstellung der Nebencharaktere. Besonders Kristin, Ellas beste Freundin, fand ich schwierig. Ihre ständige Mischung aus Englisch und Deutsch in ihren Gesprächen wirkte gekünstelt und hat mich oft aus der Geschichte gerissen. Es fühlte sich so an, als sollte sie als besonders „cool“ oder „modern“ rüberkommen, was mir leider nicht gelungen ist.

Die Sci-Fi-Elemente, die der Geschichte eine besondere Wendung gaben, haben mir gut gefallen. Das geheimnisvolle „Sternenglanz“ hat die Spannung immer wieder angeheizt und war ein interessanter Aspekt der Erzählung. Gegen Ende gab es einige überraschende Wendungen, die das Buch deutlich aufgewertet haben.

Dennoch gibt es einige lose Enden, die vor allem am Ende nicht ganz aufgelöst wurden. Das Ende bleibt offen und lässt Raum für eine Fortsetzung, was mich einerseits neugierig gemacht hat, andererseits aber auch ein wenig enttäuscht zurückließ, da ich mir mehr Klarheit gewünscht hätte. Insgesamt hat mir das Buch gefallen, auch wenn es stellenweise etwas unausgewogen wirkte und mich nicht immer fesseln konnte.

Ich vergebe 3 ⭐, da es eine interessante Mischung aus Themen bietet, die in der Jugendbuchszene nicht allzu oft vorkommen. Dennoch gab es genug Stellen, die mich gestört haben, sodass ich nicht ganz überzeugt wurde. Ob ich die Fortsetzung lesen werde, weiß ich noch nicht, aber ich werde es wohl in Erwägung ziehen.

Danke an NetGalley für das Rezensionsexemplar!

Veröffentlicht am 29.10.2025

1.5 ⭐️

Bradwood Studios
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Der Einstieg in das Buch war wirklich gut gelungen, und der Campus wurde so lebendig und detailliert beschrieben, dass ich ihn mir hervorragend vorstellen konnte. Die Autorin hat definitiv eine angenehme ...

Der Einstieg in das Buch war wirklich gut gelungen, und der Campus wurde so lebendig und detailliert beschrieben, dass ich ihn mir hervorragend vorstellen konnte. Die Autorin hat definitiv eine angenehme Art zu schreiben, die mich zu Beginn schnell in die Geschichte hineingezogen hat.

Jedoch konnte ich mit den beiden Hauptcharakteren überhaupt nicht warm werden. Sie wirkten auf mich sehr klischeehaft und ohne Tiefe, fast wie Kopien aus anderen Büchern, ohne eigene Persönlichkeit oder Charme. Das machte es für mich schwer, eine Verbindung zu ihnen aufzubauen oder mit ihnen mitzufühlen.

Was mich zusätzlich gestört hat, war, wie oberflächlich das Studium an der Filmakademie behandelt wurde. Es wurden zwar einige Seminare erwähnt, aber ohne wirklich in die Materie einzutauchen oder spannende Einblicke in die Filmbranche zu geben. Hier hätte ich mir mehr technisches Know-how und Insiderwissen gewünscht, um die Akademie authentischer wirken zu lassen.

Insgesamt hat das Buch leider meine Erwartungen nicht erfüllt, weshalb ich es mit 1.5 ⭐️ bewerte.


Danke and NetGalley für das Rezensionsexemplar!

Veröffentlicht am 29.10.2025

3 ⭐

Mondia-Dilogie 1: Silent Secrets
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Das Buch überzeugt vor allem durch sein schönes Cover und die liebevolle Gestaltung, die sofort ins Auge fällt. Inhaltlich bietet die Geschichte solide Unterhaltung, verliert sich aber oft in Vorhersehbarkeit: ...

Das Buch überzeugt vor allem durch sein schönes Cover und die liebevolle Gestaltung, die sofort ins Auge fällt. Inhaltlich bietet die Geschichte solide Unterhaltung, verliert sich aber oft in Vorhersehbarkeit: Die Charaktere wirken teils flach, die Liebesgeschichte zwischen Remy und Kasimir zu hastig, und die Welt der Mondia bleibt lange undeutlich. Positiv fällt der flüssige Schreibstil auf, der das Lesen angenehm macht. Insgesamt eine ordentliche Lektüre für Zwischendurch, die optisch glänzt, inhaltlich aber Luft nach oben lässt.

Veröffentlicht am 29.10.2025

3 ⭐

To Kill A Shadow (Die verfluchten Lande, Band 1)
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Ich hatte mir viel von diesem Buch erhofft, doch leider konnte es mich nicht ganz überzeugen. Die Welt, in der die Geschichte spielt, bleibt zu vage und es fehlte mir an Details, um mich wirklich in der ...

Ich hatte mir viel von diesem Buch erhofft, doch leider konnte es mich nicht ganz überzeugen. Die Welt, in der die Geschichte spielt, bleibt zu vage und es fehlte mir an Details, um mich wirklich in der Atmosphäre zurechtzufinden. Oft hatte ich das Gefühl, dass wichtige Informationen einfach ausgelassen wurden, was es schwierig machte, mich in die Geschichte zu vertiefen.

Die Charaktere waren der andere Punkt, der mich enttäuschte. Sie blieben mir eher fremd und boten nicht die Tiefe, die ich mir gewünscht hätte. Besonders bei Kiara hatte ich Schwierigkeiten, eine Verbindung zu ihr aufzubauen. Sie wirkte zu oft wie eine Karikatur ihrer selbst – stark, aber ohne echte Entwicklung oder innere Konflikte. Der Handlungsbogen um sie und ihre Reise fühlte sich daher oft oberflächlich an.

Die einzige wirkliche Stärke des Buches war für mich die Handlung. Sie hatte definitiv Potenzial, doch ohne die nötige Weltentwicklung konnte sie nicht voll zur Geltung kommen. Der Erzählfluss war insgesamt stockend, als würde etwas Wichtiges fehlen, um die Geschichte voranzutreiben.

Die Idee der „Found Family“ kam für mich zu abrupt. Kiara fand fast im Handumdrehen eine Gruppe von Freunden, die sich wie eine Familie anfühlen sollten, was jedoch zu erzwungen wirkte. Auch die Liebesgeschichte fühlte sich unpassend an. Anstatt eine tiefere emotionale Verbindung zu schaffen, schien sie eher als nachträglicher Gedanke eingefügt zu werden, ohne der Geschichte eine wirkliche Dimension zu verleihen.

Trotz allem bietet das Buch einige interessante Ansätze, vor allem bei den zwischenmenschlichen Dynamiken. Die Beziehung zwischen Kiara und Jude war interessant, aber zu wenig entwickelt, um wirklich packend zu sein. Wenn mehr Zeit in die Ausarbeitung ihrer Interaktionen gesteckt worden wäre, hätte diese Verbindung sicherlich mehr Gewicht gehabt.

Was ich jedoch positiv hervorheben möchte, ist der mutige Umgang mit intensiven und emotional aufgeladenen Szenen. Die Autorin versteht es, solche Momente so zu schildern, dass sie beim Leser hängen bleiben und einen bleibenden Eindruck hinterlassen. Dennoch reicht das nicht aus, um die schwächeren Aspekte der Geschichte wettzumachen.

Zusammengefasst ist dieses Buch ein vielversprechender Versuch, der in seinen Grundzügen fesseln kann, aber durch die flache Welt und wenig ausgereiften Charaktere nicht sein volles Potenzial entfaltet. Es gibt definitiv interessante Momente, doch die Geschichte hat noch viel Luft nach oben. Daher gebe ich das Buch nur 3 ⭐.

Danke an NetGalley für das Rezensionsexemplar!

Veröffentlicht am 29.10.2025

1 bzw. 0 ⭐

Icebreaker
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Dieses Buch war für mich leider eine einzige Enttäuschung. Die Handlung war überladen, zu langatmig und chaotisch, die Charaktere größtenteils unsympathisch. Besonders Anastasia hat mich durch ihr kindisches, ...

Dieses Buch war für mich leider eine einzige Enttäuschung. Die Handlung war überladen, zu langatmig und chaotisch, die Charaktere größtenteils unsympathisch. Besonders Anastasia hat mich durch ihr kindisches, egoistisches Verhalten und die ständigen Launenwechsel genervt, während der "Villain" Aaron viel zu viel Raum einnahm. Einziger Lichtblick war Nathan: höflich, aufmerksam und liebevoll – er war der einzige Charakter, der wirklich überzeugt hat. Für mich leider ein Buch, das man sich sparen kann.