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Veröffentlicht am 30.12.2020

Interessante Geschichte, die ihr Potenzial nicht ausgeschöpft hat

Kissing Chloe Brown
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Es geht in der Geschichte um Chloe und Red. Chloe ist durch eine Krankheit stark eingeschränkt und lebt eher zurückgezogen. Doch nach einem Unfall nimmt sie sich vor aus ihrem Schneckenhaus raus zukommen ...

Es geht in der Geschichte um Chloe und Red. Chloe ist durch eine Krankheit stark eingeschränkt und lebt eher zurückgezogen. Doch nach einem Unfall nimmt sie sich vor aus ihrem Schneckenhaus raus zukommen und erstellt eine Liste von Dingen, die sie machen will. Der oberste Punkt, eine eigene Wohnung. So lernt sie Red kennen. Er ist ihr neuer Nachbar und wäre mit seinen Tattoos und dem Motorrad die perfekte Unterstützung für ihr neues Vorhaben. Als Chloe ihn näher kennenlernt, merkt sie, dass er ganz anders ist als sie dachte und das sie sich vielleicht sogar in ihn verlieben könnte.

Das Buch startet ganz witzig mitten in Chloes Leben. Man bekommt schnell einen Überblick, wer Chloe eigentlich ist und wie ihr Leben durch die Krankheit aussieht. Trotzdem ist das Buch weniger ernst, sondern eher leicht und lustig geschrieben.

Ich mochte die Protagonisten sehr gerne, vor allem Red (obwohl ich rote Haare eigentlich nicht so toll finde). Er steckt genauso wie Chloe an einem Wendepunkt in seinem Leben. Red ist Künstler und will wieder malen und seine Werke verkaufen. Durch seine frühere Freundin fehlt im aber das Vertrauen in sich selbst um damit anzufangen. Gemeinsam arbeiten sie ihre Probleme auf und kommen sich so näher. Besonders bei Chloe merkt man am Ende die Veränderung.

Hauptsächlich erleben wir in der Geschichte Chloe und Red. Aber es gibt auch ein paar Nebencharaktere, die einen eher kleinen Raum einnehmen, wie Chloes Schwestern, ihre Oma und Reds Mutter.

Manchmal gab es Situationen in der Geschichte die ich ein bisschen komisch fand. Zwischendurch hat mir leider auch ein bisschen Spannung und Tiefgang gefehlt, so dass sich die Geschichte etwas in die Länge gezogen hatte. Vielleicht wäre sie bei weniger Seiten spannender gewesen. Mir hat auch etwas Drama gefehlt, in der Mitte ist nicht wirklich viel passiert. Vielleicht hätte man hier auch noch mehr Chloes Krankheit oder Reds toxische Beziehung ausbauen können.

Sehr interessant fand ich das Thema
Fibromyalgie, Chloes Krankheit, welche ich auch gleich nochmal gegoogelt hatte. Es war sehr tragisch und traurig, wie sich ihr Leben dadurch verändert hat.

Das Cover fand ich auch sehr schön. So bin ich auch auf das Buch aufmerksam geworden.

Schlussendlich war es für mich nur ein Buch für zwischendurch und hat leider nicht meine Erwartungen erfüllt.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 16.10.2020

Schöne Fortsetzung

Queen and Blood
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Im zweiten Band geht es um Kjell, den Bruder des Königs. Im ersten Band hatte er seine Gabe als Heiler erkannt. Jetzt muss er lernen sie zu akzeptieren und seinen Platz in der Welt neu finden.
Als er ...

Im zweiten Band geht es um Kjell, den Bruder des Königs. Im ersten Band hatte er seine Gabe als Heiler erkannt. Jetzt muss er lernen sie zu akzeptieren und seinen Platz in der Welt neu finden.
Als er eine junge Frau rettet, Sasha, verliebt er sich schnell in sie. Sasha hat keine Erinnerung an ihre Vergangenheit und zieht von nun an mit Kjell und seinen Männern durchs Land.
Als Beide endlich zu ihrer Liebe stehen kommt Sashas wahre Identität ans Licht und alles ändert sich wieder. Für die Beiden scheint es keine Zukunft zu geben, oder vielleicht doch?

Mir hat das Buch richtig gut gefallen. Es ist eine eher ruhige Fantasy Geschichte mit viel Gefühl.

Die Handlung wird hauptsächlich aus der Sicht von Kjell erzählt. Was mal eine tolle Abwechslung war. Meistens lese ich Bücher eher aus der Perspektive der Protagonistinen. Und auch so finde ich selten solche Geschichten fast ausschließlich aus der Sicht des männlichen Protas erzählt.

Ich konnte mich gut in Kjell hineinversetzen. Wo er mir im ersten Band noch nicht ganz so sympathisch war, hat sich das jetzt geändert. Kjell ist Tiras älterer Bruder und führt ein so ganz anderes Leben als er.

Auch Sasha ist mir schnell ans Herz gewachsen. Sie redet gerne, ist mutig und weiß was sie will. Aber auch was ihre Pflicht ist.

In "Queen and Blood" wurde die Geschichte aus dem ersten Band vorgesetzt, nur mit anderen Protagonisten. Das Buch steht dem ersten Band in nichts nach, hat mir vielleicht sogar noch besser gefallen als der Erste. Es war spannend vom Anfang bis zum Ende.

Der Schreibstil hat mir sehr gut gefallen. Er war irgendwie ruhig, aber trotzdem spannend. Ich konnte schnell in die Geschichte eintauchen und wurde einfach nur so mitgezogen. Am Ende war ich dann traurig, dass es schon vorbei war. Ich finde, auch das Ende ist der Autorin sehr gut gelungen. Es war ein perfekter Abschluss.

Fazit:

Ich kann Euch das Buch nur empfehlen, wenn ihr schon den ersten Band gelesen habt. Es gibt viel Liebe, Herzschmerz und Fantasy.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 09.07.2020

Ich liebe das Buch!!!!

Crescent City 1 – Wenn das Dunkel erwacht
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Ich liebe das Buch.

Die Autorin hat hier ein geniales Werk erschaffen. Einzigartig und spannend von der ersten bis zur letzten Seite.

Das Ende war so krass. Ich bin schon so gespannt auf den nächsten ...

Ich liebe das Buch.

Die Autorin hat hier ein geniales Werk erschaffen. Einzigartig und spannend von der ersten bis zur letzten Seite.

Das Ende war so krass. Ich bin schon so gespannt auf den nächsten Band!

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 23.04.2020

Super schöne Rockstar Geschichte

How to Love a Rockstar
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Josy führt ein normales Studentenleben, bis zu dem Tag an dem sie auf Cedric trifft. Auf einmal ist nichts mehr so wie es war. Ihr ruhiges Leben wird durch Medienrummel und dessen Auswirkungen ersetzt. ...

Josy führt ein normales Studentenleben, bis zu dem Tag an dem sie auf Cedric trifft. Auf einmal ist nichts mehr so wie es war. Ihr ruhiges Leben wird durch Medienrummel und dessen Auswirkungen ersetzt.
Cedric und sie spielen den Medien eine Beziehung vor, doch bald fragt Josy sich, ob das alles wirklich nur gespielt ist. Sie verliebt sich immer mehr in Cedric. Hat er auch reale Gefühle für sie?
„How to Love a Rockstar" ist eine super schöne schnulzige Liebesgeschichte. Das Buch ist ein Feel-Good Buch. Ein toller Rockstar Roman, in dem die Musik auch nicht zu kurz kommt
Die Charaktere sind sympathisch und authentisch. Die Leute in dem Buch waren alle sehr realistisch dargestellt. Keiner ist perfekt, alle haben ihre Ecken und Kanten. Josy ist ein super lieber Mensch, die so viel an andere denkt, dass sie sich selbst zwischendrin vergisst. Cedric steckt in einer Kriese. Er hat die Schnauze voll, dass sich alle nur auf sein Liebesleben konzentrieren, anstatt auf seine Musik. Drew, Josys beste Freundin, ist eifersüchtig, da sie eigentlich diejenige ist, die schon seit Jahren in Cedric verliebt ist.
Ich mochte, dass die Protagonistin dem Typ nicht einfach nur hinterher läuft. Er muss sich richtig anstrengen, und das bis zum Schluss.
Der Schreibstil ist locker, so eignet sich das Buch perfekt zum Abschalten und Entspannen. Trotzdem war die Geschichte nicht langweilig. Ich habe mit den Protagonisten mitgefiebert und es gab auch einige überraschende Wendungen. Ich finde auch die Orte toll und spannend an denen die Geschichte spielt. Sie sind mal was anderes, spielen die meisten Geschichten doch in den USA. Die Orte sind einfach nur schön beschrieben.
Man hat die Anziehungskraft der beiden in jeder Seite gespürt. Es war einfach nur schön zu lesen, wie das Knistern zwischen den Beiden immer stärker wird, bis keiner von ihnen es ignorieren kann.
Fazit:
„How to love a Rockstar“ ist ein super schöner Rockstar Roman, der einfach nur mega Spaß macht zu lesen.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 21.03.2020

Klare Leseempfehlung!!!!

Kill the Queen
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Ihr ganzes Leben hat Evie im Schatten ihrer Familie verbracht, zu unwichtig um von irgendjemandem wirklich beachtet zu werden. Einzig für die Aufgaben, die niemand erledigen wollte war sie gut. Bis zu ...

Ihr ganzes Leben hat Evie im Schatten ihrer Familie verbracht, zu unwichtig um von irgendjemandem wirklich beachtet zu werden. Einzig für die Aufgaben, die niemand erledigen wollte war sie gut. Bis zu dem Tag an dem ihre Cousine die Königin und ihre ganze Familie ermordet und sich selbst auf den Thron setzt.
Evie ist die einzig Überlebende ihrer Familie, kann sich gerade so retten. Sie schließt sich einem Trupp Gladiatoren an, unter ihnen der mächtige Magier Sullivan.
Gemeinsam haben sie nur ein Ziel, die Königin töten.

„Kill the Queen“ habe ich wegen dem Titel bei Netgalley.de angefragt. Der Titel hat sich unheimlich interessant und spannend angehört. Noch dazu ist das Buch von Jennifer Estep, von der ich schon die Mythos Academy Reihe gelesen und geliebt habe.

Das Buch beginnt langsam. Der Leser bekommt erst einmal die Welt erklärt, Evies Vorgeschichte erzählt und wie es ihr heute im Palast ergeht. Die Einführung war natürlich nötig, doch finde ich waren einige Sachen zu ausführlich beschrieben, wodurch in den ersten Kapiteln keine Spannung aufkam. Ich war schon etwas enttäuscht, weil ich mich so auf das Buch gefreut hatte. Aber auf einmal nahm die Geschichte dann Fahrt auf. Es folgte ein Ereignis nach dem anderen und ich wollte unbedingt wissen wie es weitergeht und wann Evies Geheimnis ihren neuen Freunden enthüllt wird.

Lucas Sullivan ist ein mächtiger Magier, der zur Gladiatoren Truppe gehört. Auch er hat ein Geheimnis, auf welches überhaupt nicht gekommen wäre.

Die Geschichte wird aus der Perspektive von Evie erzählt, wodurch man nur ihre Gefühle und Gedanken mitbekommt. Ich lese eigentlich solche Geschichten am liebsten, in welchen nur aus einer Perspektive erzählt wird. Aber in dem Buch hätte ich gerne noch mal was aus der Perspektive von Sullivan gelesen. Die Liebesgeschichte wird, meiner Meinung nach, ziemlich emotionslos beschrieben. Ich hatte irgendwie überhaupt nicht so das Gefühl für das Paar. Über Sullivan erfährt man nur sehr wenig. Er war zwar da, aber es wurden nicht so richtig die Gefühle übermittelt. Irgendwie haben die kleinen Details gefehlt, die die Anziehung von zwei Menschen zeigen.

Evie ist eine mutige und starke Protagonistin. Sie, sowie die Nebencharaktere waren mir sympathisch und wie ich finde sehr gut ausgearbeitet.

Die Geschichte an sich war super gut durchdacht und so bin ich nach den anfänglichen Schwierigkeiten nur so durch die Seiten geflogen. Die Spannung wurde später immer aufrechterhalten und ist nie abgebrochen.

Die Welt hat die Autorin sehr schön beschrieben und ich konnte mir alles sehr gut vorstellen. Die Autorin gibt den Lesern eine sehr gute Vorstellung, was es heißt im Palast und den einzelnen gesellschaftlichen Schichten zu Leben und was es heißt in diesem Land Königin zu sein. Auch hatte ich eine sehr gute Vorstellung, zu den Beziehungen zwischen den einzelnen Ländern. Was ganz bestimmt in den folgenden Bänden noch mehr an Bedeutung haben wird. Die Intrigen in dem Buch waren alle sehr gut durchdacht, hinterher immer logisch nachvollziehbar. Es gab kein Moment in dem Buch, wo ich die einzelnen Handlungen nicht nachvollziehen konnte und unlogisch fand.

Ich bin definitiv gespannt, wie es mit Evie weitergeht.
Fazit:
„Kill the Queen" war ein toller Auftakt mit ein paar kleinen Mängeln. Hier und da war etwas zu viel beschrieben und an anderen Stellen hätte ich mir ein paar mehr Details gewünscht. Trotzdem war das Buch spannend und hat mich sehr gut unterhalten. Ich wollte immer Wissen, wie es weitergeht, so dass ich das Buch in nur zwei Tagen verschlungen habe.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere