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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 03.01.2025

Tolles Nachschlagewerk

Good Energy
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Bei dem Buch "Good Energy" von Dr. Casey Means handelt es sich um ein umfangreiches Nachschlagewerk zum Thema Stoffwechsel im Taschenbuchformat.

Die Autorin beschreibt die Wandlung von "Bad ...

Bei dem Buch "Good Energy" von Dr. Casey Means handelt es sich um ein umfangreiches Nachschlagewerk zum Thema Stoffwechsel im Taschenbuchformat.

Die Autorin beschreibt die Wandlung von "Bad Energy" in "Good Energy" mit sachlichen und gut verständlichen Erklärungen. Erkrankungen werden erläutert und dementsprechend eine Menge Hinweise geteilt wie man entsprechend vorbeugen kann.

Das Rad wird nicht neu erfunden. Dennoch fand ich die Ausführungen gut und verständlich aufgeführt. Es machte Spaß zu lesen, auch wenn es sicher kein Buch ist, dass man danach komplett verinnerlicht hat. Es ist ein Werk, das man sicher öfter zur Hand nimmt.

Bezüglich der Rezeptsammlung bin ich mir unschlüssig. Da ich mich zuvor auch schon sehr viel mit Ernährung beschäftigt habe, habe ich entsprechend selbst schon einige Rezepte angesammelt. Die Sammlung hier spricht mich nicht so ganz an. Visuell ist es wenig ansprechend und der Text nicht gut gegliedert, aber vielleicht probiere ich trotzdem mal was aus.

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Veröffentlicht am 16.12.2024

Die erste Vampir-Geschichte

Carmilla
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Das Cover zu "Carmilla - Der weibliche Vampir" von Joseph Thomas Sheridan Le Fanu wirkt edel und geheimnisvoll. Es passt soweit zur Geschichte, dass man die Grundstimmung erahnen kann. Der Roman ...

Das Cover zu "Carmilla - Der weibliche Vampir" von Joseph Thomas Sheridan Le Fanu wirkt edel und geheimnisvoll. Es passt soweit zur Geschichte, dass man die Grundstimmung erahnen kann. Der Roman erschien allerdings lange vor "Dracula" ebenfalls im 19. Jahrhundert. Schöner hätte ich daher ein Cover gefunden, dass die Entstehungszeit besser widerspiegelt. Die Illustration wirkt moderner.

Der Roman gehört zur Schauerromantik und hat entsprechend seiner Zeit einen sehr poetischen Schreibstil. Zudem viele Schachtelsätze. Auch ist die Bildsprache sehr detailliert, die Action subtil. Das muss man mögen. Ich muss sagen, dass ich den Schreibstil liebe und mich schnell in diese Zeit einfühlen konnte. Ich mag es in längst vergessene Zeiten einzutauchen und wie kann man das besser als mit einer Novelle von einem Autor aus der entsprechenden Zeit?

Die Haptik des Buches ist hochwertig, hat allerdings auch seinen stolzen Preis. 20€ für 144 Seiten sind nicht wenig. Für Liebhaber des 19. Jahrhunderts, oder sprachliche Besonderheiten alter Zeiten definitiv eine Investition wert.

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Veröffentlicht am 28.11.2024

Kindgerechte Fantasy

Toto und der Mann im Mond – Aufbruch in neue Abenteuer
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Das Cover vom "Toto und der Mann im Mond 2" ist bereits ein absoluter Hingucker. Im Inneren zieht sich dieser Stil mit fantasievollen Illustrationen weiter fort. Nahezu auf jeder Seite gibt es ...

Das Cover vom "Toto und der Mann im Mond 2" ist bereits ein absoluter Hingucker. Im Inneren zieht sich dieser Stil mit fantasievollen Illustrationen weiter fort. Nahezu auf jeder Seite gibt es wundervolle Details zu entdecken. So macht es bereits Spaß einfach nur durchzublättern.

Ich kenne den ersten Teil nicht, aber bin dennoch gut rein gekommen. Bei dem Buch handelt es sich um eine Art moderner Sandmännchen-Geschichten. Dazu schöne Reime und wundervolle Lieder, einsungen von Sänger Sascha.

Das Buch hat mehrere Kapitel umfasst mehr als 100 Seiten. Es ist jedoch absolut nicht notwendig alles am Stück vorzulesen und bei kleinen Kindern auch gar nicht ohne weiteres möglich. Jedes Kapitel erzählt eine Geschichte und kann für sich einzeln vorgelesen werden. Es endet mit dem jeweils gleichen Abschlussreim, wodurch sich eine Routine ergibt, die für Kinder einen wunderschönen Rahmen bietet.

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Veröffentlicht am 18.11.2024

Back to the Roots

Die Unmöglichkeit des Lebens
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Das Cover gefällt mir sehr gut. Es ist einem ähnlichen Stil wie alle anderen Hardcover-Versionen von Matt Haigs' Büchern. Recht schlicht, aber trotzdem prägnant durch die blaue Farbgebung.

Jeder ...

Das Cover gefällt mir sehr gut. Es ist einem ähnlichen Stil wie alle anderen Hardcover-Versionen von Matt Haigs' Büchern. Recht schlicht, aber trotzdem prägnant durch die blaue Farbgebung.

Jeder Roman von Matt Haig ist einzigartig. Viele dürfen aber wohl eines gemeinsam haben. Einen tollen Schreibstil und tieferen, meist philosophischen Sinn. So enttäuscht auch dieses Buch in dahingehend nicht. Allerdings hatte ich erwartet das Buch mehr zu mögen, als es leider der Fall ist.

Man begleitet die pensionierte Lehrerin Grace bei ihrer Reise nach Ibiza zu einem unverhofften Erbe. Christina ist eine alte Bekanntschaft, aber so flüchtig, dass Grace sich nie gedacht hätte von ihr etwas vermacht zu bekommen. Schon gar nicht ein Haus auf den Balearen. Die Charaktere sind wunderbar beschrieben und auch hier wird wieder Matt Haigs' Talent deutlich detailverliebt zu beschreiben, ohne sich darin zu verlieren. Auch der Humor des Buches ist wundervoll und ich musste öfter schmunzeln.

Im Verlauf des Buches wird es mystisch und was mir zu Beginn super gefiel, wurde mit der Zeit etwas ermüdend und langatmig. So muss ich leider sagen, dass mir die erste Hälfte des Buches super gefiel, es danach jedoch abnahm. Stellenweise erinnert mich das Buch sogar an sein älteres Werk "Ich und die Menschen", obgleich mit dies besser gefiel als der neue Roman. Die Ähnlichkeit dürfte damit zusammenhängen, dass er beide Bücher nach einer depressiven Phase schrieb. Dieses Werk ist allerdings um einiges skurriler und spiritueller als "Ich und die Menschen".

Auch wenn ich mich mit der Entwicklung des Buches nicht ganz anfreunden konnte, freut es mich, dass Matt Haig damit wohl ein echtes Herzenswerk veröffentlichen konnte. Bereits auf Instagram kündigte er an, dass das Buch kein "Play it Save"-Roman für die Massen sei. Er hat sich wohlwissend nach seinem Erfolg von "Der Mitternachtsbibliothek" für etwas experimentelles entschieden. Somit könnten Leser, die nur "Die Mitternachtsbibliothek" von ihm kennen und etwas ähnliches erhoffen enttäuscht sein.

Fazit: Ein skurriler Herzensroman des Autors, der eine andere Entwicklung einnimmt als gedacht. Paranormale Phänomene stehen im Fokus der Geschichte und dieses Mal weniger subtil als in "Die Mitternachtsbibliothek". Das muss man mögen.

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Veröffentlicht am 18.11.2024

Sehr komplex

Immortal Longings
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Zum Cover muss man eigentlich nicht viel sagen. Es ist ein absoluter Hingucker. Die gelbliche Silhouette mit einem wunderbar traumhaften Motiv. Der Buchschnitt ist stimmig und kontrastreich gestaltet. ...

Zum Cover muss man eigentlich nicht viel sagen. Es ist ein absoluter Hingucker. Die gelbliche Silhouette mit einem wunderbar traumhaften Motiv. Der Buchschnitt ist stimmig und kontrastreich gestaltet. In der Hinsicht kriegt es volle Punktzahl.

Das Buch wirft einen direkt zu Beginn in eine sehr unfaire, brutale Dystopie. Die Kluft zwischen Arm und Reich wird deutlich beschrieben und dürfte beklemmende Gefühle wecken. Das Magiesystem ist interessant und neuartig. Allerdings muss man an den Stellen des Körperspringens sehr konzentriert lesen, um nicht durcheinander zu kommen. Die Charaktere sind vielschichtig und hintersinnig ausgearbeitet.

Das Buch wusste mich gut zu unterhalten. Allerdings ist es definitiv nichts, was man mal eben so nebenbei liest oder gar zur tiefen Entspannung. Dafür ist die Geschichte zu bildgewaltig, facettenreich und brutal. Der Vergleich zu "Die Tribute von Panem" bleibt auch von mir nicht übersehen. Es greift dennoch andere Themen auf und ist um einiges düsterer. Wer kein Problem mit sehr detaillierter Sprache und Gewalt hat, dürfte hier einen vielseitigen Genremix finden.

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