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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 23.02.2020

toller 2. Teil

Was lange liebt, wird endlich gut
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Inhalt:
Bei diesem Roman handelt es sich um den zweiten Teil der Mischief-Bay-Reihe, in dessen Mittelpunkt dieses Mal die drei Freundinnen Nicole, Hayley und Gabby stehen.

Nicole, die schon im ersten ...

Inhalt:
Bei diesem Roman handelt es sich um den zweiten Teil der Mischief-Bay-Reihe, in dessen Mittelpunkt dieses Mal die drei Freundinnen Nicole, Hayley und Gabby stehen.

Nicole, die schon im ersten Teil der Serie eine große Rolle spielt, will nach ihrer Scheidung keine neue Beziehung – gerade auch auf Rücksicht auf ihren Sohn Tyler, dem sie nach dem Verlust seines Vaters keinen neuen Mann vor die Nase setzen möchte.

Hayley, die im ersten Teil nur eine kleinere Rolle eingenommen hat, steht hier mit im Mittelpunkt. Sie und ihr Mann Rob wollen unbedingt ein Kind doch auch nach mehreren Fehlgeburten will und kann Hayley ihren Traum nicht aufgeben, ganz im Gegensatz zu ihrem Mann.

Als dritte im Bunde lernen wir Gabby näher kennen. Sie hat nach der Geburt ihrer Zwillinge, ihren Beruf aufgegeben und war nur für die Familie da – auch für ihre fünfzenhjährige Stieftochter Makayla, die seit einiger Zeit bei ihnen lebt. Gabby freut sich total auf ihre Rückkehr ins Berufsleben, doch dann passiert etwas, das alles verändern wird…
Persönliche Meinung / Fazit:
Wie schon beim ersten Teil war der Einstieg ins Buch nicht ganz reibungslos. Nach dem ersten Band waren die Namen zwar nicht mehr alle fremd, aber es dauerte dennoch 2 – 3 Kapitel, bis ich wieder im Geschehen war. Auch hier darf man keinen heiteren Liebesroman erwarten. Die Geschichten der 3 Frauen, die hier erzählt werden, sind – wie auch schon im ersten Teil - wieder sehr tiefgründig und auch behandeln sehr ernste Problematiken. Nicoles Geschichte jedoch lockert den ganzen Roman etwas auf, sodass man zwischen den doch sehr emotionalen Themen immer wieder die sehr schöne, sich anbahnende Romanze genießen kann.
Ich habe mittlerweile viele Bücher von Susan Mallery gelesen und zähle sie durchaus zu meinen Lieblingsautorinnen, gerade weil mir ihr lockerer, flüssiger Schreibstil so sehr gefällt. Ihre Wandlungsfähigkeit gefällt mir ebenso gut. Heitere, romantische Romane kann sie ebenso gut erzählen, wie auch tiefgründige, emotionale Geschichten. Dafür ist diese Reihe ein sehr gutes Beispiel. Man kann sich von Beginn an mit den Protagonisten identifizieren und mitfühlen, was sie erleben. Susan Mallery erschafft Charaktere, die man mögen muss.
Zusammenfassend kann ich sagen, dass dieser 2. Teil ein weiteres Highlight darstellt auch wenn es minimal schwächer ist, als der 1. Teil. Ich freue mich auf jeden Fall auf den nächsten Teil der Reihe und vergebe auch hier 5 von 5 Sternen.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 12.01.2020

super spannend

Tod und kein Erbarmen
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Inhalt:
Eric Donner will einfach nur in Ruhe vergessen und seinen Kummer im Alkohol ertränken. Dazu fährt er an einen beschaulichen Ort im Erzgebirge. Vor 10 Jahren jedoch verschwand dort die damals 8-jährige ...

Inhalt:
Eric Donner will einfach nur in Ruhe vergessen und seinen Kummer im Alkohol ertränken. Dazu fährt er an einen beschaulichen Ort im Erzgebirge. Vor 10 Jahren jedoch verschwand dort die damals 8-jährige Violetta und der Vermisstenfall wurde nie aufgeklärt. Die Anwesenheit eines Polizisten im Ort bewegt die Cousine der Vermissten dazu, Eric Donner um Hilfe und Wiederaufnahme des Falles zu bitten. Da Donner nicht im Dienst ist und auch nur seine eigenen Probleme sieht, schickt er Violettas Verwandte im Streit weg. Doch das erweist sich als folgenschwerer Fehler, denn am nächsten Morgen steht Kommissar Donner plötzlich selber unter Mordverdacht.

Persönliche Meinung / Fazit:
Bei diesem Buch handelt es sich bereits um den 7. Teil der Reihe um den Kommissar Eric Donner. Elias Haller hat einen locker, flockigen Schreibstil, der sehr angenehm zu lesen ist. Er schafft es, den Leser von der ersten Seite an in seinen Bann zu ziehen, der einen auch nicht mehr los lässt bis zur letzten Seite. Seine Charaktere sind allesamt Originale, jeder hat seine Ecken, Kanten und Eigenarten. Es macht richtig Spaß in die Geschichte einzutauchen.
In diesem Teil der Reihe hatte ich allerdings etwas Schwierigkeiten, nicht mit den ganzen Namen durcheinander zu kommen. Gefühlt das halbe Dorf spielte eine Rolle und jeder davon hatte auch noch einen Spitznamen. Zusätzlich zu den ganzen Ermittlern war das schon eine ganze Menge. Aber das tat dem Lesefluss überhaupt keinen Abbruch. Von der ersten bis zur letzten Seite war das Buch spannend und fesselnd. Dazu habe ich – neben Eric Donner – 2 neue Lieblingscharaktere, von denen ich gerne zukünftig mehr lesen würde. Die teilweise echt witzigen Dialoge sorgten zwischendurch immer wieder zur Erheiterung und Auflockerung.
Alles in Allem hat mir das Buch sehr gut gefallen und ich vergebe 4 von 5 Punkten.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 12.01.2020

toller Schreibstil, weniger guter Plot

Wort für Wort zurück zu dir
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Inhalt:
Vor 15 Jahren endete die Freundschaft von Agatha und Rosie abrupt und die beiden verlieren jeglichen Kontakt. Doch als Agatha hört, dass Rosie als Meteorologin zur Unterstützung der Armee nach ...

Inhalt:
Vor 15 Jahren endete die Freundschaft von Agatha und Rosie abrupt und die beiden verlieren jeglichen Kontakt. Doch als Agatha hört, dass Rosie als Meteorologin zur Unterstützung der Armee nach Kuweit in den Krieg gezogen ist, möchte Sie die Freundschaft wieder aufleben lassen und sämtliche Differenzen von damals vergessen. Trotz der Entfernung und der extremen Situation entsteht ein Briefwechsel zwischen den beiden Frauen. Schon bald ist diese Vertrautheit, die nur beste Freundinnen kennen, wieder da. Beide profitieren von diesen Briefen, denn jede hat Ihre Probleme und Ängste und diese Freundschaft hilft Ihnen bei der Bewältigung. Zusammen schmieden sie Zukunftspläne und bauen Luftschlösser – bis das Leben dazwischenkommt.

Persönliche Meinung / Fazit:
Das komplette Buch ist in Brief- bzw. später auch in E-Mail-Form geschrieben und daher nicht in einzelne Kapitel unterteilt. Durch die unterschiedlichen Längen der Briefe und Mails entsteht eine sehr lockere Form. Der Schreibstil der Autorin hat mich direkt gefesselt. Die lockere und leichte Art lässt einen nur so durch die Seiten fliegen.
Was für mich im totalen Gegensatz zu dem wirklich tollen Schreibstil von Melanie Hudson steht, ist die Geschichte, die hier erzählt werden soll. Die Geschichte hat fast keine Handlung und plätschert oft nur so vor sich hin. Zwischendurch erfährt man zwar immer mal wieder, in Bruchstücken, was damals zum Ende der Freundschaft geführt haben könnte, aber insgesamt war mir das zu wenig. Darüber hinaus finde ich den Klappentext auch sehr irreführend, da ich eine komplett andere Story erwartet habe und in keinster Art und Weise mit dem tatsächlichen Plot gerechnet habe. Am schwersten bei meiner Kritik wiegt für mich aber das plötzliche Ende, auf das ich jetzt nicht näher eingehen möchte, um nicht die ganze Geschichte zu verraten.
Was mir wiederum gut gefallen hat, ist, dass auch noch andere Protagonisten in verschiedenen Intensitäten mit involviert werden. So gibt es z.B. auch von Rosies Eltern oder anderen Nachbarn und Bekannten Briefe mit ermunternden Worten.
Trotz des wirklich tollen Schreibstils kann ich für dieses Buch nur 3 von 5 Sternen geben. Die Geschichte an sich hat mich nämlich nicht ganz überzeugen können und auch das Ende hat, so wie es geschrieben wurde für meinen Geschmack nicht ganz gepasst.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 31.12.2019

Mydworth Teil 3

Mydworth - Spur nach London
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Handlung:
Der 3. Teil der Mydworth-Reihe handelt von der jungen Lizzie Spence, die davon träumt, als Schauspielerin in London Karriere zu machen. Kurzentschlossen verlässt sie ihr Elternhaus um ihren Traum ...

Handlung:
Der 3. Teil der Mydworth-Reihe handelt von der jungen Lizzie Spence, die davon träumt, als Schauspielerin in London Karriere zu machen. Kurzentschlossen verlässt sie ihr Elternhaus um ihren Traum wahr werden zu lassen. Doch in London verschwindet sie spurlos. Natürlich machen sich Kat und Harry sofort auf den Weg, das verschwundene Mädchen zu suchen.
Persönliche Meinung
Auch im bisher dritten Teil dieser Cozy-Crime-Reihe erwartet den Leser wieder eine leichte und amüsante Unterhaltung. Der knapp 120 Seiten lange Roman, lässt sich wieder sehr angenehm und fast in einem Rutsch lesen.
Die Serie, die im England der 20er Jahre spielt, bietet sowohl Spannung durch den Kriminalfall, als auch Humor, sowohl durch die teilweise spritzigen Dialoge als auch durch Kat und ihr Verhalten, das für diese Zeit doch sehr ungewöhnlich ist und daher in ihrer Umgebung oft zu merkwürdigen Reaktionen führt.
Auch dieses Mal vergebe ich für das Gesamtpaket 5 von 5 Sternen und freue mich auf die Fortsetzung.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 31.12.2019

toller 3. Teil

Eine Lady in Nöten
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Handlung:
Im dritten und somit letzten Teil der „Unterbliche Highlands“ Reihe stehen dieses Mal Lizzy McAllistery und Fin MacCoinnich im Mittelpunkt. Um sich zu vergewissern, dass es ihrer Schwester Tara ...

Handlung:
Im dritten und somit letzten Teil der „Unterbliche Highlands“ Reihe stehen dieses Mal Lizzy McAllistery und Fin MacCoinnich im Mittelpunkt. Um sich zu vergewissern, dass es ihrer Schwester Tara wirklich gut geht, bestand Lizzy darauf, mit ihrem Sohn Simon zusammen mit Fin zurück in die Vergangenheit zu reisen. Doch nun können die beiden nicht mehr in ihre eigene Zeit zurück, weil die gefährliche Druidin Grainna alles dafür tut, die ganze Familie zu vernichten. Nur mit vereinten Kräften aller kann Grainna besiegt werden. Können es Fin und Lizzy schaffen, ihre Differenzen beizulegen und ihre Kräfte zu vereinen?

Schreibstil:
Auch im dritten Teil bleibt der Schreibstil der Autorin gewohnt angenehm. Das Buch lässt sich, wie schon die Vorgänger sehr gut lesen und man möchte das Buch am liebsten nicht mehr aus der Hand legen.

Charaktere:
Lizzy ist eine sehr selbstbewusste Frau, die schon sehr jung ein Kind bekommen hat und deswegen von der Familie verstoßen wurde. Einzig ihre Schwester Tara war immer für sie und Simon da. Daher ist es nicht verwunderlich, dass es Lizzy sehr schwer fällt, sich im Schottland des 16. Jahrhunderts anzupassen. Dort zählen andere Regeln und auch die Rollen von Mann und Frau sind klar definiert. Auch Finley hat Probleme mit der forschen Art von Lizzy. Er, der im 16. Jahrhundert lebt, kennt es nicht von Frauen, dass sie widersprechen und sogar kämpfen wollen und auch können. Das Zusammentreffen von 2 sehr starken Charakteren führt nicht nur zu Streit, sondern auch dazu, dass sich die beiden sehr zueinander hingezogen fühlen.
Fazit
Der dritte Teil dieser Reihe hat mir wieder sehr gut gefallen. Im Gegensatz zu den beiden Vorgängern steht hier die eigentliche Romanze ein wenig weiter im Hintergrund. Catherine Bybee fokussiert sich mehr auf den finalen Kampf gegen Grainna, der sich von Band 1 an schon angebahnt hat.
Auch wenn die Liebesgeschichte deutlich weniger Raum einnimmt, stört das keineswegs. Dafür steigt dann die Spannung immer mehr, bis es dann tatsächlich zur endgültigen Konfrontation von Gut und Böse kommt.
Schade, dass die Reihe (zumindest in Deutschland) jetzt zu Ende ist, ich hätte die Protagonisten gerne noch weiter begleitet.
Für das Gesamtpaket vergebe ich 4 von 5 Sternen.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere