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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 12.07.2020

Auftakt zu einer neuen Reihe

Herz zu gewinnen
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Handlung:
Nach dem Tod ihrer Eltern kümmert sich die 26-jährige Parker Sinclair um ihre jüngeren Geschwister und die Ranch in den Bergen Kaliforniens. Diese Ranch ist alles, was den Dreien von ihrer Familie ...

Handlung:
Nach dem Tod ihrer Eltern kümmert sich die 26-jährige Parker Sinclair um ihre jüngeren Geschwister und die Ranch in den Bergen Kaliforniens. Diese Ranch ist alles, was den Dreien von ihrer Familie noch geblieben ist und daher auch sehr wichtig für sie. Doch dann gibt es einen Waldbrand, der fast den ganzen Besitz zerstört. Und auch die Folgen dieses Waldbrandes sind existenzbedrohen.
Colin Hudson will die Ranch vor weiteren Schäden bewahren, doch das ist gar nicht so einfach, denn Parker hat ihren eigenen Willen. Notgedrungen arbeiten die beiden zusammen und merken plötzlich, dass sie sich zueinander hingezogen fühlen.
Schreibstil:
Auch dieser neue Roman, der der Auftakt zu einer neuen Reihe ist, lässt sich wieder sehr gut und flüssig lesen. Wer bereits Bücher von Catherine Bybee kennt, wird auch hier in gewohnter Art und Weise unterhalten. Aber auch für diejenigen, die zum ersten Mal ein Buch dieser Autorin lesen, werden sicherlich eine guten Einstieg und Zugang zu Catherine Bybees Werken finden.
Charaktere:
Parker Sinclairs Welt bricht mit 24 Jahren von einer Sekunde zur anderen zusammen, als sie die Nachricht vom Tod ihrer Eltern erreicht. Die sorglose Studentin, die das Studium nicht sonderlich ernst nimmt und gerne Party macht, muss von jetzt auf gleich wirklich erwachsen werden und Verantwortung für ihre beiden jüngeren Geschwister übernehmen und auch dafür sorgen, dass sie ihre Ranch – ihr Zuhause und das einzige, was von Ihren Eltern übrig geblieben ist, nicht verliert. Parker macht eine immense Entwicklung durch und wird zu einer taffen, selbstbewussten – aber auch ängstlichen jungen Frau.
Colin hingegen will sich bei seinem Chef beweisen und versucht ein sehr großes Projekt umzusetzen, um die Schäden des Waldbrandes und die daraus resultierenden Gefahren zu minimieren. Doch dazu braucht er Parker auf seiner Seite. Wie Parker war mir auch Colin von Anfang an sehr sympathisch.
Fazit
Endlich wieder eine neue Serie einer meiner Lieblingsautorinnen. Schon der erste Teil macht neugierig auf den Nachfolger. Wie die meisten Bücher der Autorin konnte ich auch dieses nicht aus der Hand legen und musste es fast in einem Rutsch lesen. Spannung, Romantik und Humor sind die drei Aspekte, die das Buch ausmachen. Mir hat das Buch sehr gut gefallen und ich freue mich schon auf Teil 2.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 12.06.2020

spannend und ergreifend

Sommer der Wahrheit
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Handlung:
Sheridan Grant lebt Anfang der 90er Jahre mit ihrer Adoptivfamilie auf einer abgelegenen Farm inmitten von Maisfeldern in Nebraska. Ihre von Hass erfüllte Adoptivmutter macht Sheridan mit ihrem ...

Handlung:
Sheridan Grant lebt Anfang der 90er Jahre mit ihrer Adoptivfamilie auf einer abgelegenen Farm inmitten von Maisfeldern in Nebraska. Ihre von Hass erfüllte Adoptivmutter macht Sheridan mit ihrem strengen Regime das Leben zur Hölle, doch zum Glück gibt es Tante Isabella und die Musik, wohin sich Sheridan zwischendurch immer wieder zurückziehen kann. Als sie dann Tagebücher einer gewissen Carolyn findet, die vor vielen Jahren spurlos verschwand, ist ihr Leben plötzlich sehr aufregend. Zumindest bis in einer Halloween-Nacht etwas Schreckliches geschieht und sich erweist, wem Sheridan wirklich vertrauen kann…
Schreibstil:
Von Nele Neuhaus kannte ich bislang nur ihre Taunus-Krimis, die ich sehr mag. Daher wollte ich gerne auch eines ihrer anderen Bücher lesen. Der Schreibstil ist auch in diesem Buch sehr angenehm und leicht zu lesen. Die Geschichte ist in der Ich-Perspektive aus Sicht von Sheridan geschrieben, was dazu führt, dass man sehr tief in die Gedanken und Gefühle der Hauptprotagonistin eintaucht.
Charaktere:
Die Geschichte beginnt 1994 und die 14-jährige Sheridan lebt mit ihrer Adoptivfamilie bestehend aus Vater, Mutter und 4 Brüdern auf einer Farm in Nebraska. Sie ist eine gute Schülerin und verrichtet ihre Pflichten auf der Farm. Aus ihr unverständlichen Gründen wird sie von ihrer Adoptivmutter ständig schikaniert und gedemütigt. Ihr Adoptivvater, zu dem sie ein besonders inniges Verhältnis hat, zieht sich immer weiter aus der Familie zurück und lässt sie damit auch im Stich. Nur Tante Isabella und die Musik halten sie noch oben.
Immer wieder musste ich mir klar machen, dass die Handlung tatsächlich Mitte der 90er Jahre spielt, denn beim Lesen entstand für mich sehr oft der Eindruck, dass wir uns im 18. oder 19. Jahrhundert befinden. Diese altmodischen und überholten Ansichten der Familie waren schon sehr überwältigend. Durch die Erzählung aus Sicht von Sheridan konnten man sich von Anfang an in die heranwachsende Jugendliche hereinversetzen und litt mit ihr. Das hatte für mich allerdings zur Folge, dass ich das Buch häufiger zur Seite legen musste, weil sich diese Verzweiflung und Wut auf mich übertragen hat.
Fazit
Nele Neuhaus hat wieder einen tollen Roman geschrieben, der auf Grund der Thematik und der sehr gut transportierten Gefühlswelt der Hauptprotagonistin nicht ganz so einfach zu lesen war. Insgesamt hat mir das Buch sehr gut gefallen – mit Ausnahme der Entwicklung der bei Sheridan erwachenden Sexualität. Hier fühlte ich mich doch des Öfteren an Lolita erinnert. Diese Reihe ist ursprünglich unter dem Pseudonym Nele Löwenberg erschienen und wird jetzt aktuell unter dem Namen Nele Neuhaus neu veröffentlicht. Ich freue mich schon total auf den 2. Teil, der hier schon als Hörbuch auf mich wartet.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 12.06.2020

toller Abschluss der Diesmal für immer Reihe

Versuchung zum Aperitif
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Handlung:
Nach einigen turbulenten Aufträgen möchte sich die attraktive Sasha Budanov über ihre Zukunft klar werden und kehrt daher in das strenge Internat zurück. Dort hatte sie eine strenge Ausbildung ...

Handlung:
Nach einigen turbulenten Aufträgen möchte sich die attraktive Sasha Budanov über ihre Zukunft klar werden und kehrt daher in das strenge Internat zurück. Dort hatte sie eine strenge Ausbildung genossen, die sie zu dem gemacht hat, was sie heute ist. Eine Einzelgängerin, die niemandem traut, was für ihren Job als Bodyguard unerlässlich ist. Dann trifft sie den verführerischen AJ Hofmann, der sie um Hilfe bittet. Sasha muss ihre Regeln überdenken, denn zusammen sind sie unschlagbar wenn es sie auch das Leben kosten könnte…
Schreibstil:
Wie bei Catherine Bybee zu erwarten bekommt der Leser auch hier wieder ein Buch mit einem Schreibstil, der sich flüssig und leicht lesen lässt. Die humorvollen Dialoge, spannungsgeladene Handlung alles in allem ein Buch, dass sich sehr gut lesen lässt und das man am liebsten nicht mehr aus der Hand legen möchte.
Charaktere:
Sasha kennen wir bereits aus den ersten Bänden der „Diesmal für immer“-Reihe, wo sie immer wieder auftaucht und ausschlaggebend Hilfe leistet. In diesem Teil spielt sie endlich die Hauptrolle und der Leser lernt sie richtig kennen. Bedingt durch ihre Vergangenheit kann Sasha niemandem vertrauen und lebt ein sehr einsames Leben und glaubt auch, damit glücklich zu sein.
AJ Hofmann sucht den Mörder seiner Schwester und findet zufällig heraus, dass Sasha und seine Schwester sich kannten. Daher bittet er Sasha um Hilfe. Der sympathische Autoknacker schafft es mit seiner unwiderstehlichen Art, Sasha zu überzeugen und muss von nun an mit ihr zusammenarbeiten. Die Funken sprühen auf beiden Seiten, doch darf das die Suche nach der Wahrheit nicht behindern
Fazit
Der 5. und somit letzte Teil der Reihe hat mich wieder von Anfang bis Ende in seinen Bann gezogen. Die Story ist rasant und fesselnd und der romantische Teil steht dieses Mal nicht ganz so im Vordergrund wie bei den anderen Teilen dieser Reihe. Spannung und Tempo sind hier die wichtigsten Kriterien. Natürlich kommt auch der Humor nicht zu kurz und das Buch ist alles in allem sehr gelungen. Schade, dass diese Serie hiermit ihren Abschluss findet.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 16.05.2020

spannender Romantik-Thriller

Angst in deinen Augen
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Handlung:
Nina Cormier wird von ihrem Verlobten in letzter Sekunde vor dem Altar stehen gelassen. Doch bei aller Wut und Enttäuschung darüber, entpuppt sich das als großes Glück, denn hätte die Hochzeit ...

Handlung:
Nina Cormier wird von ihrem Verlobten in letzter Sekunde vor dem Altar stehen gelassen. Doch bei aller Wut und Enttäuschung darüber, entpuppt sich das als großes Glück, denn hätte die Hochzeit wie geplant stattgefunden, wären Nina und ihre Hochzeitsgesellschaft jetzt tot. Eine Bombe mit Zeitzünder hätte dafür Sorge getragen. Doch wer hätte Grund Nina zu töten? Oder war die Kirche nur ein zufälliges Ziel eines Bombenlegers, der bereits einige Anschläge verübt hat? Detektive Sam Navarro kümmert sich ab sofort höchstpersönlich um den Fall und auch um Nina, die Einzige, die ihm bei der Suche nach dem Täter helfen kann…

Schreibstil:
Wie von der Autorin gewohnt, lässt sich das Buch in einem Rutsch durchlesen. Der Schreibstil ist locker und flüssig. Durch den recht einfachen Satzbau fliegt man nur so durch die Seiten. Die Autorin versteht es, Spannung aufzubauen und auch bis zum Schluss aufrecht zu halten.
Charaktere:
Nina, die als Krankenschwester arbeitet kommt ein wenig blass daher. Die Tochter, die immer das schwarze Schaf der Familie war und es grade ihrer Mutter nie recht machen konnte, steht jetzt vor den Trümmern ihres Lebens. Ihre Mutter, der nur Äußerlichkeiten und Ansehen wichtig sind, ist mal wieder enttäuscht von Nina, denn diese Hochzeit mit einem Arzt war in ihren Augen die einzige richtige Entscheidung, die Nina bis jetzt getroffen hat. Leider entwickelt sich Nina über die ganze Geschichte nicht wirklich weiter, sondern bleibt blass und farblos – auch wenn sie sich etwas von ihrer Familie abnabelt.
Der zweiter Hauptcharakter – Sam Navarro – ist das komplette Gegenteil von Nina. Hart und erbarmungslos, von der Liebe und den Frauen enttäuscht und daher eher unnahbar. Von ihm erfährt der Leser nur relativ wenig über seine Vergangenheit, er bleibt verschlossen und irgendwie kalt. Beim Zusammentreffen mit Nina bröckelt seine Fassade aber langsam ein kleines bisschen, doch auch hier hätte ich mir insgesamt etwas mehr Entwicklung gewünscht.
Beide Protagonisten sind trotzdem sympathisch und man fiebert als Leser natürlich mit und hofft auf einen guten Ausgang.
Fazit
Insgesamt hat mir dieser spannende Thriller gut gefallen, allerdings gehört er nicht zu den besten Büchern der Autorin. Dieses Buch ist ursprünglich bereits 1996 erschienen und 2020 im Harper Collins Verlag neu aufgelegt worden. Die neueren Bücher der Autorin sind meines Erachtens nach gerade was die Charaktere betrifft, insgesamt stärker und besser. Nichts desto trotz konnte mich die Geschichte gut unterhalten und die Mischung aus Thriller und Romantik war genau richtig.
Für das Gesamtpaket vergebe ich daher 4 von 5 Sternen.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 13.04.2020

Spannung pur

Der Luzifer-Killer
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Inhalt:
Bei der Rettung eines kleinen Jungen, der in einen zugefrorenen Teich einbricht, finden die Rettungskräfte unter der Eisschicht einen Kindersarg. Doch Gott sei Dank befindet sich kein Kind darin, ...

Inhalt:
Bei der Rettung eines kleinen Jungen, der in einen zugefrorenen Teich einbricht, finden die Rettungskräfte unter der Eisschicht einen Kindersarg. Doch Gott sei Dank befindet sich kein Kind darin, sondern ein Zahlencode und ein altes Foto, das Klara Frost zusammen mit ihrem ehemaligen Studienkollegen Erik Donner zeigt.
Zeitgleich tauchen im Internet Teile eines alten Videos auf, auf dem ein altes Verbrechen zu sehen ist. Mit dem Auftauchen dieses Videos beginnt eine beispiellose Mordserie. Dieses Mal benötigt Klara Frost dringend die Hilfe ihres Kollegen Eric Donner um den Killer zu stoppen, doch Eric ist nicht zu erreichen. Angeblich sitzt er inzwischen in der Psychiatrie…

Persönliche Meinung / Fazit:
Obwohl dieses Buch als Einzelroman geführt wird, spielen dieses Mal die Hauptcharaktere beider Serien des Autors – sowohl Klara Frost als auch Eric Donner – eine große Rolle. Es ist das erste Mal, dass Eric Haller die beiden Polizisten zusammen ermitteln lässt. Zeitlich einzuordnen ist dieser Roman nach dem 3. Teil der Klara Frost Reihe und nach dem 7. Teil der Eric Donner Reihe.
Das Buch ist – wie schon von Elias Haller schon gewohnt – spannend von der ersten bis zur letzten Seite. Man mag es gar nicht mehr aus der Hand legen. Die beiden Einzelgänger Frost und Donner mochte ich in ihren jeweiligen Serien schon sehr gerne, aber zusammen in einem Buch ist schon noch mal eine Steigerung. Die ironischen und sarkastischen Wortspiele der beiden – und meines dritten Helden Sokrates Vogel – lassen den Humor nicht zu kurz kommen.
Endlich wird auch die Vergangenheit von Klara Frost sehr genau beleuchtet und der Leser erfährt sehr viel über ihre Kindheit und ihre Familie.
Um die Spannung dann nochmal auf den Höhepunkt zu treiben, gibt es kurz vorm Ende – grade wenn der Leser sich entspannt - nochmal eine Wende, mit der ich bis zu diesem Punkt überhaupt nicht gerechnet habe.
Alles in Allem hat mich der Autor mit diesem Buch mal wieder sehr gut unterhalten. Ich bin schon total gespannt auf eine Fortsetzung!
Für das Gesamtpaket gibt es von mir 5 von 5 Punkten.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere