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Veröffentlicht am 11.11.2021

spannend

Universum
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Mike Warnock ist mit seiner Familie auf dem Weg in ein neues Leben. Er hofft auf einem neuen Planeten ein neues Leben beginnen zu können. Die Challenger von Captain Christine Dillinger soll sie nach Omicron ...

Mike Warnock ist mit seiner Familie auf dem Weg in ein neues Leben. Er hofft auf einem neuen Planeten ein neues Leben beginnen zu können. Die Challenger von Captain Christine Dillinger soll sie nach Omicron bringen. Doch dann passiert ein Unfall und das Schiff strandet im Hyperraum. Damit beginnt der Kampf von Crew und Passagieren um ihr Leben, auch wenn sie nicht mehr in ein Leben zurückkehren können, wie sie es gekannt haben.

Phillip P. Peterson schickt seine Protagonisten mit diesem Unfall in die Zukunft. Während im Hyperraum nur Stunden vergehen, vergehen im realen Raum tausende von Jahren. Damit strandet die Challenger in einer sehr fernen Zukunft.

Ich fand das Buch ab dem Zeitpunkt des Unfalls sehr spannend und mochte es dann kaum aus der Hand legen. Die Geschichte bis dahin plätschert allerdings erst einmal so vor sich hin, allerdings gibt uns der Autor hier die Gelegenheit die Protagonisten kennenzulernen. Ob die wissenschaftlichen Gespräche zu Thema Hyperraumflug alles so richtig sind, kann ich nicht beurteilen, aber mir kamen die Erklärungen zu mindestens in sich schlüssig vor. Interessant fand ich die beiden Hauptfiguren Mike und Christine. Mike hadert sehr mit seinen Entscheidungen in der Vergangenheit und sieht sich jetzt immer wieder vor der Entscheidung gestellt Familie oder Gemeinschaft. Christine merkt, dass sie ihr Leben nicht wirklich gelebt hat und spürt dadurch den Verlust ihrer Familie doppelt. Das Ende der Geschichte fand ich gut gelöst, für mich war es ein gelungener, runder Schluss.

Ich kann das Buch Science-Fiction Fans durchaus empfehlen, ich fand es spannend und für mich war es auch schlüssig. Ich hatte viel Spaß beim Lesen und muss mal schauen, was ich vom Autor noch lesen könnte, wenn mich wieder der Wunsch nach einem guten Science-Fiction Buch überfällt.

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Veröffentlicht am 09.11.2021

Warum der Hype?

Liebe in Zeiten des Hasses
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Liebe in Zeiten des Hasses beleuchtet das Beziehungsgeflecht der High Society Deutschlands Ende der zwanziger und in den dreißiger Jahren des letzten Jahrhunderts. Von der Familie Mann über Kurt Tucholsky, ...

Liebe in Zeiten des Hasses beleuchtet das Beziehungsgeflecht der High Society Deutschlands Ende der zwanziger und in den dreißiger Jahren des letzten Jahrhunderts. Von der Familie Mann über Kurt Tucholsky, Erich Maria Remarque, Marlene Dietrich und Mascha Kaleko sind die Größen der damaligen Kunstszene vertreten. Deren Beziehungen untereinander werden beleuchtet, da ein Bäumchen-wechsel-dich damals durchaus üblich war, entstehen so ganze Netzwerke von aktuellen und ehemaligen Liebhabern und Eheleuten.

Ich bin etwas zwiegespalten was das Ganze betrifft. Einerseits blitzt immer wieder ein feiner, sarkastischer Humor auf, andererseits wirken die Abschnitte wie eine Aufzählung von Geschehnissen, die ziemlich emotionslos wirkt. So war das Ganze manchmal etwas zäh zu lesen.

Zusätzlich entstand bei mir das Bild einer Gruppe von Menschen, bei denen nicht einer ohne gravierende psychische Probleme und die meisten auch nicht ohne Drogen durchs Leben kamen. In vielen Fällen kamen bei mir die meisten Männer wie schwache Egoisten rüber, die nichts als sich, den nächsten Orgasmus und das eigene Wohlbefinden im Sinn haben. Die Frauen wirkten entweder wie gefühllose Miststücke oder wie hilflose Frauchen, die sich alles gefallen haben lassen. Ich fand das etwas irritierend und vermutlich sind diese Menschen nur sehr einseitig beleuchtet.

Bei mir hat das Buch jetzt nicht unbedingt das Bedürfnis geweckt, mich näher mit einem der Menschen, die hier begleitet werden, zu beschäftigen. Es war nett zu lesen, aber den Hype, der um das Buch gemacht wird, kann ich nicht nachvollziehen. Für mich war es eher durchschnittlich.

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Veröffentlicht am 09.11.2021

Nellie und der Krieg

Ein neuer Horizont
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Nellie ist nach Korea gereist um dort als Kriegsreporterin zu arbeiten. Allerdings werden ihr als Frau auch immer wieder Steine in den Weg gelegt. Unterstützt wird sie von Jake, der allerdings bald zu ...

Nellie ist nach Korea gereist um dort als Kriegsreporterin zu arbeiten. Allerdings werden ihr als Frau auch immer wieder Steine in den Weg gelegt. Unterstützt wird sie von Jake, der allerdings bald zu einem Auftrag nach Berlin aufbricht. So kämpft sie sich weiter allein durch, um ihre Ziele zu erreichen. Schließlich hat sie ihrer Schwester Laura, die verschwunden ist, versprochen das Leben für sie mitzuleben.

Nick hat unterdessen in Berlin auch noch eine Rechnung offen. Er will erfahren, wer seine Familie im Krieg verraten hat und denjenigen zu Verantwortung ziehen.

Maiken Nielsen nimmt uns diesmal mit nach Korea, mitten in den beginnenden Krieg. Gerade die Kriegsszenen sind so beschrieben, dass man meint, hautnah dabei zu sein und man muss doch des Öfteren die Luft anhalten, ob Nellie es da wohl wieder unbeschadet rausschaffen wird. Aber nicht nur diese Szenen gehen unter die Haut, auch Jakes Streifzüge durch das zerstörte Berlin haben mich mitten in das damalige Leben mitgenommen. Das Thema Denunziation zieht sich durchs ganze Buch, sowohl Nellie als auch Jake müssen damit Bekanntschaft machen. Da zeigt sich recht deutlich, dass Menschen zu ihrem eigenen Vorteil doch gerne mal andere anschwärzen. Egal in welchem System und in welcher Lage.

Ich fand das Buch ganz hervorragend geschrieben, es war keine Minute langweilig. Auch wenn man Nellie manchmal schütteln möchte für die Risiken, die sie eingeht. Schön fand ich auch die Beziehung zu ihrer Schwester Laura, die in Rückblicken erzählt wird und zu einem elementaren Handlungsstrang wird. Daraus erklärt sich ein Teil von Nellies Handeln.

Auch Jakes Geschichte hat mich sehr berührt. Er hat es wirklich nicht leicht gehabt im Krieg, daher ist es schon bewundernswert, wie ausgeglichen er doch ist und wie vernünftig, was das Thema Rache betrifft.

Ich kann dieses Buch nur empfehlen, ich habe viel über Korea und den Krieg, der das Land geteilt hat, gelernt. Und ich habe mit Jake, Nellie und ihrer Familie mitgefiebert, mitgelitten und mich mitgefreut. Daher von mir eine dicke Leseempfehlung!

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Veröffentlicht am 07.11.2021

Leben im Rückblick

Sternflüstern
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Irith hat gerade ihren Lebensgefährten Lunis verloren du weiss noch nicht so recht, wohin mit ihrem Leben. Da taucht in dem Hotel, in dem sie arbeitet, Sophie auf, eine junge Künstlerin und gemeinsam mit ...

Irith hat gerade ihren Lebensgefährten Lunis verloren du weiss noch nicht so recht, wohin mit ihrem Leben. Da taucht in dem Hotel, in dem sie arbeitet, Sophie auf, eine junge Künstlerin und gemeinsam mit ihr gestaltet sie ein Wandmosaik. Dabei kann sie ein wenig ihrer Trauer loslassen. Doch sie muss noch eine letzte Aufgabe erfüllen und eine Frau namens Alix ausfindig machen, da sie ihr ein Päckchen von Lunis zukommen lassen soll.

Ich habe mir am Anfang etwas schwer getan mit dem Buch, weil die Geschichte von Lunis und Irith in Rückblicken erzählt wird und immer wieder Iriths Gegenwart dazwischengerät. Irgendwie machten mir die Sprünge es schwer eine Verbindung zu Irith zu bekommen. Als dann die Geschichte aber linear weiterläuft und Sophie auftaucht war ich in der Geschichte angekommen und die typische Handschrift von Patricia Koelle wurde spürbar.

Am Ende habe ich das Buch sehr zufrieden zugeklappt und konnte mir gut vorstellen, wie es mit den drei Frauen wohl weitergehen wird. Daher kann ich das Buch auf jeden Fall empfehlen.

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Veröffentlicht am 07.11.2021

tolles Weihnachtsbuch!

Das Fest der Weihnachtsschwestern
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Samantha und Ella haben schon seit 5 Jahren keinen Kontakt mehr zu ihrer Mutter Gayle. Nach einem großen Streit wird es immer schwerer wieder in Kontakt zu kommen und die Streitigkeiten auszuräumen. Da ...

Samantha und Ella haben schon seit 5 Jahren keinen Kontakt mehr zu ihrer Mutter Gayle. Nach einem großen Streit wird es immer schwerer wieder in Kontakt zu kommen und die Streitigkeiten auszuräumen. Da dann hat Gayle einen Unfall und ihre Töchter kommen an ihr Krankenbett. Langsam, aber sicher nähern sich die drei wieder aneinander an, auch wenn es anfangs sehr holperig läuft.

Ich hatte am Anfang etwas Probleme ins Buch zu kommen, weil ich mit den drei Frauen nicht so richtig warm geworden bin. Gayle ist gerade am Anfang der Geschichte sehr gewöhnungsbedürftig. Allerdings muss ich sagen, dass die Figurenentwicklung in diesem Buch wirklich sehr gelungen ist. Dadurch das die Perspektive immer zwischen den dreien wechselt, lernt man sie sehr gut kennen und viele der Situationen werden so aus mehreren Perspektiven beleuchtet und man versteht, warum derjenige genau so und nicht anders handelt.

Geschickt fand ich auch den Handlungsstrang in Schottland. Die Familie McIntyre passt perfekt zu den drei Frauen, jeder findet sein Gegenstück. Durch den Austausch kommen Ansichten und Einsichten in Bewegung und jeder profitiert davon. Die Liebesgeschichte darf natürlich auch nicht fehlen, aber sie steht nicht im Vordergrund und passt vom Umfang her perfekt ins Buch.

Ich kann diesen Weihnachtsfamilienroman sehr empfehlen, das war ein richtig schönes Wohlfühlbuch.

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