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Veröffentlicht am 28.05.2025

Jonna begibt sich auf ein Abenteuer in Schweden

Jonna & Liv. Ein tierisches Mittsommerfest
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Zum Inhalt:
Jonna kann es nicht fassen, dass sie mit ihrem Vater für drei Monate zu ihrer Tante nach Schweden zieht. Denn ihr Vater ist Journalist und soll über die Tierwelt in Schweden schreiben. Jonna ...

Zum Inhalt:
Jonna kann es nicht fassen, dass sie mit ihrem Vater für drei Monate zu ihrer Tante nach Schweden zieht. Denn ihr Vater ist Journalist und soll über die Tierwelt in Schweden schreiben. Jonna weiß nicht, was sie denken soll. Zum einen freut sie sich, zum anderen will sie ihre beste Freundin nicht verlassen. Bei ihrer Tante angekommen, ist sie hin und weg von den vielen Tieren. Doch ihre Cousine Liv scheint etwas gegen Jonna zu haben, dabei weiß Jonna gar nicht, was sie ihr getan hat. Zudem scheint Jonna in Livs Augen alles falsch zu machen. Dabei bemüht sich Jonna so gut zu helfen wie sie kann. Doch Jonna wäre nicht sie, wenn sie nicht versuchen würde herauszufinden, wieso Liv so gemein zu ihr ist. Außerdem gibt es da noch Livs Freunde, die sie herzlich empfangen und die mit der Zeit zu richtigen Freunden werden.

Meine Meinung:
Wir sind gleich mitten im Geschehen und erleben mit, welches Gefühlschaos Jonna erlebt, als sie mit ihrem Vater für drei Monate nach Schweden ziehen soll. Denn zum einen freut sie sich auf ihre Tante und die vielen Tiere auf dem Hof, zum anderen vermisst sie ihre beste Freundin schon jetzt.

Jonna ist ein wirklich tolles Mädchen, das sich nicht unterkriegen lässt, egal wie ausweglos die Situation ist und wie grummelig und gemein sich ihre Cousine Liv ihr gegenüber verhält. Zudem hat Jonna einen guten Draht zu den Tieren. Ich finde, man merkt ihr an, wie viel Spaß es ihr macht, sich um die Tiere zu kümmern und sie sich auch für die unangenehmeren Tätigkeiten, wie das Ausmisten nicht zu schade ist. Außerdem fand ich es toll, wie sie versucht, ihre Cousine und vor allem ihr Verhalten zu verstehen und einfach nicht aufgibt.

Die Autorin hat es geschafft, eine fröhliche, sommerliche und leichte Atmosphäre zu erschaffen, bei der man regelrecht Jonnas Freude spürt und teilt. Außerdem erfährt man im Laufe der Handlung immer wieder etwas Wissenswertes über die Tiere, was wichtig im Umgang mit ihnen ist und über Schweden, insbesondere das Mittsommerfest. Gerade letzteres fand ich besonders interessant. Zumal alle Informationen gut in die Handlung eingeflochten waren und somit nicht der Eindruck entstand, man würde belehrt werden.

Immer wieder schmunzeln musste ich über Jonnas Vater, der mit Tieren nicht viel am Hut an und sich immer wieder vor ihnen erschreckt. Vor allem das Huhn Hänni treibt so ihren Schabernack mit ihm, durch die viele lustige Situationen entstanden sind. Zudem macht Livs grummelige Art und was dahintersteckt neugierig. Zumal es so scheint, als wenn die Mädchen sich erst langsam annähern, um dann durch irgendetwas wieder auseinanderzudriften.

Fazit:
Eine wunderschöne Geschichte über Freundschaft, Tierliebe und Verständnis füreinander, die uns nach Schweden entführt. Ich habe Jonna gern auf ihrem Abenteuer in Schweden begleitet, war gespannt, ob sie es schafft, das Geheimnis hinter der grummeligen Art ihrer Cousine zu lüften und was sie sonst noch so alles erlebt. Zudem hat mir gefallen, dass man im Laufe der Handlung viel Wissenswertes über die Tiere, ihre Haltung und Schweden, insbesondere das Mittsommerfest erfährt.

Veröffentlicht am 25.05.2025

Kann Fable ihre Lieben beschützen?

Fable – Das Geheimnis der Mitternacht (Fable 2)
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Zum Inhalt:
Fable wurde entführt und befindet sich nun auf dem Schiff von Zola. Da sie sich bereits auf hoher See befindet, hat sie keine Möglichkeit zu flüchten. Doch was will Zola nur von ihr? Und vor ...

Zum Inhalt:
Fable wurde entführt und befindet sich nun auf dem Schiff von Zola. Da sie sich bereits auf hoher See befindet, hat sie keine Möglichkeit zu flüchten. Doch was will Zola nur von ihr? Und vor allem, was hat Clove mit ihm zu schaffen, wo er doch ihrem Vater treu ergeben ist. So bleibt Fable nichts anderes übrig, als abzuwarten und erst mal auf den Deal, den Zola ihr anbietet, einzugehen. Dabei erfährt sie Dinge über ihre Familie und vor allem ihre Mutter, die sie erschüttern. Wer war ihre Mutter wirklich und welche Geheimnisse hat sie noch vor ihr gehütet? Fable beginnt ein gefährliches Spiel zu spielen, das sie alles kosten könnte, was ihr lieb ist.

Meine Meinung:
Die Handlung setzt direkt an die Ereignisse aus dem ersten Band an. Deswegen war ich sofort wieder mitten in der Handlung und habe miterlebt, wie Fable ihren erzwungenen Aufenthalt auf Zolas Schiff erlebt. Dabei ist von der ersten Seite an für Spannung gesorgt, schon allein weil unklar ist, welche Pläne Zola wirklich verfolgt und was diese für Fable bedeuten. So scheint jeder sein eigenes Spiel zu spielen und ich war mir nicht sicher, wer überhaupt auf Fables Seite ist oder vom wem ihr Gefahr droht. Zudem erfährt Fable einiges über ihre Familie und vor allem ihre Mutter, dass sie und auch mich überrascht hat. So habe ich das Buch nicht mehr aus der Hand legen können, weil ich unbedingt wissen wollte, wie es für Fable, West und alle anderen weitergehen wird.

Fable ist eine toughe junge Frau, der man ihre Stärke, aber auch ihre Hilflosigkeit wegen all der neuen Erkenntnisse über ihre Mutter und den Intrigen, in die sie hineingerät, anmerkt. Ich fand es bewundernswert, dass sie sich trotz allem nicht hat unterkriegen lassen und ihr gutes Herz nicht verloren hat. Außerdem merkt man, wie viel ihr West aber auch der Rest der Crew der Marigold bedeuten. Für sie sind sie zu einer Familie geworden, die sie um jeden Preis beschützen will. Trotz allem ist Fable nicht ohne Fehler und manövriert sich und die Besatzung der Marigold in Schwierigkeiten, wenn auch mit eigentlich guten Absichten. Gerade durch ihre Fehlentscheidung wurde sie mir umso sympathischer.

Die Schiffsbesatzung ist ein interessanter Haufen, über den wir in diesem Band noch ein bisschen mehr erfahren, was mir gefallen hat. Dadurch konnte man ihre Handlungen und Reaktionen besser nachvollziehen. Zudem merkt man, was für ein eingeschworener Haufen sie sind und wie sehr sie Fable mögen, auch wenn sie zwischendurch ziemlich sauer auf sie sind. Mir hat vor allem der Zusammenhalt untereinander sehr gut gefallen und das jeder von ihnen seine eigenen Charakterzüge und Geschichte hat.

Fazit:
Ein abenteuerlicher und spannender Abschluss der Reihe, in dem Fable einige Geheimnisse über ihre Familie und vor allem ihre Mutter aufdeckt und sich in einer großen Intrige wiederfindet, die sie alles kosten könnte, was ihr lieb ist. Ich habe Fable gern auf ihrem Weg begleitet, war gespannt, was sie alles erlebt und herausfindet und vor allem, wie sie wieder heil aus allem herauskommt. Da man nie sicher weiß, wer welches Spiel spielt, wem Fable vertrauen kann und ob ihre Pläne aufgehen, war von der ersten Seite an für Spannung gesorgt. So habe ich das Buch nicht mehr aus der Hand legen können, weil ich unbedingt wissen wollte, wie es weitergeht.

Veröffentlicht am 19.05.2025

Was ist nur in Flohall los?

Sepia 2: Sepia und die Verschwörung von Flohall
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Zum Inhalt:
Bald steht für Sepia die erste Prüfung an und eigentlich müsste sie dafür lernen. Doch in Flohall geschehen merkwürdige Dinge. Nicht nur, dass die Erde plötzlich bebt, sieht Sepia in einem ...

Zum Inhalt:
Bald steht für Sepia die erste Prüfung an und eigentlich müsste sie dafür lernen. Doch in Flohall geschehen merkwürdige Dinge. Nicht nur, dass die Erde plötzlich bebt, sieht Sepia in einem Spiegel eine schauerliche Kreatur. Wäre dies noch nicht genug, haben die Buchstaben ein Eigenleben und senden Sepia mysteriöse Botschaften und auch die Tintenwesen berichten darüber, dass unheimliche Dinge in Flohall vor sich gehen. Als Sepia dann mit Niki und Sanzio ein Theaterstück besucht und anschließend ein alchemistisches Feuer in dem Theater ausbricht, können die drei Freunde nicht anders und versuchen herauszufinden, was in Flohall los ist. Dabei begeben sie sich in große Gefahr.

Meine Meinung:
Sepia sollte sich eigentlich auf ihre erste Prüfung vorbereiten. Doch als in Flohall merkwürdige Dinge geschehen, können sie und ihre Freunde Niki und Sanzio nicht anders und versuchen herauszufinden, was in Flohall los ist. So begeben wir uns mit Sepia, Niki und Sanzio auf ein Abenteuer, das nicht ganz ungefährlich ist. Da sie bei ihren Nachforschungen auf Hindernisse stoßen, die Geschehnisse in Flohall und die geheimen Botschaften, die Sepia erhält, ihnen einige Rätsel aufgeben und sie einige Male in ziemlich brenzlige Situationen geraten, war für Spannung gesorgt. Ich habe die drei Freunde sehr gern auf ihrem Abenteuer begleitet und war mächtig gespannt, was sie alles herausfinden werden. Bei einigen Sachen hatte ich so meine Vermutungen, mit denen ich recht hatte, mit anderen Dingen konnte mich die Autorin überraschen.

Mit Sepia ist der Autorin eine vielschichtige Protagonistin gelungen, die mir sehr sympathisch war. Ich mochte an ihr besonders ihren Sinn für Gerechtigkeit, ihren Willen niemals aufzugeben und ihren Beschützerinstinkt, ihre Freunde und den Tintenwesen gegenüber. Sepia ist ein wirklich tolles Mädchen und ich war sehr gespannt, was man noch alles über sie und ihre Tintenmagie erfährt. Ebenso wie Sepia habe ich auch Niki und Sanzio in mein Herz geschlossen. Beide haben individuelle Charaktereigenschaften, Stärken, Schwächen und etwas, in dem sie besonders gut sind. Gerade dadurch ergänzen sich die drei Freunde wunderbar, finde ich. Zudem hat es mir gefallen, dass sie nicht immer einer Meinung sind, es zwischen ihnen auch mal Streit gab, sie alle aber dennoch versucht haben, den Standpunkt des jeweils anderen zu verstehen und auch Fehler einräumen.

Alles rund um die Tintenmagie, die Alchemie und die Legende um die Entstehung von Flohall fand ich interessant. Gerade das Buch „Das Herz von Flohall“ gibt einige Rätsel auf, die zum Spekulieren anregen. Zudem hat die Autorin die Figuren und Schauplätze so detailliert und anschaulich beschrieben, dass ich sie mir gut vorstellen konnte.

Fazit:
Wir begleiten die Freunde Sepia, Niki und Sanzio bei ihrem nächsten Abenteuer, als in Flohall einige merkwürdige Dinge geschehen. Da die drei Freunde bei ihren Nachforschungen auf einige Hindernisse stoßen, die Ereignisse in Flohall und die geheimnisvollen Botschaften, die Sepia erhält, ihnen einige Rätsel aufgeben und sie in brenzlige Situationen geraten war für Spannung gesorgt. Ich habe die Freude jedenfalls gerne auf ihrem Abenteuer begleitet und war gespannt, was sie alles herausfinden werden. Zudem fand ich alles rund um die Tintenmagie, die Alchemie und die Entstehungslegende von Flohall interessant. Nun bin ich gespannt, wie es für Sepia, Niki und Sanzio weitergehen wird.

Veröffentlicht am 16.05.2025

Schafft es das Team der Gruppe 4, die Mordserie zu beenden?

Aschesommer
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Zum Inhalt:
Das Team der Gruppe 4 ist noch dabei, ihren letzten nervenaufreibenden Fall zu verarbeiten, da kündigt sich schon der nächste Fall an. In einer Kühlkammer tief unter der Erde werden zwei Leichen ...

Zum Inhalt:
Das Team der Gruppe 4 ist noch dabei, ihren letzten nervenaufreibenden Fall zu verarbeiten, da kündigt sich schon der nächste Fall an. In einer Kühlkammer tief unter der Erde werden zwei Leichen gefunden. Jakob Krogh, Mila Weiss und der Rest des Teams machen sich gleich an die Ermittlungen. Dabei führen sie die wenigen Hinweise zu Jan-Christian Bode. Doch dieser kann nicht der Täter sein. Schließlich wurde er vor Jahren wegen dreifachen Mordes verurteilt und sitzt seitdem in einer psychiatrischen Anstalt. Dennoch führen alle Hinweise zu ihm. Dann geschieht der nächste Mord und die Ermittler der Gruppe 4 wissen, ihnen läuft die Zeit davon. Können sie den Täter fassen? Und was hat das alles mit Jan-Christian Bode zu tun?

Meine Meinung:
Wir begleiten Jakob Krogh, Mila Weiss und den Rest des Teams der Gruppe 4 bei ihrem nächsten Fall, der nicht unbedingt etwas für schwache Nerven ist. Mir hat das jetzt nichts ausgemacht und so war ich gespannt, in welche Abgründe uns der Fall führen wird. Interessant fand ich, dass auch Jan-Christian Bode, der sich in einer psychiatrischen Anstalt befindet und der Täter selbst in einigen Kapiteln zu Wort kommen. So konnte man sich über beide ein gutes Bild machen. Gerade bei Jan-Christian Bode stehen einem schon die Nackenhaare zu Berge, finde ich. Denn er ist auf der einen Seite durchaus charmant und hoch intelligent, auf der anderen Seite hört man aber auch die Kälte, die Berechnung und den Wahnsinn zwischen seinen Worten mitschwingen. Da wir bei dem Fall immer auf dem kleinen Ermittlungsstand wie das Team sind, habe ich mich als Teil dieses gefühlt und fleißig mit ihnen ermittelt. Da der Fall ziemlich verzwickt ist und man die Dringlichkeit, den Täter zu stellen, regelrecht spürt, es einige falsche Fährten und Misserfolge gibt, war für sehr viel Spannung gesorgt. Zudem gab es einige Wendungen, mit denen mich der Autor überraschen konnte. Denn mit der Entwicklung hätte ich nicht gerechnet.

Mit Jakob Krogh und Mila Weiss sind dem Autor zwei interessante Figuren gelungen, die beide ihr Päckchen zu tragen haben. Man merkt, wie sehr sie die Ereignisse aus ihrer Vergangenheit belasten und wie schwierig es für sie ist, sich den anderen im Team zu öffnen. Ich konnte die Gründe, die dahinterstecken, nachvollziehen und finde gerade dadurch wirken beide auf mich noch authentischer. Denn niemand ist perfekt und so auch nicht Jakob und Mila. Mit beiden sind dem Autor jedenfalls zwei vielschichtige Figuren gelungen, die mir sehr sympathisch waren. Ebenso hat er jedem im Team der Gruppe 4 individuelle Charaktereigenschaften gegeben, Fehler, Stärken, kleine Schwächen und einige Eigenheiten durch man sie alle gut voneinander unterscheiden konnte und durch die sie auf mich alle authentisch wirkten. Zudem finde ich, merkt man ihnen an, dass sie alle immer mehr zu einem Team zusammenwachsen, das sich durch ihre unterschiedlichen Fertigkeiten wunderbar ergänzt.

Fazit:
Eine hoch spannender Thriller, in dem wir Jakob Krogh, Mila Weiss und den Rest des Teams der Gruppe 4 bei einem verzwickten und nervenaufreibenden Fall begleiten, der nicht unbedingt etwas für schwache Nerven ist. Mich hat er jedoch von der ersten Seite an in seinen Bann gezogen und ich bin wieder gerne zusammen mit Mila, Jakob und dem Rest des Teams auf die Spurensuche gegangen. Da diese ganz schön verworren ist, der Autor einige falsche Fährten legt und das Team auch mit Misserfolgen klarkommen muss, war die ganze Zeit für Spannung gesorgt. Zudem gab es einige Wendungen, mit denen mich der Autor überraschen konnte, weil ich mit diesen nie gerechnet hätte. Zudem fand ich es interessant, in einigen Kapiteln auch die Blickwinkel von Jan-Christian Bode und dem Täter mitzuerleben.

Veröffentlicht am 14.05.2025

Kann Ophelia sich und ihre Schwester retten?

Phantasma – Spiel um dein Leben, fürchte die Liebe
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Zum Inhalt:
Als ihre Mutter auf mysteriöse Weise ums Leben kommt, bleibt Ophelia Grimm nichts anderes übrig, als die Familientradition zu übernehmen und so wird sie zur Nekromantin. Wäre es für Ophelia ...

Zum Inhalt:
Als ihre Mutter auf mysteriöse Weise ums Leben kommt, bleibt Ophelia Grimm nichts anderes übrig, als die Familientradition zu übernehmen und so wird sie zur Nekromantin. Wäre es für Ophelia nicht schon schwer genug, mit der ganzen Magie umzugehen, erfährt sie, dass ihre Mutter Schulden gemacht hat. Nun droht die Bank ihnen das Haus wegzunehmen. Darauf beschließt ihre Schwester Genevieve an den gefährlichen Spielen im Teufelshaus Phantasma teilzunehmen, die sie sogar das Leben kosten könnten. Als Ophelia davon erfährt, macht sie sich auf, um ihre Schwester aus Phantasma herauszuholen und muss unweigerlich selbst daran teilnehmen. Unerwartete Hilfe bekommt sie von dem Phantom Blackwell, der ihr einen Deal anbietet. Doch kann sie Blackwell wirklich vertrauen?

Meine Meinung:
Ophelia ist eine interessante Protagonistin. Sie ist zurückhaltend, pflichtbewusst und scheu. Was auch daran liegt, weil sie im Gegensatz zu ihrer Schwester Genevieve das Haus fast gar nicht verlassen hat und somit kaum Kontakt zu anderen Personen hatte. Ich finde, man merkt ihr an, wie sehr sie der Umgang mit anderen Personen überfordert und sie diese deswegen lieber wegstößt. Zum anderen sehnt sie sich aber auch nach einem Leben außerhalb ihres Hauses und ihren Verpflichtungen. Ich fand, ihre verschiedenen Emotionen wurden spürbar dargestellt, sodass ich sie bis zu einem gewissen Grad nachempfinden konnte.

Blackwell war mir ebenso wie Ophelia sympathisch. Er wirkt wie ein netter Kerl, der es ehrlich mit Ophelia meint. Dennoch war ich mir nicht sicher, ob er wirklich der ist, für den er sich ausgibt oder Ophelia irgendwann eine andere Seite von ihm kennenlernt, weil er nur ein falsches Spiel mit ihr gespielt hat.

Das Funken zwischen Ophelia und Blackwell konnte ich leider nicht richtig spüren. Vielmehr scheint es bei ihnen nur um das Körperliche zu gehen. Was sehr schade war, denn die Art, wie sie aufeinandertreffen und ihre Hintergründe bieten einiges an Potenzial. Zumal man durchaus merkt, wie gut Ophelia Blackwells Aufmerksamkeit, seine lieben Worte und das er sie so sieht und annimmt, wie sie ist, tun. Zudem bietet die Handlung im Grunde genug Raum, damit sich beide langsam annähern.

Die verschiedenen Prüfungen, die Ophelia bewältigen muss, das Geheimnis um Blackwell und die Suche nach dem Schlüssel, der Blackwell befreien soll, sorgen für eine spannende Atmosphäre. Zumal die verschiedenen Aufgaben, aber auch Phantasma und seine Bewohner selbst Ophelia vor immer neue Herausforderungen stellen, bei denen sie viele Male in sehr große Gefahr gerät. Zudem gab es einige Wendungen, mit denen ich nicht gerechnet habe, die aber zum Erhalt der Spannung beitrugen.

Phantasma und alles, was sich darin befindet, die verschiedenen Prüfungen und seine Bewohner fand ich interessant. Gerade bei der Umsetzung der verschiedenen Prüfungen zeigt sich, wie viel Fantasie und Einfallsreichtum Kaylie Smith besitzt. Ich war echt gespannt, was die Teilnehmerinnen und Teilnehmer bei den verschiedenen Prüfungen erwartet.

Fazit:
Ein guter Auftakt, in dem wir Ophelia Grimm bei ihrem Versuch begleiten, ihre Schwester Genevieve davor zu retten, Schaden bei den Spielen im Teufelshaus Phantasma zu nehmen. Die verschiedenen Prüfungen, die Ophelia bewältigen muss, die Suche nach dem Schlüssel für Blackwell und das Geheimnis um ihn sorgen für eine Menge Spannung. Zudem haben mir die Ideen rund um Phantasma, seine Bewohner und die Prüfungen gefallen. Leider konnte ich die Funken zwischen Ophelia und Blackwell nicht richtig spüren, was sehr schade war, weil durchaus Potenzial zu einer tollen und zugleich dramatischen Liebesgeschichte vorhanden war.