Profilbild von summersoul

summersoul

Lesejury Star
offline

summersoul ist Mitglied der Lesejury

Melde dich in der Lesejury an, um dich mit summersoul über deine Lieblingsbücher auszutauschen.

Anmelden

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 20.03.2025

Finden Léa, Alex, Ari, Roux und Coralie die erhabene Karte?

Birds of Paris – Der verborgene Turm
0

Zum Inhalt:
Voller Erschöpfung und neuer Eindrücke kommt Léa nach ihrem Abenteuer mit ihren neuen Freunden nach Hause zurück. Doch dort erwartet sie eine unangenehme Überraschung. Denn im Wohnzimmer sitzt ...

Zum Inhalt:
Voller Erschöpfung und neuer Eindrücke kommt Léa nach ihrem Abenteuer mit ihren neuen Freunden nach Hause zurück. Doch dort erwartet sie eine unangenehme Überraschung. Denn im Wohnzimmer sitzt das Oberhaupt der Vogelfänger Reynard Janvier. Dieser ist ausgerechnet ein Arbeitskollege ihrer Mutter. Wäre das nicht schlimm genug, soll Léa auch noch auf die Schule der Vogelfänger gehen, um dort mehr über den Glanz und die Schimmervögel zu lernen. Was soll Léa nur machen? Damit würde sie ihre neuen Freunde verraten. Doch zusammen schmieden Léa, Ari, Alex, Roux und Coralie einen gefährlichen Plan. Léa soll die Vogelfänger während ihres Aufenthalts an der Schule ausspionieren, um mehr über ihre Pläne zu erfahren. Besonders alles, was sie über die erhabene Karte und den Markt der Wunder wissen.

Meine Meinung:
Die Handlung wird aus der Sicht von Léa und der von Alex geschildert. Dadurch erfahren wird, welche Ängste und Sorgen die beiden Mädchen plagen und welche große Last und Verantwortung vor allem auf Alex lastet. Denn diese hat nicht nur Angst, ihre Magie zu verlieren, sondern weiß nicht, wie sie ihre Freunde beschützen soll. Léa ist unsicher, ob ihre neuen Freundinnen und Freunde sie wirklich um ihretwillen mögen oder nur wegen ihrer besonderen Magie. Ich konnte die Gedankengänge der beiden Mädchen sehr gut verstehen und wieso sie sich so unsicher und teilweise auch verloren fühlen. Ebenso habe ich ihre Reaktionen und Handlungen jederzeit nachvollziehen können. Mit Léa und Alex sind der Autorin zwei vielschichtige Protagonistinnen gelungen, die ihre Stärken und Schwächen haben. Besonders an Léa hat mir gefallen, wie sehr sie sich für ihre neuen Freunde einsetzt und trotz ihrer Angst immer wieder über ihren Schatten springt und versucht, mutig zu sein. An Alex mochte ich besonders, dass sie für alle da ist und ihnen versucht, Sicherheit zu geben, aber auch ihre verletzliche Seite hat mir richtig gut gefallen und das sie diese zeigt. Ich habe sie beiden sofort in mein Herz geschlossen und habe sie und den Rest der Band gerne auf ihrem Weg begleitet.

Da Léa, Alex, Ari, Roux und Coralie nicht nur versuchen, die erhabene Karte zu finden, um auf dem Markt der Wunder zu gelangen, sondern Léa heimlich auf der Schule der Vogelfänger versucht diese auszuspionieren, um hinter ihre Pläne zu kommen, ist für mächtig Spannung gesorgt. Denn die Freunde stehen bei ihrer Suche nach der erhabenen Karte nicht nur vor einigen Rätseln, sondern begeben sich immer wieder in große Gefahr und stehen vor schier unüberwindbaren Hindernissen, die ihnen einiges abverlangen. So habe ich mit ihnen von Anfang bis Ende mitgefiebert, einige Male geschimpft und mit ihnen gelitten, wenn die Vogelfänger mal wieder zeigen, wie grausam sie sind.

Die Figuren und Schauplätze hat die Autorin so anschauliche beschrieben, dass ich sie mir alle nicht nur gut vorstellen konnte, sondern das Gefühl hatte, mit Léa und ihren Freunden durch Paris zu streifen. Außerdem gab es an jedem Kapitelanfang eine schöne Illustration, durch die man die Figuren, Schauplätze und einzelne Szenen noch besser vor Augen hatte.

Fazit:
Zusammen mit Léa, Alex, Ari, Roux und Coralie begeben wir uns auf ein neues und spannendes Abenteuer, bei dem die Freunde vor vielen unüberwindbaren Hindernissen stehen, Rätsel lösen müssen und sich immer wieder in große Gefahr begeben. Ich habe die Freunde wieder gern auf ihrem Abenteuer begleitet, habe von Anfang bis Ende mit ihnen mitgefiebert, gelitten und geschimpft und war gespannt, wie sie aus allem wieder heil herauskommen. Nach dem Ende bin ich gespannt, wie es für alle weitergehen wird und welches Geheimnis Roux hütet.

Veröffentlicht am 18.03.2025

Können Christie und Agatha ihren ersten Fall lösen?

Detektivagentur Christie & Agatha – Ein Beweisstück verschwindet
0

Zum Inhalt:
Als Agatha von ihrer Nachbarin Mrs Trellis zu einer Teeparty eingeladen wird, glaubt sie zu träumen. Denn ausgerechnet ihr Lieblingsautor Sir Arthur Conan Doyle soll dort ebenfalls zu Gast ...

Zum Inhalt:
Als Agatha von ihrer Nachbarin Mrs Trellis zu einer Teeparty eingeladen wird, glaubt sie zu träumen. Denn ausgerechnet ihr Lieblingsautor Sir Arthur Conan Doyle soll dort ebenfalls zu Gast sein. Doch dort geschieht es. Als der berühmte Arzt Sir Alexander Fleming ihnen seine neue wichtige wissenschaftliche Entdeckung präsentieren will, ist sie verschwunden. Denn sie befand sich auf einem Sandwich. Ausgerechnet auf so einem Sandwich, das Agatha zuvor gegessen hat. Agatha beschließt mit ihrer Zwillingsschwester Christie auf eigene Faust zu ermitteln, wer ihr das Sandwich gegeben hat.

Meine Meinung:
Die beiden Zwillinge Agatha und Christie könnten vom Charakter und ihren Interessen nicht unterschiedlicher sein. Agatha ist zurückhaltend, besonnen und schüchtern. So überlegt zuerst und möchte unbedingt Schriftstellerin werden. Christie ist wild, unternehmungslustig und sagt ungefiltert, was sie denkt. Zudem interessiert sie sich besonders für alles, was mit Technik zu tun hat. Gerade dadurch ergänzen sich die beiden Schwestern aber wunderbar und ihre unterschiedlichen Charaktereigenschaften und Interessen kommen ihnen bei ihren Ermittlungen zugute. Ich habe beide Schwestern sofort in mein Herz geschlossen und war gespannt, wie sie den Fall rund um das Sandwich lösen werden.

Der Fall ist so konstruiert, dass die jungen Leserinnen und Leser diesem gut folgen können. Man geht zusammen mit Agatha und Christie auf die Spurensuche und fühlt sich so als Teil ihres kleinen Teams. Da es aus der Sicht der Schwestern einige gute Motive und somit Verdächtige gibt, war eine gewisse Spannung vorhanden. Diese wurde aber immer wieder durch einige lustige Gegebenheiten aufgelockert.

Wie die verschiedenen historischen Personen in die Handlung eingebaut wurden, hat mir gefallen. Jedoch finde ich die Namen für ein Buch für Leseanfänger doch recht schwierig. Ich kann mir gut vorstellen, dass einige Leseanfängerinnen und Leseanfänger damit so ihre Schwierigkeiten haben und ihr Lesevergnügen dadurch gedämpft werden könnte. Die Handlung wird durch viele wunderschön gestaltete Illustrationen ergänzt. Wodurch die Leserinnen und Leser einen guten Eindruck von den Figuren und einzelnen Szenen bekommen.

Fazit:
Ein unterhaltsamer Kinderkrimi, bei dem die jungen Leserinnen und Leser die Zwillinge Agatha und Christie bei ihrem ersten Fall begleiten. Ich habe dies sehr gern gemacht und war gespannt, was die beiden sympathischen jungen Ermittlerinnen herausfinden werden. Mir hat gefallen, wie die verschiedenen historischen Personen in die Handlung eingebaut wurden. Könnte mir aber vorstellen, dass die jungen Leserinnen und Leser so ihre Schwierigkeiten mit ihren Namen haben und ihr Lesevergnügen dadurch gedämpft wird.

Veröffentlicht am 14.03.2025

Können Clärchen und Emre den Ampelchen helfen?

Die Ampelchen 1. Aus den Ampeln, fertig, los!
0

Zum Inhalt:
Als Clärchen von ihrer Mutter eigene Haustürschlüssel bekommt, will sie ihr unbedingt beweisen, dass sie schon ein großes Mädchen ist. Denn wenn sie es nicht schaffen sollte, muss sie am Nachmittag ...

Zum Inhalt:
Als Clärchen von ihrer Mutter eigene Haustürschlüssel bekommt, will sie ihr unbedingt beweisen, dass sie schon ein großes Mädchen ist. Denn wenn sie es nicht schaffen sollte, muss sie am Nachmittag zu Tante Winnifred, die aus Clärchen eine vornehme junge Dame machen will. Doch auf dem Weg zur Schule geschieht es. Durch ein Unglück entsteht ein Kurzschluss im Kasten für die Ampeln und die kleinen Ampelfiguren erwachen zum Leben. Für Clärchen und Emre steht fest, dass sie den Ampelchen helfen müssen. Doch dies ist bei den quirligen Geschöpfen gar nicht so einfach. Zumal der fiese Finn aus der 6a meint, dass die kleinen Wesen aus seinem Handyspiel stammen und deswegen ihm gehören.

Meine Meinung:
Clärchen ist ein quirliges, aufgewecktes und hilfsbereites Mädchen, das das Chaos anzieht und es nicht immer schafft, pünktlich in die Schule zu kommen. Ich mochte an ihre Aufgeschlossenheit vor allem den Ampelchen und Emre gegenüber, der neu in der Nachbarschaft und Schule ist. Ebenso wie hilfsbereit sie ist und sich dadurch sogar einige Male in Schwierigkeiten bringt. Einzig ihren Hang zu lügen, fand ich nicht so gut. Zumal sie es immer wieder macht, um sich herauszureden und jedes Mal damit durchkommt.

Emre ist das Gegenteil von Clärchen. Er ist ruhig, sehr schüchtern und erfindet gern Dinge. Ich mochte seine ruhige und besonnene Art und das für ihn ebenso wie für Clärchen keine Zweifel bestehen, dass er den Ampelchen helfen muss. Mit ihm und Clärchen sind der Autorin zwei vielschichtige Figuren gelungen, die ihre Stärken und Schwächen und kleinen liebenswerten Macken haben, durch die sie mir umso sympathischer wurden.

Da die Ampelchen keine Ahnung vom Leben außerhalb ihrer Ampel haben und gerade das Ampelchen Mo-Bert einigen Unsinn im Kopf hat, kam es immer wieder zu vielen lustigen Situationen. Ebenso blieb die Handlung dadurch von Anfang bis Ende spannend. Zumal Clärchen und Emre die Ampelchen zusätzlich noch vor dem fiesen Finn aus der 6a beschützen müssen, der es auf sie abgesehen hat und Clärchen und Emre einige Steine in den Weg legt. Ich war jedenfalls gespannt, was Clärchen, Emre und die Ampelchen erleben werden.

Gut gefallen hat mir noch, dass auch die Ampelchen alle ihre eigenen Charaktereigenschaften haben, durch die man sie voneinander unterscheiden konnte. Zudem fand ich es schön, wie immer wieder die Wichtigkeit von Freundschaft und Zusammenhalt zwischen den Zeilen mitschwingt.

Fazit:
Eine schöne und spannende Geschichte über Freundschaft und Zusammenhalt, in der wir Clärchen und Emre bei ihrem Abenteuer mit den Ampelchen begleitet. Da die Ampelchen einigen Unfug treiben und Clärchen und Emre sie zusätzlich noch vor dem fiesen Finn aus der 6a beschützen müssen, war die ganze Zeit für Spannung gesorgt. Ebenso entstanden vor allem durch den Unfug, den das Ampelchen Mo-Bert treibt, viele lustige Situationen, die die Handlung aufgelockert haben.

Veröffentlicht am 10.03.2025

Wer hat den Mann im Boot auf dem Gewissen?

Morden ohne Sorgen - Eine Flussfahrt, die ist tödlich
0

Zum Inhalt:
Als Frederik Loebells Tante Katharina eine Bootsfahrt machen möchte, entdeckt sie zusammen mit ihrem alten Freund Graf Anton eine Leiche, die in einem der Boote liegt. Natürlich will sie sich ...

Zum Inhalt:
Als Frederik Loebells Tante Katharina eine Bootsfahrt machen möchte, entdeckt sie zusammen mit ihrem alten Freund Graf Anton eine Leiche, die in einem der Boote liegt. Natürlich will sie sich sofort in die Ermittlungen stürzen und so ist der Rest des Teams nicht mehr weit. So begeben sich Frederik, sein Zwergdackel Wilhelm und alle anderen auf die Spurensuche, die sie zum reichen Reeder Kai-Uwe Hannig und seiner Frau Sybille führt. Doch würden die beiden wirklich einen Mord begehen, um ihr Bauprojekt voranzutreiben? Wer hat noch ein Motiv, um den leitenden Beamte der Unteren Wasserbehörde nach dem Leben zu trachten?

Meine Meinung:
Wir steigen sofort in die Handlung ein, als Frederik Loebells Tante Katharina und ihr alter Freund Graf Anton zufällig auf eine Leiche stoßen. Katharina will sich sofort in die Ermittlungen stürzen und natürlich ist auch der Rest der Truppe sofort wieder mit dabei. Ich fand es lustig, wie alle, bis auf Frederik gleich Feuer und Flamme waren und es kaum erwarten konnten, dass die Ermittlungen beginnen. Ich habe Frederik, Hien, Lisi, Tuan und den Rest der Truppe wieder gerne während ihrer Spurensuche begleitet, bei der sie allerhand Geheimnisse ans Licht bringen. Zwar hatte Frederik schnell seine Verdächtigen gefunden. Da während der Spurensuche aber immer mehr Ungereimtheiten ans Licht kamen und der Fall dadurch nicht nur noch verzwickter wurde, sondern es immer mehr verdächtige Personen gab, war die Handlung von Anfang bis Ende spannend. Da ich immer so viele Informationen wie Frederik hatte, habe ich mich gefühlt, als wenn ich Teil des Teams wäre, was mir sehr gut gefallen hat. So habe ich versucht, die ganzen Hinweise zu einem Ganzen zusammenzusetzen, um der Täterin oder dem Täter auf die Spur zu kommen, was mir erst kurz vor Schluss gelungen ist.

Amüsiert habe ich mich über Fleur. Sie scheint nicht nur in den Ermittlungen aufzugehen, sondern nimmt in vielen anderen Bereichen auch das Zepter in die Hand. Zudem merkt man, wie sehr sie sich um Frederik sorgt. Fleur ist eine sympathische, intelligente Frau und ich fand es schön, dass sie Frederik nicht lange böse war, als er vergessen hat, sie und ihre Schwester Edda vom Flughafen abzuholen. Mir hat es sehr gefallen, dass sie in diesem Band mehr Raum gekommen hat. Zudem hat mir gefallen, dass Lisi nicht mehr so sehr dem Alkohol zugetan ist. Ich fand, das hat man ihr angemerkt. Sie wirkte einfach frischer, wacher und kam viel sympathischer rüber als in den vorherigen Bänden.

Frederiks Zwergdackel Wilhelm ist natürlich auch wieder mittendrin, hat seinen eigenen Kopf und manchmal frage ich mich, ob er nicht doch seine eigenen Ermittlungen anstellt. Jedenfalls ist er Teil des Teams und ich bin gespannt, inwieweit er bei den nächsten Ermittlungen involviert ist.

Fazit:
Ein spannender und humorvoller Provinz-Krimi, in dem das Team rund um Frederik Loebell es gleich mit mehreren Morden zu tun bekommt, die sie aufklären müssen. Ich habe sie alle gerne bei ihren Ermittlungen begleitet, die von Anfang bis Ende spannend waren und versucht, der Täterin oder dem Täter auf die Schliche zu kommen. Gut gefallen hat mir noch, dass Fleur in diesem Band mehr Raum bekommt und richtig aufblüht. Sie ist eine sympathische und intelligente Frau, die sich nicht scheut, das Zepter in die Hand zu nehmen. Nun bin ich gespannt, welcher Fall auf Frederik, Hien, Lisi, Tuan, Fleur und alle anderen als nächstes zusammen wird.

Veröffentlicht am 07.03.2025

Keefes Abenteuer in den Verbotenen Städten

Keeper of the Lost Cities – Enthüllt (Band 9,5) (Keeper of the Lost Cities)
0

Zum Inhalt:
Keefe will seine Freunde wegen den heimtückischen und undurchschaubaren Plänen seiner Mutter und seinen beängstigenden neuen Kräften nicht in Gefahr bringen. So weiß er sich nicht anders zu ...

Zum Inhalt:
Keefe will seine Freunde wegen den heimtückischen und undurchschaubaren Plänen seiner Mutter und seinen beängstigenden neuen Kräften nicht in Gefahr bringen. So weiß er sich nicht anders zu helfen, als in die Verbotenen Städte zu fliehen. Dort will er lernen, mit seinen neuen Kräften umzugehen und mehr über den Brief herausfinden, den er vor Jahren für seine Mutter ausgeliefert hat. In den Verbotenen Städten muss er nicht nur mit allerhand neuen Dingen klarkommen, sondern macht neue Bekanntschaften und trifft auf jemanden, mit dem er nie gerechnet hätte.

Meine Meinung:
Wir begleiten Keefe in die Verbotenen Städte, die für ihn viel Unbekanntes mit sich bringen. Es ist interessant, die verschiedenen Städte und Menschen aus den Augen von Keefe mitzuerleben. Gerade weil alles für ihn so neu ist, entstanden viele lustige Situationen, über die ich geschmunzelt und gelacht habe. Vor allem über Keefes unbändige Freude über die vielen Desserts, Süßigkeiten und die vielen Möglichkeiten, die ein Zimmerservice mit sich bringt, waren sehr amüsant.

Mir hat es gefallen, Keefes Bemühungen im Umgang mit seinen neuen Kräften mitzuerleben und wie er mit den verschiedenen Verhaltensweisen, Gebräuchen und Umgangsformen der Menschen umgeht. Zudem hat mir gefallen, dass ein paar Geheimnisse aufgedeckt wurden, von denen das ein oder andere vielleicht auch in den folgenden Bänden eine Rolle spielen könnte. Außerdem bin ich gespannt, wie weit Keefe all die Geheimnisse, vor allem rund um die Person, die er in den Verbotenen Städten begegnet, vor seinen Freunden geheimhalten kann und ob dies nicht zu Schwierigkeiten führen wird.

So interessant es war, alles aus Keefes Perspektive mitzuerleben. Vor allem seine inneren Kämpf wegen seiner Mutter und seinen neuen Kräften hatte ich einige Male das Gefühl, das die Handlung einfach nicht vorankam, sondern vielmehr auf der Stelle trat, wodurch Längen entstanden. Zudem haben mir einfach die Wortgefechte zwischen Keefe und seinen Freunden gefehlt.

Die verschiedenen Orte und Figuren wurden von der Autorin so detailliert und bildreich beschrieben, dass ich sie mir alle gut vorstellen konnte. Dadurch hatte ich das Gefühl, mit Keefe die einzelnen Orte zu besuchen und sie aus seinen Augen zu sehen. Zudem war es lustig zu erraten, in welcher Stadt sich Keefe aufhält.

Fazit:
Ein guter Band, in dem man erfährt, wie es Keefe mit seinen neuen Kräften und der ganzen Last auf seinen Schultern in den Verbotenen Städten ergeht. Ich fand es interessant mitzuerleben, wie Keefe die Verbotenen Städte, die verschiedenen Menschen und ihre Verhaltensweisen, Gebräuchen und Umgangsformen erlebt und wie er es schafft, mit seinen neuen Kräften umzugehen. So amüsant es auch war, Keefes unbändige Freude über die vielen Desserts, Süßigkeiten und den Zimmerservice mitzuerleben und so interessant es war, alles aus Keefes Perspektive mitzuerleben, hatte ich an einigen Stellen das Gefühl, die Handlung kommt nicht voran, wodurch Längen entstanden.