War es wirklich ein Raubmord?
Madame Bonheur und das gestohlene GemäldeZum Inhalt:
Maggie ist gerade erst wieder in ihrem Alltag als Wahrsagerin angekommen, da steht Privatdetektiv Xavier Degrange erneut vor ihrer Tür. Im Gepäck hat er einen neuen Auftrag, bei dem er unbedingt ...
Zum Inhalt:
Maggie ist gerade erst wieder in ihrem Alltag als Wahrsagerin angekommen, da steht Privatdetektiv Xavier Degrange erneut vor ihrer Tür. Im Gepäck hat er einen neuen Auftrag, bei dem er unbedingt Maggies Hilfe benötigt. Diese lässt sich nicht lange bitten und macht sich mit ihm nach Aix-en-Provence auf. Dort wurde ein wohlhabender Geschäftsmann in seinem Haus tot aufgefunden. Zudem wurde ein teures Gemälde gestohlen. Deswegen geht die Polizei von einem Raubmord aus. Doch die Tochter des Toten ist da ganz anderer Meinung, weswegen sie Xavier engagiert hat. Können Maggie und Xavier den Fall lösen?
Meine Meinung:
Maggie hat gerade erst die Ereignisse vom letzte Fall verdaut, da steht der Privatdetektiv Xavier Degrange schon mit dem nächsten Fall vor der Tür, bei dem er unbedingt Maggies Unterstützung braucht. So legen die beiden auch gleich mit ihren Ermittlungen los und wir sind natürlich dabei. Dadurch haben wir immer den gleichen Wissensstand wie die beiden und können mit ihnen zusammen die einzelnen Puzzleteile zusammensetzen, um der Person hinter der Tat auf die Schliche zu kommen. Was ich natürlich versucht habe, mir aber ehrlich gesagt nicht gelungen ist, weswegen die Autorin mich am Ende mit der Auflösung überraschen konnte. Die Spurensuche von Maggie und Xavier ist von Anfang bis Ende spannend. Zudem gab es einige Wendungen, mit denen ich nicht gerechnet habe, die aber zum Erhalt der Spannung beigetragen habe.
Maggie ist eine sympathische Protagonistin, die ihre Stärken und Schwächen hat. Gerade ihre immer noch vorhandenen Unsicherheiten bezüglich ihrer Tätigkeit als Wahrsagerin und vor allem die gegenüber Xavier haben sie mir nur noch sympathischer werden lassen. Zudem wirkte sie dadurch umso authentischer. Außerdem hat mir an ihr ihr großes Herz und ihr Einfühlungsvermögen gefallen. Man merkt immer wieder, wie nahe ihr die Probleme und Schicksale der anderen Menschen gehen. Zudem versucht sie wirklich jedem zu helfen, soweit ihr dies möglich ist.
Durch die lebhaften und malerischen Beschreibungen der Schauplätze habe ich mich gefühlt, als wenn ich diese selbst besuchen würde. Außerdem haben mich die teilweise unbeholfenen Annäherungsversuche von Maggie und Xavier schmunzeln lassen, durch die die Spurensuche auch immer wieder aufgelockert wurde. Nun bin ich gespannt, wie es zwischen den beiden weitergehen wird.
Fazit:
Ein spannender und unterhaltsamer Krimi, bei dem die Wahrsagerin Maggie und der Privatdetektiv Xavier Degrange in ihrem zweiter Fall ermitteln. Ich habe beide wieder gerne bei ihren Ermittlungen begleitet, die von Anfang bis Ende spannend waren und versucht der Person hinter der Tat auf die Spur zu kommen. Zudem haben mich die teilweise unbeholfenen Annäherungsversuche von Maggie und Xavier schmunzeln lassen. Nun bin ich gespannt, in welchem Fall die beiden als Nächstes ermitteln und wie es zwischen ihnen weitergehen wird.