Schaffen es Bodhi und Joe, den Geistern zu helfen?
Bodhi, Joe und ein Dorf voller GeisterZum Inhalt:
Bodhi und seine Eltern sind nach Neu-Nebelheim umgesiedelt worden, weil ihr Dorf Nebelheim abgerissen werden soll. Bodhi fällt der Umzug schwer und so hat er eine Liste mit Dingen geschrieben, ...
Zum Inhalt:
Bodhi und seine Eltern sind nach Neu-Nebelheim umgesiedelt worden, weil ihr Dorf Nebelheim abgerissen werden soll. Bodhi fällt der Umzug schwer und so hat er eine Liste mit Dingen geschrieben, die er noch unbedingt erledigen möchte, bevor es Nebelheim nicht mehr gibt. Als er dann in der Nacht nach Nebelheim radelt, begegnet er nicht nur zwei Jugendlichen, sondern wird auch noch von Joe vor Geistern gerettet. Bodhi kann erst gar nicht glauben, dass es wirklich Geister gibt. Doch diese spuken in Nebelheim, weil sie nach ihren Überresten suchen, die bereits nach Neu-Nebelheim umgebettet wurden. Als Wiedergutmachung wollen sie nun in die Körper der Arbeiter schlüpfen. Doch dagegen haben Bodhi und Joe etwas. Denn schließlich ist Bodhis Vater einer der Arbeiter. Nur was können Bodhi und Joe gegen die Geister tun?
Meine Meinung:
In dieser Geschichte über Neuanfänge, Loslassen, Freundschaft und Zusammenhalt begleiten wir Bodhi dabei, wie er nach seinem Umzug ein letztes Mal einige Dinge in seinem alten Dorf Nebelheim erledigen möchte. Dabei trifft er nicht nur auf Joe, sondern auch auf einen Haufen Geister. Ich war sofort mitten im Geschehen und habe miterlebt, wie schwer es für Bodhi ist, mitzubekommen, wie sein Zuhause bald abgerissen wird. Ich fand die verschiedenen Gefühle von Bodhi und seinen Wunsch, noch mal die für ihn wichtigen Dinge zu erledigen, gut und nachvollziehbar dargestellt. Man fühlt regelrecht mit ihm mit.
Bodhi und Joe sind beides sympathische Figuren, so unterschiedlich, fast schon gegensätzlich sie auch sind. Bodhi schreibt gerne Listen, überdenkt viele Dinge, ist zurückhaltend und mag eine gewisse Routine. Joe ist chaotisch, laut und experimentierfreudig. So unterschiedlich beide sind, merken sie bald, dass sie sich dennoch wunderbar ergänzen. Ich fand es schön, mitzuerleben, wie die Freundschaft zwischen den beiden trotz eines holprigen Starts immer mehr wächst.
Die Idee rund um die Geister, die umgesiedelt werden müssen, hat mir gefallen. Zumal die Umsiedlung mit vielen Tücken verbunden war, die für eine durchweg spannende Handlung gesorgt hat. Denn selbst wenn Bodhi und Joe mal etwas gelingt, stehen sie im nächsten Moment schon vor einem weiteren Problem. Ich habe mit den beiden die ganze Zeit mitgefiebert und war gespannt, ob ihnen die Umsiedlung der Geister gelingt oder nicht.
Fazit:
Eine Geschichte über Neuanfänge, Loslassen, Freundschaft und Zusammenhalt, in der wir Bodhi und Joe dabei begleiten, wie sie versuchen, die Geister ebenfalls ins neue Dorf umzusiedeln. Da ihr Vorhaben mit vielen Schwierigkeiten verbunden ist, die nie abzureißen scheinen, war die ganze Zeit für Spannung gesorgt. Zudem fand ich Bodhis unterschiedliche Gefühle wegen seines Umzugs gut und nachvollziehbar dargestellt. Ich habe regelrecht mit ihm mitgefühlt. Ebenso fand ich es schön, mitzuerleben, wie die Freundschaft zwischen Bodhi und Joe trotz eines holprigen Starts immer mehr wächst.