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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 12.12.2019

Sehr spannend

Dunkle Botschaft: Thriller
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Rechtsmedizinerin Jualia Schwarz boduziert die Leiche einer in der Badewanne durch Stromschlag gestorbenen Frau. Aber es war kein Unfall, sondern Mord. In den Haaren der Toten findet Julia eine versteckte ...

Rechtsmedizinerin Jualia Schwarz boduziert die Leiche einer in der Badewanne durch Stromschlag gestorbenen Frau. Aber es war kein Unfall, sondern Mord. In den Haaren der Toten findet Julia eine versteckte Tätowierung: Das Spiel beginnt. Mit einem Hashtag. Im Internet finden die Ermittler ein Rätsel. Wird das nicht gelöst, wird sich ein Strom aus Blut ergießen. Kurz darauf eine weitere Leiche. Und ein neues Rätsel. Den Ermittlern läuft die Zeit davon...
Ich fand das Buch sehr spannend, habe es in einem Rutsch durchgelesen. Es ist stellenweise sehr brutal, aber gut konstruiert. Bis zum Schluss kommt man nicht auf den Mörder, was mir immer sehr gut gefällt. Die Autorin weiß, wie Krimi geht

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Veröffentlicht am 12.12.2019

gute Unterhaltung

Das Geschenk
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Milan ist Analphabet. Eines Tages sieht er neben sich ein Auto, auf dessen Rücksitz ein weinendes Mädchen einen Zettel an die Scheibe drückt. Was darauf steht, kann er leider nicht lesen. Aber er hat eine ...

Milan ist Analphabet. Eines Tages sieht er neben sich ein Auto, auf dessen Rücksitz ein weinendes Mädchen einen Zettel an die Scheibe drückt. Was darauf steht, kann er leider nicht lesen. Aber er hat eine zeichnerische Begabung. nd als er die Szene und den Zettel skizziert, liest ihm seine Freundin vor, dass das ein Hilferuf ist. Milan gerät in eine abenteuerliche Geschichte, die ihn in seine Vergangenheit führt.
Die Handlung war gut konstruiert. Immer wieder rätselt man, wass es mit Jakob und Zoe auf sich hat. Ein überraschender Twist zum Schluss hat mir gut gefallen. Das Buch liest sich schnell, weil man unbedingt wissen möchte, wie es weitergeht. Ich fand es sehr unterhaltsam.

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Veröffentlicht am 12.12.2019

vorhersehbar

Offline - Du wolltest nicht erreichbar sein. Jetzt sitzt du in der Falle.
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Mal ein paar Tage weg vom Handy und Tablet und offline sein. Eine Reisegruppe will den Digital Detox erleben. 5 Tage Offline in einem einsamen Bergsteigerhotel. Doch schon am ersten Morgen fehlt einer ...

Mal ein paar Tage weg vom Handy und Tablet und offline sein. Eine Reisegruppe will den Digital Detox erleben. 5 Tage Offline in einem einsamen Bergsteigerhotel. Doch schon am ersten Morgen fehlt einer vder Gruppe. Er wird wird brutal verstümmelt aufgefunden. Jeder der Gruppe ist verdächtig. Hilfe holen geht nicht, das Hotel ist eingeschneit. Und man ist offline...

Trotz der brutalen Vorgehensweise des Täters fand ich das Buch recht langweilig. Zu viele Dialoge, zu wenig Spannung, zu wenig Dynamik, zu vorhersehbar. Sehr viel Gruppendynamik, wenn jeder jeden verdächtigt. Die Auflösung war zwar schlüssig, aber auch vorhersehbar und trotzdem unbefriedigend.

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Veröffentlicht am 17.11.2019

mir hat das Buch gut gefallen

Das Ritual des Wassers
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Inspector Unay de Ayala, Fallanalytiker bei der Kriminalpolizei in Vitoria, kann nach seinem letzten Fall, bei dem er schwer verwundet wurde, immer noch nicht sprechen und kommuniziert nur schriftlich ...

Inspector Unay de Ayala, Fallanalytiker bei der Kriminalpolizei in Vitoria, kann nach seinem letzten Fall, bei dem er schwer verwundet wurde, immer noch nicht sprechen und kommuniziert nur schriftlich mit Hilfe eines Tablets. Ayala, genannt Kraken, ist noch krankgeschrieben, als ihn seine Kollegin Estibaliz anruft, da es eine Leiche gibt. In einem Tunnel in den Bergen wurde eine an den Füßen aufgehängte Frau gefunden, die bis zu den Schultern in einem antiken Bronzekessel voller Wasser steckte. Eigentlich kann und darf Ayala aufgrund seiner Erkrankung nicht als Profiler an dem Fall arbeiten, aber es ist seine erste Liebe und sie war zum Zeitpunkt ihrer Ermordung schwanger. Natürlich kann er es nicht lassen, doch zu ermitteln.

Die Handlung des Buches spielt im Baskenland, ein paar Monate nach dem ersten Band der Autorin um Inspector Unai de Ayala. Man muss den ersten Band nicht unbedingt gelesen haben, hilfreich wäre es aber schon. Das Buch hat mir gut gefallen. Es wird aus der Ich-Perspektive Unais geschrieben, er läßt uns an seinen Gedanken und Gefühlen teilhaben und man ist so als Leser mitten drin in den Ermittlungen. Leider gibt die Autorin recht früh einen Hinweis, so dass es für mich keine Überraschung mehr war, wer die Morde begangen hat. Dennoch war die Handlung gut aufgebaut. Ich mag die Schilderungen der Orte, so kan man sich auch das Setting gut vorstellen. Mir gefallen auch die Bräuche gut, z.B. die Nacht der Kerzen in Vitoria und die Prise Mystik, die das Ganze vervollständigt. Auch hier führt der Fall in die Vergangenheit und es dauert, bis alles aufgeklärt ist, Unai auf der richtigen Spur ist. Das Tempo ist gemächlich, zieht gegen Ende aber doch an. Ich werde natürlich auch gern den 3. Band lesen, mir sind die Protagonisten inzwischen ans Herz gewachsen.

Veröffentlicht am 16.11.2019

Wieder besser als der Vorgängerband

Winteraustern
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Kommissar Luc Verlain will seinem krebskranken Vater, einem ehemaligen Austernfischer, ermöglichen, noch einmal im Morgengrauen zu den Austernbänken rauszufahren. So können beide mit dem Gendarmerieboot ...

Kommissar Luc Verlain will seinem krebskranken Vater, einem ehemaligen Austernfischer, ermöglichen, noch einmal im Morgengrauen zu den Austernbänken rauszufahren. So können beide mit dem Gendarmerieboot mitfahren, das auf Patrouille ist, um die Austernzüchter vor Diebstählen zu schützen. Da entdecken sie einen Austernfischer, der auf einer Sandbank liegt. Er wurde niedergeschlagen und konnte gerade noch vor dem Ertrinken gerettet werden. Kurz darauf müssen Luc und sein Vater eine weitere schlimme Entdeckung machen: zwei tote junge Männer wurden an Pfählen festgebunden der Flut überlassen. Auch sie haben Kopfverletzungen. Luc nimmt zusammen mit seiner Freundin Anouk die Ermittlungen auf.

Mir hatte der letzte Band um Luc Verlain gar nicht gefallen. Da ging es mir zu viel um Wein und der Fall war langweilig. Dieses Buch hat mir sehr viel besser gefallen. Mit sehr viel Lokalkolorit geht es hier neben dem Kriminalfall um die Austernzucht. Man erfährt auch hier viele Details, aber das fand ich ganz interessant und es war gut geschrieben. Ich hatte direkt Lust, einen Urlaub in Arcachon zu machen. Zum Schluss gibt es einen kleinen Cliffhanger hinsichtlich Lucs Privatleben, ich persönlich mag nicht so gern so angeteasert im Unklaren gelassen zu werden. Insgesamt fand ich das Buch dieses Mal aber wieder spannend und freue mich schon auf das nächste Buch der Reihe.