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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 21.05.2018

Gut für zwischendurch, aber nichts besonderes!

Zu nah
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Das Hörbuch "Zu nah" von Olivia Kiernan, gelesen von Sabina Codec thematisiert die Geschichte der Polizistin Frankie Sheehan. Eines Tages wird sie zum Schauplatz eines Selbstmordes gerufen, doch Frankies ...

Das Hörbuch "Zu nah" von Olivia Kiernan, gelesen von Sabina Codec thematisiert die Geschichte der Polizistin Frankie Sheehan. Eines Tages wird sie zum Schauplatz eines Selbstmordes gerufen, doch Frankies Intention sagt ihr, dass der vermeintliche Selbstmord vielleicht doch etwas ganz anderes ist...

Das Cover ist auf den ersten Blick eher unspektakulär, es ist gedeckt in schwarz und blau gehalten und springt nicht direkt ins Auge. Hiervon sollte man sich aber nicht abhalten lassen. Wer dem ersten Eindruck getrotzt und es bis zum Klappentext geschafft hat, der wird mit einer spannenden Zusammenfassung gelockt. Zu Beginn des Hörbuchs ist die Spannung und Erwartungshaltung groß.

Die Stimme von Sabina Godec it wie gemacht für diesen Thriller. Die erfahrene Synchronsprecherin, die auch andere Hörbücher aufgenommen hat, verleiht ihrer Stimme das gewisse Etwas, welches das Hörbuch gleich spanender und düsterer wirken lässt.

Im Lauf der Geschichte erfährt der Zuhörer mehr über Frankies Vergangenheit, die einige interessante Wendungen zu bieten hat. So wird zischen Gegenwart und Vergangenheit eine Verbindung entwickelt, die nach und nach zusammengeflickt wird. Dies ist grundsätzlich eine gute Idee, und kann oft die Spannung erhöhen. Allerdings war in diesem Fall der Anteil an Vergangenheit so hoch, dass der Leser das Gefühl hat, nicht mehr mit zu kommen. Man fragt sich unwillkürlich, ob es vielleicht einen Vorgänger zu der Geschichte gibt, was aber nicht der Fall ist.

Ein guter Thriller zeichnet sich für mich durch seine Ausgewogenheit aus. Einerseits sollen genügend Hinweise vorhanden sein, um vernünftig mit raten zu können, wer der Täter ist. Andererseits soll es auch nicht zu offensichtlich sein, denn sonst macht es auch keinen Spaß mehr zu rätseln. Im Fall von Zu Nah bin ich mir unschlüssig, ob das so gut funktioniert hat. Es gibt sehr viele Hinweise, die über die Geschichte verstreut sind, aber viele laufen ins Leere. Tendenziell würde ich sagen, dass das Rätseln in diesem Fall eher schwer gemacht wird.

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass "Zu Nah" ein ordentliches Hörbuch ist, welches einen nicht langweilt, aber auch nicht vom Hocker reißt. Perfekt gelesen, macht es Spaß für zwischendurch, muss aber nicht ganz oben auf der Wunschliste stehen.










Veröffentlicht am 05.10.2017

Toller historischer Roman!

Das blaue Medaillon
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Das Cover von "Das blaue Medaillon" ist sehr schön gestaltet und es macht direkt Lust auf das Buch.
Es passt zum Genre, denn durch das schöne, alte Kleid, das die Protagonistin trägt fühlt man sich schon ...

Das Cover von "Das blaue Medaillon" ist sehr schön gestaltet und es macht direkt Lust auf das Buch.
Es passt zum Genre, denn durch das schöne, alte Kleid, das die Protagonistin trägt fühlt man sich schon in den historischen Roman hineinversetzt.

Die Protagonistin ist Alessa, die in Venedig zusammen mit ihrem Großvater lebt.
Als ihre Tante stirbt, beginnen eine Reihe dramatischer Ereignisse, die Alessas Leben von Grund auf ändern.

Man kann schön in die Geschichte eintauchen, und fühlt sich schnell als Teil dieser Welt.

Veröffentlicht am 14.08.2017

Realität oder Fiktion?

Der Präsident
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Beim Buch "Der Präsident" von Sam Bourne handelt es sich um einen spannungsgeladenen Thriller, der auch in der realen Welt spielen könnte. Denn der Präsident der Vereinigten Staaten plant den 3. Weltkrieg-und ...

Beim Buch "Der Präsident" von Sam Bourne handelt es sich um einen spannungsgeladenen Thriller, der auch in der realen Welt spielen könnte. Denn der Präsident der Vereinigten Staaten plant den 3. Weltkrieg-und es ist nicht sicher, ob er gestoppt werden kann. An den Haaren herbeigezogen? Vollkommen realistisch? Das Buch bietet breiten Raum für Spekulationen und Vermutungen. Dies sorgt dafür, dass es einen beim Lesen dann doch ziemlich gruselt und man sich gar nicht mehr so sicher ist, was denn jetzt Realität und was Fiktion ist.

Das liegt teilweise auch am durchaus ansprechenden Cover, auf dem die Silhuette des Präsidenten zu sehen ist, die Trump doch sehr ähnelt...

Zur spannenden Handlung des Buchs gesellt sich ein flüssiger Schreibstil, der keine Langeweile aufkommen lässt und einen von der ersten bis zur letzten Seite fesselt.

Die Charaktere sind gut beschrieben und auch sympathisch-man fiebert wirklich mit ihnen mit, denn in der Welt, in der sie leben und arbeiten ist nichts sicher und sie begeben sich tagtäglich in große Gefahr...

Veröffentlicht am 09.07.2018

Schade, hätte besser werden können!

Between us
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„Between us“ ist der erste Band der Burnham College Reihe von Julianna Keyes.

Der Inhalt: Nora Kincaids muss sich während ihres zweiten Jahres am College ziemlich zusammenreißen, da sie während des ersten ...

„Between us“ ist der erste Band der Burnham College Reihe von Julianna Keyes.

Der Inhalt: Nora Kincaids muss sich während ihres zweiten Jahres am College ziemlich zusammenreißen, da sie während des ersten Jahres ziemlich viel dummes Zeug gemacht hat. Schafft sie das nicht, dann verliert sie ihr Stipendium und muss mit studieren aufhören. Diese Situation könnte eintreten, da Nora bald Crosbie kennenlernt. Denn Crosbie bedeutet Ärger.
Das Cover: Mich persönlich hat das Cover eher nicht angesprochen, da ich es eher langweilig finde. Das ist aber natürlich Geschmackssache, und von daher jedem selbst überlassen.

Meine Meinung: Die Geschichte konnte mich nicht überzeugen. Immerhin spielt sie in den USA, und es ist allgemein bekannt, wie wichtig ein College-Abschluss in Amerika ist. Ohne Abschluss kann man nur schlechte Berufe erlernen, kann sich eigentlich fast kein Leben aufbauen, und ist sehr eingeschränkt. Die Tatsache, dass eine intelligente junge Frau ihre gesamte Zukunft wegen einem Jungen aufs Spiel setzt, erscheint mir einfach abwegig. Und wenn sie es tatsächlich tut, dann kann ich das nur dumm nennen. In Anbetracht dessen, dass Nora ein Stipendium erhalten hat, ist das allerdings eher unwahrscheinlich. Die Geschichte ist also rund um einen massiven Logikfehler aufgebaut, der mich wirklich sehr gestört hat.
Auch eine weitere Sache hat mich gewaltig gestört: Nora war mir überhaupt nicht sympathisch. Einerseits wegen ihrer oben Beschriebenen dummen Verhaltensart. Andererseits konnte ich auch wirklich keinen Draht zu ihr aufbauen. Ich kann weder ihre Entscheidungen nachvollziehen, noch wird sie mir längerfristig in Erinnerung bleiben. In meinem Kopf drängt sich hier automatisch der Vergleich mit Mona Kastens „feel again“ auf. Die Protagonistin Sawyer ist mir immer noch lebhaft vor Augen, obwohl ich das Buch schon letztes Jahr gelesen habe. Sowohl feel again als auch Between us sind von der Geschichte ähnlich. Und doch ist mir das eine, nämlich feel again, sehr positiv in Erinnerung, während mir das andere, Between us, vermutlich gar nicht in Erinnerung bleiben wird. Das ist ein großer Mangel an der Geschichte von Between us: Die Geschichte hat man schon 100 Mal gelesen. Natürlich nicht exakt auf diese Weise, aber so ähnlich. Ich hätte es jetzt wirklich nicht mehr gebraucht. Das ist eigentlich schade, denn der Klappentext hat sich erst mal spannend angehört, und man hätte sicher einiges daraus machen können!

Veröffentlicht am 02.06.2018

Sehr inspirierend!

Good Night Stories for Rebel Girls
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Von mir bekommt das Buch "Goodnight stories for rebel girls" eine klare Empfehlung!
Die Kurzgeschichten sind wunderbar kindgerecht geschrieben, sodass schon kleine Kämpferinnen verstehen, um was es geht. 
Die ...

Von mir bekommt das Buch "Goodnight stories for rebel girls" eine klare Empfehlung!
Die Kurzgeschichten sind wunderbar kindgerecht geschrieben, sodass schon kleine Kämpferinnen verstehen, um was es geht. 
Die Frauen, die ausgewählt wurden bieten einen Querschnitt durch die Geschichte der Welt und durch alle Länder.
Die Frauen sind so unterschiedlich und haben verschiedenste Berufe und Berufungen, sodass man sieht, dass nicht ein Weg zum Ziel führt, sondern es tausend Wege gibt, seine Träume zu verwirklichen. 

Der einzige Kritikpunkt, den ich habe, ist die Darstellung von Margaret Thatcher, die in meinen Augen etwas zu positiv dargestellt wird. Ich denke, ,das ist generell ein Problem, diese Frauen auf einer Seite darzustellen. Da kann eben nicht differenziert und refektiert werden. Natürlich kann man über Politik geteilter Meinung sein, aber Thatcher ist aufgrund ihrer menschenverachtende Denkweise meines Erachtens nach in solch einem Buch fehl am Platz.
Die Zeichnungen sind wunderschön und detailgetreu, sodass man sich die Frauen besser vorstellen kann. 
Ich hoffe, dass sich viele Mädchen von diesem Buch inspirieren lassen und nie ihre Träume aufgeben!