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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 20.03.2018

Mäßig spannend

NACHTWILD
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Inhalt:

Es ist ein herrlicher Tag und Joan besucht mit ihrem vierjährigen Sohn Lincoln den Zoo – da hört sie plötzlich Schüsse. Am Ausgang sieht sie Tote auf dem Boden liegen. Sie weiß nicht, ob die Polizei ...

Inhalt:

Es ist ein herrlicher Tag und Joan besucht mit ihrem vierjährigen Sohn Lincoln den Zoo – da hört sie plötzlich Schüsse. Am Ausgang sieht sie Tote auf dem Boden liegen. Sie weiß nicht, ob die Polizei unterwegs ist, ob der oder die Täter noch in der Nähe sind. Als weitere Schüsse fallen, flüchtet sie mit Lincoln in ein leer stehendes Gehege. Das Leben ihres Sohnes hängt jetzt allein von ihr ab und davon, ob sie einen Weg finden wird, sie beide zu retten. Jedes Geräusch, jede Bewegung kann tödlich sein. Sie muss Entscheidungen treffen und Dinge tun, die sie nie für möglich gehalten hätte.

Meine Meinung:

Der Albtraum jeder Mutter! Beim Besuch des Zoos geraten Joan und ihr kleiner Sohn in einen Amoklauf!
Joan muss schnellstens ein Versteck finden und zugleich ihren Sohn beruhigen und auch ablenken! Beim Suchen eines geeigneten Unterschlupfes erkennt Joan auf den Wegen schon einige Leichen. Das macht das Ganze schon sehr bedrohlich. Joan hört immer wieder Schüsse, kann aber sonst nichts weiter erkennen.
Der Spannungsbogen ist sehr schnell aufgebaut und man fiebert richtig mit Joan mit. Der Schreibstil ist schön flüssig und lässt einen das Buch rasch durchlesen! Leider nimmt die Spannung in der Hälfte des Buches wieder ab, nachdem Joan und ihr Sohn sich versteckt haben. Die Geschichte wird immer zähfließender, auch die Geschehnisse werden weit zurückgedrängt. Zum Ende nimmt die Geschichte wieder Fährt auf und die Spannung baut sich bis zum Finale rasant auf.
Dann kommt der Schluss, der mich enttäuscht und unzufrieden zurücklässt.
Schade... Die Idee zum Buch war wirklich gut, es haperte aber in der Umsetzung. Meiner Meinung nach ist der Schluss immer sehr wichtig und wenn der quasi fehlt, hat das einen faden Beigeschmack auf das ganze Buch!
Das Cover ist herausragend gut gestaltet. Der schwarze Hintergrund mit dem orangeroten Leopardenkopf fängt einen voll ein! Für mich ein absoluter Eyecatcher.
Ich vergebe gut gemeinte drei Sterne und kann nur eine eingeschränkte Leseempfehlung aussprechen!

Veröffentlicht am 04.02.2018

Hangman -Das Spiel des Mörders

Hangman. Das Spiel des Mörders
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Inhalt:

In New York wurde ein Toter an der Brooklyn Bridge aufgehängt, das Wort "Köder" tief in seine Brust geritzt. Das lässt nur einen Schluss zu: Ein Killer kopiert den berühmten Londoner Ragdoll-Fall. ...

Inhalt:

In New York wurde ein Toter an der Brooklyn Bridge aufgehängt, das Wort "Köder" tief in seine Brust geritzt. Das lässt nur einen Schluss zu: Ein Killer kopiert den berühmten Londoner Ragdoll-Fall. Chief Inspector Emily Baxter wird sofort von den US-Ermittlern angefordert.In den USA ist der Druck der Medien enorm. Als ein zweiter Toter entdeckt wird, diesmal mit dem Wort "Puppe" auf der Brust, dreht die Presse völlig durch und mit ihr die Internet-Communities. Baxter und ihre Kollegen von FBI und CIA werden zum Spielball des grausamen Mörders – wer kann seinen Irrsinn stoppen? Und wer hält im Hintergrund die Fäden in der Hand?

Meine Meinung:

Nachdem ich letztes Jahr Daniel Cole's Erstlingswerk "Ragdoll" gelesen hatte, war es fast ein Muss, den zweiten Teil zu lesen! Dank einer Leserunde bekam ich dazu die Gelegenheit... Zuerst noch ein Wort zur Covergestaltung: auch dieser Teil besticht durch einen dunklen Hintergrund mit einfachen, aber glänzenden Details. Gefällt mir unheimlich gut! Der erste Teil "Ragdoll" überzeugte mich nicht hundertprozentig, da sich der Spannungsbogen erst fast zum Schluss aufbaute. Auch beim zweiten Teil dauerte es etwas, bis sich die Spannung aufbauen konnte. Emily Baxter, Ermittlerin aus dem vorherigen Teil, hat das ganze Geschehen aus Teil 1 noch nicht richtig verarbeitet, da wird sie zu einem Mord nach New York gerufen. Dieser ähnelt den Ragdoll-Morden und schnell wird klar, dass dahinter ein Serienmörder steckt. Zusammen mit Kollegen vom FBI und CIA wird verzweifelt versucht, die immer größer werdende Opferzahl, auch in London, zu stoppen und den/die Mörder zu entdecken. Der Spannungsbogen fängt zuerst sehr zögerlich an zu steigen und explodiert zum Schluß in einem nicht zu erwartenden Finale. Der Schreibstil gefällt mir sehr gut; er lässt sich bis auf ein paar kleiner Ausreißer flüssig lesen und bereitet dem Leser eine unterhaltsame Lesezeit! Allerdings ähnelt die Handlung zum Ende hin einem Actionthriller, bei der man gut und gerne einige Leichen weniger hätte haben können. Auch überschlugen sich die Ereignisse zeitweise; das hätte man anders beschreiben können. Das Motiv enttäuschte mich schon, da hätte Daniel Cole viel mehr daraus machen können. Die einzelnen Charaktere entwickelten sich hervorragend, so dass man auch falsche Entscheidungen gerne verzeiht. Ganz besonders ist der Cliffhanger am Ende des Buches Schuld, dass ich jetzt ungeduldig Band 3 entgegenfiebere. Alles in allem vergebe ich vier von fünf Sternen und empfehle diesen Thriller gerne weiter! Allerdings empfehle ich, den ersten Teil zu lesen, da man dann einige Stellen im Buch viel besser nachvollziehen und verstehen kann.

Veröffentlicht am 25.08.2017

Glücksmädchen

Glücksmädchen
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Inhalt:

Ellen Tamm ist besessen vom Tod, seit ihre Zwillingsschwester vor acht Jahren starb. Sogar während ihrer Arbeit verfolgt sie der Verlust: Sie ist Kriminalreporterin bei einem Stockholmer Fernsehsender ...

Inhalt:

Ellen Tamm ist besessen vom Tod, seit ihre Zwillingsschwester vor acht Jahren starb. Sogar während ihrer Arbeit verfolgt sie der Verlust: Sie ist Kriminalreporterin bei einem Stockholmer Fernsehsender und sucht sich mit Absicht die schlimmsten Fälle aus. Als könne sie damit den Tod überwinden und die Trauer aus ihrem eigenen Leben verdrängen. Dann verschwindet an einem kalten, verregneten Tag die achtjährige Lycke spurlos. Ellen soll über den Fall berichten. Aber mit einem Mal funktionieren ihre Abwehrmechanismen nicht mehr. Es ist, als hätte sie ihre Zwillingsschwester erneut verloren. Panisch sucht sie nach Lycke. Kann sie das Mädchen retten und endlich Frieden finden?

Meine Meinung:

Der Schreibstil ist sehr angenehm und flüssig zu lesen. Außerdem ist der Spannungsbogen enthalten und das Ende ist nicht vorhersehbar!
Die Autorin versteht es, auch einiges an Gefühl mit reinzubringen. Dabei finde ich aber, dass das Genre falsch gewählt wurde; für mich ist es höchstens ein Krimi! Zeitweise, besonders zu Anfang, empfand ich die vielen Erklärungen und Beschreibungen rund um die Reporterin Ellen als übertrieben ausführlich. Am Ende fügt sich aber alles zusammen und man durchblickt die Vergangenheit Ellens. Die verschiedenen Charaktere sind authentisch beschrieben, wobei die Eltern von Lycke sehr emotionslos wirken. Das kann aber auch seitens der Autorin so gewollt sein.
Ich vergebe vier von fünf Sterne, da das Genre nicht passend ist. Und für Leser, die unblutige und trotzdem spannende Krimis lieben, vergebe ich eine absolute Leseempfehlung! Und für Thrillerfans...Hände weg!

Veröffentlicht am 07.06.2017

Nicht überzeugt!

Ragdoll - Dein letzter Tag
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Inhalt:

Der umstrittene Detective William Oliver Layton-Fawkes, genannt Wolf, ist nach seiner Suspendierung wieder in den Dienst bei der Londoner Polizei zurückgekehrt. Wolf ist einer der besten Mordermittler ...

Inhalt:

Der umstrittene Detective William Oliver Layton-Fawkes, genannt Wolf, ist nach seiner Suspendierung wieder in den Dienst bei der Londoner Polizei zurückgekehrt. Wolf ist einer der besten Mordermittler weit und breit. Er dachte eigentlich, er hätte schon alles gesehen. Bis er zu einem grausigen Fund gerufen wird. Sechs Körperteile von sechs Opfern sind zusammengenäht zu einer Art Lumpenpuppe, einer »Ragdoll«. Gleichzeitig erhält Wolfs Exfrau eine Liste, auf der sechs weitere Morde mit genauem Todeszeitpunkt angekündigt werden. Ein Wettlauf gegen die Zeit beginnt, doch der Ragdoll-Mörder ist der Polizei immer einen Schritt voraus. Und der letzte Name auf der Liste lautet: Detective William Oliver Layton-Fawkes .

Meine Meinung:

Das Cover ist meiner Meinung eine reine Augenweide! Der schwarze Hintergrund, das Bild des Vogels mit geöffnetem Schnabel und die Erhabenen goldenen Buchstaben sehen sehr edel und interessant aus! Dieser Thriller, den ich in einer Leserunde gewonnen habe, konnte mich leider nicht überzeugen. Am Anfang war er noch verhältnismäßig spannend geschrieben, was sich aber im Laufe des Buches nicht gehalten hat. Auch fand ich den Schreibstil zwar recht locker, aber nicht gut genug, um locker durch dieses Buch zu lesen! Die vielen verschiedenen Personen und Schauplätze verwirrten mich und trugen zu dem stockenden Lesefluss bei! Der Detective Wolf gefiel mir aber eigentlich ganz gut; endlich mal ein Polizist mit Ecken und Kanten. Auch Baxter, die alkoholkranke Assistentin von Wolf, passt so gar nicht in das Bild der Polizei und hatte deshalb meine Sympathie! Der finale Showdown war meiner Meinung nach dann zu sehr konstruiert und endet mit einem Cliffhanger. Fazit: ein sehr spannender Anfang, eine recht langatmige Mitte und einen nicht vorhersehbaren Cliffhanger als Schluss! Ich vergebe noch drei Sterne von fünf. Eine Leseempfehlung gebe ich hierbei nicht!

Veröffentlicht am 20.03.2017

Kaltes Verlangen

Kaltes Verlangen
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Inhalt:

Sie ist von dir besessen. Sie beobachtet dich und jeden deiner Schritte. Sie will dir nah sein. Immer und überall. Am Tag schleicht sie sich als Patientin in deine Praxis. Nachts sitzt sie vor ...

Inhalt:

Sie ist von dir besessen. Sie beobachtet dich und jeden deiner Schritte. Sie will dir nah sein. Immer und überall. Am Tag schleicht sie sich als Patientin in deine Praxis. Nachts sitzt sie vor deinem Fenster und blickt in deine Wohnung. Wartet dort, bis du schlafen gehst. Das ist ihr Geheimnis.
Aber was, wenn dein eigenes Geheimnis viel schlimmer ist?

Ein außergewöhnlicher Thriller, bei dem wenig so ist, wie es scheint und der in die tiefsten Abgründe der menschlichen Seele führt.
"Es gehört einfach zu der Natur des Menschen, sich und die Welt zu zerstören. Ein Zwang, ein Drang, ein Trieb, der vorhanden ist, noch bevor man geboren wird."

Meine Meinung:

Das Cover ist sehr schön, aber unspektakulär gestaltet. Ich würde es mir aber auf jeden Fall in einer Buchhandlung genauer anschauen!
Der Schreibstil der mir noch unbekannten Autorin ist sehr gut und lässt sich wunderbar flüssig lesen! Allerdings störte mich ein wenig die Unterteilung des Buches in Kapiteln und Teilen. Irgendwie machte das für mich keinen Sinn!
Die Geschichte ist zu Anfang echt spannend und man kommt dank des flüssigen Schreibstils gut in das Geschehen rein. Doch dann läuft das Ganze mehr und mehr in eine unrealistische Richtung, die ich übertrieben und an den Haaren herbeigezogen fand. Die einzelnen Personen fand ich trotzdem sehr detailreich und authentisch dargestellt und beschrieben. Die Tagebucheinträge erhöhten meiner Meinung nach die Spannung und gestalteten das Buch abwechslungsreich! Man weiß sie am Anfang nicht richtig zu deuten, lösen sich am Schluss aber sehr schlüssig!
Im letzten Teil häufen sich die Ungereimtheiten und unrealistischen Vorkommnisse, wie z.B. ein vorgetäuschtes Koma. Das hat mich doch sehr gestört, denn zur Vermeidung hätte man nur etwas gründlicher recherchieren müssen! Leider nahmen diese Geschehnisse der Geschichte jegliche Spannung und Glaubwürdigkeit.
Die Grundidee der Autorin, die sie in den ersten Teilen des Buches noch toll umgesetzt hat, endet leider in einem Ende, mit dem ich nicht zufrieden bin. Deshalb vergebe ich noch gerade drei von fünf Sterne! Für Krimifans, die nicht so an die Realität gebunden sind, vergebe ich aber trotzdem eine Leseempfehlung! Da sollte sich jeder für sich ein eigenes Urteil machen....





  • Cover
  • Erzählstil
  • Figuren
  • Handlung
  • Spannung