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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 28.03.2023

Liebesgeschichte mit wichtigem Hintergrund

The Man I Never Met – Kann man lieben, ohne sich zu kennen?
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"The man I never met" erzählt die Geschichte von Hannah und Davey, die durch das Wählen einer falschen Telefonnummer auf einmal miteinander sprechen. Und dieses schicksalshafte Gespräch entwickelt sich ...

"The man I never met" erzählt die Geschichte von Hannah und Davey, die durch das Wählen einer falschen Telefonnummer auf einmal miteinander sprechen. Und dieses schicksalshafte Gespräch entwickelt sich zu einer Liebesgeschichte mit Irrunngen und Wirrungen.

Der Schreibstil hat mir gut gefallen. Es wird aus beiden Sichten erzählt, vor allem aber aus Hannahs Sicht. Der Schreibstil ist einfach und sehr flüssig.

Die Geschichte hat mir im Grunde gut gefallen, auch wenn ich den Mittelteil etwas zu lang fand. Ich mochte auch beide als Charaktere sehr und fand es spannend wie beide mit dieser ungewöhnlichen Geschichte umgehen.

Neben der Liebe geht es aber auch um einen ersten Hintergrund, der der Autorin sogar passiert ist. Durch ihr Nachwort ist einem die Geschichte noch viel näher gekommen.

Das Ende hat mir gut gefallen. Anders und einfach schön.

Das Cover ist super bunt und springt einem direkt ins Auge.

Auch wenn es für mich kein Jahreshighlight wird hat mir die Geschichte trotzdem gut gefallen!

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Veröffentlicht am 11.03.2023

Schön für zwischendurch

Storchenherzen
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In Storchenherzen geht es um zwei Hebammen, Helga und Madita, die nicht unterschiedlicher sein könnten. Helga ist eher der ruppige, resolute Typ während Madita jung, quirlig und leicht esoterisch angehaucht ...

In Storchenherzen geht es um zwei Hebammen, Helga und Madita, die nicht unterschiedlicher sein könnten. Helga ist eher der ruppige, resolute Typ während Madita jung, quirlig und leicht esoterisch angehaucht ist. Nach und nach merken die beiden allerdings, dass sie mehr gemeinsam haben als sie dachten.

Das Buch hat mich vor allem angesprochen, weil es um einen der wichtigsten Berufe überhaupt geht: Hebamme. Eine Hebamme ist für jede Schwangere unfassbar wichtig und gerade für Erstgebärende eine wichtige Stütze.

Man lernt auch einiges über Hebammen und was sie alles in ihrem Beruf machen. Das hat mir sehr gut gefallen. Helga und Madita sind dazu sehr angenehme Hauptcharaktere, auch wenn Helga am Anfang wirklich etwas ruppig erscheint. Man merkt allerdings schnell, dass sie ein sehr weiches Herz hat.

Gerade im mittleren Teil geht es weniger um den Hebammenberuf, als um die ganzen Irrungen und Wirrungen von Madita und Helga. Zum Teil waren mir die ganzen Nebenstränge etwas zu viel. Hier hätte man gut das ein oder andere weglassen können.

Leider werden nicht alle Fragen beantwortet, man merkt, dass hier definitiv noch mehr folgen wird.

Mir hat das Buch gut gefallen und mich gut unterhalten, ich bin mir allerdings nicht sicher, ob ich auch einen Folgeband lesen würde.

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Veröffentlicht am 08.03.2023

Ein Satz mit X

Stigma (Milosevic und Frey ermitteln 1)
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Der Klappentext klang wirklich spannend, außerdem sprach mich das Cover an.
Leider kann mich das Buch aber überhaupt nicht begeistern.

Eine Männerleiche wird aufgefunden. Wieso wurde er umgebracht? Keine ...

Der Klappentext klang wirklich spannend, außerdem sprach mich das Cover an.
Leider kann mich das Buch aber überhaupt nicht begeistern.

Eine Männerleiche wird aufgefunden. Wieso wurde er umgebracht? Keine Spuren sind sichtbar. Bis man irgendwann herausfindet, dass der Mann jemanden sexuell missbraucht hat. Rächen sich nun die Frauen?

Man hätte wirklich viel aus dem Buch machen können, es war aber einfach sehr langweilig. Die Spannung wollte nicht aufkommen. Die Geschichte plätscherte einfach vor sich hin, viele Ermittlungenserfolge waren eher zufällig, man hatte häufig das Gefühl, dass keiner so recht weiß was er da gerade tut.

Einiges im Buch war so vorhersehbar, dass man fast schon entnervt den Kopf geschüttelt hat.

Leider waren auch die Personen unsympathisch. Gerade auch Milo als Protagonistin. Häufig hat sie Sachen die einem ins Auge springen nicht erkannt und war immer latent unfreundlich. Ich bin leider gar nicht warm mit ihr geworden. Auch die anderen Personen waren eher unsympathisch, am liebsten mochte ich noch Valerie.

Das Ende konnte leider auch nichts mehr retten, da auch der Showdown zu schnell abgehandelt wurde.

Ich bin leider extrem enttäuscht. Hatte mir so viel erhofft.

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Veröffentlicht am 18.02.2023

Wie immer ein super Buch!

Jetzt ist Sense
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Mit Hans Rath kann man eigentlich nichts verkehrt machen.

In "Jetzt ist Sense" geht es um Olivia, die als Therapeutin arbeitet. Eines Tages klingelt ein Mann in einem Sensenmann Kostüm an ihrer Tür. Dieser ...

Mit Hans Rath kann man eigentlich nichts verkehrt machen.

In "Jetzt ist Sense" geht es um Olivia, die als Therapeutin arbeitet. Eines Tages klingelt ein Mann in einem Sensenmann Kostüm an ihrer Tür. Dieser behauptet der echte Sensenmann zu sein.

Die Personen haben mir unheimlich gut gefallen. Olivia, oder auch Liv, hat eine angenehme und lustige Art und zusammen mit ihrer besten Freundin Conny gab es den ein oder anderen Lacher. Auch unseren Sensenmann mochte ich sehr. Dazu gibt es viele unterschiedliche und zum Teil skurrile Figuren, die die Geschichte noch lustiger machen.

Was ich an Büchern von Hans Rath liebe ist, dass es neben dem lustigen immer auch ernste Szenen gibt, außerdem immer eine Lehre am Ende.

Der Schreibstil ist locker und leicht, das Buch lässt sich super lesen.

Das Ende passt gut und rundet das Buch ab.

Auch das Cover ist gelungen und passt perfekt zur Geschichte, genauso wie der Titel, der auch im Buch noch einmal auftaucht.

Ich hatte meine Freude mit dem Buch und kann Hans Rath Bücher nur wärmstens empfehlen!

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Veröffentlicht am 26.01.2023

Interessantes Thema, langweilig verpackt

Northern Spy – Die Jagd
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Nach der Leseprobe war ich total gespannt auf "Northern Spy". Das Thema IRA fand ich unheimlich spannend.

Der Anfang gefiel mir auch weiterhin gut. Wir lernen erst einmal Tessa und ihren Sohn Fynn kennen, ...

Nach der Leseprobe war ich total gespannt auf "Northern Spy". Das Thema IRA fand ich unheimlich spannend.

Der Anfang gefiel mir auch weiterhin gut. Wir lernen erst einmal Tessa und ihren Sohn Fynn kennen, die gemeinsam in Irland leben und durch Tessas Job beim BBC noch viel mehr von den Unruhen durch den IRA mitkriegen. Tessas Schwester Marian wird auf einmal verdächtigt selbst Mitglied zu sein und Tessas Leben gerät dadurch gewaltig durcheinander.

Mehr möchte ich gar nicht erzählen um nicht zu spoilern.

Die Personen sind sehr platt gehalten finde ich. Auch wenn man gerade mit Tessa viel "Zeit" verbringt bleibt sie unnahbar. Man kann irgendwie mit den Personen keine richtige Verbindung aufbauen. Vielleicht ist dies aber auch so beabsichtigt.

Spannend fand ich auf jeden Fall den Einblick in die IRA. Trotzdem bleibt dieses Buch für meinen Geschmack viel zu ruhig. Ich hatte mir einfach viel mehr Spannung gewünscht. Auch als es dann mal etwas spannender wurde hörte das rasch wieder auf.

Das Buch ist nicht schlecht und es lässt sich soweit gut lesen. Es konnte meine Erwartungen aber nicht erfüllen.

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