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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 26.10.2020

Hat Luft nach oben

Die Stimme
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In "Die Stimme" geht es um Jo, die vom Smart System Electra auf einmal perfide Nachrichten erhält. Electra scheint zum Leben erwacht zu sein und versucht Jos Leben zu zerstören. Oder bildet sich Jo nur ...

In "Die Stimme" geht es um Jo, die vom Smart System Electra auf einmal perfide Nachrichten erhält. Electra scheint zum Leben erwacht zu sein und versucht Jos Leben zu zerstören. Oder bildet sich Jo nur alles ein, so wie ihr Vater damals?

Ich kenne bisher alle Bücher von S.K. Tremayne und musste natürlich auch die Stimme lesen.

Der Schreibstil gefällt mir wie immer sehr gut. Der Autor hat einen sehr angenehmen und flüssigen Schreibstil.

Gerade auch der Anfang war sehr mitreißend und unheimlich, wenn man sich vorstellt so etwas würde einem selbst passieren.

Leider ist es dann aber etwas sehr unwahrscheinlich geworden. Es ist immer mehr und mehr passiert. Manches hat mir gut gefallen und auch mich daran zweifeln lassen ob alles wirklich real ist, manches war aber zu unglaubwürdig dargestellt.

Die Auflösung hat mir ehrlich gesagt auch nicht so gut gefallen. Zwar war es gut, dass man selbst nicht so wirklich drauf kommen konnte, aber gerade das macht es wieder etwas unglaubwürdig.

Insgesamt war es nicht schlecht, es hätte aber weitaus spannender sein können.

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Veröffentlicht am 22.09.2020

Ging so

Bluthölle (Ein Hunter-und-Garcia-Thriller 11)
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Bluthölle ist schon Band 11 der Hunter & Garcia Reihe. Während die ersten Bücher immer glatte 5 Sterne hatten ging es irgendwann für mich bergab bis Herr Carter mit "Jagd auf die Bestie" wieder Fahrt aufgenommen ...

Bluthölle ist schon Band 11 der Hunter & Garcia Reihe. Während die ersten Bücher immer glatte 5 Sterne hatten ging es irgendwann für mich bergab bis Herr Carter mit "Jagd auf die Bestie" wieder Fahrt aufgenommen hat. Darum war ich auch wirklich gespannt auf Bluthölle.

Leider ist es aber wieder genau wie früher. Robert Hunter ist wie immer der schlauste Mensch der Welt. Meist passt es auch, aber manche Gedankengänge von ihm sind einfach in keinster Weise nachvollziehbar. Leider wird Garcia auch mal wieder sehr dümmlich dargestellt. Früher waren beide noch recht ebenbürtig, aber in den letzten Büchern zeichnet sich dies sehr ab. Dabei hat Garcia so viel mehr zu bieten!

Auch der Fall an sich war dieses Mal für mich etwas langweilig. Die Idee war gut und hätte durchaus spannend sein können. Für mich plätscherte es aber leider etwas vor sich hin. Es erinnerte auch eher an einen Actionfilm als an einen Thriller.

Der Schreibstil ist wie immer flüssig und durch die kurzen Kapitel kommt man trotz der Längen gut durchs Buch.

Ich hoffe, dass Band 12 wieder an alte Werke anknüpfen kann. Bluthölle konnte mich aber leider nicht begeistern.

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Veröffentlicht am 22.09.2020

Gute Idee!

Raum der Angst
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In "Raum der Angst" geht es um 8 Personen, die von einem Killer namens "Janus" entführt wurden und nun in einem perfiden Escape-Room um ihr Leben kämpfen.

Ich finde die Idee wirklich unheimlich spannend, ...

In "Raum der Angst" geht es um 8 Personen, die von einem Killer namens "Janus" entführt wurden und nun in einem perfiden Escape-Room um ihr Leben kämpfen.

Ich finde die Idee wirklich unheimlich spannend, zumal ich selbst gerne Escape-Rooms mache. Leider war die Durchführung nicht immer so optimal.
Denn die einzelnen Räume die die 8 "Kandidaten" durchlaufen mussten waren manchmal schon sehr weit hergeholt. Es war manchmal einfach nicht glaubhaft dargestellt.

Die Personen an sich bleiben relativ flach, bis auf Hannah, die wir auch direkt am Anfang des Buches kennenlernen. Trotzdem fiebert man natürlich mit den Leuten mit.

Recht schnell wird aufgedeckt wer Janus wirklich ist. Das drückt leider ein wenig die Spannung. Das Ende hätte auch für meinen Geschmack etwas spannender sein können wobei ich das letzte Kapitel nicht schlecht fand. Es war quasi ein Ende mit einem Augenzwinkern.

Das Buch hat mich insgesamt gut unterhalten, war aber jetzt auch nicht etwas völlig neues.

Hervorheben möchte ich aber noch die Covergestaltung! Denn das Taschenbuch kommt wirklich schön daher!

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Veröffentlicht am 30.03.2020

Ein guter Auftakt!

Die Farben der Schönheit – Sophias Hoffnung (Sophia 1)
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Sophias Hoffnung ist der Auftakt einer neuen Trilogie von Corina Bomann und gleichzeitig mein erstes Buch der Autorin. Vorab: ich habe das Hörbuch gehört.

Es geht um Sophia, die von jetzt auf gleich ...

Sophias Hoffnung ist der Auftakt einer neuen Trilogie von Corina Bomann und gleichzeitig mein erstes Buch der Autorin. Vorab: ich habe das Hörbuch gehört.

Es geht um Sophia, die von jetzt auf gleich alles verliert: ihre Familie, ihren Geliebten, ihre Zukunft. Sie reist mit ihrer Freundin nach Paris und bekommt dort eine einmalige Chance. Sie kann bei der weltweit bekannten Helena Rubinstein arbeiten und mit ihr nach New York reisen.

Mir hat der Schreibstil der Autorin wirklich gut gefallen. Es ist sehr flüssig und man kommt gut durchs Buch. Auch die Charaktere haben mir gefallen. Alle waren gut dargestellt und ich hatte nie Probleme sie auseinander zu halten. Sophia als Protagonistin hat gut gepasst, auch wenn sie mir hin und wieder etwas zu naiv war. Da sie aber auch noch sehr jung war konnte man ihr das nicht übel nehmen.

Der Verlauf der Geschichte hat viele Höhen und Tiefen für Sophia. Man fiebert schon mit, auch wenn ich es hier und da etwas langatmig fand. Zum Ende hin kam aber noch einmal eine für mich völlig überraschende Wendung die Lust auf Band 2 macht. Außerdem erleben auch die Nebencharaktere immer wieder Höhen und Tiefen. Die Autorin hat hier wirklich alle gut mit einbezogen.

Die Sprecherin hat mir recht gut gefallen, auch wenn ich mich erst einmal sehr an ihre männlichen Stimmlagen gewöhnen musste. Das hat manchmal die Stimmung etwas kaputt gemacht. Ich muss aber sagen, zu Sophia an sich hat die Stimme der Sprecherin hervorragend gepasst. Dennoch würde ich Band 2 lieber selbst lesen.

Insgesamt hat mir der Auftakt gut gefallen und ich bin gespannt wie es mit Sophia weitergeht!

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Veröffentlicht am 30.03.2020

Keine leichte Kost

Milchmann
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Eine junge Frau zieht die Aufmerksamkeit eines wesentlich älteren Mannes auf sich. Was das für Auswirkungen haben kann wird in Milchmann erzählt.

Ich muss sagen, ich dachte ich käme mit dem Schreibstil ...

Eine junge Frau zieht die Aufmerksamkeit eines wesentlich älteren Mannes auf sich. Was das für Auswirkungen haben kann wird in Milchmann erzählt.

Ich muss sagen, ich dachte ich käme mit dem Schreibstil irgendwann zurecht, muss aber zugeben, dass es mir einfach zu viel war. Der Schreibstil ist sehr verworren und manchmal auch etwas zäh. Durch die fehlenden Namen muss man unheimlich aufpassen alles mitzubekommen. Es ist definitiv kein Buch was man mal eben so nebenbei lesen kann.

Auch das es keine großen Abschnitte gab hat mich unheimlich gestört. Ich bin ein Leser, der auch gerne mal an einem Abschnitt anhält. Mitten in der Geschichte anhalten ist nicht meins.

Insgesamt war mir das Buch derzeit einfach zu viel. Man muss so viel nachdenken, es passiert so viel, man merkt in was für einer grausamen und schweren Welt die Protagonistin lebt. In der derzeitigen Situation war das Buch einfach nicht passend für mich. Vielleicht gebe ich ihm irgendwann noch einmal eine Chance. So muss ich es leider abbrechen.

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