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Veröffentlicht am 28.06.2022

Du musst die Vergangenheit loslassen, damit die Zukunft eine Chance hat.

Die Liebe fliegt, wohin sie will
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Cleo hat sich ihren Traum erfüllt und arbeitet als Stylistin im schillernden Berlin. Ein letzter Befreiungsschlag vom ländlichen Leben ihrer Kindheit. Sie hat abgeschlossen mit diesem Leben ohne Glamour, ...

Cleo hat sich ihren Traum erfüllt und arbeitet als Stylistin im schillernden Berlin. Ein letzter Befreiungsschlag vom ländlichen Leben ihrer Kindheit. Sie hat abgeschlossen mit diesem Leben ohne Glamour, doch als ihre Oma Helene stirbt, steht sie vor einer neuen Herausforderung. Cleo wird nur die wahren Modeschätze ihrer Oma erben, wenn sie drei Wochen auf einer Biofarm in der Bretagne arbeitet. Trotz dieser merkwürdigen Bedingung reist Cleo in die Bretagne und findet letztendlich die Liebe.

Gerade im Sommer finde ich es angenehm, Bücher zu lesen, die einfach nur locker leicht sind und einem das Herz erwärmen. „Die Liebe fliegt, wohin sie will“ ist ein solcher Roman und ich fand es einfach schön, Cleo auf ihrer Reise zu begleiten.

Zum einen konnte ich Cleos innere Gedankenwelt sehr gut nachvollziehen, denn als Kind war sie unzufrieden damit, auf dem Land zu leben, ohne ein klein wenig persönlichen Luxus zu haben wie z.B. ein Glas Nutella. Ihr größtes Anliegen ist es, dieser Welt entfliehen zu können, was sie auch umsetzt, doch man merkt, dass sie immer noch innerlich nicht damit abgeschlossen hat. Denn obwohl sie einen Job hat, der sie ausfüllt und glücklich macht, zieht sie es dennoch in ihrer Freizeit vor, Fallschirmspringen zu gehen. In der Luft ist sie frei von irgendwelchen Verpflichtungen und muss ich niemanden gegenüber rechtfertigen.

Demnach fand ich es auch zum anderen spannend herauszufinden, was nun passieren wird, wenn Cleo wieder Zeit in einer ländlichen Gegend verbringen muss, um das Erbe ihrer Großmutter zu erhalten. Gerade in diesem Hinblick fand ich auch die Vergangenheitskapitel von Cleo interessant, da sie mehr Aufschluss über ihre Gedankenwelt bieten. Zwar sträubt sich Cleo anfangs, doch nach und nach merkt sie, wie gut ihr das Landleben tut. Spätestens als sie dem schwächelnden Marktstand der Farm neues Leben einhaut, bröckelt auch ihr letzter Widerstand und sie genießt die Zeit auf der Farm zunehmend.

Dies liegt zu einem großen Teil auch an den Menschen auf der Farm, die ihr den Aufenthalt so angenehm wie möglich versuchen zu machen. Neben zwei bezaubernden Hunden, die auch in ihrem Zimmer schlafen dürfen, lernt Cleo auch Finn, den Besitzer der Farm kennen, Louanne, die Frau mit dem Käse, die ihr die ein oder andere Lebensweisheit näherbringt, oder auch ihr Farm-Kollege Luc, der ihr mit Rat und Tat zur Seite steht. Man würde am liebsten direkt selbst auf der Farm mithelfen und ein Teil dieser Truppe werden.

Zwar gibt es am Ende auch wieder das ein oder andere Drama, das vielleicht nicht hätte sein müssen, allerdings wird man mit einem wunderbaren Happy-End belohnt, sodass man das Buch mit einem guten Gefühl beenden kann.

Aus diesem Grund kann ich jedem dieses Buch empfehlen, der noch nach der idealen Sommerlektüre sucht und Cleo auf ihrem Weg zu sich selbst begleiten möchte.

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Veröffentlicht am 03.06.2022

Es ist besser alles zu opfern als in Sklaverei zu leben.

Die Stadt der Dolche
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An dem Tag, als der Sultan einen abgetrennten Kopf als Geschenk von Königin Maya, der Witwe des verstorbenen Gouverneurs der Provinz Amber erhält, beeinflusst dies viele Schicksale in der Stadt Tumanbay. ...

An dem Tag, als der Sultan einen abgetrennten Kopf als Geschenk von Königin Maya, der Witwe des verstorbenen Gouverneurs der Provinz Amber erhält, beeinflusst dies viele Schicksale in der Stadt Tumanbay. Während Gregor, der Meisterspion des Sultans, versucht, diese Maya ausfindig zu machen, verfolgen die geheimnisvolle Sklavin Sarah und die Frau des Sultans Shajah vollkommen andere Ziele. Es liegt Krieg in der Luft und es wird immer klarer, wer die Oberhand in diesem Spiel um die Macht hat.

Ich fand die Idee im Vorfeld interessant ein Buch auf einem Podcast basieren zu lassen. Zwar habe ich noch nie von diesem Podcast gehört, aber ich fand den Klappentext schon mal sehr vielsprechend. Eine Mischung aus „Game of Thrones“ und „Aladdin“ findet man auch nicht alle Tage. Am Anfang war ich noch wegen des Themas „Sklaverei“, dass ein sehr zentrales Thema in diesem Buch ist, skeptisch gewesen, da ich schon in der Vergangenheit einige Bücher dazu gelesen habe und alle immer sehr brutal waren. Doch „die Stadt der Dolche“ ist anders und hält dazu noch einige Überraschungen bereit.

Bevor man sich jedoch in die Geschichte stürzen kann, muss man zunächst an eine Vielzahl von Charakteren gewöhnen, die alle eine eigene Perspektive in Form von sich abwechselnden Kapiteln erhalten. Neben Gregor, Shajah und Sarah lernt man auch den Sklavenhändler Ibn Bai, seine Tochter Himmel, der Sultan al-Ghuri, sein Neffe Madu, Mayas Gesandter Effendi Rot, General Qulan, seine Tochter Manel, der Anführer einer Reiterkriegerbande Wolf, ein Offizier der Palastwache Basim und der Hafiz des Sultans. Dies hat mich am Anfang etwas verwirrt, aber mit der Zeit gewöhnt man sich an die schnellen Perspektivwechsel und vor allem mochte ich es, dass die Kapitel sehr kurzgehalten sind, dadurch kommt so schnell keine Langweile auf und ich konnte das Buch sehr schnell durchlesen.

Mit der Zeit kreuzen sich immer mal wieder die Wege der verschiedenen Charaktere und treiben die Handlung spannend voran. Mir haben am besten die Sklavin Sarah gefallen, die trotz ihres Sklavenstatus mutig um die Freiheit für sich und ihr Kind kämpft und der Sklavenhändler Ibn Bai, der anders als sein Beruf vermuten mag, kein schlechter Mensch ist.

Zudem fand ich es auch toll, wie das Sklaventhema in diesem Buch aufgegriffen wurde. Die Stadt Tumanbay ist zwar eine Stadt der Sklaverei, doch die Sklaven sind nicht dazu verdammt ewig Sklaven zu bleiben. Auch Sklaven können gesellschaftlich in dieser Stadt aufsteigen und es zu Reichtum und Ansehen bringen. So ist z.B. die Frau des Sultans Shajah als Sklavin nach Tumanbay gekommen und hat es innerhalb kürzester Zeit zur reichsten Frau der Stadt geschafft. In diesem Punkt kommt auch wieder der Sklavenhändler Ibn Bai ins Spiel, der bei seinen Einkäufen stets darauf achtet, Menschen mit Potential zu finden und diese in gute Positionen in der Stadt zu bringen, damit sie wieder eine Chance im Leben haben.

Darüber hinaus gibt es auch durchaus lustige Szenen, wie z.B. die Parfümkreationen des Sultans. Der Sultan erfindet für jede Situation eine eigene Duftkreationen und lässt diese dann auf seine Untertanen los. Nur leider hat er kein Talent dafür und so stinken die meisten Parfüms fürchterlich, nur niemand traut sich etwas zum Sultan zu sagen.

Schon nach wenigen Seiten war ich regelrecht begeistert von diesem Buch und ich kann es kaum erwarten, wie es in Band 2 weitergehen wird. Aus diesem Grund kann ich jedem dieses Buch empfehlen, der eine spannende Geschichte rund um den Thron des Sultans lesen möchte.

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Veröffentlicht am 31.05.2022

Die Gier ist immer das Ergebnis einer inneren Leere

Der Kristallkönig
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Als in Antwerpen eine Diamantenmesse stattfindet, sieht Kornelian van Leeuwen endlich seine Chance gekommen, sich seinem Vater gegenüber zu beweisen. Zusammen mit dem Assistenten seines Vaters Willem reist ...

Als in Antwerpen eine Diamantenmesse stattfindet, sieht Kornelian van Leeuwen endlich seine Chance gekommen, sich seinem Vater gegenüber zu beweisen. Zusammen mit dem Assistenten seines Vaters Willem reist er nach Antwerpen und versucht dort als Erbe des traditionsreichen Hauses „Juwelen van Leeuwen“ die mitgebrachte Ware möglichst gewinnbringend zu verkaufen. Doch als ein besonders wertvoller Ring von einer Diebin gestohlen wird, hinterfragt Kornelian seine Ambitionen, denn er kommt einem Geheimnis aus der Vergangenheit auf die Spur.

Das Buch beginnt schon direkt mit einer schaurigen Szene: Lebewesen werden mithilfe von Alchemie in Edelsteine verwandelt und haben keine Chance, ihrem Schicksal zu entrinnen. Dieser Anfang hat mich schon sehr neugierig gemacht, denn vor einiger Zeit hatte ich schon eine Serie gesehen, die ebenso das Thema „Alchemie“ in den Fokus gestellt hat. In „Fullmetal Alchemist“ geht es darum, welche Auswirkungen der Missbrauch von Alchemie haben kann. Allerdings geht es in „der Kristallkönig“ dabei weniger um die missbräuchliche Anwendung der Alchemie, sondern eher darum, was passiert, wenn eine solche Macht in die falschen Hände gerät.

Die falschen Hände sind in diesem Fall Kornelians Vater Emerald, der nach dem Verlust seiner Frau den Bezug zur Realität verloren hat. Für ihn gibt es nur noch die Jagd nach Edelsteinen und er versucht an möglichst reine Diamanten zu kommen. Dabei ist ihm kein Preis zu hoch, auch wenn es sich dabei um Menschenleben handelt. Diese Gier nimmt im Laufe der Geschichte ein sehr ungesundes Maß an und Kornelian leidet unter der Behandlung seines Vaters. Dabei denkt er zunächst, dass er schuld an dieser Situation ist und lässt nichts unversucht, um seinem Vater zu gefallen.

Doch mit der Zeit merkt Kornelian, dass dies vergebliche Liebesmüh ist und versucht zu verstehen, warum sein Vater so geworden ist. Ihm zur Seite steht dabei Beryl, die es sich zur Aufgabe gemacht hat, herauszufinden, warum die Menschen Opfer von Alchemisten geworden sind. Dazu stiehlt sie die Edelsteine der verlorenen Seelen, damit sie nicht Opfer von geldgierigen Menschen werden und ihr Leben als Schmuck fristen müssen. Zwar können sich die beiden am Anfang nicht wirklich leiden, da sie sich auf verschiedenen Seiten befinden, doch mit der Zeit sehen sie ein, dass sie nur gemeinsam das Geheimnis um die Seelensteine lüften können. Mir hat dabei vor allem die dickköpfige Art von Beryl gefallen, die niemals aufgibt, auch wenn ihr Hindernisse in den Weg gelegt werden. Kornelian wirkt dagegen etwas weicher, allerdings musste er auch jahrelang unter einem tyrannischen Vater leben.

Darüber hinaus haben mir auch die unterschiedlichen Fähigkeiten von Beryl und Kornelian gefallen. Beryl hat die Fähigkeit, die Stimmen der eingeschlossenen Seelen zu hören und kann sie auch zu einem gewissen Grad befreien, wohingegen Kornelian Menschen in diese Steine einschließen kann. Da ich vorher noch nie von solchen Fähigkeiten in Büchern gelesen habe, fand ich die Umsetzung ziemlich interessant.

Aus diesem Grund kann ich jedem dieses Buch empfehlen, der eine spannende und abwechslungsreiche Geschichte über den Sohn eines Juwelenhändlers lesen möchte, der mit der Zeit die Schatten seiner Vergangenheit aufdeckt.

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Veröffentlicht am 30.05.2022

Die Weisheit der Raben ist unangetastet

Die Hexen von Woodville - Rabenzauber
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Faye Bright lebt mit ihrem Vater, dem Wirt im beschaulichen Örtchen Woodville im ländlichen Kent. Als Faye eines Tages das Tagebuch ihrer verstorbenen Mutter findet, möchte sie unbedingt wissen, wer ihre ...

Faye Bright lebt mit ihrem Vater, dem Wirt im beschaulichen Örtchen Woodville im ländlichen Kent. Als Faye eines Tages das Tagebuch ihrer verstorbenen Mutter findet, möchte sie unbedingt wissen, wer ihre Mutter war, denn das Tagebuch enthält seltsame Beschwörungen und Formeln. Doch viel Zeit bleibt nicht, um auf Spurensuche zu gehen, als das Örtchen Woodville von einem geheimnisvollen Rabenvolk angegriffen wird.

Ich habe das Buch sehr gerne gelesen, denn schon von Beginn an hat mich das Buch mit seiner halloweenmäßigen Atmosphäre in seinen Bann gezogen. Am Anfang erscheint noch alles friedlich, soweit man das in Kent zur Zeit des zweiten Weltkriegs sagen kann. Denn die Menschen im Ort haben Angst vor den Nazis und wittern hinter jedem seltsamen Verhalten einen Spion. Es gibt sogar eine Nachtwache, die darauf achtet, dass jeder im Ort nachts sein Licht ausschaltet, damit sie nicht Opfer eines Fliegerangriffs werden. Sogar die Glocken dürfen nicht mehr geläutet werden.

Dementsprechend glauben sie Faye auch nicht, als sie davon überzeugt ist, dass etwas sehr Seltsames im Örtchen Woodville vor sich geht. Sie wird nicht ernst genommen und auch ihr Vater Terence vermeidet es, mit ihr über ihre Mutter zu sprechen, obwohl sie so gerne mehr über sie erfahren würde. Erst das Tagebuch ihrer Mutter bestärkt sie, in dem Vorhaben weiter zu forschen. Ich mochte Faye sehr gerne und konnte auch gut nachvollziehen, warum sie so dringend mehr über ihre Mutter herausfinden möchte.

Eine erste Anlaufstelle bietet ihr dabei Philomena Teach. Sie kannte ihre Mutter und ist sich durchaus auch bewusst, dass etwas sehr Seltsames vor sich gut. Doch sie möchte zunächst ihr Geheimnis bewahren und vor allem Faye von ihrer unangebrachten Neugierde abbringen.

Doch spätestens als das Rabenvolk in Woodville auftaucht, müssen sie zusammenarbeiten. Dabei fand ich die Perspektive der Vogelscheuchen sehr interessant. Es ist eine eher traurige Geschichte über ein Volk, dass dazu verdammt worden ist sein Dasein als eine Art Abschreckung, zu fristen. Sie wurden nie gefragt, ob sie das auch wollen, denn es gab durchaus eine Zeit, in der sie es nicht machen mussten. In diesem Kontext lernt man auch die Vogelscheuche Suky kennen, die zwar ihrem Meister folgt, aber durchaus eigene Gedanken hat und ihr Verhalten hinterfragt. Suky hebt sich so von den anderen Vogelscheuchen ab und ich habe mit ihr mitgefiebert, dass ihre Geschichte ein gutes Ende nehmen wird.

Zwar ist die Auflösung am Ende, warum die Vogelscheuchen erweckt worden sind, nicht wirklich spektakulär, aber die Geschichte ist bis dahin sehr spannend erzählt und die gruselige Atmosphäre tut ihr Übriges. Ich glaube gerade zur Halloween-Zeit liest sich dieses Buch noch besser, da man sich dann auch gerade in der richtigen Stimmung befindet.

Aus diesem Grund kann ich jedem dieses Buch empfehlen, der zu Halloween die geeignete Lektüre sucht oder einfach nur ein gutes Buch zum Gruseln.

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Veröffentlicht am 25.05.2022

Macht brauchst du nur, wenn du Böses vorhast..

Höllendämmerung
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Dem Magier Stark gelingt nach 11 Jahren die Flucht aus der Hölle. Nun ist er unsterblich und sinnt nach Rache an den Personen, die ihm dieses Schicksal aufgebürdet haben. Doch in den 11 Jahren hat sich ...

Dem Magier Stark gelingt nach 11 Jahren die Flucht aus der Hölle. Nun ist er unsterblich und sinnt nach Rache an den Personen, die ihm dieses Schicksal aufgebürdet haben. Doch in den 11 Jahren hat sich einiges in der Oberwelt getan und bevor er Rache üben kann, muss er sich erst an die Digitalisierung der Welt gewöhnen, was zunächst gar nicht so einfach ist, wie zunächst gedacht. Aber als magisches Wunderkind müsste er sich doch schnell daran gewöhnen können..

Schon lange stand dieses Buch auf meiner Wunschliste, da ich einfach das Setting „kaputter Held will eigentlich nur Rache üben, aber rettet nebenbei die Welt“ mag. Mich erinnerte Stark sehr an Charaktere wie „Max Payne“, „Lucifer“ oder „Constantine“, die ebenso einiges in ihrem Leben mitmachen mussten und dadurch entsprechend negativ auf ihre Umwelt zu sprechen sind. Dennoch retten sie mit ihrem Rachefeldzug über kurz oder lang auch andere Menschen, die ebenso unter einer bestimmten Person leiden mussten.

Im Fall von Stark ist es Mason, der seine Freundin ermordet und ihn in die Hölle verbannt hat. Während Stark die Jahre in der Hölle dafür genutzt hat, immer stärker zu werden mit dem Ziel Mason irgendwann zu töten, ist Mason immer größenwahnsinniger geworden und möchte die Hölle mit seinen Lakaien erobern. Allerdings ist es gar nicht so einfach, an Mason heranzukommen, denn er wird von seinen Leuten geschützt.

Aus diesem Grund sucht sich auch Stark geeignete Personen, die ihn bei seinem Vorhaben unterstützen. Er sucht z.B. seinen alten Kumpel Kasabian auf, der eine Videothek betreibt. Am Anfang ist dieser zwar überhaupt nicht froh Stark wiederzusehen, doch mit der Zeit muss er sich damit arrangieren, denn Stark verwandelt ihn in einen sprechenden Kopf und nimmt ihn in Gefangenschaft. Diesen Umstand fand ich ziemlich witzig, denn die beiden verbringen die meiste Zeit damit sich gegenseitig zu ärgern und dadurch entstehen herrliche Gespräche. Der Humor ist einfach klasse.

Generell schreckt das Buch nicht davor zurück eine rotzige Sprache zu verwenden und so mancher Kampf wird sehr explizit dargestellt. Es ist einfach ein verrückter Trip, der für mich leider an der spannendsten Stelle aufgehört hat. Ich hätte gerne direkt weitergelesen, um herauszufinden, was Stark und Kasabian als Nächstes erleben. Doch wie ich gesehen habe, ist diese Buchreihe in den USA ein sehr beliebter Klassiker und demnach hoffe ich, dass die weiteren Bände der Serie auch in Deutschland erscheinen werden. Zwar musste ich mich zunächst daran gewöhnen, dass das Buch keinerlei Kapitel hat und einfach nur aus Fließtext besteht, aber der Höllentrip ist es auf jeden Fall wert!

Demnach kann ich jedem dieses Buch empfehlen, der ein magisches Wunderkind dabei begleiten möchte, Rache an den Personen auszuüben, die ihm das Wertvollste auf der Welt genommen haben.

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