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Veröffentlicht am 27.04.2020

50 Lieblingsrezepte

WW - 50 Lieblingsrezepte
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Bei einer Buchverlosung habe ich das Kochbuch „50 Lieblingsrezepte“ von Weight Watchers gewonnen.
Das Kochbuch ist eine Sonderausgabe zum Jubiläum „50 Jahre Weight Watchers“.

Nachdem ich vor Kurzem bereits ...

Bei einer Buchverlosung habe ich das Kochbuch „50 Lieblingsrezepte“ von Weight Watchers gewonnen.
Das Kochbuch ist eine Sonderausgabe zum Jubiläum „50 Jahre Weight Watchers“.

Nachdem ich vor Kurzem bereits das „Basis-Kochbuch“ von WW testen durfte, habe ich mich über diesen Buchgewinn sehr gefreut.

Im Kochbuch findet sich eine bunt gemischte Auswahl aus Rezepten, die geschmacklich keine Wünsche offen lassen und das Ganze wird auf tollen Fotos präsentiert.

Die Rezepte sind für mein Empfinden leicht nach zu kochen und zur Orientierung gibt es bei jedem Rezept auch eine Angabe mit den entsprechenden WW-Punkten.

Über das ganze Buch verteilt finden sich immer wieder Doppelseiten, die sich verschiedenen Themen zur Geschichte von Weight Watchers widmen, sei es die Geburtsstunde, WW in Deutschland, WW in den 80ern, etc.. Diese Einschübe fand ich interessant und unterhaltsam zu lesen.

Ich muss gestehen, dass ich im direkten Vergleich zwischen „50 Lieblingsrezepte“ und „Basis-Kochbuch“, in Letzterem mehr Rezepte gefunden habe, die mich angesprochen haben, aber das ist dem jeweiligen Geschmack geschuldet.

Von mir bekommt „50 Lieblingsrezepte“ leckere 4 Bewertungssterne!

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
Veröffentlicht am 27.04.2020

Wie der Klang deines Herzens

Wie der Klang deines Herzens
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Im Rahmen einer Leserunde durfte ich „Wie der Klang deines Herzens“ von C.S. Bieber lesen. Es war mein erstes Buch der Autorin.

Lea ist mit Herz und Seele Balletttänzerin und ihr großer Traum ist es an ...

Im Rahmen einer Leserunde durfte ich „Wie der Klang deines Herzens“ von C.S. Bieber lesen. Es war mein erstes Buch der Autorin.

Lea ist mit Herz und Seele Balletttänzerin und ihr großer Traum ist es an der renommierten Juilliard zu studieren. Ihre Eltern haben für diesen Traum nur wenig Verständnis und unterstützen sie nicht wirklich. Überhaupt kostet die angespannte Atmosphäre in ihrem Zuhause Lea viele Nerven.

Zufällig begegnet sie dem Cellist John und ist fasziniert von seiner Liebe zur Musik. Der Traum von einem Studium an der Juilliard verbindet sie und so entsteht bald eine innige Freundschaft. Lea ahnt nicht, dass John viel mehr als nur Freundschaft für sie empfindet und sie hat ja selbst einen Freund.

Wird es irgendwann mehr als nur Freundschaft zwischen ihnen geben?

Mir hat die New Adult-Romance gut gefallen. Die Autorin versteht es ihre Figuren mit Ecken und Kanten zu versehen und mich als Leserin mit in die Geschichte zu nehmen.

An der ein oder anderen Stelle hatte ich die Handlung für mich kleinere Brüche bzw. Zeitsprünge, nach denen ich mich erst ein Mal neu orientieren musste, aber das will ich der Geschichte nicht zu negativ ankreiden, da ich ja jedes Mal wieder in die Handlung gefunden habe.

Ich muss gestehen, dass mich Lea und John, bis sie zueinander finden, einige Nerven gekostet haben. Es ging oft gefühlt zwei Schritte vor und drei zurück. Am Ende habe ich den Hintergrund aber verstanden, den Lea war in einer toxischen Beziehung gefangen und sich aus dieser zu lösen ist alles andere als einfach, vor allem wenn man dadurch ein falsches Bild von sich selbst bekommen hat.

Die Themen toxische Beziehung, Selbstliebe, Selbstannahme hat die Autorin für mich glaubhaft dargestellt und nachvollziehbar in ihrer Geschichte und in ihren Protagonisten eingefangen.

Von mir bekommt die New Adult-Romance 4 Bewertungssterne.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 23.03.2020

Lecker ;-)

WW - Das Basis-Kochbuch
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Ich mache seit rund 6 Wochen Weight Watchers und nachdem ich die Buchverlosung zu „Das Basis-Kochbuch“ von Weight Watchters entdeckt habe, war ich natürlich sofort Feuer & Flamme dafür. Es hat mich deshalb ...

Ich mache seit rund 6 Wochen Weight Watchers und nachdem ich die Buchverlosung zu „Das Basis-Kochbuch“ von Weight Watchters entdeckt habe, war ich natürlich sofort Feuer & Flamme dafür. Es hat mich deshalb auch sehr gefreut, als ich ein Leseexemplar gewonnen habe.

Meine Erwartung mir neue Inspirationen und leckere Rezepte zu offerieren, hat das Kochbuch schon auf den ersten Blick erfüllt. Ich muss gestehen, dass ich mich gleich auf die Rezepte gestürzt habe, da ich mich ja derzeit tagtäglich mit dem Punktesystem befasse und den anderen Teilen des Buches nicht wirklich meine Aufmerksamkeit gewidmet habe.

Gut hat mir gefallen, dass bei den Rezepten die verschiedenen Punkte angegeben sind, so dass man sich – wenn man das Weight Watchers-Prinzip anwendet – gleich orientieren kann, wie viele Punkte, welches Rezept hat.

Mein Mann und ich haben einige Rezepte ausprobiert und es stehen noch weitere auf unserer persönlichen Kochliste
Wir fanden die Rezepte leicht nach zu kochen. Die Zutaten sind gängig und nicht besonders schwierig oder aufwändig zu besorgen. Der Zeitaufwand der Rezepte hält sich meistens in überschaubaren Grenzen und so ist auch abends nach der Arbeit schnell etwas Leckeres gezaubert. Die Mengenangaben sind unserer Meinung nach stimmig und die Rezepte sind meistens auf 2 oder 4 Personen ausgelegt.

Die 70 Rezepte zeigen einen guten & vielfältigen Querschnitt mit Rezepten für Fleisch, Fisch & Meeresfrüchte, Salate, Suppen und auch Süßes fehlt nicht.

Gut gefallen haben uns auch die großformatigen Bilder der Rezepte, da bekommt man schon beim Anschauen Appetit und Lust aufs Ausprobieren.

Da mein Mann kein Weight Watchers macht und deshalb einen anderen Blick als ich auf das Ganze hat, habe ich ihn gefragt, ob es für ihn einen Unterschied macht, dass die Rezepte von Weight Watchers sind oder ob er einen Unterschied bemerkt hat und sein kurzer Kommentar war nur: „Die Rezepte sind gut!“. Damit ist wohl alles gesagt

5 leckere Bewertungssterne gibt es von uns!

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 15.03.2020

Die stumme Magd

Die stumme Magd
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Im Rahmen einer Leserunde durfte ich „Die stumme Magd“ von Annette Spratte lesen.

Es war mein erstes Buch der Autorin und der Inhalt des historischen Romans hat mich sofort angesprochen.

Daniel Huntington ...

Im Rahmen einer Leserunde durfte ich „Die stumme Magd“ von Annette Spratte lesen.

Es war mein erstes Buch der Autorin und der Inhalt des historischen Romans hat mich sofort angesprochen.

Daniel Huntington kann sein Glück kaum fassen, als ihm vom Baronet Brigham eine Stelle als Stallmeister auf seinem Gestüt angeboten wird. Völlig überwältigt willigt er ein und schnell hat er sich auf dem Anwesen gut eingelebt. Die Arbeit macht ihm Spaß und der Baronet scheint ihn zu schätzen, fördert ihn sogar und behandelt ihn fast wie einen Gleichgestellten. Gleichzeitig fallen Daniel seltsame Dinge auf: Unter der Dienerschaft gibt es eine Magd, die von vielen der anderen Bediensteten gemein behandelt wird und nie ein Wort spricht. Zu einer weißen Stute, die sich von niemandem anfassen lässt, hat die stumme Magd ein besonderes Verhältnis und auch der Baronet lässt die Dienerin nie aus den Augen.

Daniel erscheint dies alles reichlich merkwürdig und dann macht er eine folgenreiche Bekanntschaft…

Mehr will zum Inhalt nicht verraten, denn niemandem soll die Spannung und des Rätsels Lösung vorweg genommen werden.

Mir hat der historische Roman, der neben einem spannenden und grausigen Rätsel auch mit einer leichten Liebesgeschichte aufwarten kann, ausgesprochen gut gefallen. Daniel ist als Protagonist ein sehr sympathischer und aufrechter junger Mann, der sein Leben überzeugt im christlichen Glauben lebt. Als er bei seiner neuen Anstellung auf dunkle Geheimnisse und Rätsel stößt, lässt ihn dass zwischendurch auch an sich selbst zweifeln. Die Autorin beschreibt das ländliche Leben auf dem Gestüt, den Alltag von Daniel als Stallmeister und der restlichen Dienerschaft, interessant und abwechslungsreich.

Ich muss ja gestehen, dass mich die Atmosphäre der Geschichte immer wieder ein wenig an die Serie „Downtown Abbey“ erinnert hat und die Autorin hat für mich das Setting und Flair der historischen Zeit, in der die Handlung spielt, gut eingefangen.

Das Thema christlicher Glaube wird für mein Empfinden gut und glaubwürdig in die Geschichte bzw. in ihre Protagonisten eingebunden.

Die Geschichte wird zum größten Teil aus Daniels Sicht erzählt und dieser Blickwinkel hat mir gut gefallen. Mit dem erzählerischen Kniff, dass Daniel seiner Mutter immer wieder Briefe schreibt, die ich als Leserin auch lesen kann, bekommt die Handlung Tiefe und man erfährt viel über Daniels Gedanken und Gefühle. Als Protagonist macht Daniel auch eine tolle Entwicklung durch und ich habe sein „Hineinwachsen“ in seine neuen Aufgaben, die er im Lauf der Geschichte übernehmen muss, als sehr authentisch empfunden.

Das Ende der Geschichte hat mein romantisches Herz höher schlagen lassen und ich habe mich gefreut, dass alles am Ende zu einem Happy End kommt.

Von mir bekommt dieser fein- und zugleich tiefsinnige historische Roman 5 Bewertungssterne!

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 15.03.2020

Mein Herz in deinen Händen

Mein Herz in deinen Händen
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Im Rahmen einer Leserunde durfte ich „Mein Herz in deinen Händen“ von Corinne Michaels lesen.

Das Buch habe ich über die Ausschreibung zu einer Leserunde entdeckt und die Leseprobe hat mich emotional ...

Im Rahmen einer Leserunde durfte ich „Mein Herz in deinen Händen“ von Corinne Michaels lesen.

Das Buch habe ich über die Ausschreibung zu einer Leserunde entdeckt und die Leseprobe hat mich emotional dermaßen gepackt, dass ich mich riesig gefreut habe, als es hieß, dass ich mitlesen darf.

Presley hat eigentlich alles, was sie sich immer erträumt hat: einen liebenden Ehemann, ein schönes Haus, zwei gesunde Söhne und seit Kurzem auch einen eigenen Laden. Eine Tragödie erschüttert dieses vermeintliche Idyll und Presley steht mit einem Mal vor den Scherben ihres scheinbar so perfekten Lebens.

Es bleibt ihr keine andere Wahl als mit ihren Söhnen zurück zu ihren Eltern zu gehen. Siebzehn Jahre hat sie ihren Heimatort gemieden so gut es ging, denn an jeder Ecke begegnen ihr Erinnerungen an ihre erste große Liebe Zach.

Als Presley Zach dann unvermutet leibhaftig gegenüber steht, kommen alle Erinnerungen – schöne, aber auch sehr schmerzliche wieder hoch.

Zach hat seine erste große Liebe Presley nie vergessen und als sie zurück in ihre Heimatstadt kommt, kommen lange unterdrückte Gefühle wieder ans Licht. Doch kann Zach Presley wirklich wieder für sich gewinnen?

Wie schon erwähnt, beginnt die Geschichte extrem emotional und die Wucht dieser Gefühle hat mir einen dicken Kloß im Hals und feuchte Augen beschert. Nach diesem dramatischen Einstieg macht die Handlung einen zeitlichen Sprung und man kommt lesemäßig in etwas „ruhigeres Fahrwasser“. Mich hat dieser Sprung im ersten Moment erleichtert, weil ich nicht gewusst hätte, ob ich eine ganze Geschichte auf dem hohen emotionalen Level vom Anfang ausgehalten hätte. Gleichzeitig hat dieser Sprung für mich auch einen ziemlichen Einbruch bedeutet, da mich Presley – der ich mich anfangs extrem nah gefühlt habe - plötzlich von sich gestoßen hat. So hat es sich zumindest für mich angefühlt.

So richtig nah – wie zu Beginn der Geschichte – bin ich Presley dann leider auch nicht mehr gekommen.

Die Handlung entwickelt sich zu Liebesgeschichte über das Thema zweite Chance. Sowohl Zach wie auch Presley haben nie miteinander abgeschlossen und bei ihrem Wiedersehen fallen ihnen die alten Emotionen sinnbildlichen gesehen auf die Füße. Dabei hat mich Presley mit ihrer sturen Haltung alles zu verdrängen und immer so zu tun, als ob alles in bester Ordnung ist, im Verlauf der Geschichte leider ziemlich genervt. Ich habe auch lange nicht verstanden, was eigentlich das Problem zwischen den beiden Hauptprotagonisten ist. Mit mehreren Rückblenden bringt die Autorin bei diesem Thema langsam Licht ins Dunkel, wobei ich ehrlich gestehen muss, dass ich Presleys extreme Verletzung trotzdem lange nicht verstanden habe. Dazu musste ich dann erst fast bis zum Ende lesen, um es wirklich zu verstehen.

Die beiden Protagonisten sind grundsätzlich sympathisch, wobei sich mein Verhältnis zu Presley etwas ambivalent darstellt und Zach ist mir ziemlich lange auch fern geblieben. Da hätte ich mir mehr Kapitel aus seiner Sicht gewünscht – mit denen hat die Autorin für mich etwas gegeizt.

Ich habe „Mein Herz in deinen Händen“ recht gern gelesen, aber ich muss auch gestehen, dass die Geschichte nach einem extrem emotionalen Beginn in eine eher mittelmäßige Lovestory abgleitet, von der ich mir nach diesem melodramatischen Start einfach etwas anderes erwartet habe. Von mir gibt es 3 Bewertungssterne!

  • Cover
  • Geschichte
  • Erzählstil
  • Charaktere
  • Gefühl