Grandios
Old Bones - Das neunte OpferIm Winter des Jahres 2008 kehrten neun Studenten von einer Wanderung in den Bergen nicht zurück. Der Rettungsdienst fand ihren letzten Lagerplatz in mysteriösem Zustand vor. Offensichtlich flohen sie vor ...
Im Winter des Jahres 2008 kehrten neun Studenten von einer Wanderung in den Bergen nicht zurück. Der Rettungsdienst fand ihren letzten Lagerplatz in mysteriösem Zustand vor. Offensichtlich flohen sie vor etwas furchterregendem barfuß, ohne wärmende Kleidung mitten in einen Schneesturm. Gefunden wurden nur sechs Leichen, brutal zerquetscht, mit fehlenden Körperteilen. Gelöst wurde der Fall nie und wurde abgelegt. Bis im Jahr 2023 zwei weitere Leichen der Gruppe in einer Höhle gefunden wurden. FBI-Agentin Corrie Swanson will nun gemeinsam mit der Archäologin Nora Kelly das Geheimnis um das Schicksal der Studenten lösen und das fehlende Opfer finden. Doch damit machen sie sich mächtige Feinde!
"Old Bones - Das neunte Opfer" von dem Autorenduo Preston & Child hat mich wieder sehr begeistert, auch wenn mir hier das Mysteriöse um alte Legenden etwas fehlte. Diesmal haben sie einen Vorfall aus dem Jahr 1959 aus der Sowjetunion, dem Djatlow-Pass-Rätsel, nach Amerika verlegt und angepasst. Dies stört jedoch in keinster Weise. Einziger Punkt, der mich gestört und den Lesefluss unterbrochen hat, sind die Kapitel über die Familien der Opfer und ihre Versammlungen und Aktionen. Diese hatten mit der eigentlichen Handlung nichts zu tun und hätten weggelassen werden können, da sie eigentlich nur langweilig waren. Hingegen waren die Machenschaften und Intrigen von Sheriff Hawley, unter denen Nora und ihr Bruder Skip zu leiden hatten, sehr spannend. Auch die eigentliche Handlung rund um die Auflösung des Falles habe ich gebannt gelesen. Ich konnte mir nie einen Reim darauf machen, was wirklich passiert ist, die Auflösung war erschreckend und hat gezeigt, wie man getäuscht werden kann. Die Charaktere Nora und Corrie haben auch hier wieder alle verfügbaren Sympathiepunkte von mir bekommen. Ich mag die beiden sehr und finde ihre manchmal sehr unkonventionellen Ermittlungsmethoden immer wieder toll. Gerade Corrie beweist hier Mut und setzt sich über Anweisungen hinweg.
Ich empfehle dieses Buch gern weiter!