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Veröffentlicht am 07.03.2026

I’m coming to the cottage.

Heated Rivalry
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He was going to give it all up for this chance at something lasting. For the chance to hold the heart of the beautiful man who was exhaling Ilya‘s name like it was the most important word in the world. ...

He was going to give it all up for this chance at something lasting. For the chance to hold the heart of the beautiful man who was exhaling Ilya‘s name like it was the most important word in the world. Ilya had no problem giving it all up. He would give up so much more, if he needed to.

Oh Heated Rivalry, was hast du nur mit mir gemacht… Seit der Serie hänge ich, wie viele andere auch, nun im Cottage fest, und es ist herzzerreißend und wundervoll zugleich. Die Buchvorlage gibt der Serie, die eh schon perfekt alles an Emotionen und Gedanken dargestellt hat, nochmal mehr Hintergrundwissen und ist wirklich die Kirsche auf der Sahnetorte. Ich bereue es wirklich, das Buch nicht schon vor seiner Berühmtheit gelesen zu haben!

“All of this. For two weeks. Is mine.“ Forever, Shane wanted to say. Forever if you ask.

Shane und Ilya, Rivalen auf dem Eis, Traumpaar weg vom Eis. Die langsame Transition von der reinen Fckbeziehung zu tiefen Emotionen und Liebe wird so gut dargestellt, dass es sich anfühlt, als würde man sich selber verlieben. Die Handlung ist einfach runder als rund, auch sämtliche Rückzüge und „Ich kann das nicht“ passen einfach perfekt und sind so realistisch dargestellt! Die Sehnsucht der beiden Hauptcharaktere ist ebenfalls auf einem ganz anderen Level und ich lebe sehr für diese gefühlvolle Männlichkeit, die Rachel Reid in jedem ihrer Bücher einfach perfekt beschreibt - wohl, weil sie eine Frau ist... Danke!

“I cannot stop thinking about this short fucking hockey player with these stupid freches and a weak backhand.“

Der Spice ist im gesamten Buch ziemlich gut vorhanden - und damit meine ich sowohl qualitativ als auch quantitativ. Ab der Hälfte, wenn die Beziehung zwischen Ilya und Shane ernster wird, wird der Handlunsanteil wesentlich stärker, aber ich fand die Verteilung nie unpassend. Es ist nunmal eine reine F
ckbeziehung zu Beginn. Da fragt man jetzt nicht, was mit den Eltern ist oder wie die Kindheit war.

“I love you.“ Shane froze. And then Ilya froze. „Holy shit,“ Shane whispered. It wasn‘t how he had meant to respond. „I…“ Ilya‘s eyes were so wide and so scared. „I love you too,“ Shane said.

Auch die Nebencharaktere wie Hayden, Rose oder Svetlana haben trotz ihrer kurzen Auftritte so eine enorme Charaktertiefe und spielen eine wichtige Rolle für die Charakterentwicklung von Shane und Ilya. Ich habe sie alle sehr ins Herz geschlossen und werde mir das Buch als auch die Serie am besten noch weitere 10.000x zu Gemüte führen, um auch ja keine fomo entstehen zu lassen.

“Heated Rivalry“ ist für mich einfach eine rundum perfekte Geschichte, auf deren zwei Fortsetzungen rund um Shane und Ilya sowie die anderen drei Bücher der Reihe ich mich schon sehr freue. Dickes Jahreshighlight, 5+/5 Sterne!

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Veröffentlicht am 21.02.2026

Jem & Tessa & Will

Clockwork Princess
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„If there is a life after this one,” he said, “let me meet you in it, James Carstairs.” “There will be other lives.” Jem held his hand out, and for a moment, they clasped hands, as they had done during ...

„If there is a life after this one,” he said, “let me meet you in it, James Carstairs.” “There will be other lives.” Jem held his hand out, and for a moment, they clasped hands, as they had done during their parabatai ritual, reaching across twin rings of fire to interlace their fingers with each other. “The world is a wheel,” he said. “When we rise or fall, we do it together.”

Hachja, die „Infernal Devices“-Reihe… Ich muss ehrlich sagen, dafür dass sie so gut bewertet war und das auch steigend mit jedem Band, hatte ich mir ehrlich gesagt mehr erhofft. Band 1 war ein guter Anfang, Band 2 ein langwieriger Filler und Band 3 hat das Ruder jetzt doch noch mal ganz gut rumgerissen.

“Clockwork Princess“ hat zwar wieder einen recht ermüdenden Einstieg, fängt sich aber nach knapp 100 Seiten verhältnismäßig schnell. Anschließend kommen Spannung und Emotionen echt nicht zu kurz! Sämtliche Nebenhandlungen und rote Fäden kommen in diesem letzten Band endlich zusammen und werden miteinander verwoben, wobei die Auflösungen mal mehr, mal weniger gut gelungen waren. Besonders das Mysterium um Tessas Herkunft war für mich den Hype aus den Vorbänden nicht wert, hier hatte ich etwas Spektakuläreres erwartet.

Die Spannung war meiner Meinung nach hier auch so gut gelungen, weil es viel mehr Nebencharaktere gab, die alle etwas zu erzählen und ihre eigene Rolle zu spielen hatten. Gideon, Gabriel, Cecily, Sophie - sie alle waren mehr oder weniger in Band 2 schon vorhanden, aber absolut blass. Hier haben sie der Handlung mehr Tiefe und mehr Fülle gegeben, was im absolut positiven Gegensatz zu Band 2 stand, wo es eigentlich nur um Tessa, Jem und Will ging.

Die drei Hauptprotas kommen in diesem Finale natürlich auch nicht zu kurz und müssen jede Menge erleiden. Die Emotionen kamen bei mir als Leserin wunderbar an, und gerade der ganze Abschied von Jem und natürlich der Epilog haben mich im positiven Sinne gut mitgenommen. Ich musste zwar (leider) nicht weinen, aber es war trotzdem unendlich traurig und gefühlvoll. Diese Liebe, die die drei verbindet, ist einfach so stark und als Handlungsstrang in Büchern auch verhältnismäßig selten vertreten - kein schnödes Liebesdreieck, in dem sich jemand entscheiden muss, sondern einfach ein Sein dürfen und Lieben dürfen.

“They say you cannot love two people equally at once,” she said. “And perhaps for others that is so. But you and Will—you are not like two ordinary people, two people who might have been jealous of each other, or who would have imagined my love for one of them diminished by my love of the other. You merged your souls when you were both children. I could not have loved Will so much if I had not loved you as well. And I could not love you as I do if I had not loved Will as I did.”

Ich muss jedoch echt sagen, dass ich die Liebe von Tessa zu Jem nicht so stark gespürt habe wie die zu Will. Bei jedem Kontakt, Gespräch oder generell jeder Situation mit Jem hat Tessa irgendwie an Will gedacht. Das fand ich nicht fair. Durch Jems Jahre als Stiller Bruder hatte Tessa die Möglichkeit, ihr Leben mit beiden nacheinander zu verbringen, aber hätte sie Jem trotzdem geheiratet und wäre vor allem glücklich mit ihm geworden, wenn er nicht so krank geworden wäre? Jem war irgendwie in jeglicher Hinsicht der Leidtragende und tat mir einfach im Herzen weh.

Ich empfehle es auch sehr, nach diesem Buch nochmal die Zusammenhänge zu vorherigen Büchern zu lesen, da man auf den Kontext nun einen ganz anderen Blickwinkel hat und die Charaktere viel besser einschätzen kann. Spezifisch meine ich hier das Ende in „City of Heavenly Fire“, wo Tessa und Jem das erste Mal zusammen auftreten und Jem kein Stiller Bruder mehr ist, und das Kapitel „Der Teufel von Whitechapel“ aus „Die Legenden der Schattenjäger-Akademie“, in der Zeit aus Tessas und Wills Ehe mit Kindern, deren Alltag auch von Jem sowie Cecily, Gabriel und Jessamine begleitet wird. Das macht die ganze Story nochmal runder.

Alles in allem vergebe ich für „Clockwork Princess“ 4,5/5 Sterne.

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Veröffentlicht am 08.02.2026

DNF.

Die Insel der Tausend Leuchttürme
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DNF nach dem ersten Drittel. Es kommt einfach keine Spannung auf; stattdessen gibt es ellenlanges Palaver um nichts. Zum Einschlafen.

DNF nach dem ersten Drittel. Es kommt einfach keine Spannung auf; stattdessen gibt es ellenlanges Palaver um nichts. Zum Einschlafen.

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Veröffentlicht am 14.01.2026

Leider ein typischer Fillerband.

Clockwork Prince
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„I've never minded it," he went on. "Being lost, that is. I had always thought one could not truly be lost if one knew one's own heart. But I fear I may be lost without knowing yours.”

Vier Monate ist ...

„I've never minded it," he went on. "Being lost, that is. I had always thought one could not truly be lost if one knew one's own heart. But I fear I may be lost without knowing yours.”

Vier Monate ist der letzte Band der Reihe nun für mich her und dank Clares Schreibstil, beiläufig vergangene Ereignisse zu wiederholen, bin ich auch gut wieder in die Geschichte eingetaucht. Das war es dann aber leider auch schon und das ist auch mein allergrößter Kritikpunkt an diesem zweiten Band: An Handlung passiert eigentlich gar nichts. Die ersten 300 Seiten plätschern nur so vor sich hin, ehe es einen winzigen Schritt vorangeht und dann auch wieder auf der Stelle trampelt. Das hat mich wirklich überrascht, denn die „Infernal Devices“-Reihe ist sehr gut bewertet und das tatsächlich auch von Buch zu Buch besser. „Clockwork Prince“ jedoch fand ich leider am langweiligsten vom bisherigen Shadowhunter-Universum.

Ich verstehe, dass der Fokus hier wesentlich auf dem Liebesdreieck zwischen Will, Jem und Tessa liegt und somit auch auf dem character development, doch etwas Handlung und Spannung müsste doch drin sein! Bei der Suche nach Mortmain geht es eigentlich keinen Schritt weiter, Tessas wahre Identität ist immer noch ein Rätsel. Immerhin erfahren wir, warum Will immer so gehässig ist/war und die Nate-Storyline wird auch abgeschlossen. Das war es im Grunde schon.

Das genannte Liebesdreieck ist leider auch nicht zu hundert Prozent mein Geschmack. Mir gefällt die Dynamik zwischen den dreien eigentlich sehr und auch die Kurzgeschichte aus „Legenden der Schattenjägerakademie“, die in der Zukunft spielt, war sehr emotional. Nachdem sich Tessa hier am Ende aber nun für Jem entscheidet und Will ihr dann vom Fluch erzählt, wird sehr deutlich, dass Jem nur ein Lückenfüller war, und das finde ich einfach nicht fair ihm gegenüber. Dass das trotzdem als Liebe dargestellt wird, Tessa aber nun immer nur Gedanken für Will hat, schmerzt mich einfach. Das verleiht dem Ganzen, dass Tessa und Jem ja viel später nach Wills Tod auch noch heiraten, irgendwie einen faden Beigeschmack. Ich bin sehr gespannt, wie sich das noch entwickelt, auch wenn ich das Ende ja kenne.

“Clockwork Prince“ war für mich leider ein typisches Fillerbuch, mit dessen Weiterlesen ich mich aufgrund starker Langeweile sehr schwer getan habe. Ich vergebe 3/5 Sterne und hoffe, dass der Abschlussband wieder besser wird.

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Veröffentlicht am 22.11.2025

Verlorene Erinnerung.

Remnants of Filth. Buch 2
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Reich mir deine Hand, ganz gleich, wie schmutzig du dich glaubst. Ich werde dich halten. Ganz gleich, wie sehr es schmerzt, ich werde bleiben. Ganz gleich, wie weit dein Weg dich führt, ich werde dich ...

Reich mir deine Hand, ganz gleich, wie schmutzig du dich glaubst. Ich werde dich halten. Ganz gleich, wie sehr es schmerzt, ich werde bleiben. Ganz gleich, wie weit dein Weg dich führt, ich werde dich nach Hause bringen.

Nachdem Band 1 so ein Jahreshighlight und Band 2 frisch erschienen war, musste ich natürlich direkt weiterlesen. Die Erwartungen waren wirklich hoch, auch weil die Reihe auf Goodreads mit jedem Buch besser bewertet ist. Dieser Band war ebenfalls sehr gut, nur eben leider nicht ganz so gut wie erwartet.

Storymäßig schließt Band 2 nahtlos an Band 1 an, wovon ich immer großer Fan bin. Man bleibt in der Geschichte und muss keine großen Zeitsprünge verarbeiten. Gu Mang verbleibt nun im Anwesen von Mo Xi und somit auch unter seiner Herrschaft, doch dies eher formell. Beide kämpfen weiterhin mit der Vergangenheit, an die sich Gu Mang nun langsam zu erinnern beginnt, auch wenn er die einzelnen Szenen und ihre Gefühle noch nicht einordnen kann. Es ist für beide eine extrem schwere Situation und der Schmerz ist für mich als Leserin weiterhin absolut greifbar.

“Du hättest mich beinahe getötet.“ Nur weil ich dich damals so grenzenlos geliebt habe, dass es mich das Leben hätte kosten können.

In diesem Band gibt es nun auch mehr Szenen aus Gu Mangs Sicht, wodurch seine Verwirrung und Verzweiflung noch stärker zum Ausdruck kommen als Mo Xi sie wahrnimmt. Ich habe für beide Gefühlswelten auch vollstes Verständnis, ebenso für die Gründe von Gu Mangs Verrat - nichtsdestotrotz bin ich schon sehr gespannt auf weitere Einzelheiten.

In einer anderen Rezension habe ich gelesen, dass nun mit der Einführung von Gu Mangs Sicht und seinen wiederkehrenden Erinnungen der Eindruck erscheint, dass für Gu Mang die Beziehung zu Mo Xi nie über eine tiefe Freundschaft hinausging und all die schmerzvollen Empfindungen und die Sehnsucht einseitig sind. Ich teile diese Sicht nicht komplett, muss jedoch trotzdem zugeben, dass ich diese Interpretation irgendwie nachvollziehen kann - und das wäre fatal für diese Liebesgeschichte. Bisher erscheint wirklich der Eindruck, dass Gu Mangs Gefühle Mo Xi gegenüber zumindest nicht ganz so tiefgreifend und allumfassend wie umgekehrt waren. Man muss jedoch sagen, dass die Erinnerungen vor allem von der Anfangszeit ihrer Beziehung stammen und Gu Mang eben auch erst anfängt sich zu erinnern. Da können die Emotionen noch gar nicht so komplex sein wie aus Mo Xis Sicht, der alle Erinnerungen hat und seit sieben Jahren Gu Mang nicht vergessen kann. Trotzdem gefällt mir der Hauch dieser Andeutung nichts besonders und hoffe sehr, dass im nächsten Band mehr dazu kommt.

Handlungstechnisch war dieses Buch wieder etwas ruhiger und auch nicht so komplett emotional geladen wie Band 1. Das hat sich auch daran bemerkbar gemacht, dass ich mir wesentlich weniger Zitate markiert habe. Aber wenn jeder Band der siebenbändigen Reihe so wäre wie Band 1, könnte ich wohl direkt noch eine Therapie beantragen.

“Verlorene Erinnerung“ ist wieder ein sehr emotionaler, doch grundsätzlich ruhigerer Band, der von mir 4,5/5 Sterne erhält.

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