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Veröffentlicht am 26.06.2022

Leben in Isolation

Als das Böse kam
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Die 16jährige Juno hat ihr Leben zusammen mit Mutter, Vater und ihrem jüngeren Bruder Boy immer auf der Insel, inmitten eines Sees verbracht. Sie hatte noch nie Kontakt zur Außenwelt, alles was sie und ...

Die 16jährige Juno hat ihr Leben zusammen mit Mutter, Vater und ihrem jüngeren Bruder Boy immer auf der Insel, inmitten eines Sees verbracht. Sie hatte noch nie Kontakt zur Außenwelt, alles was sie und ihr Bruder kennen ist die kleine Insel, wo sie in einer Blockhütte leben.

Es ist ein einfaches Leben in der Natur, die Angst vor Entdeckung ist ihr ständiger Begleiter. Denn Mutter und Vater warnen sie vor den Fremdlingen, die sie töten wollen. Regelmäßig machen sie Übungen was bei Alarm zu tun ist, doch je älter Juno wird, desto mehr hinterfragt sie die Geschichte ihrer Eltern und denkt an Flucht.

Eigentlich eine Geschichte mit viel Potential, das aber wie ich finde, nicht ausgeschöpft wurde. Aus Junos Sicht wird die Geschichte erzählt, in eher schlichtem Sprachstil.

Juno wirkt für ihr Alter kindlich, was mit ihrem einfachen Leben zu erklären ist. Trotzdem hat mich ihre Naivität irgendwie gestört. Die Handlung wirkt stellenweise nicht ganz glaubhaft, Junos Handlungen nicht überzeugend und unlogisch.

Zwar ist die Geschichte ganz fesselnd, im letzten Drittel wird es aber zunehmend holprig und oberflächlich. Das Ende ist zu einfach und kommt zu schnell, hier geht die Luft aus. Einige Fragen bleiben offen, große Wendungen oder Überraschungen fehlen.

Fazit: Leider nicht überzeugend, nicht der Thriller, den ich erwartet habe. 2,5 Sterne.

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Veröffentlicht am 13.06.2022

Hörgefühlt

Das Letzte, was du hörst
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Marc Maria Hagen steht mit seinem Podcast "Hörgefühlt" ganz weit oben. Begeisterte Follower hören seinen Podcast regelmäßig oder gehen zu einem seiner Wochenend-Coachings. Auch für Sarah ist der wöchentliche ...

Marc Maria Hagen steht mit seinem Podcast "Hörgefühlt" ganz weit oben. Begeisterte Follower hören seinen Podcast regelmäßig oder gehen zu einem seiner Wochenend-Coachings. Auch für Sarah ist der wöchentliche Podcast ein fester Termin, den sie auf keinen Fall versäumen will. Doch dann ist sie verschwunden....

Die Polizistin Carola Barreis ermittelt bei einem erweiterten Suizid, als schon die nächsten Leichen gefunden werden. Brisant: Das Letzte, das die Toten hörten, war der Podcast "Hörgefühlt".

Die Journalistin Roya schreibt an einem Artikel über Podcasts und recherchiert auch zu Marc Maria Hagen, sie ist auf ganz eigener Mission.

Ein neuer Winkelmann, darauf war ich schon sehr gespannt, nachdem ich von den letzten Thrillern sehr begeistert war. Auch hier geht es spannend mit einem aktuellen Thema los, dem Podcast Hörgefühlt, mit der Stimme, die jeden in ihren Bann schlägt.

Wir verfolgen mehrere Handlungsstränge: Sarah, Roya und Carola Barreis. Einige Abschnitte spielen "vorher", erst gegen Ende wird klar, wie sie zur Handlung passen.

Ich fand die Handlung fesselnd, vor allem die Richtung, die sie einschlägt und die nicht vorhersehbar ist, Überraschungen gibt es einige. Einige wenige kleine Längen gibt es aber auch.

Fazit: Insgesamt hat mich dieser Thriller wieder bestens unterhalten.


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Veröffentlicht am 10.06.2022

spannend und blutig

Der Zoom-Killer (Tom-Bachmann-Serie 2)
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Während einer Zoom-Konferenz mit Teilnehmern aus der Pornobranche geschieht ein furchtbarer Mord. Vor den Augen der Teilnehmer wird Porno-Produzent Bode von einem Unbekannten attackiert und zu Tode gefoltert. ...

Während einer Zoom-Konferenz mit Teilnehmern aus der Pornobranche geschieht ein furchtbarer Mord. Vor den Augen der Teilnehmer wird Porno-Produzent Bode von einem Unbekannten attackiert und zu Tode gefoltert. Blutig, brutal, die Teilnehmer werden gezwungen zuzuschauen. Tom Bachmann übernimmt mit seinem Team die Ermittlungen, schon bald gibt es einen weiteren Zoom Mord. Was ist die Motivation des Killers, seine Opfer vor Publikum zu töten?

Im zweiten Teil der Reihe um Tom Bachmann geht es wieder blutig zur Sache, wie schon im ersten Teil "Der Blutkünstler". Der Schreibstil lässt sich flüssig lesen, die Handlung wird aus verschiedenen Blickwinkeln erzählt. Wir erfahren mehr Details aus Toms Kindheit, auch Aaron spielt wieder eine Rolle. Mir haben die persönlichen Details um Toms und Aarons Kindheit gut gefallen, in diesem zweiten Teil gewinnen die Figuren an Kontur.

Die blutigen Details waren etwas zu viel des Guten, weniger wäre mehr gewesen. Insgesamt hat mich der Thriller aber gut unterhalten, eine Steigerung nach dem ersten Teil. Aber nichts für Leser mit schwachen Nerven.

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Veröffentlicht am 10.06.2022

die Entscheidung

Flug 416
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"Flug 416" ist ein megaspannender Thriller, der mich auf ganzer Linie überzeugt hat. Spannung, Action und das Mitfiebern mit den Protagonisten haben mich von der ersten bis zu letzten gefesselt. Aus verschiedenen ...

"Flug 416" ist ein megaspannender Thriller, der mich auf ganzer Linie überzeugt hat. Spannung, Action und das Mitfiebern mit den Protagonisten haben mich von der ersten bis zu letzten gefesselt. Aus verschiedenen Blickwinkeln rollt sich die Geschichte auf, so dass man als Leser über mehr Informationen verfügt, als die einzelnen Figuren und so seine eigene Theorie aufstellen kann.

Kapitän Bill Hoffman wird vor die Frage gestellt, wen er retten möchte. Seine Familie, Frau und Kinder, oder die Passagiere seines Flugzeugs. Ein Kidnapper hat seine Frau und Kinder in der Gewalt, mit Sprengstoffgürteln ausgerüstet. Bilder, die Bill über Facetime ansehen muss. Die Forderung des Kidnappers: Er soll Flug 416 mitsamt 149 Seelen an Bord abstürzen lassen, oder seine Familie stirbt. An Bord ist ein Komplize des Kidnappers. Eine ausweglose Situation, wie wird sich Bill entscheiden?

Der Schreibstil ist klasse, schön flüssig zu lesen. Die Handlung temporeich und absolut spannend, so dass ich das Buch am liebsten am Stück gelesen hätte. Man merkt dass die Autorin vom Fach ist, die Abläufe im Flugzeug sind absolut realistisch geschildert. Die Figurenzeichnung ist gelungen, ich konnte mit den Protagonisten mitfiebern.

Fazit: Überzeugendes Gesamtpaket mit jeder Menge Spannung.

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Veröffentlicht am 29.05.2022

Ermittlungen in der Arktis

Schmelzpunkt
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Schmelzpunkt von Wolf Harlander ist mein dritter Thriller den ich vom Autor gelesen habe. Die beiden vorigen habe ich mit drei Sternen bewertet und war deswegen auf sein neuestes Werk mit einem brankdaktuellen ...

Schmelzpunkt von Wolf Harlander ist mein dritter Thriller den ich vom Autor gelesen habe. Die beiden vorigen habe ich mit drei Sternen bewertet und war deswegen auf sein neuestes Werk mit einem brankdaktuellen Thema schon gespannt. Und tatsächlich, es geht spannend los. Wir lernen die Protagonisten kennen: Den jungen Inuk Nanoq, der eine schreckliche Entdeckung macht. Die Polarforscherin Hanna, die das rätselhafte Fischsterben untersucht, welches Nanoq entdeckt hat. Und die beiden schon aus dem vorigen Teil bekannten BND Ermittler Nelson Carius und Diana Winkels, die auch hier wieder eine Rolle haben. Die Charaktere haben wenig Profil, bis auf die beiden bekannten Ermittler hatte ich nicht wirklich eine Vorstellung von den Personen.

Es ist klar, dass sich die Wege der Protagonisten aus den drei Handlungssträngen kreuzen werden. So spannend es beginnt, so zäh liest sich der Mittelteil, da die Spannung abflacht. Hier helfen auch nicht die wirklich spannenden Themen wie Klimawandel und die Ausbeutung der Arktis von diversen Ländern. Die Themen gehen nicht in die Tiefe, es bleibt oberflächlich und es gibt nicht wirklich überraschende Wendungen. Am Wichtigsten, die Spannung lässt zu wünschen übrig. Dazu noch eine süße Lovestory, die ich bei einem Thriller nun wirklich nicht brauche.

Fazit: Insgesamt hat mich leider auch der dritte Thriller des Autors nicht überzeugt, schade.

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