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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 17.05.2026

Menschenhandel

Waldmann
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Mit Waldmann legt Thomas Ziebula nach der Paul Steiner Reihe einen neuen Krimi vor. Es geht darin um Kommissar Waldmann, dessen Frau vor 7 Jahren auf einen Basar in Lagos spurlos verschwunden ist und er ...

Mit Waldmann legt Thomas Ziebula nach der Paul Steiner Reihe einen neuen Krimi vor. Es geht darin um Kommissar Waldmann, dessen Frau vor 7 Jahren auf einen Basar in Lagos spurlos verschwunden ist und er seitdem neben sich steht. Das geht soweit das er eine Auszeit verordnet bekommt nachdenm er auf einen Kollegen losgegange ist. Als er wieder anfängt wäre es seinen Chafs am liebsten er lässt sich versetzen aber Waldmann will nicht und bekommt auch prombt einen Mordfall rein. Ein Mann der auf brutalen Sex steht wird Tod aufgefundnen, dass ist aber nur der Beginn des ganzens. Waldmann sucht mit seinem Team und der Journalisin Pia Lunninger nach den Mörder und verschwundenen Ukrainerinnen. Dabei kommt er auf die Spur von Menschenhändlern und auch den Typen den er damals am Basar gesehen hat, als seine Maria verschwand. Waldmann selbst leidet immer wieder unter Flashbacks und ist deswegen auch imme rnoch in Therapie. Der Autor nutzt wechselnde Perspektive um die Handlung aus mehreen Sichten erzählen zu können. Es agieren eine Menge unterschiedlicher Charaktere in dem Buch, die mit und auch gegeneinander arebiten. Erst nach und nach werden die Handlungsstränge zusammengeführt. Neben Waldmann mit seinen Problemen und der unerschrockenen Pia gibt es auch noch Suse, deren Hintergrund lange verborgen bleibt.

Zusammenfassend geht es um Menschenhandel, Zwangsprostitution und der nigerianischen Mafia, alles sehr aktuelle Themen. Es ist ein spannender und komplexer Krimi, den ich nur empfehlen kann.

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Veröffentlicht am 17.05.2026

Hat mich nicht überzeugt

Die Geister von La Spezia
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Die Beschreibungen der ligurischen Küste und der dunklen Gassen von La Spezia sind atmosphärisch gelungen. Man bekommt direkt Lust auf Italien – oder zumindest auf den düsteren Teil seiner Geschichte.
Die ...

Die Beschreibungen der ligurischen Küste und der dunklen Gassen von La Spezia sind atmosphärisch gelungen. Man bekommt direkt Lust auf Italien – oder zumindest auf den düsteren Teil seiner Geschichte.
Die Verknüpfung von lokaler Folklore und einem historischen Kriminalfall klang auf dem Klappentext extrem vielversprechend.
Die Geschichte braucht eine Ewigkeit, um wirklich in Fahrt zu kommen. Die ersten 150 Seiten bestehen fast nur aus Exposition und inneren Monologen, die sich ständig im Kreis drehen.
Ich konnte zu keinem der Protagonisten eine echte Bindung aufbauen. Besonders die Hauptfigur blieb seltsam distanziert und handelte oft unlogisch, nur um den Plot künstlich in die Länge zu ziehen.
Der "große Twist" am Ende war leider schon im Mittelteil absehbar. Wenn man die „Geister“ schon meilenweit gegen den Wind riecht, geht die Spannung komplett flöten.
An manchen Stellen wirkte die Sprache übertrieben pathetisch. Weniger Adjektive wären hier definitiv mehr gewesen.

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Veröffentlicht am 05.04.2026

Irmi Mangold im Ruhestand

Schroffe Klippen
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Schroffe Klippen von Nicola Förg ist die Fortsetzung der Irmi Mangold Reihe bei der sie nun eigentlich im Ruhestand ist. Zusammen mit Malcolm den man schon aus dem letzten Fall kennt, fliegt sie nach Irland ...

Schroffe Klippen von Nicola Förg ist die Fortsetzung der Irmi Mangold Reihe bei der sie nun eigentlich im Ruhestand ist. Zusammen mit Malcolm den man schon aus dem letzten Fall kennt, fliegt sie nach Irland um Luises Tochter Babsi zu treffen und ggf zu klären ob deren Freundin einen Unfall hätte oder ob es Mord war. Für mich persönlich ist das Buch mehr ein Reiseführer und ein Betrachter der aktuellen Probleme des Landes als ein Krimi. Viel passiert nicht auf den ersten 150 Seiten und das Ende ist jetzt leider auch nicht sehr spannend.

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Veröffentlicht am 15.03.2026

Für jeden Gärtner empfehlenswert

Mit Kaltanbau zu grünen Wundern
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Wer die Autoren Theres Lundén und Johannes Wätterbäck kennt, weiß, dass sie das Gärtnern in ihrer Heimat Schweden unter teils harten Bedingungen perfektioniert haben. Mit diesem Buch bringen sie die Methode ...

Wer die Autoren Theres Lundén und Johannes Wätterbäck kennt, weiß, dass sie das Gärtnern in ihrer Heimat Schweden unter teils harten Bedingungen perfektioniert haben. Mit diesem Buch bringen sie die Methode des Kaltanbaus (Winter-Aussaat und Ernte) auf ein neues Level. Es ist die ideale Lektüre für alle, die sich das ganze Jahr über selbst versorgen wollen, ohne dabei horrende Summen in beheizte Gewächshäuser zu investieren.
Was dieses Buch auszeichnet:
Die Methode: Im Fokus steht das "Nachahmen der Natur". Viele Pflanzen – nicht nur Gemüse, sondern auch Stauden und Sommerblumen – werden bereits im Winter oder zeitigen Frühjahr in der Kälte ausgesät. Das Ergebnis sind extrem robuste, gesunde Pflanzen, die keinen "Umtopf-Schock" kennen.
Nachhaltigkeit pur: Da auf künstliche Beleuchtung und Heizwärme verzichtet wird, ist dieser Ansatz ökologisch und ökonomisch unschlagbar.
Vielfalt: Es geht nicht nur um Salat! Die Autoren zeigen, wie man die gesamte Gartensaison streckt – von der ersten Ernte im Januar bis zu den letzten Sommerblumen, die durch die Kaltanzucht viel früher blühen.
Praxisnähe: Die Schritt-für-Schritt-Anleitungen sind so detailliert und mit Tipps aus 30 Jahren Erfahrung gespickt, dass selbst Anfänger sofort loslegen können.
Optik & Haptik
Das ZS-Team bzw. der Landwirtschaftsverlag haben hier ganze Arbeit geleistet. Das Buch ist hochwertig gestaltet, die Fotografien sind stimmungsvoll und inspirierend. Man bekommt beim Blättern sofort Lust, trotz Kälte nach draußen zu gehen und die ersten Samen in die Erde zu bringen.
Fazit
Dieses Buch ist mehr als nur ein Ratgeber; es ist ein Augenöffner. Es stellt die klassische Garten-Lehrmeinung ("Vorzucht auf der Fensterbank ab März") mutig infrage und ersetzt sie durch eine stressfreiere, natürlichere Methode.
Besonders empfehlenswert für:
Selbstversorger, die ihre Erntezeit maximieren wollen.
Gärtner mit wenig Platz im Haus (keine vollgestellten Fensterbänke mehr!).
Umweltbewusste Gartenfreunde, die Energie sparen möchten.

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Veröffentlicht am 15.03.2026

Das Ende der Beilagen-Langweile

Salate
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Tanja Dusy ist ja quasi die Koryphäe, wenn es um alltagstaugliche, aber raffinierte Rezepte geht. Ihr Buch „Salate“ (ZS-Team / GU) ist ein Standardwerk für alle, die weg wollen vom langweiligen „Blattsalat ...

Tanja Dusy ist ja quasi die Koryphäe, wenn es um alltagstaugliche, aber raffinierte Rezepte geht. Ihr Buch „Salate“ (ZS-Team / GU) ist ein Standardwerk für alle, die weg wollen vom langweiligen „Blattsalat mit Essig"
Tanja Dusy räumt in diesem Buch gründlich mit dem Vorurteil auf, dass Salat nur eine traurige Beilage ist. Das Buch zeigt die ganze Bandbreite: von leichten Sommer-Lunch-Varianten über sättigende Meal-Prep-Salate mit Getreide bis hin zu warmen Wintersalaten, die richtig „Seelenfutter“ sind.
Die Rezepte & Geschmackswelten
Was Tanja Dusy besonders gut kann, ist das Spiel mit Texturen und Aromen.
Vielfalt: Es gibt Klassiker mit modernem Twist, aber auch viele internationale Einflüsse (asiatisch, orientalisch, mediterran).
Dressings: Das ist oft das Highlight. Die Saucen sind so gut abgestimmt, dass sie selbst einfache Zutaten wie Kichererbsen oder Gurken massiv aufwerten.
Saisonalität: Das Buch ist so strukturiert, dass man das ganze Jahr über Inspiration findet – nicht nur im Hochsommer.
Design & Praxistauglichkeit
Wie man es von den ZS-Team/GU-Produktionen gewohnt ist, überzeugt die Aufmachung:
Fotografie: Die Bilder sind clean, hell und machen sofort Appetit. Man sieht genau, worauf es ankommt.
Anleitungen: Die Schritte sind klar und präzise. Auch Anfänger kommen hier nicht ins Schleudern.
Tipps & Tricks: Besonders wertvoll sind die Infoseiten zu Toppings (Nüsse, Kerne, Croutons) und wie man Salate am besten transportiert, ohne dass sie matschig werden.
Was mir besonders gefällt
Tanja Dusy schafft es, „Healthy Food“ ohne erhobenen Zeigefinger zu präsentieren. Es geht um Genuss. Die Rezepte verwenden frische, unverarbeitete Zutaten, sind aber nie so kompliziert, dass man nach der Arbeit keine Lust mehr hat, in die Küche zu stehen.
Fazit
Dieses Buch ist eine Bibel für Salat-Liebhaber. Egal ob man Fleisch isst, vegetarisch oder vegan lebt – die Baukasten-Logik vieler Rezepte lässt sich super anpassen. Es ist das ideale Buch für alle, die im Büro gesund essen wollen oder Gäste mit einer kreativen Schüssel beeindrucken möchten.
Mein Favorit: Die Salate mit Hülsenfrüchten oder Quinoa. Sie machen richtig satt und halten im Kühlschrank auch bis zum nächsten Tag durch!

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