Cover-Bild Grenzfall – Ihr Grab in den Fluten
Band 6 der Reihe "Jahn und Krammer ermitteln"
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9,99
inkl. MwSt
  • Verlag: FISCHER E-Books
  • Themenbereich: Belletristik - Krimi: Weibliche Ermittler
  • Genre: Krimis & Thriller / Krimis & Thriller
  • Ersterscheinung: 01.01.2026
  • ISBN: 9783104919584
Anna Schneider

Grenzfall – Ihr Grab in den Fluten

Kriminalroman | Die grenzüberschreitende Bestseller-Serie zwischen Deutschland & Österreich
»Lassen Sie sich mit der Grenzfall-Serie auf die dunkle Seite der Alpen entführen. Allerfeinste Krimiunterhaltung!« Romy Fölck 
Das Böse sprengt jede Grenze – der sechste Band der SPIEGEL-Bestseller-Serie um das deutsch-österreichische Ermittlerteam Alexa Jahn und Bernhard Krammer
Bei Oberkommissarin Alexa Jahn steht das Telefon nicht mehr still. In der Grenzregion Karwendel sind in Folge heftiger Unwetter die Flüsse über die Ufer getreten, und die Wassermassen reißen alles mit sich. Zahlreiche Personen gelten bereits als vermisst, und es werden von Minute zu Minute mehr.
Auch auf österreichischer Seite wütet der Sturm, doch Chefinspektor Bernhard Krammer, der nach einer Verletzung im Dienst noch nicht wieder voll im Einsatz ist, versucht einen kühlen Kopf zu bewahren.
Als kurz darauf ein Toter in einer Schlucht gefunden wird, stellen die Einsatzkräfte fest, dass der Mann nicht ertrunken ist. Er wurde ermordet. Wer hat das Chaos ausgenutzt, um ihn zu töten?
Alexa Jahn nimmt trotz der kritischen Lage sofort die Ermittlungen auf. Und gerät dabei mitten in eine Tragödie ungeahnten Ausmaßes, die vor vielen Jahren ihren Anfang nahm.


Jeder Band der SPIEGEL-Bestsellerserie behandelt einen eigenständigen und abgeschlossenen Fall, alle Bände können unabhängig voneinander gelesen werden.

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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 12.04.2026

Düster, komplex und sehr spannend

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Buchmeinung zu Anna Schneider – »Ihr Grab in den Fluten«

»Ihr Grab in den Fluten« ist ein Kriminalroman von Anna Schneider, der 2026 bei Fischer erschienen ist. Dies ist der sechste Band der Grenzfall-Reihe ...

Buchmeinung zu Anna Schneider – »Ihr Grab in den Fluten«

»Ihr Grab in den Fluten« ist ein Kriminalroman von Anna Schneider, der 2026 bei Fischer erschienen ist. Dies ist der sechste Band der Grenzfall-Reihe um Oberkommissarin Alexa Jahn und Chefinspektor Bernhard Krammer.

Zum Autor:
Schon als Kind liebte Anna Schneider Geschichten und lauschte im Wirtshaus ihrer Großmutter den Erzählungen der Gäste. Für ihre Thriller lässt sie sich gern im Alltag inspirieren. So auch für die »Grenzfall«-Serie: Eine Zeitungsmeldung über einen vermissten Wanderer in Lenggries im Tölzer Land brachte sie auf die Idee.
Anna Schneider lebt mit ihrer Familie in der Nähe von München.

Zum Inhalt:
Der Karwendel wird von einer Flutkatastrophe heimgesucht. Zudem entdecken Helfer einen Ermordeten in einer Schlucht. Auf österreichischer Seite wird eine Gruppe junger Erwachsener vermisst. Jahn und Krammer ermitteln.

Meine Meinung:
Das Buchcover passt erneut sehr gut zu den Vorgängern und hat mir ausgezeichnet gefallen.
Diesmal liegt der Fokus neben den Ermittlungen auf den Belastungen der Einsatz- und Rettungskräfte bei einer Naturkatastrophe. Alexa Jahn und ihr Kollege Huber leiten das Organisationszentrum, nehmen eingehende Meldungen auf, müssen diese priorisieren und die Arbeit der Rettungskräfte koordinieren. Nahezu alle Beteiligten müssen dabei über ihre Belastungsgrenze gehen.
Wie gewohnt gibt es eine Reihe von Handlungssträngen, die parallel ablaufen. Meist wird die Geschichte aus der Sicht eines Ermittlers erzählt, aber auch Passagen aus Opfer- und Tätersicht oder anderer Beteiligter werden eingestreut. Ob ein Zusammenhang zwischen den einzelnen Strängen besteht und welcher Art dieser ist, ist für Ermittler und Leser schwer zu erkennen. Während die Ereignisse in Österreich eher weniger spektakulär wirken, geht es in Deutschland sehr heftig zur Sache. Krammer, den Überprüfungen über die Grenze geführt haben, unterstützt Alexa Jahn bei ihrer Arbeit. Es gibt etliche überraschende Wendungen und die Spannung und das Grauen nimmt permanent zu. Gefallen hat mir insbesondere, dass nicht alle Stränge zu einem Fall gehören.
Jahn und Krammer sind mit Ecken und Kanten gezeichnet und ihr Leben hat bei ihnen merkliche Spuren hinterlassen. Huber und Szabo sind etwas weniger intensiv gestaltet, bleiben aber interessante Figuren. Die Vater-Tochter-Beziehung zwischen Jahn und Krammer erlebt eine Annäherung und als Leser fallen mir die Ähnlichkeiten der Beiden auf. Sie entwickeln sich weiter und bringen neue Aspekte in die Handlung. Der Schreibstil der Autorin ist fesselnd und hat mich jederzeit mitgenommen. Die Spannung steigt zum Ende hin und entlädt sich in einem fulminanten Showdown. Der Titel ist beste Krimiunterhaltung, auch wenn es extrem düster zugeht und die Handlung voller Gewalt steckt.

Fazit:
Dieser Kriminalroman überzeugt durch Spannung, Emotionen, Figurenzeichnung und eine komplexe Handlung. Deshalb bewerte ich den Titel mit fünf von fünf Sternen (90 von 100 Punkten) und empfehle diesen Band wie die ganze Serie gerne weiter.

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Veröffentlicht am 11.03.2026

Mordermittlung während einer Naturkatastrophe

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In der Grenzregion Karwendel haben Unwetter gewütet. Die Flüsse sind daher über die Ufer getreten und reißen alles mit sich. Es gibt auch vermisste Personen. Dann wird ein Toter gefunden, der aber nicht ...

In der Grenzregion Karwendel haben Unwetter gewütet. Die Flüsse sind daher über die Ufer getreten und reißen alles mit sich. Es gibt auch vermisste Personen. Dann wird ein Toter gefunden, der aber nicht durch das Wasser ums Leben gekommen ist. Alexa Jahn nimmt die Ermittlungen auf und stößt dabei auf eine Tragödie, die vor vielen Jahren begann.

Dieses Buch ist bereits der sechste Band aus der Reihe um das deutsch-österreichische Ermittlerteam Alexa Jahn und Bernhard Krammer. Die Bücher können unabhängig voneinander gelesen werden.

Es ist ein realistisches Szenario, das die Autorin Anna Schneider in diesem Krimi beschreibt. Es kommt gut rüber, wie bedrohlich das Unwetter und die Überschwemmungen sind. Alle sind auf beiden Seiten der Grenze im Einsatz, auch Chefinspektor Bernhard Krammer, der nach einer Verletzung gerade erst wieder im Einsatz ist. Viele Menschen werden vermisst. Die Einsatzkräfte arbeiten bis zur Erschöpfung und auch viele Freiwillige helfen.

Zwischendurch gibt es Einschübe, die uns an den Gedanken eines Unbekannten teilnehmen lassen und Briefe einer Mutter an ihre Tochter.

Alexa ist nicht glücklich damit, nur Telefonate anzunehmen. Ihr Kollege Florian Huber geht das alles strukturierter an. Nachdem der Tote gefunden wurde, übernimmt Alexa den Fall trotz der schrecklichen Lage. Obwohl Krammer andere Dinge bearbeitet, stoßen sie dann bei ihren Ermittlungen aufeinander. Sie bringen dabei ein als zwanzig Jahre altes Geheimnis zutage.

Im Rahmen dieser Naturkatastrophe kommen Schicksale und Geheimnisse ans Licht, die ohne das Unwetter wohl nicht entdeckt worden wären.

Es gibt unterschiedliche Handlungsstränge und lange habe ich mich gefragt, ob und wie alles zusammenhängt. Es ist erschreckend, welche Abgründe sich da auftun.

Mir hat dieser spannende und packende Krimi sehr gut gefallen.

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Veröffentlicht am 12.02.2026

Spannendes Teamwork

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Grenzfall – Ihr Grab in den Fluten ist auch diesmal wieder ein echtes Highlight der Reihe. Das Cover hat hohen Wiedererkennungswert und passt perfekt zur Stimmung des Buches. Besonders gelungen ist erneut ...

Grenzfall – Ihr Grab in den Fluten ist auch diesmal wieder ein echtes Highlight der Reihe. Das Cover hat hohen Wiedererkennungswert und passt perfekt zur Stimmung des Buches. Besonders gelungen ist erneut die Teamarbeit zwischen Bernhard Krammer und seiner Tochter Alexa, diesseits und jenseits der Grenze. Diesmal spielt sich vieles in Alexas Zuständigkeitsbereich ab, ein Jahrhundertunwetter mit Toten und Vermissten hält alle in Atem, dazwischen erschüttern mehrere Tötungsdelikte die Region. Huber und Alexa arbeiten über ihre Belastungsgrenze hinaus, was man beim Lesen deutlich spüren kann. Krammer ist eigentlich auf der Suche nach einer Clique Jugendlicher auf Bergtour, doch auch dort spielen sich dramatische Szenen ab. Die verschiedenen Handlungsstränge greifen spannend ineinander und sorgen durchgehend für Tempo. Wie gewohnt ist alles fesselnd geschrieben, der lockere Schreibstil macht das Buch leicht lesbar. Zudem erkennt man die Gegend aus Urlauben wieder, was der Geschichte zusätzlich Atmosphäre verleiht. Einziger Kritikpunkt sind einige offene Fragen rund um den Stalker, hier hätte ich mir mehr Klarheit gewünscht. Trotzdem ist es wie jedes Jahr ein gutes Buch von Anna Schneider und für Fans der Reihe ein Muss.

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Veröffentlicht am 26.01.2026

Flutkatastrophe

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Im Karwendel wütet ein Sturm, die Regenmassen lassen die Flüsse über ihre Ufer treten, alle Einsatzkräfte sind mobilisiert, um zu helfen. So auch Alexa Jahn, Oberkommissarin der Kripo Weilheim, die am ...

Im Karwendel wütet ein Sturm, die Regenmassen lassen die Flüsse über ihre Ufer treten, alle Einsatzkräfte sind mobilisiert, um zu helfen. So auch Alexa Jahn, Oberkommissarin der Kripo Weilheim, die am Telefon zahllose Meldungen aufnimmt und Einsätze koordiniert. Vermisste werden gesucht, Verletzte geborgen, schließlich stößt Alexa in einer Schlucht auf einen Toten, der ist aber eindeutig kein Unfall-, sondern ein Mordopfer. Und auch auf österreichischer Seite ist es nicht langweilig: eine Gruppe Jugendlicher ist auf eine Berghütte gefahren und pflegt keinen Kontakt mehr zu den Angehörigen. Chefinspektor Krammer wird von einem einflussreichen Elternpaar beauftragt, umgehend Ermittlungen anzustellen.

Kurzweilig wie gewohnt, geht es auch beim nunmehr sechsten Fall für Jahn und Krammer zu, Anna Schneiders bildreicher Schreibstil erweckt die Flutkatastrophe zu erschreckend realem Leben. Auf anschauliche Weise schildert die Autorin die Arbeit sämtlicher Hilfsorganisationen und verquickt Szenen ungezügelter Naturgewalt mit authentischer kriminalpolizeilicher Arbeit. Komplizierte Zusammenhänge müssen entwirrt werden, kursiv gedruckte Abschnitte geben dem Leser immer wieder zusätzliche Informationen, welche Alexa und Krammer (noch) nicht zur Verfügung stehen. Aber es wären nicht die beiden Besten an der deutsch-österreichischen Grenze, würden sie nicht selbst herausfinden, was hinter den Rätseln steckt. Dazu gibt es einige Aufregung um Alexas treuen Hund Oskar, der natürlich ebenfalls nicht fehlen darf. Einige private Einzelheiten kommen wieder zur Sprache, lenken aber in keiner Weise vom Geschehen ab, im Gegenteil dadurch wirken die handelnden Figuren umso menschlicher und glaubwürdiger. Nach spannenden Stunden, in denen kaum geschlafen und gegessen wird, finden sämtliche Handlungsstränge einen erfolgreichen und überzeugenden Abschluss, die Reihe selbst aber hoffentlich noch lange nicht.

Lebendige Bilder von erschreckenden Ereignissen halten Betroffene und Leser gleichermaßen in Atem, auch diesen – in sich abgeschlossenen – Fall kann ich mit gutem Gewissen allen Krimifans empfehlen. Die gesamte Reihe von Anfang an verspricht aber garantiert noch mehr Spaß!

Veröffentlicht am 22.01.2026

Spannend, kurzweilig, nervenaufreibend

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Infolge heftiger Unwetter sind Flüsse über die Ufer getreten, ganze Ortschaften sind überschwemmt, die Wassermassen reißen alles mit sich, egal ob es Häuser, Fahrzeuge oder Menschen sind. Bei der Weilheimer ...

Infolge heftiger Unwetter sind Flüsse über die Ufer getreten, ganze Ortschaften sind überschwemmt, die Wassermassen reißen alles mit sich, egal ob es Häuser, Fahrzeuge oder Menschen sind. Bei der Weilheimer Kripo häufen sich die Vermisstenanzeigen, alle verfügbaren Rettungskräfte sind im Einsatz, auch die Oberkommissarin Alexa Jahn arbeitet bis zur Erschöpfung und darüber hinaus. Zu viele warten auf Rettung…

…so auch auf der österreichischen Seite. Roza Szabo schickt Chefinspektor Bernhard Krammer vom LKA Tirol nach Mühlau zu den besorgten Eltern eines Geschwisterpaares, die mit vier Freunden auf eine Hütte wollten und sie entgegen der Vereinbarung, sich zu melden, nichts mehr von sich hören lassen. Schon einen Tag vorher sind sie zeitig aufgebrochen – hat das Wetter auch ihnen übel mitgespielt?

Es ist der mittlerweile sechste Fall für Jahn und Krammer. Wer die Reihe von Anfang an kennt, weiß um ihre Verbindung, man kann aber durchaus zwischendurch zu einem Buch aus dieser Grenzfall-Serie greifen, denn jeder Fall ist in sich abgeschlossen, auch wird das Zwischenmenschliche immer kurz mit eingeflochten, was ich sehr schätze.

Wie es bei solch Naturkatastrophen üblich ist, sind sämtliche Rettungsorganisationen vor Ort, vom Roten Kreuz, dem THW, den Feuerwehren und Hubschraubereinsätzen bis hin zur Wasserwacht und der Bundeswehr und den vielen freiwilligen Helfern (welche auch in so einigen vorher genannten Organisationen zu finden sind) ist alles unermüdlich auf den Beinen und doch können nicht alle gerettet werden.

Anna Schneider beschreibt ein leider viel zu realistisches Szenario und mittendrin sind es ein Wanderpaar, von dem jede Spur fehlt. Gleich mal begegnen wir einer Frau im Wohnmobil, die sich in der Nähe eines höher gelegenen Hofes vor dem Unwetter in Sicherheit bringen wollte, sie aber draußen schier Unwirkliches beobachtet, das lange nicht einzuordnen ist. Dazwischen sind es Gedanken eines Unbekannten und auch die einer Frau, was erst dem Ende zu für Klarheit sorgt.

Es sind die Einzelschicksale, die fassungslos machen. Menschliche Abgründe tun sich auf, lange gehütete Geheimnisse drängen ans Licht und hätte es dieses Unwetter nicht gegeben, wäre vieles nicht entdeckt worden. Beim Lesen habe ich mich schon auch gefragt, wie und ob diese so unterschiedlich gelagerten Fälle zusammenhängen könnten. Und ja, sie haben miteinander zu tun, was sich allerdings erst dem Ende zu erschließt, auch wird der Titel dieses sechsten Grenzfall-Bandes deutlich, ich hätte dies nie und nimmer vermutet.

Auch in diesen sechsten Fall hat die Autorin viel hineingepackt, was zunächst viele Fragen aufwirft. Jahn und Krammer – beide sind sie geerdet, ihr Beruf ist ihnen Berufung. Ein von Anfang bis Ende spannender, kurzweiliger Krimi, den ich – einmal angefangen – nicht weglegen konnte.

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