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Veröffentlicht am 09.02.2020

Locker-leichte Leseunterhaltung mit sehr viel Humor

Schwein gehabt, sagt die Liebe
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Inhalt:
Der Plot dieses Buches spielt auf der Nordseeinsel Spiekeroog. Nicole führt dort seit kurzem die Pension der verstorbenen Freundin Martha, die fast wie eine Mutter für sie war. In dieser Pension ...

Inhalt:
Der Plot dieses Buches spielt auf der Nordseeinsel Spiekeroog. Nicole führt dort seit kurzem die Pension der verstorbenen Freundin Martha, die fast wie eine Mutter für sie war. In dieser Pension sind nicht nur alle Zweibeiner sehr willkommen. Auch alle Vierbeiner und sonstigen Tiere sind gern gesehene Gäste. Nun erfährt Nicole, dass Martha einen Sohn hatte, der inzwischen auch schon inkognito auf Spiekeroog eingecheckt hat. Man munkelt, dass er die Pension verkaufen will. Doch wer ist wohl der Erbe? Es kommen einige Männer in Frage. Und wird es Nicole gelingen, ihn davon zu überzeugen, dass er die Pension nicht verkaufen wird?

Meine Meinung:
Es handelt sich hierbei um einen absoluten Unterhaltungsroman. Herzerfrischend ist der Schreibstil der Autorin Sabrina Sonntag, so dass ich gerade so über die Seiten geflogen bin. Sie versteht es absolut humorvolle Romane zu schreiben, und konnte mich richtig begeistern. Es kommen hier keinerlei Längen auf und das Buch ist an Wortwitz und Situationskomik kaum zu überbieten. Ich habe mich wirklich bestens amüsiert und bin auch dem Grinsen und Lachen nicht mehr herausgekommen.
Man merkt auch die Tierliebe der Autorin, denn nicht nur die Menschen, nein auch die Tiere sind hier wirklich absolut liebevoll dargestellt. Ich habe Menschen und Tiere hier gleichermaßen ins Herz geschlossen.
Bei der Handlung ist meiner Meinung nach noch ein klein wenig Luft nach oben. Man sollte also von der Story her die Erwartungen nicht zu hoch schrauben, dann wird man auch nicht enttäuscht werden. Es handelt sich vom Genre her wirklich um einen leichteren Unterhaltungsroman. So ist auch der Ausgang ziemlich vorhersehbar. Aber aufgrund des Schreibstils hat mich dieses Buch trotzdem allerbestens unterhalten. Ein locker-leichter Roman für zwischendurch, der sich gut zum Abschalten und Entspannen eignet. Ich vergebe dafür 4,5 Sterne.

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Veröffentlicht am 04.02.2020

sehr schönes Buch, unterhaltsam und zugleich berührend

Alle Tage, die wir leben
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Inhalt:

Tilda ist eher ein pessimistisch gestimmter Mensch. Nun naht ihr 60. Geburtstag. Zusätzlich trennt sich ihr Partner von ihr und sie wird arbeitslos. Es sieht also alles andere als gut aus für ...

Inhalt:

Tilda ist eher ein pessimistisch gestimmter Mensch. Nun naht ihr 60. Geburtstag. Zusätzlich trennt sich ihr Partner von ihr und sie wird arbeitslos. Es sieht also alles andere als gut aus für sie. Zum Glück hat sie zwei gute Freundinnen, die zu ihr halten. Auf eine Zeitungsanzeige hin findet sie einen Job bei der vierundachtzigjährigen Ruth um „Death cleaning“ oder auch „Döstädning“ zu betreiben, also alte Sachen auszumustern und aufzuräumen….dies sollte an dieser Stelle zum Inhalt genügen.

Meine Meinung:

Für mich war dieses Buch eine richtig schöne Leseunterhaltung mit Tiefgang. Der Schreibstil liest sich sehr gut und flüssig. Bei dem bildhaften Schreibstil kamen für mich keinerlei Längen auf.

Ganz besonders gut haben mir die Charaktere gefallen. Tilda und Ruth sind sehr unterschiedlich. Es war sehr schön zu sehen, wie gut man trotz unterschiedlichen Charakters miteinander harmonieren kann. Die beiden haben sich gut ergänzt und gegenseitig richtig gutgetan, so dass sich auch Tildas Leben ein wenig zum Positiven geändert hat. Im Übrigen könnten die beiden Protagonisten aus dem wirklichen Leben gegriffen sein, d.h. sie kamen authentisch und realistisch bei mir an.

Durch die Thematik Tod und das „Leben vor dem Tod sortieren“ hat das Buch noch zusätzlich an Tiefe gewonnen, die durchaus zum Nachdenken anregt.

Für mich auf jeden Fall ein sehr schön zu lesendes Buch, welches unterhaltsam und berührend geschrieben ist, und trotzdem mit Tiefgang punkten kann. Abschließen möchte ich meine Rezension mit einem Zitat von Seite 108: "Viel Leben misst sich nicht in vielen Jahren.“

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Veröffentlicht am 01.02.2020

ein etwas anderer Thriller!

Die Komplizin
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Die Krankenschwester Anna fährt mit ihrem Auto von der Nachtschicht heim. Als sie an einer roten Ampel anhält, stürmen zwei Männer ihr Auto und zwingen sie per Waffengewalt mit ihnen wegzufahren. Damit ...

Die Krankenschwester Anna fährt mit ihrem Auto von der Nachtschicht heim. Als sie an einer roten Ampel anhält, stürmen zwei Männer ihr Auto und zwingen sie per Waffengewalt mit ihnen wegzufahren. Damit beginnt ein absoluter Alptraum für Anna. Unfreiwillig wird sie zur Komplizin….

Zu Beginn habe ich mir ein wenig schwer getan, in die Handlung einzutauchen. Es war mir alles ein wenig zu verwirrend und ich wusste anfangs nicht so wirklich was ich von der Geschichte halten soll,. Es gab für mich zu viele Unklarheiten. Aber dann bin ich doch bald sehr viel besser ins Buch rein gekommen, und es hat mir immer besser gefallen. Es kommt sehr schnell Spannung auf und diese bleibt dann auch bis zum Ende erhalten. Hauptprotagonistin Anna war in einer Situation, die gar nicht so unrealistisch ist, und die sich jederzeit wirklich ereignen kann. Dadurch konnte ich mich auch recht gut in sie hineinversetzen. Dies alles hat das Ganze noch irgendwie authentischer gemacht.

Schön finde ich es auch, dass zwischendurch immer wieder die Sichtweise der Protagonisten wechselt aus deren Blickwinkel erzählt wird. So bekommt man auch einen Einblick in die Gedanken der Angehörigen.
Der Schreibstil ist eher einfach gehalten, aber sehr gut lesbar. Die kurzen Kapitel kommen meinen Vorlieben sehr entgegen.

Das Ende des Buches lässt einige Fragen offen und macht so direkt schon neugierig auf den Folgeband. Ein etwas anderer Thriller, da es in weiten Strecken über die Opfer-Täter-Beziehung geht. Aber gerade dies macht das Buch zu etwas Besonderem.

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Veröffentlicht am 26.01.2020

spannend und fesselnd von der ersten bis zu letzten Seite

Der Schmerz bleibt
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Bei diesem Buch handelt es sich um den fünften Teil der Liebig-Momsen-Reihe. Man kann die einzelnen Bände unabhängig voneinander lesen. Ich hatte kurz zuvor die Bände 1 und 4 der Serie gelesen.

Ganz ...

Bei diesem Buch handelt es sich um den fünften Teil der Liebig-Momsen-Reihe. Man kann die einzelnen Bände unabhängig voneinander lesen. Ich hatte kurz zuvor die Bände 1 und 4 der Serie gelesen.

Ganz kurz zum Inhalt:
Es geht um einen Serienmörder, der sehr ähnlich aussehende und hübsche Frauen gefangen hält, foltert und letztendlich ermordet. Doch einer der gefangenen Frauen gelingt es, sich zu befreien. Das ist die Chance für Liebig und sein Team, dem Täter eventuell auf die Spur zu kommen. Doch der Täter scheint intelligenter und raffinierter zu sein, als man gedacht hat…

Meine Meinung:
Das Buch hat mich wirklich von der ersten bis zur letzten Seite gefesselt, so dass ich es an einem Tag verschlungen habe.
Mir gefällt die Schreibweise des Autors sehr gut. Er schreibt sehr spannende Thriller. Aber trotz aller Brutalität werden seine Bücher auch immer wieder durch etwas Humor zwischendurch aufgelockert. So war es auch bei diesem Band. Damit sind die geschilderten Grausamkeiten doch besser zu ertragen.

Es wechselt immer wieder die Sichtweise der Protagonisten, aus deren Blickwinkel erzählt wird. So wird auch zwischendurch immer mal wieder aus Sichtweise der Opfer erzählt. Dies hat H.C. Scherf sehr gut gemacht, so dass man sich noch mehr in die Opfer hinein versetzen konnte. Darüber hinaus lässt der Autor auch immer mal wieder den Täter zu Wort kommen.

Der Thriller ist sicher nichts für zart Besaitete. Es geht schon sehr blutig und grausam zu. Der Autor lässt einem beim Lesen in tiefste menschliche Abgründe blicken.

Ohne jetzt zu viel zu verraten, möchte ich ganz leicht kritisieren, dass mir insbesondere eine Szene nicht realistisch genug vorkam. Aber um nichts vorweg zu nehmen, verrate ich hier natürlich nicht mehr dazu. Aber trotzdem konnten mich der gut durchdachte Plot, der tolle Schreibstil und natürlich die durchgängige Spannung so sehr überzeugen, dass ich volle 5 Sterne vergebe.

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Veröffentlicht am 26.01.2020

Wunderschönes Kochbuch mit tollen Rezepten

Thali – Das Indien-Kochbuch
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Der Titel "Thali" deutet auf eine Spezialität der indischen Küche hin: nämlich eine Platte von verschiedenen indischen Gerichten, die zusammen serviert werden. Meist sind es ganz unterschiedliche Speisen, ...

Der Titel "Thali" deutet auf eine Spezialität der indischen Küche hin: nämlich eine Platte von verschiedenen indischen Gerichten, die zusammen serviert werden. Meist sind es ganz unterschiedliche Speisen, die zusammengewürfelt werden..

Das Buch ist in zehn verschiedene Kapitel gegliedert, die thematisch zusammenhängende Rezepte enthalten, so beispielsweise "Wohliges Winter-Thali" oder "Summertime-Barbecue thali" oder auch "Streetfood-Thali".

Das Buch besticht durch seine zahlreichen und wunderschönen Bilder. Das Cover sieht schon wunderschön aus. Aber beim Durchblättern des Buches läuft einem wirklich das Wasser im Mund zusammen.

Es gibt sowohl Vorspeisen, als auch Hauptspeisen, genauso wie Fleischgerichte oder Vegetarische Gerichte. Natürlich sind auch grundlegende Rezepte zu Basmatireis oder Zitronenreis enthalten, genauso wie Naanbrot oder Paneer. Aber man findet auch ausgefallenere Gerichte wie Okra-Masala (Bhindi-Masala). Bei mir gab es dieses Wochenende mein Lieblingsgericht beim Inder "Haryali Chicken Tikka" mit Basmatireis und Raita. Ich habe mich sehr gefreut, auch dieses Gericht in dem Kochbuch zu finden.

Zugegebenermaßen sind einige Gerichte schon zeitaufwendig, aber es gibt auch einfachere Rezepte. Und klar, man benötigt natürlich auch andere Gewürze und Zutaten als bei der deutschen Küche.

Die Rezepte sind nicht nur wunderschön bebildert, sondern auch schön übersichtlich erklärt und gelingsicher.

Für mich ist dieses Buch ein absolutes Highlight unter den Kochbüchern. Wer gerne indisch kocht, dem kann ich dieses Buch absolut empfehlen.


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