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Veröffentlicht am 26.08.2019

Solider Lokalkrimi aus Hamburg

Der Tote vom Elbhang
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Das Cover ist sehr schön und passend zum Inhalt gestaltet. Man sieht das Elbufer und es ziehen düstere Wolken auf, so dass direkt schon die richtige Stimmung erzeugt wird.

Eine der Hauptprotagonistinnen ...

Das Cover ist sehr schön und passend zum Inhalt gestaltet. Man sieht das Elbufer und es ziehen düstere Wolken auf, so dass direkt schon die richtige Stimmung erzeugt wird.

Eine der Hauptprotagonistinnen ist Kommissarin Svea Kopetzki, die aus persönlichen Gründen vom Ruhrgebiet nach Hamburg gewechselt hat. Gleich ihr erster Fall in Hamburg hat es in sich. Auf einem zur Zwangsversteigerung ausgewiesenen Grundstück am Falkenstieg wurden von Kindern herumliegende Menschenknochen gefunden, die schön gesäubert und in Fell eingewickelt worden sind. Leider gestaltet sich die Ermittlung in diesem Fall sehr schwierig.

Der Schreibstil der Autorin ist sehr gut und flüssig zu lesen. Es kam auch alles sehr authentisch rüber. Dazu hat sicher auch beigetragen, dass die Charaktere sehr realistisch und authentisch gewirkt haben. Man hat auch einiges über das Privatleben der Ermittler erfahren. Das hat mir richtig gut gefallen. Der Krimi spielt in Hamburg und ich hatte beim Lesen teilweise auch wirklich Bilder vom Elbufer vor Augen.
Der Plot war gut durchdacht und in sich schlüssig. Zwischendurch hat mir aber manchmal etwas die Spannung gefehlt. Gegen Ende hat die Spannung dann aber deutlich zugelegt. Alle meine Vermutungen haben sich im Nichts aufgelöst und es kam doch anders als ich vermutet hatte. So soll ein Krimi auch sein!
Alles in allem ein wirklich gutes Krimi-Debüt, welches Lust auf eine Fortsetzung macht, zumal aus dem Privatleben der Ermittler noch einige Fragen offen sind.

Veröffentlicht am 19.08.2019

Schöner Sommerroman zum Träumen und Entspannen

Das Muschelhaus am Deich
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Dieser Roman spielt an der Nordsee in dem Küstenstädtchen St-Peter-Ording. Ich war noch nie dort, aber das Lesen dieses Buches hat richtig Lust erweckt, meinen Koffer zu packen und hinzufahren.

Nach 20 ...

Dieser Roman spielt an der Nordsee in dem Küstenstädtchen St-Peter-Ording. Ich war noch nie dort, aber das Lesen dieses Buches hat richtig Lust erweckt, meinen Koffer zu packen und hinzufahren.

Nach 20 Jahren kehren die ehemals besten Freundinnen Jenni, Kinka und Kirsten zurück nach St. Peter-Ording, um dort zu ihrem zwanzigjährigen Jubiläum an einem Abitreffen teilzunehmen. Jede dieser Freundinnen hat inzwischen ihre eigene Geschichte geschrieben. So richtig zufrieden ist niemand von den Dreien mit seinem Leben.

Eins vorweg: Man sollte keine allzu großen Ansprüche an das Buch stellen, dann wird man auch nicht enttäuscht werden. Es handelt sich hier um ein richtig schönes Sommerbuch, welches wunderbar unterhält und zum Entspannen und Träumen einlädt.

Der Schreibstil der Autorin Tanja Janz ist sehr gut zu lesen. Das Buch mit seinen kurzen Kapiteln liest sich sehr unterhaltsam und kurzweilig und es kommen an keiner Stelle Längen auf. Die Hauptprotagonisten wurden auch so gut dargestellt, dass ich mich richtig gut auf sie einlassen konnte, und Bilder vor Augen hatte.

Es gab am Ende lauter Happy-Ends. Dies mag dem ein oder anderen vielleicht zu viel gewesen sein, aber ein solches Wohlfühlbuch braucht dies einfach. So war das Ende zwar sehr vorhersehbar, aber genau so wie ich es mir erhofft hatte.
Aufgrund der Vorhersehbarkeit schwanke ich zwischen 4 und 5 Sternen. Aber wegen des Wohlfühlerlebnisses beim Lesen vergebe ich doch 5 Sterne. Das Buch hat mir Sommer, Sonne und Urlaubsfeeling gebracht und mir einfach schöne und entspannte Lesestunden beschert.

Veröffentlicht am 18.08.2019

Kurzweilige Leseunterhaltung mit viel Humor

Rita räumt die Hecke auf
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Bei diesem Buch hat mich das Cover regelrecht angelacht und angelockt. Es ist sehr farbenprächtig gestaltet und lässt auf viel Witz und Humor schließen.
Hauptprotagonistin Rita, die auf dem Cover zu sehen ...


Bei diesem Buch hat mich das Cover regelrecht angelacht und angelockt. Es ist sehr farbenprächtig gestaltet und lässt auf viel Witz und Humor schließen.
Hauptprotagonistin Rita, die auf dem Cover zu sehen ist, ist eine taffe Frau. Mit ihrem Mann ist sie im Kleingartenverein Abendröte zuhause. Als die Position des Ersten Vorsitzenden neu zu besetzen ist, denkt Rita nicht lange drüber nach, sondern sie möchte dem langjährigen Vorstand Paroli bieten und stellt sich selbst zur Wahl. Doch genau da bekommt der Kleingartenverein Existenzprobleme, da das Gelände einen neuen Besitzer bekommt. Rita und ihre Freunde kämpfen mit allen Mitteln…

Das Cover verspricht nicht zu viel. Es handelt sich hier um einen absolut humorvollen Roman voller Witz und Situationskomik. Man bekommt einen kleinen Einblick in eine Schrebergartenkolonie, wenngleich hier natürlich vieles sehr überspitzt dargestellt ist. Ich habe Rita und „Ralfchen“, sowie auch einige andere Hobbygärtner sehr schnell in mein Herz geschlossen. Besonders gut hat mir der Zusammenhalt der Bewohner gefallen. Trotz aller Querelen und Streitereien halten alle doch sehr schön zusammen, wenn es darauf ankommt. So sollte es auch im wahren Leben sein. Überhaupt ist der Schreibstil von Carsten Uekötter wirklich absolut unterhaltsam zu lesen. Das Buch ist so geschrieben, dass ich immer Bilder vor Augen hatte und mir alles sehr gut vorstellen konnte. Und aufgrund des Humors kommen keine Längen auf und ich hätte das Buch am liebsten in einem Rutsch gelesen.

Alles in allem ein schöner sommerlicher Unterhaltungsroman, der sich locker und leicht liest und zum Entspannen und Abschalten geeignet ist. Für mich bekommt dieser witzige Roman 4 Sterne mit Tendenz nach oben.

Veröffentlicht am 12.08.2019

Nette Liebesgeschichte mit Tiefgang

Find mich da, wo Liebe ist
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Finde mich da wo Liebe ist“ ist ein Liebesroman der mir bisher unbekannten Autorin Anstey Harris. Es scheint aber auch die erste deutsche Übersetzung eines ihrer Werke zu sein.

Hauptprotagonistin in diesem ...

Finde mich da wo Liebe ist“ ist ein Liebesroman der mir bisher unbekannten Autorin Anstey Harris. Es scheint aber auch die erste deutsche Übersetzung eines ihrer Werke zu sein.

Hauptprotagonistin in diesem Roman ist Grace, die mit ihrem Cellospiel vor einer großen musikalischen Karriere stand, bevor ein traumatisches Erlebnis diesen Traum beendete. Nun hat sie seit mehr als 8 Jahren ein Verhältnis mit einem verheirateten Mann und Familienvater und hofft immer noch, dass David seine Frau für sie verlässt.

Ich muss sagen, ich habe mir etwas schwer getan mit den Protagonisten, allen voran Grace, warm zu werden. Ich konnte mich einfach nicht mit ihr identifizieren, weil sie doch sehr naiv auf mich wirkte. Ich konnte ihr Verhalten größtenteils einfach nicht verstehen. Auch David war für mich nicht sympathisch. Ich habe mich beim Lesen ein wenig über seinen Egoismus aufgeregt.

Von der Story her hat mir das Buch gut gefallen. Es kam beim Lesen dann doch noch eine Botschaft rüber, nämlich dass es nie zu spät ist, um nochmal neu zu beginnen. Außer der enthaltenen Liebesgeschichte hat das Buch durchaus Tiefgang.

Der Schreibstil war für mich sehr gut lesbar. Geschrieben ist das Buch aus der Sicht von Grace. Zwischendurch gibt es immer mal wieder Rückblenden in die Vergangenheit. Aber es war alles sehr gut verständlich, nachvollziehbar und in sich schlüssig.

Fast war es mir aber ein wenig zu viel zur Thematik Musik und Instrumentenbau. Aber jeder den dieses Thema interessiert wird das Buch mit Begeisterung lesen.

Ich vergebe 4 Sterne, da mich das Buch emotional nicht genug mitgenommen oder berührt hat, da ich für die Hauptprotagonisten einfach nicht genug Verständnis aufbringen konnte. Aber alles in allem durchaus eine schöne und lesenswerte Geschichte.

Veröffentlicht am 09.08.2019

absolut originelle Geschenkidee

Nichts
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Dieses Buch ist eine ganz wunderbar zum Verschenken. Man kann es immer verschenken, wenn sich jemand „Nichts“ wünscht und hat dann auch diesen Wunsch erfüllt.
Das Buch hat ca. 60 Seiten – alle unbeschrieben. ...

Dieses Buch ist eine ganz wunderbar zum Verschenken. Man kann es immer verschenken, wenn sich jemand „Nichts“ wünscht und hat dann auch diesen Wunsch erfüllt.
Das Buch hat ca. 60 Seiten – alle unbeschrieben. Es kann einfach so verschenkt werden und der Empfänger kann es dann als Notizbuch, Tagebuch, eigenes Kochbuch usw. nutzen.
Wenn man möchte kann man es auch vor dem Verschenken selbst füllen, beispielsweise als kleines Fotobuch, wenn man Fotos rein klebt. Es gibt hier ganz viele Möglichkeiten zur Kreativität, ein tolles Buch mit dem Titel „Nichts“ zu verschenken.
Schön finde ich es auch, wenn man einen Gutschein oder Geld verschenken möchte, dies in „Nichts“ zu verpacken.
Ich finde dieses Buch eine absolut tolle Idee und werde es sicher noch öfters verschenken. Viel zu oft hört man schließlich, dass sich jemand „Nichts“ wünscht und ist dann am Grübeln. Dieses Büchlein ist wirklich eine absolut originelle Lösung.