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Veröffentlicht am 11.06.2026

Ein Reiseführer

Madame le Commissaire und die tödliche Rallye
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Isabelle Bonnet die Kommissarin für besondere Fälle, muss wieder als Personenschützerin arbeiten. Die Frau eines Ministers wird bedroht. Sie will aber unbedingt eine Oldtimer Rallye mitfahren. Mit der ...

Isabelle Bonnet die Kommissarin für besondere Fälle, muss wieder als Personenschützerin arbeiten. Die Frau eines Ministers wird bedroht. Sie will aber unbedingt eine Oldtimer Rallye mitfahren. Mit der Kommissarin als Beifahrerin..
In diesen Krimi geht es weniger um den Fall, als um das Liebesleben von Madame Bonnet und um die Rallye. Die Beschreibungen der Orte, der landschaftlichen Vorzüge und der besonderen Restaurants auf dieser Strecke. Wenn man Frankreich Fan ist und vielleicht schon mal in der Provence ist das mit Sicherheit ein schönes Detail. Aber so wurde mir einfach nur der Mund wässerig gemacht. Ich würde sehr gern einmal diese Orte besuchen aber es gibt verschiedene Gründe warum das nicht geschehen wird.
Deshalb wenn ich einen Krimi lesen möchte, nehme ich einen zu Hand. Wenn ich einen Reiseführer lesen möchte kaufe ich einen Reiseführer.
Ich mag die Serie gern, aber in diesem Buch sind die Nebenhandlungen übertrieben dargestellt worden.

Veröffentlicht am 10.06.2026

Eine Maklerin auf Abwegen

Ab durch die Mitte
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Paula ist als Immobilienmaklerin nicht glücklich, aber sie will diesen Job auch nicht aufgeben, zu viel hat sie darin gesteckt. Durch besondere Umstände landet sie in einem kleinen Ort nicht weit von Hamburg. ...

Paula ist als Immobilienmaklerin nicht glücklich, aber sie will diesen Job auch nicht aufgeben, zu viel hat sie darin gesteckt. Durch besondere Umstände landet sie in einem kleinen Ort nicht weit von Hamburg. Der örtliche Tierarzt braucht Unterstützung und das sie gerade gekündigt wurde macht sie jetzt dort die Büroarbeiten. Hunde und Katze mögen sie ziemlich schnell und das beruht auf Gegenseitigkeit. Auch der Tierarzt ist nicht ohne. Wäre da nicht die vielen Gedanken und Erwartungen die Paula mit sich herumschleppt. Die beginnende Romanze bekommt dadurch Schlagseite denn Luca kann nicht Gedanken lesen, Lippen lesen kann er denn er ist sehr schwerhörig. Ein Element das sehr gut eingearbeitet in dem ansonsten sehr humorvollen Roman.
Die Autorin kenne ich schon von anderen Büchern, ihr humorvoller Schreibstil ist ein Garant für gute Unterhaltung die nicht zu seicht geschrieben ist. Ob ihre Protagonisten ein körperliches, soziales oder emotionales Handicap oder Probleme haben, sie bringt es immer in einem passenden Zusammenhang ohne erhobenen Zeigefinger oder in einer anderen Art über griffig zu wirken.
Es macht Spaß sich das Buch zu nehmen und einige Stunden abzutauchen, auch wenn man selber keine Haustiere hat, lernt man hier welche kennen und die Probleme und Sorgen die sie verursachen können. Meistens sind nicht die Tiere und ihre Leiden oder Vorstellungen wie ihr Leben aussehen sollte das Problem sondern die Herrchen und Frauchen die entweder überfordert oder wenig empathisch sind. Das wird hier erwähnt in der Hoffnung das wir es besser machen.

Veröffentlicht am 10.06.2026

Anderer Inhalt als erwartet

Das kleine Handbuch einer Vorstadt-Killerin
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Der Klappentext und das Cover täuschen uns Leser. Es ist kein Cozy Crime sondern ein in meinen Augen knallharter Thriller.
Olivia lebt mit ihrem Mann und zwei Töchtern in einer australischen Kleinstadt, ...

Der Klappentext und das Cover täuschen uns Leser. Es ist kein Cozy Crime sondern ein in meinen Augen knallharter Thriller.
Olivia lebt mit ihrem Mann und zwei Töchtern in einer australischen Kleinstadt, ihr altes Leben hat sie komplett hinter sich gelassen. Niemand hat eine Ahnung welchem Beruf sie früher in Spanien nach ging. Dann geschieht eine Tragödie und die sorgfältige Inszenierung löst sich in Luft auf. Sie kommt zurück zu ihren Anfängen. Sie war Auftragskillerin, eine sehr gute sogar.
Mit ihren Fähigkeiten will sie Rache nehmen. Dadurch tauchen auch Figuren aus ihrer Vergangenheit wieder auf.
Olivia ist eine Figur die man nicht mögen will, trotzdem kann man sich in sie hinein fühlen und bringt sogar Verständnis auf. Eine perfekte Figur die man hassen sollte aber liebt.
Der Krimi ist nicht ohne. Stellenweise brutal und dann wenn es um die Familie geht, liebevoll und sorgsam-
Die Sprache war teilweise grenzwertig und dann wieder mit Humor gewürzt.
Die Autorin hat einfach nichts ausgelassen um uns Leser nicht von der Leine zu lassen. Die Wendungen hatten so ein Tempo das man manchmal nur mit Mühe mitkam.

Veröffentlicht am 09.06.2026

Ein Mord zuviel

Wer zuerst liest, stirbt zuletzt
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Aus ihrer Leidenschaft hat Julia ihren Beruf gemacht. Sie liest Krimis und nun verkauft sie sie auch. In einer kleinen Buchhandlung Mord und mehr. Mit Hund und einer Angestellten die mehr Freundin ist ...

Aus ihrer Leidenschaft hat Julia ihren Beruf gemacht. Sie liest Krimis und nun verkauft sie sie auch. In einer kleinen Buchhandlung Mord und mehr. Mit Hund und einer Angestellten die mehr Freundin ist vermittelt sie Krimis an ihre Leser. Gleichzeitig wittert sie überall einen Mord, vor allem der neue Nachbar ist suspekt. Erst als in einem Seniorenheim sich die Todesfälle häufen und sie unter Verdacht gerät wird es ernst.
Mit viel Humor und Anspielungen auf bekannte Autoren und ihre Werke macht das Buch Spaß.
Die Autorin lässt ihre Protagonistin von einer Falle in die nächste stolpern, erst macht sie sich lächerlich, dann gerät sie in Gefahr.
Es ist trotz der Toten nie richtig ernst, oder böse. Denn irgendwann sterben wir alle.
Am Ende gibt es ein gutes Gefühl und die Hoffnung auf mehr.

Veröffentlicht am 08.06.2026

Nicht nur Gräber

Violette
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Violette ist Friedhofswärterin, alleinstehend, mit Hund eine Menge zugelaufener Katzen. Sie scheint mit ihrem Leben zufrieden, sieht täglich den Pfarrer, die Totengräber und den Bestatter. Zu dem hilft ...

Violette ist Friedhofswärterin, alleinstehend, mit Hund eine Menge zugelaufener Katzen. Sie scheint mit ihrem Leben zufrieden, sieht täglich den Pfarrer, die Totengräber und den Bestatter. Zu dem hilft sie den Besuchern das jeweilige Grab zu finden, verkauft Blumen und pflegt Gräber die kein Besuch mehr bekommen.
Der Anfang ist sehr beschaulich, wir lernen Violette die eine schwere Kindheit hatte und einen schrecklichen Ehemann. Je näher man sie kennenlernt. desto intensiver werden auch die Gefühle die diese Figur hervor ruft.
Als eine Tages Julien vor ihrer Tür steht, mit einem eigenwilligen Anliegen kommt Fahrt in die Geschichte. Jetzt erfahren wir mehr über die jeweiligen Besucher des Friedhofs. Nicht nur Jugendliche die Blödsinn machen. Violette führt über jede Beerdigung Buch, dadurch erfahren wir mehr über die Toten, klingt makaber aber es ist nur folgerichtig.
Der zurückhaltende Schreibstil, teilweise melancholisch und dann wieder mit feinem Humor gewürzt, würde ich als Markenzeichen der Autorin bezeichnen. Auch in einem anderen Buch das ich vor diesem gelesen habe, war es so. Es ist beeindruckend wie schnell einem diese fiktiven Menschen nahe kommen..
Diese Autorin muss man sich merken.