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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 09.09.2025

Und es hat BOOM gemacht

Die unversöhnliche Vergangenheit
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Bibliographische Angaben

Titel: Die unversöhnliche Vergangenheit
Autor: Alexander Hartung
Verlag: Edition M
Erscheinungsdatum: April 2025
Taschenbuch, 295 Seiten


Zum Inhalt / Klappentext

Erpressung ...

Bibliographische Angaben

Titel: Die unversöhnliche Vergangenheit
Autor: Alexander Hartung
Verlag: Edition M
Erscheinungsdatum: April 2025
Taschenbuch, 295 Seiten


Zum Inhalt / Klappentext

Erpressung oder Verzweiflungsakt?
Der neueste Fall für Privatermittler Nik Pohl

München hält den Atem an: Eine bewaffnete Frau dringt in die Staatsanwaltschaft ein und droht, sich in die Luft zu sprengen, sollte ein längst ad acta gelegter Fall nicht wieder aufgerollt werden. Während die Polizei fieberhaft versucht, die Situation zu entschärfen, beginnt Nik Pohl im Hintergrund zu ermitteln.

Doch bevor die Behörden auf die Forderung eingehen können, erschüttert eine gewaltige Explosion das Gebäude. Die Attentäterin wird als ehemalige Mitarbeiterin der Staatsanwaltschaft identifiziert – ohne erkennbare Verbindung zu dem Fall, der wieder aufgerollt werden sollte. Als eine weitere Unbeteiligte stirbt, ist Nik sicher: Er ist einem Verbrechen auf der Spur, das weit über die Ereignisse in der Staatsanwaltschaft hinausgeht …


Meine Meinung

Wieder hochspannende Ermittlungen für Nik Pohl. Es geht spannend los und die Spannung zieht sich durch das ganze Buch. Dabei geht es hauptsächlich um Ermittlungen und nicht so sehr um großes Blutvergießen und Brutalität. Wer das erwartet, ist hier falsch. Wer sich aber auf spannende Ermittlungen eines etwas eigenwilligen Privatermittlers (der durchaus auch illegale Methoden bemüht, um ans Ziel zu kommen und sich – wieder mal – selbst in Gefahr begibt) einlässt, wird nicht enttäuscht werden.

Die meisten Charaktere sind aus den Vorgängerbänden bekannt. Alle anderen werden bestens eingeführt und beschrieben. Man kann sich zu allem und jedem ein gutes Bild machen und das Kopfkino bekommt direkt gut zu tun. Der Schreibstil ist gewohnt leicht und flüssig. Alles lässt sich super lesen und kommt wirklich zügig voran. Die 295 Seiten, aufgeteilt in 10 Kapitel (plus Pro- und Epilog) vergehen wie im Flug.

Dieses Buch ist der inzwischen 7. Band der Nik-Pohl-Reihe. Da der Fall in sich abgeschlossen ist, lässt sich dieses Buch aber durchaus auch als Einzelband lesen. Vorkenntnisse aus den Vorgängerbänden sind nicht unbedingt erforderlich.

Mein Fazit

Mir hat das Buch sehr gut gefallen und ich würde es definitiv weiterempfehlen. Ich vergebe hier 5 Sterne.


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  • Handlung
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Veröffentlicht am 02.09.2025

Nichts für schwache Nerven

Die Sättigung
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Bibliographische Angaben

Titel: Die Sättigung
Autor: Elias Haller
Verlag: Edition M
Erscheinungsdatum: August 2025
Taschenbuch, 389 Seiten

Zum Inhalt / Klappentext

Der Hunger nach Vergeltung ist unstillbar.

Dresden ...

Bibliographische Angaben

Titel: Die Sättigung
Autor: Elias Haller
Verlag: Edition M
Erscheinungsdatum: August 2025
Taschenbuch, 389 Seiten

Zum Inhalt / Klappentext

Der Hunger nach Vergeltung ist unstillbar.

Dresden ist im Karnevalsfieber, doch die Feierlaune weicht blankem Entsetzen. Ein maskierter Mörder schlägt zu, foltert seine Opfer auf grausame Weise und hinterlässt rätselhafte Botschaften. Schon am ersten Tatort, einem Imbissrestaurant, wird der Kryptologe Arne Stiller mit einer Szene konfrontiert, die selbst ihn an seine Grenzen bringt. Der Tote ist bis zur Unkenntlichkeit verstümmelt und ein scheinbar harmloses Foto bleibt als einziger Hinweis zurück.

Stück für Stück kommt Stiller dem perfiden Code des Killers auf die Spur. Doch die Zeit läuft ihm davon. Denn mit dem Ende des Karnevals beginnt das Fasten. Und bis dahin werden weitere Menschen sterben …

Meine Meinung:
Nichts für schwache Nerven. Hier wird man direkt in das Geschehen hineingesogen und nicht wieder losgelassen. Kaum liegt die erste Leiche in der Gerichtsmedizin, wird auch schon das nächste Opfer vermisst. Es ist ein Wettlauf gegen die Zeit. Der Täter geht äußerst brutal vor und das wird auch teilweise recht detailreich beschrieben.

Die meisten Charaktere sind aus den Vorgängerbänden bekannt. Alle Handlungsorte sind sehr gut beschrieben. Man hat von allem und jedem direkt ein Bild vor Augen. In diesem Buch bekommt das Kopfkino jede Menge zu tun. Das Buch ist der inzwischen 8. Band um Arne Stiller. Vorkenntnisse aus den Vorgängerbänden schaden nicht, sind aber auch keine Voraussetzung, um diesen Band lesen zu können. Der Fall ist in sich abgeschlossen, so dass man ihn auch als Einzelband lesen kann.

Der Schreibstil ist – wie immer – leicht und flüssig. In 89 kurze Kapitel unterteilt, kann man dieses Buch auch gut in mehreren Abschnitten lesen. Wenn man es denn aus der Hand legen kann. Mir ist das nur schlecht gelungen.

Mein Fazit:
Packender Thriller, den man nicht mehr aus der Hand legen will. Definitiv nichts für schwache Nerven. Meine absolute Leseempfehlung mit 5 Sternen.

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Veröffentlicht am 26.08.2025

Lernen kann wirklich Spaß machen

Schule mit Juli
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Bibliographische Angaben

Titel: Schule mit Juli
Autor: Petra Eimer
Verlag: Baumhaus
Erscheinungstermin: 29.08.2025
Gebundene Ausgabe, 171 Seiten


Zum Inhalt / Klappentext

An unserer Schule finden in ...

Bibliographische Angaben

Titel: Schule mit Juli
Autor: Petra Eimer
Verlag: Baumhaus
Erscheinungstermin: 29.08.2025
Gebundene Ausgabe, 171 Seiten


Zum Inhalt / Klappentext

An unserer Schule finden in diesem Jahr Projekttage zum Thema Tiere statt, und alle dürfen ihre Haustiere mitbringen. – Alle außer Anna und mir, denn Pferde haben in der Schule Hausverbot. (Warum auch immer.)
Doch leider ist das nicht unser größtes Problem, denn Max‘ Versetzung ist gefährdet. Und das bedeutet: Wenn unsere Präsentation für die Projekttage nicht gut wird, gegen wir im nächsten Schuljahr nicht mehr in dieselbe Klasse. Das muss natürlich verhindert werden!
Zum Glück haben wir einen guten Plan – Zumindest so lange, bis der Schuldirektor uns eine Planänderung vorschlägt. Denn die hat dummerweise einen kleinen Haken: Unsere Tiere müssen mitspielen! Und zwar alle …

Meine Meinung:
Was für eine tolle Geschichte.
Hier müssen die Kinder eigene Lösungen für ihre "Probleme" finden und können sich weder auf die Erwachsenen (so nach dem Motto "Mama macht das schon") oder auf Internet, KI oder sonst welche Hilfen verlassen. Selbst kreativ werden und den Grips anstrengen ist angesagt.

Es war lustig zu sehen, was alles passieren kann, wenn man Tiere hat. Und was passieren kann, wenn unterschiedliche Tiere aufeinandertreffen. Schnell hat man dann ein Chaos. Schön war auch zu sehen, dass jedes Tier anders ist und andere Bedürfnisse hat. Hier konnten wir Kids sehr viel lernen und auch verstehen. Das fanden wir sehr gut.

Auch die kurzen Kapitel haben uns sehr gefallen. Hier können auch die Leseanfänger gut zurechtkommen und verlieren nicht so schnell die Lust. Sehr schön fand ich persönlich, dass viele zu betonende Worte hervorgehoben wurden (farblich oder größer geschrieben etc.) So konnten die Leseanfänger gleich erkennen, auf welches Wort es ankam. Eine tolle Idee. Ebenso eine tolle Idee fanden wir das Personen-/Tier-Register ganz am Anfang. Alle, die dieses Buch vielleicht als Einzelband lesen wollen (denn es ist schon Band 6 der Reihe), haben hier die Möglichkeit die Charaktere nochmals nachzuschlagen.

Der Schreibstil hat uns total überzeugt. Einfach Sprache, nicht zu komplizierte Wörter/Sätze. So dass alles gut lesbar war. Ein Übriges tun natürlich die absolut liebevollen Zeichnungen, die jede einzelne Buchseite auflockern. Ganz am Ende gibt es sogar Fotos von der „echten“ Juli.

Mein Fazit:
Ein tolles Buch, bei dem Spaß und Lernen perfekt vereint werden. Uns hat es restlos überzeugt und wir vergeben hier die volle Punktzahl: 5 Sterne.

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Veröffentlicht am 13.08.2025

Die Mafia erobert Sylt

Tod im Dünengras
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Bibliographische Angaben

Titel: Tod im Dünengras
Autor: Gisa Pauly
Verlag: Piper
1. Auflage: 2009
Taschenbuch, 332 Seiten


Zum Inhalt / Klappentext

Ein Mafioso auf Sylt – und Mamma Carlottas weibliche ...

Bibliographische Angaben

Titel: Tod im Dünengras
Autor: Gisa Pauly
Verlag: Piper
1. Auflage: 2009
Taschenbuch, 332 Seiten


Zum Inhalt / Klappentext

Ein Mafioso auf Sylt – und Mamma Carlottas weibliche Intuition

Erik Wolfs Strandspaziergang mit Mamma Carlotta, seiner italienischen Schweigermutter, ist ganz beschaulich – bis der Kriminalhauptkommissar in den Sylter Dünen einen Toten entdeckt. Das nächste Mordopfer lässt nicht lange auf sich warten: Utta Ingwersen liegt tot in ihrer Boutique. Erik findet heraus, dass sich deren Mann kurz zuvor eine Auseinandersetzung mit einem italienischen Schutzgelderpresser geliefert hat. Wenig später wird der Mafioso selbst erschlagen aufgefunden. Der allerdings kommt Mamma Carlotta merkwürdig bekannt vor. Sie mischt sich in die Ermittlungen ein – zum Entsetzen von Erik …


Meine Meinung

Weiter geht es mit Mamma Carlotta. Auch im 3. Band der Reihe kann sie das ermitteln einfach nicht lassen. Auf ihr unnachahmliche Art gelingt es ihr auch dieses Mal wieder Ordnung in das Familienleben der Wolfs zu bringen und gleichzeitig einen spannenden Fall zu lösen.

Schreibstil und Charaktere sind aus den beiden Vorgängerbänden bekannt. Wer hier in die Reihe einsteigt: Kein Problem. Man kann dieses Buch ohne weitere Probleme als Einzelband lesen, da der Fall in sich abgeschlossen ist. Auch mit den Charakteren wird man sehr schnell warm, auch wenn man sie noch nicht aus den Vorgängerbänden kennt.

Die 332 Seiten verfliegen wie im Flug. Einziger Kritikpunkt hier ist, dass das Buch „durchgängig“ geschrieben ist. Es gibt keinerlei Kapitel oder auch nur irgendwelche Hinweise (außer einer zusätzlichen Leerzeile), die erahnen lassen, dass der Schauplatz etc. gewechselt wird. Hier hätte man eine etwas deutlichere Kennzeichnung einfügen können/sollen.

Da es in dieser Geschichte weder viel Blutvergießen noch große Brutalität gibt, eignet sich dieses Buch auch ganz hervorragend für Liebhaber des Cosy-Crime oder Einsteiger in dieses Genre.

Mein Fazit:
Ein Krimi mit Urlaubsfeeling, den man gerne weiterempfiehlt. 5 Sterne von mir.

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Veröffentlicht am 18.07.2025

Fake oder Fakt? Das ist hier die Frage

Fake – Wer soll dir jetzt noch glauben?
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Bibliographische Angaben

Titel: Fake – Wer soll Dir jetzt noch glauben?
Autor: Arno Strobel
Verlag: Fischer
Erscheinungsdatum: 26.07.2023
Taschenbuch, 358 Seiten

Zum Inhalt
Du hast diese Frau noch nie ...

Bibliographische Angaben

Titel: Fake – Wer soll Dir jetzt noch glauben?
Autor: Arno Strobel
Verlag: Fischer
Erscheinungsdatum: 26.07.2023
Taschenbuch, 358 Seiten

Zum Inhalt
Du hast diese Frau noch nie gesehen. Aber sie sagen, dass du es warst. Das beweist das Video. Du bist überführt. Deine ganz persönliche Hölle beginnt genau jetzt.
Patrick Dostert freut sich auf einen freien Tag mit seiner Frau Julia, als noch vor dem Frühstück zwei Beamte der Kripo Weimar vor der Tür stehen. Patrick bittet sie herein, und von einer Minute zur anderen ändert sich alles für ihn.
Er wird verdächtigt, drei Tage zuvor eine Frau misshandelt und entführt zu haben. Patrick hat ein Alibi für die Tatnacht, doch der einzige Zeuge, der ihn entlasten könnte, bleibt unauffindbar. Und die beste Freundin des Opfers belastet ihn schwer.
Patrick beteuert seine Unschuld, bis das Video auftaucht. Das Video, in dem er zu sehen ist. Das ihn überführt. Obwohl er das Opfer noch nie gesehen hat. Aber das glaubt ihm keiner. Er kommt in Haft, soll verurteilt werden. Und kann absolut nichts tun, denn Bilder sagen mehr als tausend Worte. Oder?
Meine Meinung:

Ein gut geschriebener Thriller aus der Feder von Arno Strobel. Alle Charaktere waren gut beschrieben. Man konnte sich prima in alle Personen hineinversetzen und hatte direkt ein konkretes Bild vor Augen. Die Handlung ist spannend geschrieben. Sie war mir aber leider von Anfang an zu durchschaubar. Die Lösung, die am Ende präsentiert wird, war mir nach 100 Seiten sonnenklar. Trotzdem wird hier viel Spannung aufgebaut und hat gerne weitergelesen.

Wir haben hier in diesem Buch zwei Handlungsstränge. Zum einen erleben wir den Verdächtigen in seiner Untersuchungshaft. Diese Seiten sind in Kursiv-Druck. Er schreibt in der JVA seine Geschichte auf. Diese erleben wir aus Sicht eines Erzählers. Er schreibt also seine eigene Geschichte nicht in der „Ich-Form“, sondern aus Sicht eines Erzählers. Zum Schluss erleben wir die Geschichte (die wiederum Patrick Dostert in der JVA aufschreibt) aus Sicht seines Anwalts (wiederum aus Erzähler-Perspektive).
Auch wenn das auf den ersten Blick verwirrend klingt, lässt sich das alles bestens lesen und man kommt wirklich sehr zügig voran.

Aufgeteilt in 41 Kapitel lassen sich die insgesamt 358 Seiten sehr gut in einem Rutsch oder auch in mehrere Abschnitte unterteilt lesen.

Mein Fazit:
Etwas zu durchschaubar, aber dennoch sehr gut geschrieben. Ich würde es weiterempfehlen und vergebe hier 4 Sterne.

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