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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 02.09.2025

Nichts für schwache Nerven

Die Sättigung
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Bibliographische Angaben

Titel: Die Sättigung
Autor: Elias Haller
Verlag: Edition M
Erscheinungsdatum: August 2025
Taschenbuch, 389 Seiten

Zum Inhalt / Klappentext

Der Hunger nach Vergeltung ist unstillbar.

Dresden ...

Bibliographische Angaben

Titel: Die Sättigung
Autor: Elias Haller
Verlag: Edition M
Erscheinungsdatum: August 2025
Taschenbuch, 389 Seiten

Zum Inhalt / Klappentext

Der Hunger nach Vergeltung ist unstillbar.

Dresden ist im Karnevalsfieber, doch die Feierlaune weicht blankem Entsetzen. Ein maskierter Mörder schlägt zu, foltert seine Opfer auf grausame Weise und hinterlässt rätselhafte Botschaften. Schon am ersten Tatort, einem Imbissrestaurant, wird der Kryptologe Arne Stiller mit einer Szene konfrontiert, die selbst ihn an seine Grenzen bringt. Der Tote ist bis zur Unkenntlichkeit verstümmelt und ein scheinbar harmloses Foto bleibt als einziger Hinweis zurück.

Stück für Stück kommt Stiller dem perfiden Code des Killers auf die Spur. Doch die Zeit läuft ihm davon. Denn mit dem Ende des Karnevals beginnt das Fasten. Und bis dahin werden weitere Menschen sterben …

Meine Meinung:
Nichts für schwache Nerven. Hier wird man direkt in das Geschehen hineingesogen und nicht wieder losgelassen. Kaum liegt die erste Leiche in der Gerichtsmedizin, wird auch schon das nächste Opfer vermisst. Es ist ein Wettlauf gegen die Zeit. Der Täter geht äußerst brutal vor und das wird auch teilweise recht detailreich beschrieben.

Die meisten Charaktere sind aus den Vorgängerbänden bekannt. Alle Handlungsorte sind sehr gut beschrieben. Man hat von allem und jedem direkt ein Bild vor Augen. In diesem Buch bekommt das Kopfkino jede Menge zu tun. Das Buch ist der inzwischen 8. Band um Arne Stiller. Vorkenntnisse aus den Vorgängerbänden schaden nicht, sind aber auch keine Voraussetzung, um diesen Band lesen zu können. Der Fall ist in sich abgeschlossen, so dass man ihn auch als Einzelband lesen kann.

Der Schreibstil ist – wie immer – leicht und flüssig. In 89 kurze Kapitel unterteilt, kann man dieses Buch auch gut in mehreren Abschnitten lesen. Wenn man es denn aus der Hand legen kann. Mir ist das nur schlecht gelungen.

Mein Fazit:
Packender Thriller, den man nicht mehr aus der Hand legen will. Definitiv nichts für schwache Nerven. Meine absolute Leseempfehlung mit 5 Sternen.

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Veröffentlicht am 26.08.2025

Lernen kann wirklich Spaß machen

Schule mit Juli
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Bibliographische Angaben

Titel: Schule mit Juli
Autor: Petra Eimer
Verlag: Baumhaus
Erscheinungstermin: 29.08.2025
Gebundene Ausgabe, 171 Seiten


Zum Inhalt / Klappentext

An unserer Schule finden in ...

Bibliographische Angaben

Titel: Schule mit Juli
Autor: Petra Eimer
Verlag: Baumhaus
Erscheinungstermin: 29.08.2025
Gebundene Ausgabe, 171 Seiten


Zum Inhalt / Klappentext

An unserer Schule finden in diesem Jahr Projekttage zum Thema Tiere statt, und alle dürfen ihre Haustiere mitbringen. – Alle außer Anna und mir, denn Pferde haben in der Schule Hausverbot. (Warum auch immer.)
Doch leider ist das nicht unser größtes Problem, denn Max‘ Versetzung ist gefährdet. Und das bedeutet: Wenn unsere Präsentation für die Projekttage nicht gut wird, gegen wir im nächsten Schuljahr nicht mehr in dieselbe Klasse. Das muss natürlich verhindert werden!
Zum Glück haben wir einen guten Plan – Zumindest so lange, bis der Schuldirektor uns eine Planänderung vorschlägt. Denn die hat dummerweise einen kleinen Haken: Unsere Tiere müssen mitspielen! Und zwar alle …

Meine Meinung:
Was für eine tolle Geschichte.
Hier müssen die Kinder eigene Lösungen für ihre "Probleme" finden und können sich weder auf die Erwachsenen (so nach dem Motto "Mama macht das schon") oder auf Internet, KI oder sonst welche Hilfen verlassen. Selbst kreativ werden und den Grips anstrengen ist angesagt.

Es war lustig zu sehen, was alles passieren kann, wenn man Tiere hat. Und was passieren kann, wenn unterschiedliche Tiere aufeinandertreffen. Schnell hat man dann ein Chaos. Schön war auch zu sehen, dass jedes Tier anders ist und andere Bedürfnisse hat. Hier konnten wir Kids sehr viel lernen und auch verstehen. Das fanden wir sehr gut.

Auch die kurzen Kapitel haben uns sehr gefallen. Hier können auch die Leseanfänger gut zurechtkommen und verlieren nicht so schnell die Lust. Sehr schön fand ich persönlich, dass viele zu betonende Worte hervorgehoben wurden (farblich oder größer geschrieben etc.) So konnten die Leseanfänger gleich erkennen, auf welches Wort es ankam. Eine tolle Idee. Ebenso eine tolle Idee fanden wir das Personen-/Tier-Register ganz am Anfang. Alle, die dieses Buch vielleicht als Einzelband lesen wollen (denn es ist schon Band 6 der Reihe), haben hier die Möglichkeit die Charaktere nochmals nachzuschlagen.

Der Schreibstil hat uns total überzeugt. Einfach Sprache, nicht zu komplizierte Wörter/Sätze. So dass alles gut lesbar war. Ein Übriges tun natürlich die absolut liebevollen Zeichnungen, die jede einzelne Buchseite auflockern. Ganz am Ende gibt es sogar Fotos von der „echten“ Juli.

Mein Fazit:
Ein tolles Buch, bei dem Spaß und Lernen perfekt vereint werden. Uns hat es restlos überzeugt und wir vergeben hier die volle Punktzahl: 5 Sterne.

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Veröffentlicht am 13.08.2025

Die Mafia erobert Sylt

Tod im Dünengras
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Bibliographische Angaben

Titel: Tod im Dünengras
Autor: Gisa Pauly
Verlag: Piper
1. Auflage: 2009
Taschenbuch, 332 Seiten


Zum Inhalt / Klappentext

Ein Mafioso auf Sylt – und Mamma Carlottas weibliche ...

Bibliographische Angaben

Titel: Tod im Dünengras
Autor: Gisa Pauly
Verlag: Piper
1. Auflage: 2009
Taschenbuch, 332 Seiten


Zum Inhalt / Klappentext

Ein Mafioso auf Sylt – und Mamma Carlottas weibliche Intuition

Erik Wolfs Strandspaziergang mit Mamma Carlotta, seiner italienischen Schweigermutter, ist ganz beschaulich – bis der Kriminalhauptkommissar in den Sylter Dünen einen Toten entdeckt. Das nächste Mordopfer lässt nicht lange auf sich warten: Utta Ingwersen liegt tot in ihrer Boutique. Erik findet heraus, dass sich deren Mann kurz zuvor eine Auseinandersetzung mit einem italienischen Schutzgelderpresser geliefert hat. Wenig später wird der Mafioso selbst erschlagen aufgefunden. Der allerdings kommt Mamma Carlotta merkwürdig bekannt vor. Sie mischt sich in die Ermittlungen ein – zum Entsetzen von Erik …


Meine Meinung

Weiter geht es mit Mamma Carlotta. Auch im 3. Band der Reihe kann sie das ermitteln einfach nicht lassen. Auf ihr unnachahmliche Art gelingt es ihr auch dieses Mal wieder Ordnung in das Familienleben der Wolfs zu bringen und gleichzeitig einen spannenden Fall zu lösen.

Schreibstil und Charaktere sind aus den beiden Vorgängerbänden bekannt. Wer hier in die Reihe einsteigt: Kein Problem. Man kann dieses Buch ohne weitere Probleme als Einzelband lesen, da der Fall in sich abgeschlossen ist. Auch mit den Charakteren wird man sehr schnell warm, auch wenn man sie noch nicht aus den Vorgängerbänden kennt.

Die 332 Seiten verfliegen wie im Flug. Einziger Kritikpunkt hier ist, dass das Buch „durchgängig“ geschrieben ist. Es gibt keinerlei Kapitel oder auch nur irgendwelche Hinweise (außer einer zusätzlichen Leerzeile), die erahnen lassen, dass der Schauplatz etc. gewechselt wird. Hier hätte man eine etwas deutlichere Kennzeichnung einfügen können/sollen.

Da es in dieser Geschichte weder viel Blutvergießen noch große Brutalität gibt, eignet sich dieses Buch auch ganz hervorragend für Liebhaber des Cosy-Crime oder Einsteiger in dieses Genre.

Mein Fazit:
Ein Krimi mit Urlaubsfeeling, den man gerne weiterempfiehlt. 5 Sterne von mir.

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Veröffentlicht am 18.07.2025

Fake oder Fakt? Das ist hier die Frage

Fake – Wer soll dir jetzt noch glauben?
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Bibliographische Angaben

Titel: Fake – Wer soll Dir jetzt noch glauben?
Autor: Arno Strobel
Verlag: Fischer
Erscheinungsdatum: 26.07.2023
Taschenbuch, 358 Seiten

Zum Inhalt
Du hast diese Frau noch nie ...

Bibliographische Angaben

Titel: Fake – Wer soll Dir jetzt noch glauben?
Autor: Arno Strobel
Verlag: Fischer
Erscheinungsdatum: 26.07.2023
Taschenbuch, 358 Seiten

Zum Inhalt
Du hast diese Frau noch nie gesehen. Aber sie sagen, dass du es warst. Das beweist das Video. Du bist überführt. Deine ganz persönliche Hölle beginnt genau jetzt.
Patrick Dostert freut sich auf einen freien Tag mit seiner Frau Julia, als noch vor dem Frühstück zwei Beamte der Kripo Weimar vor der Tür stehen. Patrick bittet sie herein, und von einer Minute zur anderen ändert sich alles für ihn.
Er wird verdächtigt, drei Tage zuvor eine Frau misshandelt und entführt zu haben. Patrick hat ein Alibi für die Tatnacht, doch der einzige Zeuge, der ihn entlasten könnte, bleibt unauffindbar. Und die beste Freundin des Opfers belastet ihn schwer.
Patrick beteuert seine Unschuld, bis das Video auftaucht. Das Video, in dem er zu sehen ist. Das ihn überführt. Obwohl er das Opfer noch nie gesehen hat. Aber das glaubt ihm keiner. Er kommt in Haft, soll verurteilt werden. Und kann absolut nichts tun, denn Bilder sagen mehr als tausend Worte. Oder?
Meine Meinung:

Ein gut geschriebener Thriller aus der Feder von Arno Strobel. Alle Charaktere waren gut beschrieben. Man konnte sich prima in alle Personen hineinversetzen und hatte direkt ein konkretes Bild vor Augen. Die Handlung ist spannend geschrieben. Sie war mir aber leider von Anfang an zu durchschaubar. Die Lösung, die am Ende präsentiert wird, war mir nach 100 Seiten sonnenklar. Trotzdem wird hier viel Spannung aufgebaut und hat gerne weitergelesen.

Wir haben hier in diesem Buch zwei Handlungsstränge. Zum einen erleben wir den Verdächtigen in seiner Untersuchungshaft. Diese Seiten sind in Kursiv-Druck. Er schreibt in der JVA seine Geschichte auf. Diese erleben wir aus Sicht eines Erzählers. Er schreibt also seine eigene Geschichte nicht in der „Ich-Form“, sondern aus Sicht eines Erzählers. Zum Schluss erleben wir die Geschichte (die wiederum Patrick Dostert in der JVA aufschreibt) aus Sicht seines Anwalts (wiederum aus Erzähler-Perspektive).
Auch wenn das auf den ersten Blick verwirrend klingt, lässt sich das alles bestens lesen und man kommt wirklich sehr zügig voran.

Aufgeteilt in 41 Kapitel lassen sich die insgesamt 358 Seiten sehr gut in einem Rutsch oder auch in mehrere Abschnitte unterteilt lesen.

Mein Fazit:
Etwas zu durchschaubar, aber dennoch sehr gut geschrieben. Ich würde es weiterempfehlen und vergebe hier 4 Sterne.

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Veröffentlicht am 08.07.2025

Konnte mich überhaupt nicht überzeugen

Schnappt Scholle
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Bibliographische Angaben

Titel: Schnappt Scholle
Autor: Krischan Koch
Verlag: dtv
Erscheinungsdatum: 16.03.2023
Taschenbuch, 299 Seiten


Zum Inhalt / Klappentext

Tote backen keine Brötchen

Altganove ...

Bibliographische Angaben

Titel: Schnappt Scholle
Autor: Krischan Koch
Verlag: dtv
Erscheinungsdatum: 16.03.2023
Taschenbuch, 299 Seiten


Zum Inhalt / Klappentext

Tote backen keine Brötchen

Altganove Hans-Peter Scholz, genannt „Scholle“, plant zum Abschluss seiner Bankräuberkarriere einen letzten großen Coup, ausgerechnet in Fredenbülls Nachbarort Schlütthörn. Von der örtlichen Bäckerei aus wollen seine Crew und er seinen Tunnel in den Tresorraum der Raiffeisenbankfiliale graben. Als aber plötzlich ein toter Bäcker in der Sperrmüllpresse liegt, hat „Scholle“ ein Riesenproblem, die Region einen Backwaren-Engpass und Polizeihauptmeister Thies Detlefsen endlich einen neuen Mordfall!


Meine Meinung:

Ich hatte – obwohl ich einige Vorgängerbände kenne – meine liebe Mühe mit diesem Buch. Es gibt gleich zu Anfang so einen Haufen Personen (teils bekannt, teils neu), dass man höllisch aufpassen musste, um nicht durcheinander zu kommen. Da hat es auch nicht unbedingt geholfen, dass teilweise von Scholz und dann von Scholle, oder teilweise von Bubu und dann von Buschke geredet wurde.
Ich hatte hier das Gefühl, zwei Handlungsstränge zu verfolgen. Zum einen die Grabungsarbeiten in der Bäckerei von Scholle und seinen Männern, auf der anderen Seite die Polizei, die erstmal irgendwo ermitteln. Das alles lief einfach so nebeneinander her. Die Crew um Scholle hat mich total an die Olsen-Brothers erinnert. Einer, der auf Biegen und Brechen auf Engländer machen will (mit englischem Akzent und kariertem Tweed-Sakko), einer, der stottert usw. usw. Hier war der Autor wohl zu faul (oder zu fantasielos?) sich eigene Charaktere auszudenken.
Dann lief die ganze Zeit ein entlaufenes Meerschweinchen irgendwo herum. Das hat aber für die Geschichte auch nicht viel getan (außer mehr Wörter auf’s Papier zu bringen). Gleiches gilt für die ständigen Wiederholungen von Kleinigkeiten (z.B., dass der Raiffeisen-Banker eine orangene Krawatte trägt usw.)
Was ich aber überhaupt nicht verstanden habe: Warum wurde hier in einem KÜSTEN-Krimi, die wörtliche Rede durchweg in Ruhrpott-Slang geschrieben? Dort spricht man doch eigentlich Plattdeutsch. Davon habe ich (ich spreche selbst plattdeutsch) leider überhaupt nichts feststellen können. Im Gegenteil. Das hat mich echt gestört.
Die Spannung habe ich (bis auf die letzten 30 Seiten, wo es zu einem absolut überzogenen Show-Down kam) auch vergeblich gesucht. Das alles plätscherte irgendwie so vor sich hin.

Mein Fazit:
Mein Fall war das nicht. Weder lustig noch spannend. Ich habe das Buch mehrfach aus der Hand gelegt. Weiterempfehlen würde ich es nicht unbedingt. Daher vergebe ich hier grade noch 2 Sterne.


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