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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 11.12.2019

wann kommt der film zu dieser reihe??

Palace of Blood - Die Königin
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von anfang an war klar, dass dieses buch eine klare zeitbegrenzung hat. zwischendurch waren die ereignisse aber so überwältigend, dass die begrenzung von einem tag nicht ganz real erschien. trotzdem haben ...

von anfang an war klar, dass dieses buch eine klare zeitbegrenzung hat. zwischendurch waren die ereignisse aber so überwältigend, dass die begrenzung von einem tag nicht ganz real erschien. trotzdem haben mir ab und an ein paar details gefehlt. ein wenig mehr perspektiven aus anderen ansichten hatten wir, was total gut umgesetzt wurde. ich hätte mir gewünscht, dass liam und ninon doch noch zueinander finden. die liebe und die emotionen kommt zwischen den beiden für mich echter rüber als die von robin und rea. das selbe gilt für die dreier-konstellation. alle haben eine ganz andere besondere beziehung zueinander und am liebsten gefielen mir tatsächlich rene, blanc und comte. rene und blanc wurden für mich neben rea als charakter auch am deutlichsten herausgearbeitet, weil man von ihnen alle seiten sehen konnte und sie auch in verschiedenen positionen deutlich mehr sehen konnte als zB bei rea, die hauptsächlich gekämpft hat.
dieses buch war düsterer, mehr negative emotionen, weniger liebe. gefühlt auch weniger gespräche, aber da bin ich nicht so sicher.
das ende ist jetzt relativ offen. auch, dass das kind mehrere arten von magdalenen in sicht trägt, ist mit ein wenig zu dramatisch, weil sich mir nicht erschließt, woher es kommen sollte.
es war wie nach hause kommen dieses buch zu lesen und ich vermisse die feuerschwestern schon ein wenig. diesen schreibstil findet man nirgendwo so vergleichbar wieder. frech, unbekümmert und frei schnauze.
es ist natürlich ein wunderschönes ende und ich finde es auch total toll, dass mister galahad das ende beschreibt. ich wünschte mir, die ganze Serie würde irgendwie verfilmt werden.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 11.12.2019

nicht typisch fitzek

AchtNacht
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der auto hat einen sehr außergewöhnlichen stil und beschreibt die ansichten sehr klar, teilweise sehr hart und kühl. dass das ganze in berlin spielt, macht es noch greifbarer, noch näher, obwohl ab und ...

der auto hat einen sehr außergewöhnlichen stil und beschreibt die ansichten sehr klar, teilweise sehr hart und kühl. dass das ganze in berlin spielt, macht es noch greifbarer, noch näher, obwohl ab und zu schon insider drin sind, die man als nicht-berliner nicht so gut verstehen kann.
die details sind sehr weit im voraus geplant, das heißt wenn in den nächsten kapiteln etwas passiert, dann wurde in dem vorherigen kapitel schon in irgendeiner art und weise darauf hin gedeutet.
die spannung ist im ganzen buch vertreten, auch wenn ich die handlung ungefähr durch einen film schon kannte (sagt euch „the purge“ was?). allerdings ist der spannungsbogen relativ lang und „nur“ in einzelnen situationen kriegt man schwitzige hände, sodass man danach katzen-videos gucken muss. halt nicht so psycho. insgesamt also ein solider thriller mit origineller handlung.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 01.12.2019

unvergleichliche cherry-atmosphäre!

Wie die Stille unter Wasser
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solche bücher lese ich ungern während des hypes und bin deswegen wohl etwas spät dran, aber mir ist das egal. ich habe mich schon lange gefreut, das buch zu lesen und als ich dann mein erstes werk der ...

solche bücher lese ich ungern während des hypes und bin deswegen wohl etwas spät dran, aber mir ist das egal. ich habe mich schon lange gefreut, das buch zu lesen und als ich dann mein erstes werk der autorin gelesen hatte, wuchs die vorfreude umso mehr.
was man wohl anmerken muss, ist die schlichte tatsache, dass man die bücher dieser autorin wohl einfach nicht in der öffentlichkeit lesen kann. dieses buch hat mir, in der bahn um 7 uhr morgens wohlgemerkt, tränen, schockiertes hand vor den mund schlagen und wohliges seufzen entlockt. ich denke, das ist schon ganz gute werbung.
der schreibstil der autorin ist leicht, flüssig und gleichzeitig warm. man fühlt sich wohl, wenn man liest, man fühlt sich bei den charakteren geborgen. die furchtbaren ereignisse sind dafür umso emotionaler beschrieben. hier finde ich es sehr gut, dass die gedanken der protagonisten aufgegriffen werden, ohne die umwelt weiter zu beschreiben. so leidet man noch mehr, weil man nicht „sieht“, was gerade passiert und sich alles bildlich vorstellt. auch gefiel mir die tatsache, dass hier endlich mal kein bad boy war, der gut und lieb geworden ist. ich liebe brooks und finde, er hat im verlauf seine ecken und kanten bekommen, die ihm nicht schadeten.
kleine kritik: dass maggi wirklich so lange schweigt, keine therapie bekommt, nicht aus dem haus geht.. ab einem bestimmten alter für mich nicht mehr glaubwürdig. ich meine, ja es gibt bestimmt solche fälle, aber dafür war mir dann doch zu wenig detail in ihrem leben. maggie hat so viel reflektiert, erschien eine gute verarbeitung des traumas zu haben und trotzdem hat sie keine therapie begonnen? trotzdem hat sie nie ein wort gesagt? hmhm. dafür war mir dann der wandel zu flott.
so und jetzt zum schluss nochmal was positives. die autorin beendet ihre immer bücher so, dass man die romantik förmlich aus dem buch fließen spürt. die sequenzen in der zukunft erwärmen mir einfach das herz und vollenden das buch perfekt!

Veröffentlicht am 01.12.2019

bei näherer betrachtung keine schöne message

Thoughtless
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wenn man mich und meine bücher auch nur ein wenig kennt, dann weiß man: ich kaufe immer die ganze reihe, nie ein einzelnes buch, auch wenn ich nicht weiß, ob es mir gefällt.
tja, „thoughtless“ ist eine ...

wenn man mich und meine bücher auch nur ein wenig kennt, dann weiß man: ich kaufe immer die ganze reihe, nie ein einzelnes buch, auch wenn ich nicht weiß, ob es mir gefällt.
tja, „thoughtless“ ist eine ausnahme. dieses buch war nicht schlecht, es entsprach nur einfach nicht meinem geschmack. der schreibstil war flüssig, gut und leicht zu lesen und trotzdem habe ich ab und zu nochmal zurückblättern müssen, weil ich meinte etwas überlesen zu haben. mir ging die protagonistin tierisch gegen den strich, was ganz ganz stark an ihrem unmoralischen und feigen verhalten liegt. ich habe es ihr sogar ein wenig gegönnt, dass es ihr am ende schlecht ging. und genau aus diesem grund kann ich die anderen teile nicht lesen - es tut mir echt leid.
SPOILER.
ich habe die klappentexte der anderen bücher gelesen und bei gott, es ist mir einfach doch zu klischee, dass kiera und kellan hin und hergerissen sind. sie weiß nicht, ob er treu bleibt, dabei kann sie sich mal selbst an die nase packen. echt jetzt. und auch hier opfert sie sich wieder für ihren kerl auf, rennt ihm nach, gibt alles auf - was vermittelt das denn für ein bild? es war mir schon zu auffällig, dass sie sich komplett um 180 grad dreht, sobald ein anderer kerl außer ihr freund sich für sie interessiert. und jetzt ist sie wieder anders? das erscheint mir einfach nicht mehr real und auch die message hinter der sache mag ich nicht unterstützen. also an sich eine gutes buch, aber wenn man drüber nachdenkt, wird man einfach nur sauer...

Veröffentlicht am 01.12.2019

endlich wieder zuhause in green valley

New Promises
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es fühlte sich einfach an wie nach hause kommen.
achtung evtl. spoiler!
einfach herrlich ehrlich und real, es war nicht plötzlich liebe, sondern langsam und schleichend, als wäre da eine kleine immer währende ...

es fühlte sich einfach an wie nach hause kommen.
achtung evtl. spoiler!
einfach herrlich ehrlich und real, es war nicht plötzlich liebe, sondern langsam und schleichend, als wäre da eine kleine immer währende hoffnung.
als cole in dem buch auftrat, wusste man schon so n bisschen was kommt, was es umso witziger machte. allgemein kommt durchblitzt total viel witz in die ganze sache, weswegen ich sie im ersten teil schon gemocht habe. sie lebt halt wirklich. komisch war es, dass erst erwähnt wird, wie viel termine und wie wenig zeit cole hat, dann aber dauernd zeit findet, mit izzy oder ihren freunden etwas spontan zu unternehmen. ich finde es klasse, wie aufopferungsvoll cole ist und wie lieb, obwohl mir der kontrast teilweise etwas zu stark ist zwischen superstar und kerl von nebenan.
irgendwann zieht sich das buch etwas, was an der gesamtsituation liegt, und da kann ich izzy auch verstehen, die sich mit will nicht sicher ist, weil es so scheint als wäre er sich erstens selbst nicht sicher und zweites zeigt er ja nur romantische gefühle für sie seit cole da ist. das würde mich auch ins grübeln bringen.
trotzdem.. die gefühle zwischen izzy und will kommen irgendwie nicht richtig rüber, da wirkt es schon realer und echter zwischen izzy und cole. mit manchen erklärungen von will für sein verhalten war ich auch echt nicht zufrieden, die waren so typisch klischee und haben nicht ganz auf sein verhalten gepasst. das ende war dann doch n bisschen plötzlich, irgendwie passte die schiene auch nicht ganz zu izzy.. wenn im nächsten teil jetzt alles „friede freude eierkuchen“ ist, bin ich enttäuscht! und im gesamten buch habe ich lena und ryan irgendwie vermisst, ein kleiner schwenk zu denen nach hause wäre schön gewesen. ich bin gespannt, wie der dritte teil nun weitergehen wird, denn green valley habe ich trotzdem lieb gewonnen!