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Veröffentlicht am 18.05.2020

new adult ist erwachsen geworden

Die Erbin
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wenn man den klappentext so liest, wird er dem inhalt des buches einfach nicht gerecht.
das buch ist aus der erzähler-perspektive geschrieben, was sich jedoch gar nicht so angefühlt hat! die charaktere ...

wenn man den klappentext so liest, wird er dem inhalt des buches einfach nicht gerecht.
das buch ist aus der erzähler-perspektive geschrieben, was sich jedoch gar nicht so angefühlt hat! die charaktere werden so detailliert in ihren fassetten, interessen, gedanken, handlungen und gefühlen beschrieben, sodass man sie regelrecht vor sich sieht. oft kam es mir vor, als würde ich eine serie schauen! zusätzlich liegt das augenmerk nicht nur auf natalia und david, sondern auch auf jeglichen anderen charakteren. jeder hat so seinen teil zur geschichte beigetragen und wurden zudem sanft eingebettet, was den plot am ende langsam aber doch stark hervorhebt. es hat manchmal regelrecht klick gemacht.
die handlung ist interessant, auch mit den einblicken in die finanzwelt und die doch etwas eigene high-class in schweden. jedoch muss ich sagen, dass ich erst mit den charakteren und der handlung warm geworden bin, als ich auf die mitte des buches zusteuerte. ab dann hatte ich das gefühl, die charaktere wären nicht mehr kühl und professionell, sondern eben nahbare menschen. man hat zwischenzeitlich das gefühl, dass 3 geschichten gleichzeitig erzählt werden. davon wurde dankbar rnur eine zünde gebracht. mich interessiert, wie es mit åsa und alexander weiter geht. was dahinter steckt und auch aus anderen perspektiven hätte ich gerne noch mehr erfahren.
am ende des buches kamen so viele heftige ereignisse nacheinander, dass es sich angefühlt hat wie damals in der schule, wenn man gerade ein theater für seine eltern aufgeführt hat und noch ganz zappelig ist. trotzdem muss ich sagen, dass die hintergründe aus davids verhalten ziemlich heftig und ganz schön viel auf einmal waren.
das ende ist - wie natalia selber sagt - ein klischee. aber ein schönes!

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 18.05.2020

romantisch, wunderschön und echt

The Right Kind of Wrong
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dieses buch war etwas ganz besonderes für mich. ich verfolge @wort_getreu schon seit anbeginn meiner zeit bei #bookstagram und „kenne“ die entwicklung ihres debüts, den prozess und alles was sie mit uns ...

dieses buch war etwas ganz besonderes für mich. ich verfolge @wort_getreu schon seit anbeginn meiner zeit bei #bookstagram und „kenne“ die entwicklung ihres debüts, den prozess und alles was sie mit uns geteilt hat. außerdem zeigt jenny uns viel über sich, weswegen man einige aspekte ihrer persönlichkeit in dem buch wiedererkennen konnte und das war so schön!
die charaktere wurden mit so viel liebe gezeichnet, die persönlichkeit eines jeden protagonisten zeichnete sich durch viele details aus, was sie lebendig und nahbar machten. die einzelnen kapitel aus noahs sicht haben das perfekt abgerundet, da er mir ohne diese einblicke wohl kühl und reserviert vorgekommen wäre.
das buch lies sich flüssig und schnell lesen, was neben der storyline auch eindeutig an dem schreibstil lag. es erschien so natürlich, was besonders bei den kommunikationen auffiel, die auch wirklich so hätten stattfinden können. dass es nicht nur eine lovestory ist, sondern die geschichte an sich auch mit viel liebe erzählt wurde, sieht man eindeutig an den vielen kleinen details und beschreibung der städte, in denen wir uns bewegen. die autorin hat da viel recherchiert und es geschafft, dass ich mir jeden ort perfekt ohne anstrengung vorstellen konnte.
es war so toll zu beobachten, dass die annäherung stufenweise geschieht und nicht von 0 auf 100, wie es leider oft klischee ist. die anziehung zwischen den charakteren basiert auf inneren werten und richtigen erfahrungen, die ich aufjedenfall nachvollziehen konnte!
mein einziger kritikpunkt: ich finde es schwierig, eine geschichte um eine freundin, ihren freund und die beste freundin zu erschaffen, wenn die annäherung aber nur durch fernbleiben der freundin entstehen kann. ich hatte zu beginn leider das gefühl, dass die beste freundin „weg“ musste, damit die geschichte so richtig ins rollen kam. klar, die schlussfolgerung ist logisch, wirkte auf mich aber ein wenig ruppig.
am ende hat mich kate’s reaktion tief getroffen, weil es unfair und „übertrieben“ war, wie sie mit der situation umging. gott sei dank verlief das buch dann weiterhin realistisch und somit war das ende umso schöner.

  • Cover
  • Erzählstil
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  • Charaktere
Veröffentlicht am 18.05.2020

ein buch zum in-einem-rutsch-lesen

Verity
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bei dem klappentext denkt man doch automatisch an eine heimliche lovestory oder? sobald man aber die zweite seite erreicht hat, merkt man: hm, heute nicht! achtung spoiler!
mir hat es wahnsinnig gut gefallen, ...

bei dem klappentext denkt man doch automatisch an eine heimliche lovestory oder? sobald man aber die zweite seite erreicht hat, merkt man: hm, heute nicht! achtung spoiler!
mir hat es wahnsinnig gut gefallen, dass man eine aktuelle position mit lowen hat, die die sicht aus der objektiven und neuen art schildert. man hat aber auf der anderen seite eben verity, die über sich selbst und die vergangenheit spricht. man hat also zwei verschiedene personen, aber nicht zur selben situation. da man vorher nicht genau wusste, was mit der familie von verity passiert ist, ist man „gezwungen“ zu glauben, was sie berichtet.
die gesamte hauptgeschichte findet innerhalb von drei settings statt. einmal auf der strasse, einmal im verlag und dann in dem haus, was der ganzen story überhaupt keinen abbruch tut.
auch die einzelnen zwischenszenen haben schon eine schwere bedeutung, selbst wenn sie am ende nicht mehr zur auflösung (i wish) beitragen haben.
die autorin hat einen wahnsinnig detaillierten schreibstil und erzählt beinahe brutal ehrlich und direkt. es ist der wahnsinn, wie sie sich in die charaktere und die einzelnen persönlichkeiten hineinversetzen kann, ohne dass man daran zweifelt.
ich hatte wirklich angst dieses buch nicht (!) weiter zu lesen, weil ich in jedes geräusch etwas rein interpretiert habe und die ganze zeit während des lesens nachgedacht habe.
mir hat etwas die liebe zwischen den protagonisten gefehlt, da es anscheinend ausschließlich auf sex beruhte. es wurde kaum aus der sicht von lowen der mann beschrieben, so dass man das gefühl hatte, sie hätte ihn nur durch das skript geliebt. lowen hat sich am ende auch sehr.. verrückt entwickelt.
das ende ist leider ein wenig schnell und leider offen. einer solch ausgeklügelten idee gebührt aber mein respekt. vertraut man jetzt darauf oder misstraut man?
absolute empfehlung also! ich konnte dieses buch is mitten in die nacht hinein nicht weglegen. unglaublich, was für gänsehaut und herzklopfen ein buch verursachen kann!

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 18.05.2020

highlight!

Elias & Laia - Die Herrschaft der Masken
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ich war so glücklich! endlich mal eine fantasy geschichte, in denen ich die fremden begriffe verstehe und die erklärungen und geschichtlichen hintergründe nachvollziehen kann.
das buch ist so geschrieben, ...

ich war so glücklich! endlich mal eine fantasy geschichte, in denen ich die fremden begriffe verstehe und die erklärungen und geschichtlichen hintergründe nachvollziehen kann.
das buch ist so geschrieben, dass man sich alles genau vorstellen und die hitze der würste spüren kann, ohne dass zu viele details genannt werden. ich habe ein genaues bild im kopf, was sich immer mehr zusammensetzt und klarer wird, je länger die geschichte andauerte.
die autorin beweist einen großen wortschatz und einen vielfältigen einsatz von lebendiger sprache. von der kreativität und der idee ganz zu schweigen! riesigen respekt!
die charaktere sind tiefgründig und detailliert ausgearbeitet, sodass sie regelrecht lebendig wirken. trotzdem muss ich sagen, dass es mir manchmal zu viel war, wenn laia wieder mal sagte, dass sie so wertlos sei und nichts könne. als würde sie nicht aus eigenem antrieb kämpfen, sondern weil sie halt eh nichts anderes kann und endlich mal was können will. und elias - wen willst du jetzt, mein junge? krieg das in den griff!! aber gut daran war, dass es nicht dieses „ich sehe jemanden und bin schockverliebt“ war, sondern zweifel, wie im echten leben. hintergründe und erzählungen sind manchmal echt erschütternd, man leidet mit, selbst wenn nicht deutlich beschrieben wurde, was passiert ist.
den hintergrund des plotts konnte ich ehrlich gesagt schon erahnen. das ganze roch einfach von anfang an faul. ich verstehe auch immernoch nicht, warum laia nicht früher den konkreten kontakt oder die hintergründe des widerstandes gesucht hat, wenn ihre eltern doch ein riesiger teil dessen waren.
die szenen am ende!! ich kann das nicht beschrieben, ohne zu spoilern, aber das buch verflog in meinen händen, obwohl es mir vorkam, als hätte ich elias und laia jahrelang begleitet.
wenn ich über dieses buch nachdenke ist es, als hätte ich einen film gesehen. ich habe es echt geliebt, wahnsinn!!

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Veröffentlicht am 18.05.2020

mal was anderes

Für immer vielleicht
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dieses buch ist basis für den film „love, rosie“, aber ist etwas anders als der film. hier kommen auch andere personen und teilweise auch eine andere Handlung vor, die im prinzip auf das selbe hinaus führt: ...

dieses buch ist basis für den film „love, rosie“, aber ist etwas anders als der film. hier kommen auch andere personen und teilweise auch eine andere Handlung vor, die im prinzip auf das selbe hinaus führt: alex und rosie laufen die ganze zeit aneinander vorbei.
das ganze buch beinhaltet nur mails, nachrichten, sms und briefe. keine einzige wörtliche rede. tatsächlich tut das dem buch an sich keinen abbruch, weil ich den film schon 1000 mal gesehen habe und ihn sehr gerne mag, aber für jemanden der den film noch nicht gesehen hat, wird es wahrscheinlich schwer nachzuvollziehen sein. die nachrichten sind so verfasst, dass man die einzelnen personen und die jahre, die vergehen, gut voneinander trennen kann. es war schön zu sehen, wie einzelne personen innerhalb einer kommunikation mit mehreren unterschiedlichen personen mehrere verschiedene aspekte beleuchtet haben und dabei immer etwas neues raus kam.
eine entwicklung der hauptcharaktere ist nur schwer zu erkennen, oft dachte ich, rosie sei verbittert und alex würde sich für nichts interessieren. auch die gründe, die zum „schweigen“ angeführt werden, sind irgendwann nicht mehr aussagend genug.
objektiv betrachtet hat man zu wenig gefühl, zu wenig bilder im kopf, weswegen die handlung und besonders rosie einfach unfassbar düster und trocken wirken. als gäbe es nichts gutes in ihrem leben. es sieht eher so aus, als wäre es eine traurige freundschaft, die im sande verläuft. man erkennt also nicht den riesigen plot dahinter.
ab einem bestimmten punkt war ich wirklich frustriert, denn nie haben die protagonisten glück. das ende verläuft dann ähnlich zum buch, ich musste ein tränchen verdrücken, aber genervt war ich trotzdem. ein wenig verwirrend war es am ende, denn die erklärung der jahreszahlen erscheint mir nicht stimmig. als wären auf einen schlag 10 jahre vergangen..
also alles in allem ein interessantes buch, aber die aufmachung hat mir nicht so richtig zugesagt , wodurch mir die stimmung abhanden kam.

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