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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 07.04.2025

Ein Buch zum Dahin-Schmelzen

Covered Colors (Golden Hearts, Band 2)
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Kennt ihr diese Bücher, bei denen ihr beim Lesen schmunzelt, euch mit in den Love Interest verliebt und die Charaktere manchmal gern schütteln würdet, wenn sie nicht sehen wollen, was sie füreinander empfinden? ...

Kennt ihr diese Bücher, bei denen ihr beim Lesen schmunzelt, euch mit in den Love Interest verliebt und die Charaktere manchmal gern schütteln würdet, wenn sie nicht sehen wollen, was sie füreinander empfinden? Egal, ob ihr die Frage mit Ja oder Nein beantwortet habt, glaubt mir: ihr braucht dieses Buch. Weil Nova für jede Frau steht, die Selbstzweifel über ihr Äußeres und die Angst, nicht gut genug zu sein, mit Schlagfertigkeit versteckt. Weil ich allen Novas da draußen einen Henry wünsche, der ihnen aufzeigt, dass sie wunderschön sind und sie sich für niemanden verstellen müssen. Der den Boden anbetet, auf dem sie laufen, für sie durchs Feuer gehen würde und für sie einsteht. Weil ich jedem Henry eine Nova wünsche, die sie aus ihren Schneckenhäusern lockt und sie bedingungslos liebt, bis auch sie irgendwann erkennen, dass sie es wert sind, geliebt zu werden. Weil die beiden einander brauchen und verstehen und es nur noch nicht wissen. Und zu sehen, wie sie langsam merken, wie gut sie einander tun, einfach wunderschön war. Covered Colors war mein absolutes Lieblingsbuch von Marina, weil ich Nova und Henry so sehr mochte und bei jedem einzelnen (versteckten) Liebesgeständnis von Henry nur so dahingeschmolzen bin.

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Veröffentlicht am 15.01.2025

Konnte meinen Erwartungen leider nicht gerecht werden

Stalker – Er will dein Leben.
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"Stalker - Er will dein Leben" verspricht ein weiterer spannender Psychothriller von Arno Strobel zu sein, unvorhersehbar und schlafraubend. Der Klappentext hatte mich sehr schnell in seinen Bann gezogen ...

"Stalker - Er will dein Leben" verspricht ein weiterer spannender Psychothriller von Arno Strobel zu sein, unvorhersehbar und schlafraubend. Der Klappentext hatte mich sehr schnell in seinen Bann gezogen - so weit, so gut. Mit der bekannten Arno-Strobel-Sogwirkung war es jedoch gerade am Anfang nicht weit her, sodass es einige Kapitel gedauert hat, bis echte Spannung aufkam und ich das Gefühl hatte, das Buch nicht mehr weglegen zu können. Mit jeder weiteren Aktivität des Stalkers und dem ansteigenden Terror, mit dem dieser Erics Leben zerstören wollte, stieg auch der Drang, weiterzulesen, an. Schnell hatte ich  100te Theorien über die wahre Identität des Mörders und Erics Vergangenheit und es gab nicht eine Person, die mir nicht verdächtig vorkam. Wäre es so weitergegangen, hätte "Stalker" wohl klare 5/5 🌟 bekommen. Doch leider hatte ich mit jedem weiteren Plottwist, der sich herauskristallisierte, mehr das Gefühl, dass die gesamte Handlung zu glatt verlief - zuvor unbekannte Wissensträger, die plötzlich auftauchten und geheime Informationen preisgaben, verschüttete Erinnerungen, die auf einmal ans Licht kamen und Erklärungen, die für mich einerseits zu perfekt und gleichzeitig unnötig komplex wirkten - bei einigen Entwicklungen hatte ich Zweifel, ob eine solche Handlung wirklich so stattgefunden hätte oder nicht eine andere Vorgehensweise logischer gewesen wäre. Gen Ende hin hatte ich den Eindruck, dass genau dieser Aspekt nun widerrufen werden sollte: es folgte ein Ende, das auf mich ebenfalls sehr konstruiert und so fernab des erlebten Plots wirkte, damit der Leser keinesfalls selbst auf diese Auflösung kommen konnte. Da für mich aber ein gutes Ende vor allem ausmacht, dass ich bei genauem Lesen selbst darauf hätte stoßen können, konnte mich dieser Abschluss bis auf das wirklich finale Detail nur wenig begeistern. Für den insgesamt doch sehr spannenden Schreibstil von Arno Strobel und die interessanten aufgegriffenen Themen und Theorien im Mittelteil vergebe ich abschließend 3/5 🌟 für diesen Thriller, der leider nicht zu meinen Favoriten des Autors gehört.

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Veröffentlicht am 30.09.2024

Zwar der schwächste Band der Reihe, aber trotzdem unglaublich gut!

Infinity Falling - Bring Me Home
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"Weil ich zurechtkommen würde. Irgendwie. Und eines Tages würde es aufhören, wehzutun."

> Was für Megan, der ihr Ruf als beziehungszerstörende Meneaterin vorauseilt, wie ein wahrgewordener Traum klingt, ...

"Weil ich zurechtkommen würde. Irgendwie. Und eines Tages würde es aufhören, wehzutun."

<< Sich für das restliche Leben binden. Mit einem Partner ein gemeinsames Leben führen. Sesshaft werden >> Was für Megan, der ihr Ruf als beziehungszerstörende Meneaterin vorauseilt, wie ein wahrgewordener Traum klingt, stürzt den One-Night-Stand-Womanizer Cole in eine Sinnkrise. Doch als Megans Ruf zum Problem für ihr aktuelles Projekt zu werden droht und auch Cole in eine Notlage gerät, steht eine Fakebeziehung als letzter Ausweg parat. Seite für Seite blicken wir hinter die perfekt scheinenden Fassaden ihres Lebens und erkennen, dass in beiden deutlich mehr steckt als das von Vorurteilen geprägte Bild, das man auf den ersten Blick von ihnen erhascht. Und auch wenn die beiden nicht nur beruflich in ganz verschiedenen Welten unterwegs sind, haben sie doch eines gemeinsam: die Angst, den Erwartungen ihrer Lieben nicht gerecht werden zu können. Während Megan durch Cole lernt, was echte Freundschaften wirklich ausmacht und damit einen Schritt aus dem Scheinwerferlicht in die echte Welt wagt, führt sie Cole in die Welt des Scheins ein. Er muss feststellen, wie viel Macht die Meinung anderer haben kann und sieht die Welt auf einmal mit ganz anderen Augen. Die beiden ergänzen sich auf eine sehr besondere Art, die erst einige Seiten gebraucht hat, um zu mir durchzudringen, mich dann aber voll und ganz eingenommen hat. In dem vielen Auf und Ab hätte ich mir noch etwas mehr zur Freundschaft zwischen Aven und Megan gewünscht, die hier eine feste Stütze für Megan hätte sein können. Die Story von Megan und Cole für mich insgesamt zwar der schwächste Band der Trilogie, aber nichtsdestotrotz habe ich die Stunden mit den beiden genossen und möchte sie nicht missen.

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Veröffentlicht am 11.08.2024

Wie viel Schmerz kannst du verzeihen?

Delicate Dream
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"Es wird ihm wieder gut gehen. Oder zumindest ... besser."
~ Dir auch, wollte ich sagen. Uns allen.

Merit hat mit Delicate Dream ein weiteres Wunderwerk der Wortkunst geschaffen. Dass Merit aus Worten ...

"Es wird ihm wieder gut gehen. Oder zumindest ... besser."
~ Dir auch, wollte ich sagen. Uns allen.

Merit hat mit Delicate Dream ein weiteres Wunderwerk der Wortkunst geschaffen. Dass Merit aus Worten ganze Welten erschaffen, komplexe Gefühle mit wenigen Worten ganz einfach erklären und Charaktere zum Leben erwecken kann, wusste ich. Aber noch nie habe ich ein Buch gelesen, bei dem jedes Wort so viel Sehnsucht verströmt - nach den Menschen, die man verloren zu haben glaubt & der Zeit, als noch alles gut zu sein schien. Schon am Anfang erkennt man recht schnell die Verbundenheit und Liebe zwischen Mari, Keaton und Odell, die, wenn auch versteckt hinter hohen, massiven Mauern aus Schmerz, Trauer und Versagensängsten, in kurzen Momenten auf verschiedene Art und Weise immer wieder hervorblitzt und in all dem Dunkel Sonnenschattenzebras formt. Aber auch zwischen Emmeline und Odell ist jedes Wort, jeder Satz, jede Konversation geprägt von Trauer, der Sehnsucht nacheinander, und einer tief sitzenden Verletztheit, deren Umfang wir erst nur grob umreißen können, ehe wir uns Seite für Seite vorsichtig dem Kern annähern. Odell und Emmeline sind für mich ein Zeugnis dafür, dass manchmal die Zeit einfach noch nicht reif genug ist, obwohl man den einen Menschen für sich gefunden hat. Doch wenn zwei selbst getrennt noch immer als Herzgespenster am Leben des anderen teilhaben, werden sich ihre Wege immer wieder kreuzen, bis sie erkennen, dass sie füreinander der eine Ausnahmemensch sind. Mit ihren eigenen Werten und Ansichten könnten sie zwar nicht gegensätzlicher sein, aber genau das macht die Magie ihrer Liebe eben aus: sie zeigen, dass diese Unterschiede nicht zwingend Grenzen sind, sondern es manchmal jemanden braucht, der die Last der eigenen Gedanken und Erwartungen von deinen Schultern nimmt und hilft, die Welt mit anderen Augen zu sehen. Wie könnte ich bei all der Wörtermagie, mit der Merit mir diese Gefühle direkt ins Herz gezaubert hat, eine andere Bewertung als 5+/5 🌟 vergeben?

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Veröffentlicht am 11.04.2024

Ein rasantes Finale, das kaum Wünsche unerfüllt lässt

Dark Sigils – Wen das Schicksal betrügt
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Das Finale der Dark Sigils hat mir das Gefühl gegeben, als würde ich in einen chinesischen Hochgeschwindigkeitszug einsteigen. Kaum hatte ich mir einen Platz (in der virtuellen Welt) gesucht, raste die ...

Das Finale der Dark Sigils hat mir das Gefühl gegeben, als würde ich in einen chinesischen Hochgeschwindigkeitszug einsteigen. Kaum hatte ich mir einen Platz (in der virtuellen Welt) gesucht, raste die Handlung auch schon los und zog mich sofort so in ihren Bann, dass ich von der Außenwelt nichts mehr mitbekommen habe. Denn auch wenn zwischen dem Zeitpunkt, als ich die Welt der Dark Sigils verlassen hatte und meiner jetzigen Rückkehr gewisse Zeit vergangen ist, fiel mir der Wiedereinstieg durch die kurze Zusammenfassung zu Beginn des Buchs relativ leicht. Schon nach wenigen Seiten habe ich an der Seite von Rayne, Adam & Co gekämpft, gebangt und auf eine mögliche Lösung der Probleme rund um Leonores Machtübernahme und die unmöglich scheinende gemeinsame Zukunft von Adam und Rayne gehofft. Anna hat mit Dark Sigils 3 wieder mal ein Buch geschaffen, dass mit einer Triggerwarnung a là "Achtung, es wird euch vor lauter Spannung den Schlaf rauben" versehen werden sollte. Immer wenn ich dachte, dass sie jetzt wohl alle Katastrophen hinter sich gelassen haben, manifestierte sich, wie ein Abby aus Chaosmagie, ein neues Problem, eine neue schier unlösbare Aufgabe, ein neuer Angriff. Aber so sehr ich genau diese Spannung & die vielen Plottwists (positive wie negative) gerade zum Ende hin geliebt habe, hatte ich doch auf etwas mehr Aufklärung der letzten Ereignisse gehofft. Da einige der neuen Erkenntnisse den festgesteckten Regeln der Dark Sigils Welt nahezu vollkommen widersprechen und bei mir leider ein paar Fragezeichen zurückgelassen haben, hätte ich mir diese Hintergrunddetails gewünscht, um ein noch stimmigeres Bild in meinem Kopf zu erhalten. Insgesamt ist der dritte Band der Dark Sigils ein mehr als würdiges Finale, das nahezu keine Wünsche offenlässt. Ich vergebe 4/5 ✨️

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