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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 18.01.2019

Keine Weihnachtsgeschichte... Es ist so viel mehr!

Ein Tag im Dezember
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Was würdest du tun, wenn du dich auf den ersten Blick in einen Kerl verliebst und er steht irgendwann als Partner deiner Freundin plötzlich neben dir?
Genau das ist Laurie passiert. Sie sah einen Kerl ...

Was würdest du tun, wenn du dich auf den ersten Blick in einen Kerl verliebst und er steht irgendwann als Partner deiner Freundin plötzlich neben dir?
Genau das ist Laurie passiert. Sie sah einen Kerl aus dem Bus heraus und es hat zwischen ihnen auf Anhieb gefunkt. Über ein Jahr lang hat sie ihn gesucht. Vergeblich. Und plötzlich stellt ihr ihre beste Freundin - die wie eine Schwester für sie ist - ihren neuen Freund vor. Und es ist derselbe, in den du dich vor über einem Jahr verliebt hast. Am 21. Dezember 2008, einem Tag im Dezember. Sie erkennt ihn, aber verschweigt Ihrer Freundin Sarah diese Information. So entsteht eine gute Freundschaft zwischen ihr und Jack, die über 10 Jahre andauert und Laurie ihr Leben weiterleben lässt.

Das Buch hat mich positiv überrascht. Ja, auch ich habe eine süße Weihnachtsgeschichte erwartet, die mir die Wintertage versüßt. Stattdessen bekam ich eine Story, die so viel mehr war. Es ist eine Erzählung über die unerwarteten Schicksale in einem Leben, in denen jeder von uns anderes reagieren würde. Für mich persönlich waren Lauries Handlungen nachvollziehbar. Wahrscheinlich hätte ich genauso reagiert und die Freundschaft nicht aufs Spiel gesetzt. Denn die Freundschaft und das Glück meiner Freundin wäre mir wichtiger gewesen als jeder andere Kerl. Außerdem lässt Laurie sich von dieser Tatsache nicht unterkriegen und lebt ihr Leben weiter. Das macht sie zu einem wirklich starken Charakter.
Es mag sein, dass man sich von vornherein ein Ende ausmalen kann und es beim Lesen die Spannung nimmt. Doch ich finde, dass es bei dieser Geschichte nicht nur um das Ende geht. Vielmehr der Weg ist dorthin ist entscheidend. Welche Hürden und welche Überraschungen einem dieser Weg aufzeigt. Dass nicht alles immer so selbstverständlich ist. Dass man sich manchmal auch dem Schicksal fügen kann/muss, aus Rücksicht auf die Gefühle anderer.

Ich könnte noch so viel mehr über dieses Buch schreiben, doch das würde den Rahmen sprengen.
Also mein Fazit:
Ein wirklich tolles Buch, dass man auch zwischen den Zeilen lesen muss, sich hineinversetzen muss, um es aus der Sicht der Protagonisten zu sehen. Wie würdest du in der Situation handeln?

Veröffentlicht am 11.12.2018

Kein klassischer Liebesroman

Ohne ein einziges Wort
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Dieses wunderbare Buch habe ich nicht mehr aus der Hand legen können Es ist zwar ein Liebesroman, aber!
Der Plot ist so ganz anders, als ich es mir vorgestellt hatte. Was meine Vermutungen im Laufe des ...

Dieses wunderbare Buch habe ich nicht mehr aus der Hand legen können Es ist zwar ein Liebesroman, aber!
Der Plot ist so ganz anders, als ich es mir vorgestellt hatte. Was meine Vermutungen im Laufe des Buches angeht, wurde ich mehrmals überrascht, sodass ich es erstmal nicht glauben konnte ?
Die Hauptprotagonistin Sarah ist einem nicht sofort sympathisch. Sie handelt anders, als man erwartet. Manchmal möchte man sie auch anschreien, ob sie überhaupt merkt, was sie tut! Und am Ende des Buches bekommt man ein schlechtes Gewissen deswegen.
Die Geschichte konnte mich definitiv überzeugen und ist meiner Meinung nach nicht der typische Liebesroman nach Schema F. Ich kann es definitiv empfehlen!

Veröffentlicht am 28.11.2018

spannend, neuzeitig, anregend

Thalamus
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Thalamus von Ursula Poznanskii hat mich schon allein durch das schöne Cover überzeugt. Ich habe dieses Buch in zwei Tagen durchgelesen, weil es einfach spannend, flüssig und mitreißend geschrieben ist!
Timo, ...

Thalamus von Ursula Poznanskii hat mich schon allein durch das schöne Cover überzeugt. Ich habe dieses Buch in zwei Tagen durchgelesen, weil es einfach spannend, flüssig und mitreißend geschrieben ist!
Timo, der nach einem Unfall in eine Rehaklinik kommt, genest ziemlich schnell. Zu schnell, wenn man bedenkt, wie schwer sein Motorradunfall war. Doch nachts geschehen eigenartige Dinge im Marktwaldhof, wovon Timo jedoch niemandem erzählen kann, weil sein Sprachzentrum immer noch blockiert ist.
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Die Charaktere sind wirklich authentisch beschrieben, sodass man die Verwirrung von Timo, dem Hauptprotagonisten, sofort teilt. Poznanski schreibt so gut, sodass ich mich selbst durch die Gänge hab wandern sehen und mich beobachtet gefühlt habe ?
Es ist schwer eine kurze Rezi über dieses Buch zu schreiben, ohne etwas zu verraten ?
also mache ich es kurz: ich würde das Buch auf jeden Fall weiterempfehlen. 4,5/5 ⭐️

Veröffentlicht am 28.11.2018

Lehrreich, aber nicht so spannend, wie die anderen Teile

Origin
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Bis jetzt war ich von den Bücher Dan Browns immer begeistert gewesen und liebte die Schnitzeljagd, die ein Kampf zwischen Religion und Wissenschaft hervorgerufen hatte und Robert Langdon den Leser mit ...

Bis jetzt war ich von den Bücher Dan Browns immer begeistert gewesen und liebte die Schnitzeljagd, die ein Kampf zwischen Religion und Wissenschaft hervorgerufen hatte und Robert Langdon den Leser mit seinem Wissen nicht nur unterhalten, sondern auch was beibringen konnte. Interessant finde ich insbesondere, dass es Fachwissen von Dingen und Personen ist, die wir alle kennen. Zum Beispiel geht es in #Origin um Salvador Dalí, der in Barcelona unter anderem die Sagrada Familia und den Park Güell kreiert hat.
Thematisch geht es in diesem Buch um den Zukunftsforscher Edmund Kirsch, der eine Antwort auf die Fragen „Woher kommen wir?“ und „Wohin gehen wir?“ gefunden zu haben scheint und die Lehren aller Religion, dass wir aus Gottes Hand stammen, zu revidieren versucht. Doch die Veröffentlichung dieser Wahrheit scheint jemand verhindern zu wollen und somit überschlagen sich die Ereignisse Schlag auf Schlag.
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Im Vergleich zu den vorherigen Büchern, hat es mir weniger gefallen. Es war interessant und sehr informativ, doch hat es mir diesmal an Spannung gefehlt. Auch die Auflösung des Rätsel, war meiner Meinung nach (!), schwach. Es war für mich nicht der WoW-Effekt, wie bei den anderen Büchern mir Robert Langdon. Es war jetzt aber auch nicht schlecht. Für mich sind es zwischen 3,5-4 von 5 ⭐️
Der Schreibstil von Dan Brown ist natürlich wie immer TOP ??

Veröffentlicht am 28.11.2018

raffiniert, brutal, schonungslos und irreführend

Der Insasse
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Was soll ich sagen?!
Es ist raffiniert, brutal, schonungslos und irreführend. Ein echter Fitzek eben. Fitzek hat ein unglaubliches Talent zu schreiben und schockiert den Leser in diesem Buch immer wieder ...

Was soll ich sagen?!
Es ist raffiniert, brutal, schonungslos und irreführend. Ein echter Fitzek eben. Fitzek hat ein unglaubliches Talent zu schreiben und schockiert den Leser in diesem Buch immer wieder aufs neue. Man ist es gewohnt, dass der Autor vor schlimmen Taten beim Schreiben nicht zurückschreckt. So haben die Charaktere in diesem Buch wirklich kranke Ideen und Vorgehensweisen, um an ihr Ziel zu kommen. Dennoch bleiben sie authentisch. Denn wer kann schon sagen, was in dem Kopf eines psychisch Kranken vorgeht? Immerhin ist die Steinklinik voll davon ?
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Zwischendurch war ich kurz enttäuscht, dass - im Vergleich zu den anderen Büchern des Autors - „nicht so viel passiert“. Das musste ich dann doch recht schnell revidieren ?
Das Buch hat mich in allen Punkten überzeugt: Schreibstil, Charaktere, Plot und Aufmachung.
Stellenweise war es für meinen Geschmack auch schon zu brutal. Da hat Fitzek sich nochmal selbst übertroffen! Also nichts für sanfte Gemüter.