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Veröffentlicht am 09.11.2021

Rezension: „Layla“

Layla
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R E Z E N S I O N - L A Y L A
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Klappentext:
Auf der Hochzeit von Laylas Schwester lernen sie sich kennen und lieben: Leeds, der seinen Lebensunterhalt als Musiker verdient, und Layla. Es ist eine ...


R E Z E N S I O N - L A Y L A
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Klappentext:
Auf der Hochzeit von Laylas Schwester lernen sie sich kennen und lieben: Leeds, der seinen Lebensunterhalt als Musiker verdient, und Layla. Es ist eine Amour fou – bis zu dem Tag, an dem Leeds’ eifersüchtige Ex-Freundin versucht, Layla zu erschießen. Danach ist Layla nicht mehr sie selbst. Um die Beziehung zu retten und Layla zu stabilisieren, mietet Leeds das Haus, in dem sie sich kennengelernt haben. Doch dort scheint nicht alles mit rechten Dingen zuzugehen. Laylas Zustand verschlechtert sich zusehends – so sehr, dass Leeds zu außergewöhnlichen Mitteln greifen muss, damit ihr beider Leben nicht völlig außer Kontrolle gerät …

Meine Meinung:
Für mich sind die Bücher von Colleen Hoover einfach ein absolutes Muss; gehört sie doch zu meinen allerliebsten Autorinnen. Bisher hat mich noch kein Buch von ihr so richtig enttäuscht, deshalb war für mich sofort klar, dass auch „Layla“ selbstverständlich bei mir einziehen muss.
Zugegeben, das Buch bzw. der Inhalt war irgendwie so überhaupt nicht das, was ich von diesem Buch erwartet hatte. Doch sind es nicht genau diese Arten von Geschichten, die einem am längsten im Gedächtnis bleiben?
Layla, unsere Protagonistin im Buch, war für mich ein Charakter, den ich nur sehr schwer einordnen konnte. Ihre Persönlichkeit hatte unheimlich viele verschiedene Facetten, die aber allesamt sehr interessant waren und sie als eine vielschichtige Person dargestellt haben. Sie wirkte sehr sympathisch, offenherzig und freundlich. Ihre wahrhaftige, ehrliche und aufrichtige Liebe zu Leeds war als Leser sehr schön zu beobachten.
Leeds hingegen war für mich ein eher schwer greifbarer Charakter. Durch diverse Handlungen und Aussagen konnte er sich bei mir leider nicht ganz so sympathisch machen, wie ich es gerne gewollt hätte. Vieles von dem, was er tat, war für mich absolut nicht nachvollziehbar und das Bedürfnis, ihm im realen Leben dazu ein paar Worte an den Kopf zu knallen, war groß. Dennoch hat er die Rolle in dem Buch sehr gut verkörpert und seine Charaktereigenschaften haben im Nachhinein dann immerhin stellenweise doch Sinn ergeben. An der Liebe zu Layla habe ich im Verlauf des Buches das ein oder andere mal gezweifelt, doch das legte sich dann mit dem Ende des Buches wieder.
Die Idee hinter der Geschichte war absolut grandios. Noch nie zuvor habe ich eine so vielseitige und abwechslungsreiche Handlung erlebt wie in diesem Buch. Sehr viel Hoch und Tiefs, viel Verwirrung, viele ausgeraubte Nerven, ein stockender Atem, aber auch Liebe für dieses Buch. Man muss sich darüber im Klaren werden, dass man hier keine typisch New Adult Geschichte vor die Nase gelegt bekommt, sondern etwas vollkommen Neues. Etwas, womit man zu Beginn des Buches einfach absolut nicht rechnet. Und doch, obwohl es so ganz anders war, als ich gedacht hätte, hat es mir wahnsinnig gut gefallen und ich kann jedem empfehlen, der offen gegenüber neuen Ideen des Schreibens ist, dem Buch eine Chance zu geben.

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  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 13.10.2020

Spannender und fesselnder zweiter Band!

INSEL
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Nachdem ich den ersten Band dieser Trilogie, „Dunkel“, im Sommer gelesen habe, war ich sofort absolut gefesselt von der Komissarin Hulda Hermannsdottir und schon während dem Lesen diesen ersten Teils war ...

Nachdem ich den ersten Band dieser Trilogie, „Dunkel“, im Sommer gelesen habe, war ich sofort absolut gefesselt von der Komissarin Hulda Hermannsdottir und schon während dem Lesen diesen ersten Teils war mir klar, dass ich die Reihe auf jeden Fall weiterlesen muss! Schon lange hat mich ein Thriller nicht mehr so sehr gefesselt und ich kann sagen, dass mich auch Band 2, „Insel“, absolut nicht enttäuscht hat!


Klappentext:
Vier Freunde auf einer entlegenen Insel, aber nur drei kehren zurück.
Hulda Hermannsdóttir, Kommissarin bei der Polizei Reykjavík, ist auf dem Höhepunkt ihrer Karriere und wird zu einer abgelegenen Insel geschickt. Was ist dort in dem Haus geschehen, das von der Bevölkerung als das isolierteste Haus Islands bezeichnet wird? Huldas Ermittlungen kreuzen Vergangenheit und Gegenwart – und plötzlich ist sie einem Mörder auf der Spur, der möglicherweise nicht nur ein Leben auf dem Gewissen hat …


Meine Meinung:
Die Besonderheit dieser Trilogie ist ja, dass die Reihe quasi rückwärts erzählt wird – Band 1 ist also das Ende und Band 3 der Anfang. Klingt verrückt? Ist es gewissermaßen auch. Aber genau dieser Fakt macht die Trilogie für mich so besonders und einzigartig. Aber fangen wir vorne an.

Unsere Protagonistin Hulda ist in „Insel“ Anfang 40 und steckt mitten in ihrer Arbeit bei der Polizei. Dabei erhalten wir als Leser jedoch nicht nur über die Geschichte und die Polizeiarbeit, sondern auch immer wieder einzelne Einblicke und Passagen in ihr Privatleben. Das fand ich besonders schön, denn dadurch wird noch einmal verdeutlicht, dass auch Polizisten oder generell alle Angestellten im öffentlichen Dienst ebenso Menschen sind, wie wir es sind. Und dass auch diese Menschen genügemnt private Angelegenheiten und Probleme haben. Oftmals vergessen wir das, aber dieser Aspekt wurde in diesem Buch noch einmal ganz besonders deutlich. Zudem finde ich, dass Hulda eine ganz tolle Persönlichkeit hat und man spürt in jeder Zeile und mit jeder Ermittlung, dass dieser Beruf ihr im Blut liegt und sie für den Job qausi lebt. Sie hat defintiv Ahnung von ihrem Handwerk und weiß immer, was zu tun ist.

Außerdem verzeichnet auch der zweite Band dieser Trilogie wieder eine Vielzahl an Nebencharakteren: Benedikt, Alexandra, Katja, Katla und Dagur. Alle Charaktere waren wunderbar ausgearbeitet und an einigen Stellen sehr detailliert beschrieben, sodass ich stets ein klares Bild ihres Aussehens vor Augen hatte. Daran hat mir besonders gut gefallen, dass die Nebencharaktere nicht außer Acht gelassen worden sind, sondern ebenfalls sehr gut ausgearbeitet waren. Dabei hat mir gerade Alexandra sehr gut gefallen. Vielleicht lag es an ihrer ruhigen, emotionalen Art, die ich sehr gut nachvollziehen konnte und in dessen Persönlichkeit ich mich teilweise widerspiegeln konnte. Aber sie war mir einfach von Anfang an sympathisch.

Den Fortlauf der Handlung fand ich, genauso wie im ersten Band schon, absolut hevorragend. Der Autor schafft es, den Leser andauernd in die Leere zu führen und mir war es bis kurz vor Schluss ein absolutes Rätsel, wer der Täter ist. Ich hatte gefühlt zehn Ideen, habe aber immer wieder jede einzelne verworfen, weil meine Vermutungen sich immer als falsch herausgestellt oder aber als unmöglich erwiesen haben. Und ich finde, dass genau diese Sache einen wirklich guten Thriller ausmacht! Wenn man als Leser zu früh merkt, wie das Buch ausgeht, hat dies große Auswirkungen auf den Lesefluss. Aber hier blieb es bis zum Schluss wahnsinnig spannend!

Den Schreibstil des Autors finde ich richtig klasse! Er ist sehr außergewöhnlich und absolut einzigartig. Die Kapitel werden abwechselnd uns ziemlich vielen verschiedenen Sichten geschrieben, was zu Beginn der Geschichte etwas verwirrend war und hier musste ich mich erst einmal einfinden. Besonders der häufige Perspektivenwechsel fiel mir etwas schwer, den Fortlauf der Handlung zu verstehen. Aber hat man sich einmal eingefunden, fühlt man sich total wohl und befindet sich mitten in der Geschichte. Durch die realitätsnahen und detailgetreuen Beschreibungen hat man das Gefühl, selbst Teil der Geschichte zu sein.

Abschließend kann ich sagen, dass mich auch Band 2 absolut mitreißen und begeistern konnte! Die Idee dahinter war super und sehr toll umgesetzt, sodass zu keiner Zeit Langeweile vorkam. Der Spannungsbogen blieb konstant aufrecht und durch die verschiedenen Perspektiven der einzelnen Kapitel war die Geschichte sehr abwechslungsreich und interessant aufgebaut. Für mich steht fest, dass ich defintiv Band 3 lesen muss!

Veröffentlicht am 16.08.2020

Gelungene Fortsetzung!

A is for Abstinence
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Klappentext:
Kyle Hamilton hat alles, was er sich immer gewünscht hat - Geld, Ruhm und einen Job, den er liebt. Trotzdem scheint dem Sänger der Band Tralse etwas zu fehlen. Richtig glücklich war er schon ...

Klappentext:
Kyle Hamilton hat alles, was er sich immer gewünscht hat - Geld, Ruhm und einen Job, den er liebt. Trotzdem scheint dem Sänger der Band Tralse etwas zu fehlen. Richtig glücklich war er schon lange nicht mehr. Angst und Stolz haben ihm Steine in den Wege gelegt, und sein Herz hat Risse bekommen. Immer wieder muss der Rockstar an ein ganz bestimmtes Mädchen aus seiner Vergangenheit denken: Val will ihm einfach nicht aus dem Kopf gehen. Vier Jahre sind vergangen, und Kyle hat sich verändert. Er ist erwachsen geworden - und bereit, endlich für seine große Liebe zu kämpfen.

Meine Meinung:
Nachdem mich "V is for Virgin" wirklich überzeugen konnte, war ich umso gespannter auf die Fortsetzung. Bei der Reihe hagelt es ja wirklich massenweise Kritik, aber ich finde es wichtig, dass man sich sein eigenes Urteil bildet. Und ganz ehrlich? Ich finde manche Meinungen vollkommen überspitzt.
Zugeben muss ich jedoch, dass mir Band 1 besser gefallen hat! :) Aber fangen wir vorne an...

Kyle hat sich unglaublich weiter entwickelt. Man merkt, dass zwischen beiden Bänden ein wenig Zeit vergangen ist und sowohl Kyle als auch Val (zu der kommen wir gleich!) wirklich gewachsen und sogar über sich hinaus gewachsen sind.
Auch wenn er mir in Band 1 schon wirklich sympathisch war, so finde ich, dass er nun nooch greifbarer war. Man war ihm als Protagonist irgendwie näher und wirkte sich ihm gegenüber verbundener. Das könnte aber tatsächlich auch daran liegen, dass Kyle um einiges erwachsener, vernünftiger und nachsichtiger geworden ist. Für mich war und ist er ein sehr angenehmer Charakter.

Val habe ich von Band 1 an bewundert, weil sie eine unglaublich starke Persönlichkeit hat und sich nie von ihrer Meinung hat abbringen lassen. Entgegen vieler anderer Meinungen finde ich sie weder naiv noch "dumm". Sie strotzt der Masse und macht einfach genau ihr Ding. Sie weiß, dass viele ihre Entscheidung nicht akzeptieren können, macht aber gleichzeitig anderen Mädels Mut, die in einer ähnlichen Situation sind wie sie.

Den Schreibstil fand ich wie auch schon in Band 1 wirklich toll. EDas Buch lässt sich super flüssig, angenehm und schnell lesen. Für mich so ein richtiges Wohlfühlbuch, bei welchem man super schnell abtauchen und sich vertiefen kann. Ich frage mich, warum ich vorher um diese Autorin immer so einen großen Bogen gemacht habe - das muss sich definitiv ändern!

Dennoch muss ich sagen, dass sich die Handlung sdas ein oder andere Mal ein wenig im Kreis gedreht hat. Stellenweise ist nicht viel passiert und die Geschichte plätscherte nur so dahin. Man hatte das Gefühl, dass die Autorin teilweise selbst etwas den roten Faden verloren hat oder sie hatte eventuell teilweise keine Inhalte mehr? Ich weiß es nicht, allerdings hat mich das ein wenig gestört.
Das ist aber nur einmal mitten im Buch vorgekommen, sowohl der Anfang als auch das Ende hatten eine ganz klare Linie, die man als Leser auch gut verfolgen konnte.

Mir hat der Abschluss der Dilogie dennoch wieder wirklich gut gefallen, auch wenn er etwas schwächer war als der erste. Meiner Meinung nach trotzdem eine Reihe, die man auf jeden Fall weiter empfehlen kann!

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  • Gefühl
Veröffentlicht am 01.07.2020

Leider alles andere als gut..

Wintervanille
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R E Z E N S I O N (unbezahlte Werbung)
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Vielen Dank an das Bloggerportal für das Rezensionsexemplar ♥
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Klappentext:
Mit viel Liebe führt Cecilia ihre Vanillefarm im kalifornischen Napa Valley. Sie handelt ...

R E Z E N S I O N (unbezahlte Werbung)
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Vielen Dank an das Bloggerportal für das Rezensionsexemplar ♥
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Klappentext:
Mit viel Liebe führt Cecilia ihre Vanillefarm im kalifornischen Napa Valley. Sie handelt aber nicht nur mit dem Gewürz, sondern stellt auch leidenschaftlich gern köstliche Produkte damit her. Leider lässt ihre Passion Cecilia kaum Zeit für ihre beste Freundin Julia, geschweige denn für ein Liebesleben. Ein TV-Bericht über Cecilias Plantage und ihre besonderen Vanillekreationen weckt das Interesse von Richard Banks, dem Inhaber eines luxuriösen Hotels, der sie prompt einlädt, dort an einem Gewürzseminar teilzunehmen und selbst Vorträge zu halten. Cecilia ist begeistert, denn das Resort liegt am verschneiten Lake Tahoe – die perfekte Gelegenheit, echte Winterstimmung zu erleben! Sie ahnt nicht, dass Richard nicht nur ihre Vanillekekse zuckersüß findet ...

Meine Meinung:
Die Valerie Lane Reihe der Autorin war ab dem ersten Lesemoment an einfach pure Liebe und nachdem ich gesehen habe, dass Manuela Inusa eine neue Reihe veröffentlicht, war für mich sofrt klar, dass ich sie unbedingt lesen muss. Leider hat mich „Wintervanille“ ziemlich enttäuscht, womit ich nicht gerechnet habe.
Unserer Protagonistin Cecilia, auch CeCe genannt, lebt für ihre Vanillefarm und man merkt, dass es ihr große Freude bereitet, sich um ihre Farm zu kümmern und andere mit ihrer Vanille zufrieden zu stellen. Man spürt, dass sie ein großes Herz hat und sich freut, wenn andere glücklich sind. Dennoch konnte ich mir Cecilia nur sehr schwer vorstellen. Sie war für mich kein greifbarer Charakter und ich hatte einfach kein Bild von ihr während dem Lesen im Kopf. An manchen Stellen wirkte sie auf mich fast wie eine fremde Person, von der ich gerade zum ersten Mal höre. Cecilia verhält sich in meinen Augen absolut nicht ihrem Alter entsprechend und ich hatte oftmals das Gefühl, dass es sich hier eher um eine Schnulze für mitten in der Pupertät steckenden Menschen handelt als für Erwachsene.
Rcihard war für mich beinahe noch weniger greifbar als Cecilia. Für einen Unternehmer wirkte er auf mich absolut nicht verantowrtungsbewusst und reif genug. Generell benahm er sich ebenso wie Cecilia eher wie ein Teenie. Ich frage mich, wie ein erwachsener Mann, der mitten im Leben steht, sich in eine Frau verlieben kann, nachdem er sie erst wenige Sekunden gesehen hat. Von Liebe kann da meiner Meinung nach nicht zu sprechen sein. Allerdings konnte ich mir Richard bildlich wesentlich besser vorstellen als Cecilia, da er relativ gut beschrieben wurde.
Allgemein fand ich die Annäherung zwischen Cecilia und Richard sehr komisch. Es gab kein richtiges Kennenlernen, kein vorsichtiges Annähern, gar nichts. Sie haben sich gesehen und beide haben sich ab dem ersten Moment an ineinader verliebt. Was für viele unmöglich scheint, scheint bei Wintervanille völlig normal zu sein...
Schade fand ich auch, dass die eigentliche Story erst bei der Hälfte des Buches so richtig losging. Davor war zwar viel Input, der jedoch in meinen Augen nicht zum Fortgang der Story beigetragen hat. Stattdessen gab es viele Kapitel aus Julias Sicht (Cece´s Freundin), die in diesem Moment absolut irrelevant und nicht von Bedeutung waren.
„Wintervanille“ hätte ein wirklich schönes Buch werden können. Ich mag Manuela Inusa sowohl als Mensch als auch Autorin wirklich gern und auch die Idee hinter dieser Geschichte war wirklich außergewöhnlich, jedoch wurde hier das Potenzial bei weitem nicht ausreichend ausgeschöpft. Man hätte so viel aus dieser Story herausziehen können, doch all das Potenzial wurde nicht ausreichend genutzt. Stattdessen gab es eine völlig unrealistische, übertriebene Lovestory, die ich persönlich überhaupt nicht ernst nehmen konnte. Hinzu kommt, dass erst die Hälfte des Buches verstreichen musste, bis es endlich mal zum eigentlichen Punkt kam, an dem die Geschichte ihren Lauf genommen hat. Auch Julias Kapitel waren überflüssig und haben nicht zum Fortlauf der Handlung beigetragen.
Einziger Pluspunkt ist das wunderschöne Cover und die allgemeine Aufmachung des Buches. Hier kann ich wirklich ein großes Lob aussprechen. Alles andere konnte mich leider absolut nicht überzeugen und ich bin mir noch nicht sicher, ob ich Band 2 noch eine Chance geben soll – denn, wie gesagt, die Valerie Lane Reihe der Autorin kann ich wirklich empfehlen. „Wintervanille“ jedoch nicht.

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Veröffentlicht am 01.07.2020

Jahreshighlight!

All Your Kisses
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R E Z E N S I O N 📖🖊 {unbezahlte Werbung}

Vielen lieben Dank an die Bloggerjury und den LYX-Verlag für die Bereitstellung des Rezensionsexemplars!

Inhalt:
Ein Kuss hält nur für einen Moment. 1000 Küsse ...

R E Z E N S I O N 📖🖊 {unbezahlte Werbung}

Vielen lieben Dank an die Bloggerjury und den LYX-Verlag für die Bereitstellung des Rezensionsexemplars!

Inhalt:
Ein Kuss hält nur für einen Moment. 1000 Küsse halten für die Ewigkeit.
Als Rune Kristiansen nach Blossom Grove zurückkehrt, hat er nur eins im Sinn. Herausfinden, was mit Poppy passiert ist. Herausfinden, warum das Mädchen, das ein Teil seiner Seele ist und das ihm einst versprochen hat, bis in alle Ewigkeit auf ihn zu warten, ihn ohne ein Wort der Erklärung aus ihrem Leben verbannt hat. Zwei Jahre lang hat Poppys Stille Runes Herz jeden Tag aufs Neue gebrochen, doch als er ihr nach all der Zeit das erste Mal wieder gegenübertritt, weiß er augenblicklich, dass der schlimmste Schmerz ihnen erst noch bevorsteht.
Meine Meinung:
Nachdem ich im April „A Wish for Us“ von Tillie Cole gelesen und geliebt habe, war meine Freude auf „All your Kisses“ noch viel größer – besonders, weil ich schon länger um die englische Ausgabe herumgeschwirrt bin. Ich habe damit gerechnet, dass auch dieses Buch der Autorin wieder eine emotionale Achterbahnfahrt wird, aber dass es SO heftig wird? Damit habe ich im Leben nicht gerechnet. Haltet die Taschentüchter bereit!
Poppy lernen wir zu Beginn der Geschichte noch als Kind kennen und ich habe sie von der ersten Seite an sofort in mein Herz geschlossen. Mit ihrer liebevollen, sanften und ruhigen Art hatte sie einen absoluten Wiedererkennungswert. Sie war irgendwie ganz anders als viele andere weibliche Protagonisten, die ich kennenlerne durfte. Poppy interessiert sich für die kleinen Dinge im Leben und kann sich über Belanglosigkeiten freuen, die für manch andere vielleicht selbstverständlich zu sein scheinen. Besonders ihr großer Respekt der Natur und dem Lauf des Lebens fand ich sehr bewundernswert. Ihre Art und Weise dem Leben gegenüber fand ich sehr inspirierend - auch auf den Hinblick, dass Poppy eine sehr nachdenklche und poetische Persönlichkeit ist.
iRune war ein Protagonist, zu dem mir beinahe die Worte fehlen. Ich habe lange darüber nachgedacht, welche Worte seinem Wesen gerecht werden könnten und doch bin ich zu keiner eindeutigen Erkenntnis gekommen, Doch wenn ich eins sagen kann, dann: Es muss viel mehr Männer wie Rune geben! Harte Schale – weicher Kern ; das trifft auf Rune absolut perfekt zu. Seine verständnisvolle, einfühlsame, rücksichtsvolle und mit Liebe erfüllte Persönlichkeit Poppy gegenüber hat mein Herz regelmäßig schmelzen und dahin gleiten lassen. Besonders schön fand ich, dass wir als Leser nicht nur die schönen Momente zu lesen bekommen haben, sondern auch solche, an denen sowohl die Protagonisten als auch der Leser innerlich zerbricht. Rune war von vorne bis hinten absolut perfekt und jedes Mädchen auf dieser Welt sollte ihren eigenen Rune bekommen können!
Den Schreibstil von Tillie Cole finde ich einfach nur toll. Hierbei hat es mir sehr gut gefallen, dass wir sowohl Poppys als auch Runes Sicht der Dinge erfahren konnten und in beide Gefühlswelten abtauchen und verweilen konnten. Gerade bei diesem Buch habe ich es als sehr wichtig empfunden, dass wir die Gedanken beider Protagonisten erfahren. Auch die anfänglichen Kapitel aus der Kindheit waren wunderschön.
Ich habe selten ein so emotionales, zerstörendes und zugleich wunderschönes Buch gelesen. Auch wenn ich von Natur aus ein recht emotionaler Mensch bin, so schaffen es doch nur sehr, sehr wenige Bücher, mich auf der emotionalen Ebene wirklich so sehr zu packen, dass sie mich zum Weinen bringen. Und wenn es ein Buch bei mir schafft, dann ist es wirklich verdammt gut! Ich kann euch dieses Buch wärmstens empfehlen, wenn ihr euch vorher auf viel Herzschmerz, viele Tränen und sowohl schöne als auch traurige Lesemomente gefasst macht - 5/5 ⭐️

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