Cover-Bild ONE OF US IS LYING
Band 1 der Reihe "Die ONE OF US IS LYING-Reihe"
(82)
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12,00
inkl. MwSt
  • Verlag: cbt
  • Genre: keine Angabe / keine Angabe
  • Seitenzahl: 496
  • Ersterscheinung: 13.01.2020
  • ISBN: 9783570311653
Karen M. McManus

ONE OF US IS LYING

Der geniale Highschool-Thriller-Weltbestseller. Mit exklusivem Bonusmaterial
Anja Galić (Übersetzer)

Eine Highschool. Ein Toter. Vier Verdächtige.

An einem Nachmittag sind fünf Schüler in der Bayview High zum Nachsitzen versammelt. Bronwyn, das Superhirn auf dem Weg nach Yale, bricht niemals die Regeln. Klassenschönheit Addy ist die perfekte Homecoming-Queen. Nate hat seinen Ruf als Drogendealer weg. Cooper glänzt als Baseball-Spieler. Und Simon hat die berüchtigte Gossip-App der Schule unter seiner Kontrolle. Als Simon plötzlich zusammenbricht und kurz darauf im Krankenhaus stirbt, ermittelt die Polizei wegen Mordes. Simon wollte am Folgetag einen Skandalpost absetzen. Im Schlaglicht: Bronwyn, Addy, Nate und Cooper. Jeder der vier hat etwas zu verbergen – und damit ein Motiv ...
+++ Mit exklusivem Bonuskapitel! +++
Karen M. McManus' geniales Debüt wurde zum Westbestseller, als Serie verfilmt und ist inzwischen ein moderner Klassiker. Seitdem begeistern ihre raffinierten Highschoolthriller Millionen von Fans.

Karen M. McManus bei cbj & cbt:
One Of Us Is Lying
One Of Us Is Next
One Of Us Is Back
Two Can Keep A Secret
The Cousins
You Will Be the Death of Me
Nothing More to Tell
Such Charming Liars
Alle Bücher können unabhängig voneinander gelesen werden.

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Lesejury-Facts

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 17.01.2020

Tolles Buch

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Klappentext:

An einem Nachmittag sind fünf Schüler in der Bayview High zum Nachsitzen versammelt. Bronwyn, das Superhirn auf dem Weg nach Yale, bricht niemals die Regeln. Klassenschönheit Addy ist die ...

Klappentext:

An einem Nachmittag sind fünf Schüler in der Bayview High zum Nachsitzen versammelt. Bronwyn, das Superhirn auf dem Weg nach Yale, bricht niemals die Regeln. Klassenschönheit Addy ist die perfekte Homecoming-Queen. Nate hat seinen Ruf als Drogendealer weg. Cooper glänzt als Baseball-Spieler. Und Simon hat die berüchtigte Gossip-App der Schule unter seiner Kontrolle. Als Simon plötzlich zusammenbricht und kurz darauf im Krankenhaus stirbt, ermittelt die Polizei wegen Mordes. Simon wollte am Folgetag einen Skandalpost absetzen. Im Schlaglicht: Bronwyn, Addy, Nate und Cooper. Jeder der vier hat etwas zu verbergen – und damit ein Motiv...

Das Cover hat mich tatsächlich gleich neugierig auf die Geschichte gemacht und das, obwohl ich Gesichter auf Covern eigentlich so gar nicht mag :D

Auch der Schreibstil konnte mich von Anfang an voll und ganz überzeugen, denn er ist wirklich locker und leicht zu lesen, flüssig, spannend und gefühlvoll. Man leidet, hofft und bangt mit den Charakteren mit und natürlich rätselt man, wer der Mörder ist. Dadurch, dass die Kapitel aus den Sichten der verschiedenen Charaktere geschrieben ist, bleibt es abwechslungsreich und man versteht die möglichen Motive besser.

Meine liebsten Charaktere waren Bronwyn und tatsächlich Addy, da besonders diese die größte und beste Entwicklung im Buch durchgemacht hat. Aber auch Nate und Cooper fand ich als Charaktere echt gut gelungen. Jeder von ihnen hat ein Geheimnis, das alles in ihrem Leben verändern könnte, sollte die Wahrheit herauskommen. Mir haben aber auch die Nebencharaktere gut gefallen, besonders die Schwester von Bronwyn.

Insgesamt ein wirklich tolles Buch, das wirklich spannend und toll geschrieben ist. Leider muss ich sagen, dass mein erster Tipp, wer den der Mörder sein könnte direkt richtig war, weshalb mich die große Enthüllung am Schluss ein bisschen enttäuscht hat. Trotzdem absolut empfehlenswert, auf für alle, die sonst nichts aus diesem Genre lesen.

4,25/5 Sterne

Veröffentlicht am 12.10.2019

Intrigen Vertrauen Verrat

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One of us is lying - von Karen M, Mc Manus. erschienen im cbj Verlag mit 444 Seiten
4/5

Cover: Das Cover hat mir persönlich sehr gut gefallen und ich finde , es spiegelt den Inhalt des Buches sehr gut ...

One of us is lying - von Karen M, Mc Manus. erschienen im cbj Verlag mit 444 Seiten
4/5

Cover: Das Cover hat mir persönlich sehr gut gefallen und ich finde , es spiegelt den Inhalt des Buches sehr gut wieder und ist passend ausgewählt.
Inhalt des Buches / passierend auf eigener Meinung:
Das Buch beinhaltet verschiedene Charaktere
Browyn: das Superhirn - mit ihr konnte ich mich sehr gut auseinandersetzten sie wirkt am sympatischsten von allen beteiligten und ich mochte die Entwicklung die sie in den Buch durchmacht ich finde sie wächst mit ihren Erfahrungen im Buch gut in ihre Rolle hinein und aus einen schüchternen Mädchen wird eine kluge eigenständige Frau die Witz,Charm und Mut hat.
Addy: die klassische Homecoming - Queen, die sich von einen Typen abhängig macht und zu Anfang ein dummes Naivchen spielt ohne eigene Meinung auch sie hat sich in Buch sehr zum Positiven verändert auch wenn sie am Ende fast dafür mit ihren Leben bezahlt. Was ich als sehr schade empfunden hätte so konnte ich sie am Anfang gar nicht leiden und mit den Verlauf des Buches habe ich sie als stark empfunden , ein Mädchen das langsam zu sich findet und ihren Weg geht.
Nate der Drogendealer: Er hat kein leichtes Leben gehabt seine Rolle hat auch gut in das Buch sich integriert und hat den Charakter somit seine ganz eigene Note gegeben, ich habe ihn total gerne gemocht und man konnte ihn gut leiden von den männlichen Prothagonisten fande ich ihn am Besten mit den schönsten Charaktereigenschaften und ich finde es toll das die Autorin auch hier für ihn eine schöne Geschichte gefunden hat so verliebt er sich später auch in eine der oben genannten Prothagonistinnen. Das zusammenspiel der beiden empfand ich als sehr schön und sie gaben ein gutes Paar ab. Dennoch hätte ich mir hier eine Portion mehr Tiefgang , mehr Gefühl und mehr Leidenschaft gewünscht, für ein Jugendbuch ist es dennoch ausreichend.
Cooper der Baseballstar: Er kam mit einer tollen Überraschung um die Ecke , ich finde hier hat die Autorin ein Thema angesprochen , das Zeitlos ist und gut gewählt und in der heutigen Gesellschaft eine wichtige Rolle spielt auch hier hätte ich mir aber mehr Tiefgang und Aufklärung gewünscht vor allem seitens der Familie / dem Vater.
Simon: Urheber der App die eine sehr wichtigen Part in den Buch übernimmt hat mir in den Roman auch zugesagt. Er ist bis zum Schluss immer für eine Überraschung gut auch wenn ich finde das er ein Arschloch ist und überheblich troz seiner Erkrankung die er hat.
Fazit: alles in einem ein gelungenes Spannendes Jugendbuch. Das zum weiterlesen animiert , Zeitweise habe ich mir weitaus mehr Tiefgang gewünscht und Reaktionen von den Außenstehenden wie zb den Vater von Cooper. Ein gelungener Auftakt der Autorin für den ersten Teil eines erfolgreichen Romans.
Der Schreibstil der Autroin war flüssig und gut zu lesen. Zeitweise fand ich das Buch ein wenig langatmig. Konnte mich aber dann auch wieder gut einfinden. Ich gebe den ganzen 4Sterne von 5. wegen der oben genannten Kriterien

Veröffentlicht am 09.08.2019

Positive Überraschung

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Ich bin ehrlich gesagt ohne große Erwartungen in One of Us is Lying gestartet. Ich hatte das Buch vor einer Weile schon mal auf dem Schirm, es landete auf der Wunschliste, flog aber nach einiger Zeit wieder ...

Ich bin ehrlich gesagt ohne große Erwartungen in One of Us is Lying gestartet. Ich hatte das Buch vor einer Weile schon mal auf dem Schirm, es landete auf der Wunschliste, flog aber nach einiger Zeit wieder runter.
Die Kritiken waren durchwachsen und ich hatte die Befürchtung, dass es typische Klischees und Probleme gibt, die für mich normalerweise das Lesevergnügen kaputt machen.
Umso positiver war dann die Überraschung!

Unsere Story dreht sich um fünf Jugendliche, die alle zur selben Zeit nachsitzen müssen. Einer von ihnen, Simon, stirbt an diesem Nachmittag an einer allergischen Reaktion.
Die anderen vier können ihn nicht retten, denn sein EpiPen ist verschwunden und auch auf der Krankenstation gibt es komischerweise keine.
Schnell wird klar, dass es sich um Mord handeln muss. Ein Motiv haben viele, denn Simons App "About That" und seine Posts dort waren bekannt dafür, Privates aufzudecken und Leben zu ruinieren.
Der Fokus liegt aber natürlich auf denen, die im Raum waren, als Simon starb. Alle vier haben Geheimnisse, die Simon in einem noch nicht öffentlichen Post abgespeichert hat. Das macht sie zu den Hauptverdächtigen, die gleichzeitig den Narrativ bilden:

Bronwyn. Sie ist das typische Goodgirl, das ihr Aussehen herunterspielt (obwohl uns die Autorin mehrfach durch die Linse der anderen versichert, wie hübsch sie ist) und aus einem reichen Elternhaus stammt. Ihre Eltern sind Migranten, die es weit gebracht haben und die sie auf keinen Fall enttäuschen will.
Bereits zu Anfang ist klar, dass sich zwischen ihr und Nate eine leicht klischeehafte Romanze entwickeln wird.
Ihre Schwester Maeve ist ein kleiner Supernerd mit Krankheitsgeschichte und Hacker-Skills, was ich mega toll fand.
Ich mochte Bronwyn, allerdings hätte sie auch ein bisschen weniger Raum bekommen können. Es wirkte, als wäre sie der Liebling der Autorin, obwohl die anderen sehr viel mehr zu bieten hatten.

Nate. Er ist der typische Badboy, der immer schwarz trägt (inklusive Kajal), Drogen verkauft, die Schule schwänzt und aus einem problematischen, armen Elternhaus stammt.
Im Laufe der Geschichte wird natürlich deutlich, dass er all das macht, weil er dringend Geld braucht und der Vater nicht mehr arbeiten kann... generell ist da ziemlich wenig bad, sondern einfach nur boy.
Er verliebt sich in Bronwyn, denkt aber, er ist ihrer nicht wert, was für mich ein bisschen nervig war.

Addy. Sie ist die typische Beautyqueen und spielt in der Liga der coolen Kids.
Sie war mein absoluter Liebling, denn ihre Entwicklung war die beste. Anfangs klammert sie an ihrem Freund, der eigentlich jeden Aspekt ihres Lebens kontrolliert, später wird sie dann zum Badass mit eigener Meinung und (wiederentdeckten) Hobbies.
Ihre Schwester Ashton und das Verhältnis der beiden waren Gold wert!

Cooper. Er ist der typische, beliebte Supersportler, der es vor allem seinem Vater recht machen möchte und sich dabei gezwungen fühlt, eine Rolle zu spielen, die ihn unglücklich macht und nicht zu seinem wahren selbst stehen lässt.

Am besten gefiel mir die Freundschaft, die sich zwischen den Protas entwickelte. Alle sitzen im selben Boot und ziehen an einem Strang, sind am Ende füreinander da und bleiben es auch nach der großen Auflösung. Tolle freundschaftliche Beziehungen, vor allem zwischen Frauen, sind rar gesät. Darum war das für mich ein dicker Pluspunkt.

Kleines Fazit: Spannende Story mit (für mich) überraschendem Ende und vielen Aspekten, die mich sonst manchmal stören, aber hier sehr gut umgesetzt wurden.

Ab hier geht es dann leider nochmal kurz mit Spoilern weiter, da es fast unmöglich ist, das Buch ohne diese anständig zu rezensieren und das unterzubringen, was ich unbedingt noch loswerden möchte.

!SPOILER!

Einer der größten Kritikpunkte für einige (zumindest im englischsprachigen Raum), war Coopers Sexualität.
Nach etwas über der Hälfte der Geschichte stellt sich heraus, dass er schwul ist und manche hatten das Gefühl, das wäre wie ein schockierender Plot Twist behandelt worden.
Das kann ich zumindest aus meiner subjektiven Sicht nicht bestätigen. Ich hatte eher den Eindruck, dass die Autorin den Finger auf Heteronormativität legt. Mir war so ziemlich von Anfang an klar, was es mit Cooper auf sich hat. Es gibt zahllose Hinweise und eine ziemlich offensichtliche Szene.
Für mich war die Message: Wer davon ausgeht, dass Charaktere automatisch hetero sind und auch Offensichtliches übersieht, sollte in erster Linie sich selbst hinterfragen.
Die Darstellung von Coopers Ängsten, das unfreiwillige Outing durch die Polizei und die Homophobie, die er daraufhin erlebt, war in meinen Augen sehr feinfühlig und fühlte sich ehrlich an.

Allerdings gibt es grade bei Cooper auch einen Kritikunkt:
Er hat heimlich einen Freund, betrügt also das Mädchen, mit dem er öffentlich zusammen ist. Am Ende schafft er es zwar, zu sich und seiner Liebe zu stehen, allerdings wird der Betrug nie als solcher erwähnt und anerkannt.
Addy dagegen, deren Geheimnis ein einmaliger Ausrutscher unter Alkoholeinfluss ist, wird von ihren ehemaligen "Freunden" sofort geschnitten und geslutshamed, nachdem es heraus kommt.
Es ist Hauptthema bei ihr, beeinflusst ihren ganzen Schulalltag und erschwert ihr das Leben sehr.
Es wird zwar die Doppelmoral solcher Fälle erwähnt, weil ein männlicher Nebencharakter, der das gleiche gemacht hat, noch immer Teil der Gruppe ist und Addy das auch explizit als unfair und frauenfeindlich einstuft. Bei Cooper verliert aber wie gesagt niemand ein Wort darüber.

Veröffentlicht am 16.06.2026

Hab mehr erwartet

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Ähnlich wie so viele andere Bücher meines Stapels ungelesener Bücher, musste auch dieses hier eine ganze Weile warten, bis ich es in die Hand genommen habe. Im Gegensatz zum Großteil meiner Sammlung habe ...

Ähnlich wie so viele andere Bücher meines Stapels ungelesener Bücher, musste auch dieses hier eine ganze Weile warten, bis ich es in die Hand genommen habe. Im Gegensatz zum Großteil meiner Sammlung habe ich dieses nicht gekauft, sondern aus Neugierde in einem hiesigen Bücherschrank mitgenommen. Gerade dadurch, dass ich es schon so oft online irgendwo gesehen habe, wollte ich gerne wissen, ob an dem Hype was dran ist.

Persönlich lese ich ja eigentlich eher Liebesromane oder Romantasy-Bücher, aber ich habe mir trotzdem viel hiervon versprochen. Für mich ist es kein schlechtes Buch, aber den Hype kann ich nicht so ganz nachvollziehen und für mich gab der Inhalt mehr Potenzial her als letztlich genutzt wurde.

Zu Beginn hätte ich mir mehr Zeit gewünscht die einzelnen Protagonisten besser kennenzulernen, auch wenn ich es sehr mochte, dass man allen nicht so recht trauen konnte oder wollte. Doch so wie es jetzt ist, kam ich bei den ganzen Sichtwechseln ab und an durcheinander, wen ich gerade vor der Nase habe bzw. durch wessen Augen ich das Geschehen gerade verfolge. Zudem kommt, dass ich keinen richtigen Favoriten habe, mir sowohl die Emotionen als auch die Gedankengänge zu wenig facettenreich ausgearbeitet waren.

Prinzipiell mochte ich die Idee total gerne. Gerade die unterschiedlichen Geheimnisse, die Lügen und Enthüllungen, aber ebenso die Verstrickungen der einzelnen Charaktere untereinander. Und doch vermisse ich einen deutlichen Spannungsbogen. Ja, die Geschichte schreitet immer weiter voran, Wahrheiten kommen ans Licht – mal mehr, mal weniger von mir vorausgeahnt -, aber so richtig spannend fand ich „One of us is lying“ leider nie. Gerade der entscheidende Aspekt, Simons Tod, lag für mich immer im Bereich des Möglichen und fühlte sich für mich am Ende eben nicht wie die größte Enthüllung der Geschichte an.


Fazit

Wahrscheinlich würde ich der Autorin in Zukunft durchaus nochmals eine Chance geben, aber dieses Buch wars letztlich einfach nicht für mich.

Von mir gibt es 3,5 von 5 Sternen.

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Veröffentlicht am 08.09.2022

Ganz okay, aber nicht so gut wie ich erwartete

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Meine Erwartungen an dieses Buch waren relativ hoch, da es ja diesen überkrassen Hype darauf gab und mir eine Freundin zudem auch noch sagte, WIE gut die Geschichte sein sollte.
Es war auch ein relativ ...

Meine Erwartungen an dieses Buch waren relativ hoch, da es ja diesen überkrassen Hype darauf gab und mir eine Freundin zudem auch noch sagte, WIE gut die Geschichte sein sollte.
Es war auch ein relativ gutes Buch, aber es konnte mich nicht so fesseln, als dass ich es innerhalb von zwei Tagen durchlesen würde. Zwischendurch zog es sich etwas, dann wurde es wieder spannend und als nächstes ließ es nach.


Zuerst möchte ich erwähnen, dass diese Rezensionen Spoiler über die Geschichte enthält. Wer One of us is lying noch nicht gelesen hat, sollte spätestens JETzT mit dem lesen dieser Rezension abbrechen.


Doch bevor ich mit meiner Kritik starte, möchte ich erstmals positive Aspekte erwähnen.


~Es gibt viele unterschiedliche Charaktere. Sie unterscheiden sich alle voneinander, was mir sehr gefällt. Ich finde es wirklich toll und bewundernswert, wie anders und besonders Karen M. McManus die Protagonisten gestaltet hat. Dadurch wird das Lesen abwechslungsreicher und interessanter.


~Vor allem zum Ende hin ist das Buch sehr spannend. Man fragt sich, warum bestimmte Charaktere Bestimmtes tun und rätselt sehr lange mit, wer Simon umgebracht hat.


~Das Buch ist eine Mischung aus ganz vielen Genres. Vor allem ist es ein Jugendthriller, enthält aber auch romantische Elemente und handelt von Freundschaft und den unterschiedlichen Leben von vier Jugendlichen, die unter Mordverdacht stehen.


~Toller Schreibstil! Man kommt unglaublich gut mit den Protagonisten aus und Karen M. McManus schreibt wirklich gut.


Das waren nun schon einmal ein paar positive Punkte. Allerdings hat mir leider nicht alles gut gefallen und ich finde es wichtig, dass man auch Negatives nennt. Wofür gibt es denn schließlich Lese-Communitys?! :)


~In dem Buch wird dauernd gesagt, dass die Charaktere Ach-So-Große Geheimnisse haben, dabei sind sie im Endeffekt nicht halb so krass wie man erwartet. Ein geöffnetes Dokument ansehen, einen Nervigen von einer Party ausladen und einen Typen küssen, der nicht der Freund ist.
Klar, das sind keine tollen Taten bzw. Sachen, von denen man nicht will, dass alle sie wissen. Trotzdem denke ich, dass es keine Gründe sind, diesen Personen einen MORD anzuhängen. Man muss sich das Mal überlegen! Stell dir vor, du machst einen kleinen Fehler, eine Sache, die nicht unbedingt super warm und schwupps wirst du beschuldigt, einen Menschen umzubringen. Für mich etwas schlecht durchdacht.


~Außerdem war es meiner war ich mehr oder weniger geschockt, dass Simon sich einfach selbst umgebracht hat. Selbstmord selbst ist schon wirklich kacke, und klar, Simon hatte es schwer. Allerdings musste ich mich fragen, wie krank man sein kann, dass man sich 1. in Foren herumtreibt, die kriminell sind? Und 2. , wer hängt dann auch noch den eigenen Mord anderen UNSCHULDIGEN Jugendlichen an? Für mich sehr weit hergeholt, vor allem da Simon das aus einem Grund tat, der für mich nicht nachvollziehbar ist. Er szenierte alles so ein, dass Cooper, Addy, Nate und Bronwyn als Mörder dastehen, nur weil Simon doof fand, dass keiner ihn beachtet. Ich meine…. What?! Ernsthaft?


~Ist Addy blind? Sie steckt ganz offensichtlich in einer sehr sehr toxischen Beziehung mit einem Idioten. Mir ist klar, dass man sich immer einredet, dass alles gut wäre, und doch frage ich mich, wie es so weit kommen kann. Jake verbietet Addy mit Leuten zu reden, die er nicht mag müsste einem nicht spätestens da auffallen, dass man stark kontrolliert wird? Apropos Addy, mir war es zudem ein Rätsel, warum sie und ihre Schwester Ashton zum Ende hin immer noch so verlegen sind, wenn sie sich umarmen. War ihr Verhältnis sonst immer so schlecht, dass es total ungewohnt ist, sich zu berühren?


Fazit:


Ich habe also sehr gemischte Gefühle, was One of us is lying angeht. An sich ein relativ gutes Buch, aber es gibt Dinge, die mich verwirrten oder für mich nicht nachvollziehbar waren.

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