Cover-Bild Tiefes, dunkles Blau
(62)
  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
16,00
inkl. MwSt
  • Verlag: Diogenes
  • Themenbereich: Belletristik - Krimi: Weibliche Ermittler
  • Genre: Krimis & Thriller / Krimis & Thriller
  • Seitenzahl: 272
  • Ersterscheinung: 27.04.2022
  • ISBN: 9783257300918
Seraina Kobler

Tiefes, dunkles Blau

Ein Zürich-Krimi
Kurz nachdem Seepolizistin Rosa Zambrano in einer Kinderwunschpraxis am Zürichsee Eizellen einfrieren lässt, wird ihr Arzt tot aufgefunden. Wem stand Dr. Jansen, der nebenbei ein erfolgreicher Biotech-Unternehmer war, im Weg? Erste Spuren führen in eine Villa an der Goldküste, in die alternative Szene, in Genforschungslabore und ins Rotlichtmilieu – und zu vier Frauen, die sich jede auf ihre Weise nicht mit dem abfinden wollen, was Biologie oder Schicksal vorgeben.

Weitere Formate

Dieses Produkt bei deinem lokalen Buchhändler bestellen

Lesejury-Facts

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 08.06.2022

Viele Details, wenig Krimi

0

„Tiefes, dunkles Blau“ von Seraina Kobler erschien am 27. April 2022 bei Diogenes. Der Krimi spielt in Zürich. Hier ermittelt Seepolizistin Rosa Zambrano im Mordfall ihres Arztes, bei dem sie ihre Eizellen ...

„Tiefes, dunkles Blau“ von Seraina Kobler erschien am 27. April 2022 bei Diogenes. Der Krimi spielt in Zürich. Hier ermittelt Seepolizistin Rosa Zambrano im Mordfall ihres Arztes, bei dem sie ihre Eizellen hat einfrieren lassen. Es führen verschieden Spuren unter anderem in die Genforschung und ins Rotlichtmilieu. Vier Frauen stehen schon bald im Fokus der Ermittlungen, jede für sich mit ihrem eigenen Motiv.
Mir wurde eindeutig viel und zu detailliert alles Mögliche nur nicht das Wesentliche beschrieben. Es ist zwar ganz nett ein bisschen drum herum für das Feeling erzählt zu bekommen, doch hier ist es mir definitiv viel zu viel. Meiner Meinung nach geht hierdurch leider auch die Spannung verloren. Rosa ist mir grundsätzlich recht sympathisch und auch das gewählte Thema hat großes Potenzial.
Mich haben die vielen Protagonisten, die teilweise aus dem Nichts heraus und auch ohne weitere Erklärungen auftauchen, immer wieder verwirrt. Letztendlich habe ich mich dafür entschieden "darüber hinweg zu lesen". Mit Sicherheit ist mir hierdurch der ein oder andere Zusammenhang abhandengekommen. Allerdings hat der Schreibstil sowieso schon meine ganze Aufmerksamkeit gefordert, sodass ich nicht auch noch die Muse hatte, mich da tiefer reinzufuchsen.
Insgesamt handelt es sich um einen eher entspannten und unaufgeregten Roman mit einer sympathischen Protagonistin. Allerdings hätte ich mir weniger Essensbeschreibungen und dafür mehr Kriminalanteil gewünscht. Das gewählte Thema Kinderwunsch und Genmanipulation ist unglaublich interessant. Leider wurde hier meiner Meinung nach großes Potenzial verschenkt. Auch die verschiedenen Szenen/Milieus waren mir fast ein bisschen zu sehr durcheinander gewählt. Ebenso wie die Nebenprotagonisten, bei denen viele (unnötige) Informationen mitgegeben wurden. Ich aber letztendlich oft gar nicht so genau wusste, um wen es sich eigentlich handelt. Hierzu zählen für mich auch die Beziehungen der Protagonisten untereinander.
Ich habe mir allgemein schwergetan, der Geschichte zu folgen, da es für mich einfach zu viele unwichtige Details gibt. Ein Krimi muss für mich spannend sein, damit ich mitfiebern und -rätseln kann. Hier hat es eher etwas von einem Wohlfühlroman bzw. Cosy-Krimi, der den Fokus auf die Beschreibung der schönen Stadt und Rezepte legt.
Mich konnte das Buch leider nicht überzeugen. Auch wenn es gegen Ende doch noch einmal etwas spannend wurde. Insgesamt waren es mir zu viele unrelevante Details und zu wenig Kriminalfall.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 27.04.2022

Mittelmäßig

0

Tiefes, dunkles Blau - Seraina Kobler

Ein Zürich-Krimi, aber einer der zarteren seiner Art.

Bis zur Hälfte des Buches lernen wir die Ermittlerin Rosa Zambrano näher kennen. Was anfänglich ein wenig ...

Tiefes, dunkles Blau - Seraina Kobler

Ein Zürich-Krimi, aber einer der zarteren seiner Art.

Bis zur Hälfte des Buches lernen wir die Ermittlerin Rosa Zambrano näher kennen. Was anfänglich ein wenig befremdlich erscheint, macht sie der bald zu einer sympathischen und professionellen Polizistin. Wir tauchen in Form von kurzen Flashbacks in ihre Vergangenheit ein, was hilfreich für die Zusammenhänge in der Gegenwart ist.

Auch die Liebe zu Zürich und dem Zürichsee bringt die Autorin in ihrer bildhaften Sprache sehr gut zum Ausdruck.
Die Autorin hat einen sehr angenehmen Schreibstil, man kommt schnell in die Geschichte und bleibt am Ball.
Allerdings hält sich das Spannungsbarometer in Grenzen.
Die Annäherung an eine Sciencefiction-Story ist greifbar, aber noch nicht ausgereift.
Den Ausgang der Geschichte erkennt der geübte Leser zu früh, das Ende zieht sich dadurch zu lang.
Alles in allem eher kein sehr spannender Krimi.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere