Cover-Bild Ein Rezeptbuch fürs Leben
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18,00
inkl. MwSt
  • Verlag: Gerth Medien
  • Themenbereich: Belletristik - Belletristik: zeitgenössisch
  • Genre: Romane & Erzählungen / Erzählende Literatur
  • Seitenzahl: 352
  • Ersterscheinung: 28.07.2025
  • ISBN: 9783986951160
Sara Brunsvold

Ein Rezeptbuch fürs Leben

Roman
Eva Weyandt (Übersetzer)

Auf der Suche nach Ruhe, Frieden und Trost verbringt Nikki Werner den Sommer auf der Farm ihres Onkels. Dort findet sie ein altes Notizbuch mit handgeschriebenen Rezepten und Bibelversen ihrer inzwischen verstorbenen deutschstämmigen Großmutter. Dieser Fund stößt eine Reise in die Vergangenheit an, auf die sie nicht vorbereitet war. Nach und nach probiert Nikki die Rezepte aus und erfährt mehr über ihre Vorfahren und die Geschichte der Stadt. So begibt sie sich selbst auf einen Heilungsweg … Ein berührender Roman voller Hoffnung und Neuanfänge.

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Lesejury-Facts

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 18.02.2026

Bewegender Roman

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„...Vier lange Monate waren vergangen, seit ihr Vater eine Tasche gepackt und ihre Mutter und sie, seine beiden Töchter, verlassen hatte. Alles, was sie über ihn zu wissen glaubten, über ihre Familie, ...

„...Vier lange Monate waren vergangen, seit ihr Vater eine Tasche gepackt und ihre Mutter und sie, seine beiden Töchter, verlassen hatte. Alles, was sie über ihn zu wissen glaubten, über ihre Familie, über die Liebe, alles war kaputt…“

Obwohl Nikki schon ihr eigenes Leben als Lehrerin führt, kommt sie mit dem Verhalten des Vaters nicht zurecht. Anstatt sich mit ihrem Freund Isaac, wie vereinbart zu treffen, setzt sich Nikki zu Beginn der Ferien in ihr Auto und fährt weg. Sie landet auf der Farm ihres Onkels Wes Werner.
Die Autorin hat einen berührenden Roman geschrieben. Der Schriftstil ist fein ausgearbeitet. Er bringt die Probleme auf den Punkt und führt sacht zu Lösungen.
Wes Werner ist kein Mann großer Worte. Er nimmt seine Nichte auf und bietet ihr an, dass sie solange bleiben kann, wie sie will. Chris, Nikkis Vater, ist Wes´ Bruder. Wes versucht mehr oder weniger erfolgreich, den Kontakt zu ihm zu halten. Im Gegensatz zu Nikki weiß Wes, was seinen Bruder antreibt. Trotzdem findet er sein Verhalten falsch.
Wes hat sich ein neues Haus gebaut. Er bringt Nikki in dem alten Farmhaus unter. Dort stößt sie in einer Kiste auf ein Rezeptheft ihrer Urgroßmutter. Es enthält Bibelsprüche und deutsche Rezepte, die Nikki nachkocht. Sie beginnt, sich für die Geschichte ihrer Vorfahren zu interessieren.

„...Schon irgendwie verrückt, wie schnell sich alles ändert, nicht? In nur einer Generation geht eine Sprache vollkommen verloren. Ich frage mich, was damit sonst noch verloren gegangen ist…“

Emma, ein Verwandte, blickt tiefer. Sie ahnt, was das alte Heft und die Gespräche mit den Einwohner letztendlich für Nikki bedeuten.

„...Es ist gut für sie, in unsere Familiengeschichte einzutauchen, denn sie rückt das eigene Leben in die richtige Perspektive. Niemand von uns geht einen Weg vollkommen allein…“

Zusammen mit Nikki gestattet mir die Autorin einen Blick in die Vergangenheit. Diese beinhaltet auch die Kindheit von Nikkis Vater. Dadurch erhält Nikki einen neuen Blick auf ihn. Trotzdem braucht es seine Zeit, bis sie einer Annäherung zustimmt.
Beim Backen und Kochen wird Nikki von Joyce unterstützt. Die gibt ihr auch von ihren Lebenserfahrungen ab.

„...Gott lässt manchmal Türen zufallen, weil er sieht, was einen dahinter erwartet. Ich bin froh, dass er diese bestimmte Tür zugemacht hat, bevor ich hindurchgehen konnte…“

Das Buch hat mir sehr gtu gefallen. Es zeigt, wie wir durch Vergangenheit und Kindheit geprägt sind. Auf eher behutsame Art werden christliche Themen und Werte einbezogen.

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Veröffentlicht am 13.01.2026

ein ganz besonderes Buch

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Die Geschichte war fesselnd und spannend geschrieben und hat mich auch über das Lesen hinaus bewegt und beschäftigt.
Es ist ein Roman voller Emotionen, Gefühle, Schmerz und Leid. Dabei geht es um die Auswirkungen ...

Die Geschichte war fesselnd und spannend geschrieben und hat mich auch über das Lesen hinaus bewegt und beschäftigt.
Es ist ein Roman voller Emotionen, Gefühle, Schmerz und Leid. Dabei geht es um die Auswirkungen getroffener Entscheidungen, die selbst über Generationen Auswirkungen haben, Menschen beeinflussen und prägen.
Dieses Buch hat unfassbar viel zu sagen und ist, meiner Meinung nach, sehr viel mehr als ein Roman.

Veröffentlicht am 08.10.2025

Warmherzig und weise

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Bei diesem Buch ist das Cover ein richtiger Hingucker. Es ist richtig schön und sehr gelungen.

Ein Rezeptbuch fürs Leben ist ein Buch, welches aufzeigt, dass man aus der Vergangenheit der eigenen Vorfahren, ...

Bei diesem Buch ist das Cover ein richtiger Hingucker. Es ist richtig schön und sehr gelungen.

Ein Rezeptbuch fürs Leben ist ein Buch, welches aufzeigt, dass man aus der Vergangenheit der eigenen Vorfahren, Kraft und Weisheit schöpfen kann.

Nikki ist Lehrerin und führt ihr eigenes Leben. Als sie jedoch erfährt, dass ihr Vater, nur kurz nach der Scheidung von ihrer Mutter, bereits wieder geheiratet hat, droht der Schmerz sie zu verschlingen. Sie stellt plötzlich ihr gesamtes Leben in Frage. Ist ihr Freund Isaac der richtige Mann für sie? Hals über Kopf verlässt sie ihre Wohnung und reist zu ihrem Onkel Wes, der auf der Farm ihrer Vorfahren lebt. Dort wurde sie regelrecht hingezogen. Ihr Onkel ist zwar erstaunt über ihr Auftauchen, dennoch ist er gastfreundlich und ladet sie ein dort zu verweilen. In der Zwischenzeit versucht ihr Vater Chris, Nikki zu kontaktieren und sich mit ihr zu versöhnen. Auch Isaac ist sehr enttäuscht von ihrem plötzlichen Verschwinden, und bricht plötzlich den Kontakt zu ihr ab.

Nikki findet ein altes Notizbuch ihrer Oma Anne voll mit tollen deutschen Rezepten und weisen Sprüchen und Bibelversen. Sie entdeckt ihre Liebe zum Kochen und lässt sich von den Rezepten ihrer Oma inspirieren. Dabei lernt sie viel über die Vergangenheit ihrer Familie, und langsam kommt sie wieder zu Kräften und heilt.

Das Buch hat mir wunderbar gefallen. Es ist sehr nachvollziehbar, dass Nikki ihrem Vater böse ist. Sie hat ihm gegenüber ambivalente Gefühle, und großes Mitleid mit ihrer Mutter. Das konnte Sara Brunsvold sehr gut transportieren und den Leser fesseln. Der Schreibstil ist flüssig und authentisch. Die Rezepte klingen sehr lecker. Ich habe Nikkis Geschichte sehr gerne gelesen, und hoffe auf weitere Bücher dieser Autorin.

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Veröffentlicht am 21.09.2025

Mehr als nur ein Roman

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Als Nikki erfährt, dass ihr Vater kurz nach der Trennung und Scheidung von ihrer Mutter wieder geheiratet hat, wird ihr regelrecht der Boden unter den Füßen weggezogen. Da sie als Lehrerin gerade ihren ...

Als Nikki erfährt, dass ihr Vater kurz nach der Trennung und Scheidung von ihrer Mutter wieder geheiratet hat, wird ihr regelrecht der Boden unter den Füßen weggezogen. Da sie als Lehrerin gerade ihren letzten Schultag hinter sich hat und die Sommerferien beginnen, setzt sie sich spontan ins Auto und fährt los – ohne Plan und ohne Ziel. So landet sie schließlich bei ihrem Onkel. Dort wird sie ohne viele Fragen aufgenommen und bekommt den Freiraum, den sie so dringend braucht. Als sie beginnt, ihrem Onkel bei der Renovierung des alten Farmhauses ihrer Großeltern zu helfen, entdeckt sie beim Durchsehen einiger Kartons ein altes Rezeptheft – und dieses entpuppt sich als weit mehr als nur eine Sammlung von Rezepten.

Nikki beginnt, sich intensiv mit der Vergangenheit auseinanderzusetzen, vor allem mit dem Leben ihrer Großmutter und deren Mutter. Dabei merkt sie, dass diese Geschichten ihr helfen, die Gegenwart besser zu verstehen. Auch ihr eigenes Handeln wird für sie nachvollziehbarer, und Schritt für Schritt beginnt sie zu heilen.

Ich bin von diesem Buch sehr angetan. Es zeigt auf eindrucksvolle Weise, dass eine Trennung oder Scheidung der Eltern auch erwachsenen Kindern sehr zusetzen kann. Gleichzeitig macht die Autorin deutlich, dass letztlich nur Gott helfen kann. Besonders gut hat mir die Botschaft gefallen, dass man die Dinge aus verschiedenen Blickwinkeln betrachten sollte – und dass es nicht nur wichtig ist zu vergeben, sondern auch zu verstehen, warum man vergibt. Der Grund dafür ist Jesus.

Der Schreibstil ist leicht und angenehm zu lesen. Die Beschreibungen der Gegend und der Orte sind bildreich, sodass ich mir alles sehr gut vorstellen konnte. Die Haupt- und Nebenprotagonistin waren mir sympathisch und authentisch. Den Schmerz und die Aufgewühltheit von Nikki konnte ich deutlich spüren, so als ob es mir selbst passiert wäre.

Wer mehr als nur einen einfachen Roman lesen möchte, dem kann ich dieses Buch wärmstens empfehlen.

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