Cover-Bild Das Wunder des Pfirsichgartens
7,99
inkl. MwSt
  • Verlag: Goldmann
  • Themenbereich: Belletristik - Belletristik: zeitgenössisch
  • Genre: Romane & Erzählungen / Sonstige Romane & Erzählungen
  • Ersterscheinung: 20.01.2014
  • ISBN: 9783641118389
Sarah Addison Allen

Das Wunder des Pfirsichgartens

Roman
Angela Schumitz (Übersetzer)

Über einer idyllischen Kleinstadt liegt ein Hauch von Magie in der Luft ...

In einer idyllischen Kleinstadt in North Carolina führt Willa Jackson einen gemütlichen Laden, der mit herrlichem Gebäck und Kaffee lockt. Dann allerdings gerät ihr Leben ziemlich durcheinander, als die alte Villa, die einst im Besitz der Jacksons war, renoviert wird. Plötzlich flattert ihr mit der Einladung zur Neueröffnung nicht nur ein Mann ins Haus, sondern auch die umtriebige Paxton Osgood, die den Umbau leitet. Zusammen entdecken die beiden jungen Frauen im Garten des Anwesens ein Familiengeheimnis, das allerlei wunderliche Dinge in Gang bringt …

Lesejury-Facts

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 16.10.2019

Ein tolles Buch über Freundschaft

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„Das Wunder des Pfirsichgartens“ ist ein ganz zauberhaftes und magisches Buch. Lasst euch darauf ein und ihr werdet die Welt um euch herum vergessen, solange ihr dieses Buch lest. Zumindest ging es mir ...

„Das Wunder des Pfirsichgartens“ ist ein ganz zauberhaftes und magisches Buch. Lasst euch darauf ein und ihr werdet die Welt um euch herum vergessen, solange ihr dieses Buch lest. Zumindest ging es mir so. Schon die ersten Sätze des Romans vermitteln eine ganz besondere Stimmung und über das ganze Buch verstreut finden sich Szenen, wo man als Leser sofort das Gefühl hat, dass hier nicht alles mit rechten Dingen zugeht. Da ist zum Beispiel eine Türklingel in einem Laden, die ab und zu klingelt, obwohl niemand den Laden betritt oder verlässt. Das ist doch merkwürdig, oder? Es ist ganz toll, wie die Autorin magische Dinge in den Alltag einbaut und dem Buch dadurch das ganz besondere Etwas verleiht. Gleichzeitig wirkt das Buch nicht überladen an diesen übersinnlichen Dingen, sondern diese wurden ganz feinfühlig in die Handlung integriert.

Der Schwerpunkt des Buches liegt eindeutig auf den Charakteren, deren Entwicklungen und deren Beziehungen zueinander. Es werden einige Bewohner des kleinen Örtchens Walls of Water vorgestellt, die im weiteren Verlauf des Buches eine Rolle spielen. Ich habe eine Zeitlang gebraucht, um mit den Charakteren warm zu werden. Die wenigsten von ihnen mochte ich auf Anhieb und zu allen anderen musste erst eine gewisse Distanz überwunden werden, um eine Beziehung zu ihnen aufzubauen. Am Ende ist mir das aber in Bezug auf jede Figur gelungen. Irgendwie sind sie doch alle auf ihre ganz besondere Art und Weise liebenswert. Und das erkennen auch die Charaktere selbst, denn es entwickeln sich einige Freundschaften und zwischen der einen und der anderen Figur vielleicht sogar noch etwas mehr.

Überhaupt spielen Freundschaften in diesem Buch eine sehr große Rolle. Am besten repräsentiert wird dieses Thema durch die Großmütter von Paxton und Willa, die schon fast ihr ganzes Leben lang die besten Freundinnen sind und dabei schon einiges erlebt haben. Auch tragisches.
Und auch das Dreier-Gespann Willa-Paxton-Colin wird intensiv beleuchtet und auch hier spielen Freundschaften und Veränderungen eine große Rolle.

Die Handlung selbst ist in wenigen Worten erzählt und ist dabei relativ unspektakulär. Der Fund unter einem gefällten Pfirsichbaum ist das aufsehenerregendste Ereignis, dessen Hintergrund dann aber auch recht schnell geklärt wird. Aber es macht Spaß, die Figuren zu beobachten, und das reicht manchmal für ein gutes Buch schon aus. Es gibt so viele Kleinigkeiten, gerade auf zwischenmenschlicher Ebene, zu entdecken. Und was das betrifft, hat sich Sarah Addison Allen einiges einfallen lassen. Allein was den Drang weiterzulesen betrifft, hätte ich mir doch vor allem in Bezug auf die Handlung etwas mehr Spannung gewünscht.


Mein Fazit

„Das Wunder des Pfirsichgartens“ überzeugt durch seine magischen Atmosphäre und das große Thema Freundschaft.

Veröffentlicht am 12.03.2017

Anfangs "schnulzige" Vorstadtliebelei, später eher Krimi

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Ein Club, der vor vielen Jahren von 2 Freundinnen gegründet wurde, feiert Jubiläum. Hierfür wird das "Clubhaus", eine alte Villa, restauriert, damit dort die Feierlichkeiten stattfinden können.. Bei den ...

Ein Club, der vor vielen Jahren von 2 Freundinnen gegründet wurde, feiert Jubiläum. Hierfür wird das "Clubhaus", eine alte Villa, restauriert, damit dort die Feierlichkeiten stattfinden können.. Bei den Renovierungsarbeiten werden Geheimnisse aufgedeckt, von denen keiner geahnt hätte. Diese bringen das Leben von Willa und Paxton durcheinander, führen aber auch zu neuen Freundschaften.

Mein Fazit: Die Geschichte beginnt wenig spannend, klingt nach kitschiger Liebeslektüre. Im Verlauf jedoch entwickelt es sich mehr oder weniger zu einem spannenden,interessanten Krimi. Gut beschrieben sind die einzelnen Charaktere, wobei die beiden alten Damen bzw Willas Großmutter mehr einbezogen werden könnte.

Veröffentlicht am 10.05.2017

konnte mich nicht so überzeugen

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Klappentext: Über einer idyllischen Kleinstadt liegt ein Hauch von Magie in der Luft ...

In einer idyllischen Kleinstadt in North Carolina führt Willa Jackson einen gemütlichen Laden, der mit herrlichem ...

Klappentext: Über einer idyllischen Kleinstadt liegt ein Hauch von Magie in der Luft ...

In einer idyllischen Kleinstadt in North Carolina führt Willa Jackson einen gemütlichen Laden, der mit herrlichem Gebäck und Kaffee lockt. Dann allerdings gerät ihr Leben ziemlich durcheinander, als die alte Villa, die einst im Besitz der Jacksons war, renoviert wird. Plötzlich flattert ihr mit der Einladung zur Neueröffnung nicht nur ein Mann ins Haus, sondern auch die umtriebige Paxton Osgood, die den Umbau leitet. Zusammen entdecken die beiden jungen Frauen im Garten des Anwesens ein Familiengeheimnis, das allerlei wunderliche Dinge in Gang bringt …



Es war das Cover, was mich direkt angesprochen hat, die Pfirsiche im Vordergrund, sanfte Farben, ich dachte an eine Familiensaga und wurde ein wenig enttäuscht, denn Magie, Geister, Ahnen usw. sind mir suspekt. Die Familien Geschichte eng verwoben mit der Geschichte des Damenclubs und des Pfirsichbaumes mit seinem verborgenen Geheimnis wäre ausreichend gewesen.

Magie lässt die Enkelinnen Paxton Osgood und Willa Jackson an die alten Geschichten der Großmütter denken und hat mich dann doch ziemlich irritiert. Dass alte Dachbodenfunde, Fotos und andere Erinnerungsstücke, die älter als 50 Jahre alt sind, für mich etwas Magisches haben, stimmt unbesehen, haben sie doch viel zu tun mit unseren eigenen Wurzeln und erzählen uns einen Teil unserer Familiengeschichte. Aber die Vorkommnisse in dem Buch waren manchmal recht irritierend.

Obwohl Willa und Paxton gemeinsam zur Highschool gegangen sind, waren sie nie wirklich befreundet. Willa gehörte seinerzeit eher zu den Außenseitern und hat mit ihren Streichen für eine Menge Aufregung gesorgt, während Paxton, von ihrer Mutter noch heute überbehütet, die typisch amerikanische Vorzeigetochter war. Nach dem Fund unter dem Pfirsichgarten beginnen die beiden plötzlich an einem Strang zu ziehen und zumindest der Sache mit dem Toten auf den Grund zu gehen.

Das Buch ist flüssig geschrieben, konnte mich leider nicht ganz so überzeugen.