Cover-Bild Noah und der verlassene Leuchtturm
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10,00
inkl. MwSt
  • Verlag: Francke-Buch
  • Genre: Kinder & Jugend / Kinderbücher
  • Seitenzahl: 201
  • Ersterscheinung: 08.2023
  • ISBN: 9783963623714
  • Empfohlenes Alter: ab 11 Jahren
Stefanie Kloft

Noah und der verlassene Leuchtturm

Dass sein Dad bei der Kriminalpolizei arbeitet, kam Noah nie besonders riskant vor – bis jetzt. Dunkle Gestalten verfolgen sie, sie erhalten anonyme Anrufe und sogar einen Drohbrief! Kurzerhand schickt sein Vater Noah übers Wochenende an die Nordsee – in Sicherheit.
Zusammen mit seinen Freunden Hannes und Ella versucht Noah, die Tage am Meer zu genießen. Doch die finsteren Typen aus Berlin sind ihnen auf den Fersen, und als die drei Freunde feststellen, in welcher Gefahr sie schweben, ist es bereits zu spät ...

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Lesejury-Facts

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 24.04.2025

Feselnder Kinderkrimi

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„...Und dann ertönte irgendwo in der Wohnung ein Klingeln wie von einem Telefon. Noah stand auf und öffnete de Tür zum Flur. Diesen Klingelton kannte er gar nicht...“

Als er endlich das Telefon gefunden ...

„...Und dann ertönte irgendwo in der Wohnung ein Klingeln wie von einem Telefon. Noah stand auf und öffnete de Tür zum Flur. Diesen Klingelton kannte er gar nicht...“

Als er endlich das Telefon gefunden hat, meldet sich niemand. Auf der Anrufliste stehen schon vier Anrufe von einer unbekannten Nummer. Noah ist irritiert.
Die Autorin hat eine sehr spannendes Kinderbuch geschrieben. Der Schriftstil passt zur Altersgruppe. Er lässt sich flott lesen.
Noahs Vater ist Kriminalkommissar. Damit konnte Noah bisher gut umgehen. Was aber sollen die anonymen Anrufe und der Brief, den Noah an der Wohnungstür findet? Darin ist ein Bild von seinem Vater.

„...Er trug die Aktentasche unter dem Arm geklemmt , in einer Hand hielt er einen Kaffeebecher, in der anderen sein Handy. Und über der Brust, auf Höhe des Herzens, war das Fadenkreuz eines Gewehrs gezeichnet..“

Frau Lennart, eine aufmerksame Mitbewohnerin, kann Auskunft über den Überbringer des Briefes geben.

„...Ich habe ihn gehört. Er polterte durchs Treppenhaus wie eine Herde Kühe. An jeder Tür musste er erst einmal das Klingelschild lesen...“

Ab sofort darf Noah den Weg von und zur Schule nicht mehr allein gehen. Sein Vater ist Zeuge in einem wichtigen Prozess. Da will jemand auf jeden Fall dessen Aussage verhindern. Glücklicherweise sind es nur noch wenige Tage bis zu den Ferien. Die soll Noah zusammen mit seinen Freunden Hannes und Ella am Meer verbringen. Werden sie dort aber sichre sein?
Dass Hannes und Ella in einem christlichen Elternhaus leben und für sie das Beten wichtig ist, wird in schwierigen Situationen thematisiert, aber nie explizit in den Vordergrund gestellt.
Das Buch hat mir sehr gut gefallen. Es geht nicht nur um die Krimihandlung, sondern auch um Freundschaft und Zusammenhalt.

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Veröffentlicht am 06.01.2024

Hochspannendes Jugend/Jungen-Buch ab ca. 11 Jahre für alle, die TKKG mögen

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„Noah und der verlassene Leuchtturm“ ist ein Spin-Off der „Windvögel“-Reihe von Stefanie Kloft, jedoch gut ohne Vorkenntnisse lesbar und richtet sich außerdem an ältere Leser ab ca. 11 Jahren.

Im Mittelpunkt ...

„Noah und der verlassene Leuchtturm“ ist ein Spin-Off der „Windvögel“-Reihe von Stefanie Kloft, jedoch gut ohne Vorkenntnisse lesbar und richtet sich außerdem an ältere Leser ab ca. 11 Jahren.

Im Mittelpunkt der Geschichte steht diesmal Noah, dessen Vater bei der Kripo arbeitet. Schon im ersten Kapitel geht es zur Sache: Sein Vater erhält eine Morddrohung, woraufhin dieser Noah kurzerhand an die Nordsee in den Urlaub schickt. Gemeinsam mit seinen Freunden Hannes und Ella (und deren Vater) versucht Noah dort etwas abzuschalten, aber finstere Männer aus Berlin sind ihnen auf den Fersen. Als sie merken, in welcher Gefahr sie schweben, ist es schon zu spät …

Klingt spannend? Ist spannend! So spannend, dass ich dieses Buch meinem 9-jährigen Jungen bisher nicht vorgelesen habe. Tatsächlich ist es von der Schriftgröße her auch eher ein Buch, das Kinder in der 5. oder 6. Klasse gut selbst lesen können. Meinem Empfinden nach kann es auf jeden Fall mit den bekannten TKKG-Büchern mithalten und ist dabei, z. B. was den Gebrauch moderner Technik in der Geschichte angeht, topaktuell. Wie in den „Windvögel“-Büchern kommt der Glaube an Gott vor, aber es wirkt nicht aufgesetzt oder erzwungen, sondern passt gut in den Kontext.

Mir als erwachsener Leserin hat „Noah und der verlassene Leuchtturm“ sehr gut gefallen und ich werde es in 1-2 Jahren sicher meinem Sohn zu lesen geben. Wer ein spannendes Buch für Pre-Teens oder älter sucht, insbesondere auch für Jungen, ist bei Stefanie Kloft einfach an der richtigen Adresse. Große Empfehlung!

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Veröffentlicht am 28.09.2023

hochspannendes Kinderbuch

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"Noah und der verlassende Leuchtturm" ist ein Buch, das man, einmal angefangen, nicht mehr aus der Hand legen kann.


Es geht um Noah, dem Freund der "Windvögel", manche kennen ihn vielleicht schon aus ...

"Noah und der verlassende Leuchtturm" ist ein Buch, das man, einmal angefangen, nicht mehr aus der Hand legen kann.


Es geht um Noah, dem Freund der "Windvögel", manche kennen ihn vielleicht schon aus der Windvögel - Reihe.

Sein Leben verändert sich und Angst beherrscht seine Tage. Das kennt er so nicht. Sein Vater ist zwar Kriminalbeamter, aber das sie persönlich bedroht werden gab es so noch nicht.

Es gibt anonyme Anrufe, böse Drohungen und viel Gefahr. Noah wird darauf hin von seinem Vater an die Nordsee geschickt.


Der Schreibstil der Autorin ist sehr angenehm, gut zu lesen und leicht verständlich.

Ich mochte auch die Wortwahl, sie ist fein und kommt ohne schwierige Worte aus.


Zusätzlich zu den Abenteuern, die Noah und seine Freunde erleben, ist die Geschichte vom guten Hirten mit eingearbeitet. So wird man sich neu bewusst, wie wertvoll jeder einzelne für Gott ist und dass er jeden Menschen liebt.


Ich bin völlig begeistert von dieser Geschichte.

Veröffentlicht am 27.06.2025

Flucht

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Noah fand es eigentlich nie besonders aufregend, dass sein Vater bei der Kriminalpolizei arbeitet. Doch plötzlich wird der Alltag der Familie von dunklen Schatten überschattet: Unheimliche Gestalten tauchen ...

Noah fand es eigentlich nie besonders aufregend, dass sein Vater bei der Kriminalpolizei arbeitet. Doch plötzlich wird der Alltag der Familie von dunklen Schatten überschattet: Unheimliche Gestalten tauchen auf, sie werden verfolgt, das Telefon klingelt mit anonymen Anrufen – und schließlich erreicht sie sogar ein Drohbrief. Aus Sorge um Noahs Sicherheit entscheidet sein Vater kurzerhand, ihn übers Wochenende an die Nordsee zu schicken. Dort soll er zur Ruhe kommen und Abstand gewinnen, während sein Vater versucht, der Gefahr auf den Grund zu gehen.
An der Nordsee angekommen, will Noah zusammen mit seinen Freunden Hannes und Ella die Zeit genießen und das Bedrohliche hinter sich lassen. Strand, Meer und frische Luft sollen für Ablenkung sorgen. Doch die dunklen Gestalten aus Berlin haben ihre Spur längst aufgenommen. Schon bald merken die drei Freunde, dass sie alles andere als sicher sind. Die Bedrohung ist näher, als sie dachten – und als sie das ganze Ausmaß der Gefahr erkennen, ist es bereits zu spät für eine einfache Flucht ...



Die Grundidee der Geschichte war wirklich spannend und hat mich neugierig gemacht. Der Mix aus Bedrohung, Flucht und dem Versuch, das Geheimnis zu lösen, hatte viel Potenzial. Allerdings wurde dieses durch einige zu ausführlich beschriebene Szenen – wie etwa die Wattwanderung – ein wenig ausgebremst. Ich hätte mir gerade zu Beginn mehr detektivischen Spürsinn und ein stärkeres Gefühl von Abenteuer gewünscht. Stattdessen verlief die Handlung stellenweise etwas ruhiger, als ich es mir erhofft hatte. Trotzdem ein solides Buch, das Lust auf mehr macht.