Cover-Bild Das Leben kann mich kreuzfahrtweise
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15,00
inkl. MwSt
  • Verlag: Blanvalet
  • Themenbereich: Belletristik - Belletristik: zeitgenössisch
  • Genre: Romane & Erzählungen / Sonstige Romane & Erzählungen
  • Seitenzahl: 304
  • Ersterscheinung: 22.03.2021
  • ISBN: 9783764507435
Susanne Hasenstab

Das Leben kann mich kreuzfahrtweise

Roman
Eine Seefahrt, die ist lustig – oder vielleicht doch nicht?

Ines' Mutter hat gebucht, und zwar eine Nordseekreuzfahrt mit allem Drum und Dran für sie selbst und ihre Tochter. Die Aussicht auf zwei Wochen auf engstem Raum mit ihrer Mutter erfüllt Ines mit Grauen, sie will die Reise aber nutzen, um sich endlich innerlich von ihrem Freund Günther zu trennen, der zu alt und vor allem zu verheiratet für sie ist. Auf dem Schiff erweist sich Ines' Mutter als geringstes Problem – viel nerviger sind dauerhungrige Mitreisende wie Frau Kempf, die nach dem »Großen Elsässer Käseabend« mit Darmverschluss die Reise vorzeitig abbrechen muss oder ein sehr grantiger österreichischer Greis, der keine Möglichkeit auslässt, seine vernichtende Meinung über den Massentourismus auf hoher See kundzutun. Einziger Lichtblick: Sein attraktiver Sohn Johann, dem Ines auf der Alpenglühn-Oktoberfestparty an Bord näher kommt. Aber was ist mit Günther?

Ebenfalls von Susanne Hasenstab erschienen:

Irgendwo zwischen Liebe und Musterhaus

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Lesejury-Facts

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 06.04.2021

Traumschiff einmal anders

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Ines Mutter hat für sich und Ines eine Nordseekreuzfahrt gebucht. Ines ist zwar nicht wirklich erfreut auf diese Aussicht, jedoch kommt ihr der Urlaub nach der Trennung von ihrem Freund Günther gerade ...

Ines Mutter hat für sich und Ines eine Nordseekreuzfahrt gebucht. Ines ist zwar nicht wirklich erfreut auf diese Aussicht, jedoch kommt ihr der Urlaub nach der Trennung von ihrem Freund Günther gerade recht. Während der Kreuzfahrt trifft Ines auf einige nervige Personen und findet sich auf kuriosen Veranstaltungen wieder. Doch sie trifft auch auf den attraktiven Johann...

Susanne Hasenstab nimmt den Leser mit "Das Leben kann mich kreuzfahrtweise" mit auf eine Kreuzfahrt, die mit dem bekannten Traumschiff rein gar nichts zu tun hat. Hier wird Urlaub an Bord ordentlich durch den Kakao gezogen. Die Veranstaltungen, die hier thematisiert werden, strotzen nur so vor Kuriosität. Krabben-Dinner ist ja noch O. K. auf See - aber Elsässer Käseabend? Da kommt man schon bei der Vorstellung ins Lachen. Aber auch die übrigen Passagiere sorgen für Heiterkeit. Hier wird fast an einem Salatblatt erstickt, man ißt, bis man krank wird, regt sich über den Massentourismus auf. Hier begegnet man wirklich jedem Charakter und die Klischees werden voll erfüllt. Auch das Leben an Bord wird mit viel Augenzwinkern beschrieben. Hier hat man so manche Lachträne im Auge, denn Susanne Hasenstab läßt wirklich nichts aus, um es auf ihre humorige Art real werden zu lassen. Denn eines schafft sie perfekt: Die Situationen ironisch zu beschreiben, so daß man mittendrin ist.

Dieses Buch ist eine gelungene Parodie auf eine Kreuzfahrt, sozusagen Traumschiff einmal anders. Dies hatte ich so erwartet und wurde nicht enttäuscht!

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Veröffentlicht am 06.05.2021

Amüsante Geschichte mit melancholischer Protagonistin

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Endlich ein neuer Roman von Susanne Hasenstab! „Irgendwo zwischen Liebe und Musterhaus“ gehört zu meinen absoluten Lieblingsbüchern, weshalb ich unglaublich gespannt auf ihr neues Werk war.

Die Geschichte ...

Endlich ein neuer Roman von Susanne Hasenstab! „Irgendwo zwischen Liebe und Musterhaus“ gehört zu meinen absoluten Lieblingsbüchern, weshalb ich unglaublich gespannt auf ihr neues Werk war.

Die Geschichte beginnt bereits urkomisch und dank des bildlichen, flüssigen Schreibstils konnte ich mir alles wunderbar vorstellen. Wie Protagonistin Ines die Mitreisenden an Bord des Kreuzfahrtschiffes beschreibt ließ mich des Öfteren Tränen lachen. Sei es der österreichische Akzent eines alten Mannes, die unsinnigen Dialoge zwischen den meist älteren Gästen oder die Kommunikation zwischen Mutter und Tochter, witzige Situationen waren hier vorprogrammiert.
Als Ines die sogenannten „Abgeknickten“ beschrieb, brach ich in schallendes Gelächter aus. Auf solch eine Beschreibung muss man erst mal kommen!

Bei all der Komik war aber deutlich die Melancholie und innere Zerrissenheit der Protagonistin spürbar. Sogar der oft stürmische Wellengang an Bord und das graue Wetter bei den Landausflügen passten zu Ines und spiegelten auch perfekt ihre nachdenkliche und melancholische Grundstimmung wider. Während alle um sie herum mehr oder weniger ihren Urlaub genossen, war Ines oft in Gedanken bei ihrem Günther. Als dann mit dem attraktiven Johann, der mir mehr als unsympathisch war, ein neuer Mann in Ines Leben trat, schien die Gelegenheit, Günther endlich zu vergessen, gekommen zu sein.

Das Ende der Geschichte hat mich etwas überrascht, es gefällt mir aber, dass es mal nicht typisch ist, und anders, als man erwarten würde.


Fazit

Ines Geschichte an Bord eines Kreuzfahrtschiffes hat mich sehr unterhalten. Es war amüsant und sehr bildlich geschrieben. Die leicht melancholische Stimmung passte zum regnerischen Ziel der Kreuzfahrt. Leider war mir Ines manchmal fast schon zu düster und passiv, weswegen ich die knapp 300 Seiten Seiten nicht so schnell lesen konnte, wie ich erst dachte.


Allgemeines zum Buch

Autor: Susanne Hasenstab
Verlag: blanvalet
Erscheinungsdatum: 22.03.2021
Seiten: 299
Genre: Humor / Satirischer Roman
Einzelband
Meine Bewertung: 4/5 Sterne

Unbezahlte Werbung, das Buch wurde mir als kostenloses Rezensionsexemplar vom Verlag zur Verfügung gestellt.

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Veröffentlicht am 02.04.2021

Kreuzfahrt-Satire

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Eine Kreuzfahrt mit der eigenen Mutter und tausenden von übergewichtigen Rentnern - ihren Urlaub hat Ines sich auch anders vorgestellt.

Neben dem niedlichen Cover, hat vor allem die Kreuzfahrt-Thematik ...

Eine Kreuzfahrt mit der eigenen Mutter und tausenden von übergewichtigen Rentnern - ihren Urlaub hat Ines sich auch anders vorgestellt.

Neben dem niedlichen Cover, hat vor allem die Kreuzfahrt-Thematik mich auf das Buch neugierig gemacht. Der Klappentext hat ja schon durchscheinen lassen, dass die Autorin das Kreuzfahren (heißt das so?) nicht ins aller beste Licht rücken wird, sondern voller Ironie an die Sache rangeht. Dementsprechend gibt es in dem Buch sehr viel zu lachen. Der Alltag auf dem Schiff wird auf treffende Art und Weise wiedergegeben, auch wenn es vielleicht ein paar Übertreibungen gibt. Aber, als Person, die selbst schon die ein oder andere Kreuzfahrt mit dem aufs Korn genommenen Unternehmen gemacht hat, kann ich sagen, dass die Autorin im Großen und Ganzen überraschend realitätsnahe Beschreibungen bietet. Und das auf ziemlich lustige Weise.

Hauptcharakter Ines begegnet auf dem Schiff allen möglichen Klischees und erlebt mehr oder weniger die Schattenseiten des Kreuzfahrens. Diese desillusionierte Sicht zu entdecken, hat mich echt amüsiert und gut unterhalten. Der Schreibstil der Autorin hat perfekt harmoniert mit der Geschichte und das flüssige Lesen erleichtert.

Eine Sache, die ich persönlich ziemlich cool fand, war das Ziel der Kreuzfahrt, beziehungsweise die angefahrenen Städte. Es ging nämlich hoch ans Nordkap mit Zwischenhalten in Norwegen und Island. Gerne hätte ich ein bisschen mehr über die Orte an sich erfahren, diese Szenen haben sich nämlich nur auf katastrophale Landaufenthalte beschränkt, aber es war vermutlich das Ziel der Autorin darzustellen, dass man auf Kreuzfahrten eben nicht viel von den Stopps mitbekommt.

Die Geschichte ist voller Humor und Ironie, also gut für die kurzweilige Unterhaltung und fürs Amüsement geeignet, hat aber sonst leider nicht viel zu bieten. Denn für mich war nach der Hälfte ein Punkt erreicht, wo es mir langsam zu viel wurde. Das lag unter anderem an der Eintönigkeit, denn handlungstechnisch passiert einfach gar nichts. Es gibt natürlich den Alltag auf dem Kreuzfahrtschiff, der, wie man gelernt hat, nur aus Essen besteht, aber sonst bietet das Buch nichts unterhaltsames. Weder entwickeln sich die Charaktere in irgendeiner Weise weiter, noch gibt es eine Liebesgeschichte, die ich irgendwie vorausgesetzt habe. Gewisse Andeutungen bietet der Klappentext dazu ja auch.

Aber in diese Richtung wird nichts geboten, sodass ich das Buch nur noch ermüdend und deprimierend fand. Der ganze Spaß am Lesen ging durch das fehlende Ziel verloren und da hilft irgendwann auch die Ironie nicht mehr weiter.

Möglicherweise war es ja das Ziel der Autorin mit der fehlenden Handlung und dem ermüdend gleichen Tagesablauf sinnbildlich eine Kreuzfahrt widerzuspiegeln oder dergleichen, aber wenn der Lesespaß dabei verloren geht, ist es meiner Ansicht nach nicht gelungen. Das Ende hat mich dann nochmal im besonderen deprimiert, sodass ich mit eher negativen Gefühlen aus dem Buch hinausgehe.

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